Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch
Der Bitcoin Podcast aus Wien. Finanzjournalist Niko Jilch spricht mit Gästen aus der Welt von Bitcoin, Börse und Finanzen. Es geht um Geld, Geschichte, Philosophie und Politik.
Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch
35 Jahre Finanzprofi packt aus: Warum das Geldsystem bald kollabiert! | Christian Karl
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Der globale Anleihenmarkt steht unter erheblichem Stress, während die weltweite Staatsverschuldung unaufhaltsam neue Höchststände erreicht und die Kaufkraft traditioneller Fiatwährungen systematisch erodiert. In dieser Episode beleuchte ich gemeinsam mit dem Kapitalmarktexperten Christian Karl, warum Bitcoin weit mehr als ein spekulatives Instrument ist, sondern vielmehr die Eigenschaften eines extrem konservativen Wertspeichers erfüllt. Wir analysieren die methodische Integration von digitalen Sachwerten in institutionelle Portfolios, differenzieren Bitcoin strikt von regulären Krypto-Assets und diskutieren, warum das grundlegende Verständnis dieser Knappheitsmechanik die conditio sine qua non für langfristige Investoren darstellt. Zudem verlosen wir drei Exemplare seines neuen Buches, das fundierte Antworten auf die drängendsten Fragen zur monetären Transformation liefert.
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* Marketingmitteilung. Keine Anlageberatung. Investieren birgt Risiken. Transaktionen mit Bitcoin können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
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Willkommen zurück, meine Lieben, bei was Bitcoin bringt. Der Bitcoin-Podcast aus wie ihn präsentiert von Coinfinity. Wo steht Bitcoin in seiner Adoption? Wo steht Bitcoin in seinem Lebenszyklus und wie viel Bitcoin gehören eigentlich ins Portfolio? Wir haben einen Profi da, den Christian Karl. Servus. Servus Nico, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr, dass du da bist. Der Christian hat auch ein Buch geschrieben: Bitcoin verstehen 100 ein Antworten für kritische Köpfe, wo er auch auf alle kritischen Fragen eingeht. Dieses Buch verlosen wir zum Schluss dieser Erfolg, also bleib unbedingt dran. Wir sprechen, wie gesagt, über Bitcoin, einerseits im Portfolio, aber andererseits auch aus seiner Perspektive dessen, der sich auskennt mit dem Kapitalmarkt, seit was hast du gesagt, seit 35 Jahren? Ja. Seit 35 Jahren in der Welt des Geldes, Christian Berät, Pensionskassen, sogenannte Vorsorgewerke und alle, die wissen wollen, worum es bei Bitcoin geht, mit voller Überzeugung. Und wir sprechen darüber, warum es bei Bitcoin manchmal langsamer läuft, als man glaubt und warum das genau die Zeit ist, in der man sich damit beschäftigen sollte. Und wer sich noch nicht damit beschäftigt hatte, wie er überhaupt an Bitcoin kommt und wo er sie hinschickt, der nutzt den Code, was Bitcoin bringt, geht zu Confinity. Dort bekommt man Bitcoin, kann sie auch verkaufen, aber vor allem kaufen natürlich und schickt sie dann auf die Bitbox Hardware Wallet, um die Schlüssel bei sich in seiner eigenen Verwahrung zu halten. Die gibt es auch um 5% günstiger mit dem Code, was Bitcoin bringt, der bei Confinity Gebür spart, ein Wort einfach reingehen. Und ich würde sagen, wir gehen jetzt rein mit dem Christian. Herzlich willkommen, Christian, Christian Kahl bei was Bitcoin bringt. Servus. Servus, Nico, freut mich sehr. Mich freut es wirklich sehr. Du hast uns was mitgebracht. Du bist the author mehrerer Artikel anders zum Thema Bitcoin. Bitcoin verstehen: 101 Antworten für kritische Köpfe. Ich halte es mal in the camera. But before we article and über deine Sichtweise reden, reden wir über dich. Christian, wer bist du denn?
SPEAKER_03Ich bin 58, komme ursprünglich nicht aus dem Kryptomarkt, sondern ich bin Kapitalmarktexperte. Und zwar seit über 35 Jahren. Das klingt furchtbar langweilig. Das klingt langweilig, ja. Was für mich auch zu Beginn, als ich damals bei meiner ersten Vorgesellschaft sozusagen für Anleihen zuständig war. Ich wollte ihm Aktien machen und war eigentlich ein bisschen enttäuscht. Und dann habe ich festgestellt, dass Anleihen sehr spannend sein können. Und da habe ich mich in diesen Bereich sozusagen fit gemacht und habe dann viele andere Punkte dazu genommen, wie Derivate, strukturierte Produkte etc.
SPEAKER_02Oder bist du groß geworden, wenn du vor 35 Jahren dabei angefangen hast, da gab es das alles noch nicht in dem Ausmaß?
SPEAKER_03Ja, gab es schon teilweise. Allerdings die Derivatewelt war noch ein bisschen schwach auf der Brust, aber das kam in den Jahren danach sehr stark und so habe ich mich dann in Zins-, Kredit-, Währungsderivaten sozusagen etabliert. Vor 35 Jahren. In diesen 35 Jahren sozusagen. Also in den 20 Jahren von 1990 bis 2015, 20 herum. Und dann bist du abgesprungen und sagst, jetzt nur noch Bitcoin. Nein, ich bin nicht abgesprungen. Ich habe mich natürlich mit dem Finanzmarkt auseinandergesetzt, mit dem Geldsystem letztendlich, sehr intensiv in diesen 30 Jahren und habe dann festgestellt, als Bitcoin um die Ecke kam, dass es da eine sehr, sehr spannende Alternative gibt. Wie ist das passiert? Das ist passiert, weil ich im Endeffekt die ganze Schuldenproblematik angesehen habe und das Bondmarkt auch sehr stark belastet hat, und dann habe ich, dass es hier ein System gibt, das hinterfragenswert ist.
SPEAKER_02Wie schnell du oder anders gefragt, du hast du hast vor 95 Jahren angefangen, du hast als im Kapitalmarkt, was heißt denn das? Das heißt, du warst bei einer Fondsgesellschaft oder hast dort Anleihen gekauft und verkauft, die dann in einem Fonds gelandet sind. Und das hast du dann 30 Jahre lang gemacht oder hast du dann gewechselt zu einer anderen Funkgebracht? Also gib uns ein bisschen.
SPEAKER_03Nein, ich habe das knapp 10 Jahre gemacht und habe dann den gesamten Fondsmanagement, die gesamte Fondsmanagement-Thematik sozusagen in den Seminarbereich rübergenommen. Das heißt, ich habe Seminare dazu entwickelt, all das, was ich in der Praxis getan habe, habe ich sozusagen professionals weitergegeben in Form von Seminaren und Seminareien. Du hast Seminareien über Bond-Trading gehalten. Nicht über Bond-Trading, sondern über Fixed Income Portfolio Management, also Bond-Portfolio Management. Begonnen von der Fixed Income-Analyse, Bond-Analyse über Derivate, strukturierte Produkte, dann Asset Allocation-Prozesse und das in Summe auf zwölf Tage ausgebaut. Wo ist der Unterschied zwischen Bond und Fixed Income? Da gibt es grundsätzlich keinen Unterschied. Fixed Income ist der englische Begriff für Bond ist auch eigentlich. Bond ist auch Englisch für die Anleihe. Also Bond, Fixed Income, Anlei, das sind alles synonyme Begriffe letztendlich. Ich habe keine Problematik im Finanzmarkt, dass wir alles mit synonymen Begriffen belegt haben.
SPEAKER_02Ich habe das, als ich bei der Presse über diese Dinge geschrieben habe, habe ich mich darüber geärgert, dass es quasi, es gibt wirklich keinen vernünftigen deutschen Ausdruck für Fixed Income. Also wenn wir jetzt im Bitcoin-Podcast darüber reden, was ist Fixed Income? Das ist das, was der Zähler jetzt mit Stretch zum Beispiel versucht.
SPEAKER_03Fixed Income ist Festsatzeinkommen, Festsatzanleihe im Prinzip. Die Anleihe steht stellvertretend für Fixed Income. Aber wie unsexy klingt das?
SPEAKER_02Eine Festsatzanleihe. Das klingt alles unsexy.
SPEAKER_03Wow. Deswegen haben wir uns auch englische Begriffe ein bisschen zurechtgelegt im deutschsprachigen Bereich.
SPEAKER_02Aber ist das im Grunde das, was der Sailor mit Stretch macht, oder? Das ist eine Festsatz, es ist keine Anleihe, aber es ist eine Festsatz quasi Produkt.
SPEAKER_03Ja, im weitesten Sinne ja, es ist eine Wandelanlei, also es ist doch ein Ticken komplexer als eine klassische Festsatzanlei. Die hat halt vier Kriterien, die sie erfüllen muss und dann darf sie sich so bezeichnen. Bei einer Wandelanlei kommt natürlich noch, kommen noch andere Themen dazu.
SPEAKER_02Okay, gut, gut, gut, gut, gut. Das heißt, du hast dich dann quasi aus der Erfahrung heraus, aus dem Fonds Management in die Welt der Seminare und der Ausbildung eigentlich begeben.
SPEAKER_03Genau, genau. Warum? Weil ich es einfach spannend fand, das Thema weiterzutragen. Und ich habe mich dann mit einigen Seminaranbietern zusammengesprochen, die waren daran sehr, sehr interessiert und habe ich begonnen, eben, weil ich auch ein Wissenschunkie bin letztendlich, mir diese Seminare aufzubauen im Laufe der Zeit. Und mittlerweile habe ich ein Seminarportfolio, das also über das Fixed Income Portfolio Management hinausgeht, hinsichtlich ETFs, Prüfung der Marktgerechtheit von Preisen und so weiter. Gibt es ein Bitcoin-Seminar auch schon? Es gibt ein Bitcoin-Seminar, es gibt ein eintägiges und ein zweitägiges. Also sobald ich mich mit der Thematik auseinandersetze, beginne natürlich tief reinzugehen. Und dadurch ist auch das Buch entstanden und ein zweitägiges Seminar.
SPEAKER_02Das Buch ist wirklich empfehlenswert, weil es aufgebaut ist in Kapiteln, in einzelnen Fragen. Ich mache immer den Scherz, ich bin ja der einzige Bitcoiner, der noch kein Buch geschrieben hat. Weil es gibt ja wirklich Millionen Bitcoin-Bücher. Aber ich habe, und ich kenne sie natürlich alle, oder was ich an deinem Buch wirklich schätze, ist, du kannst es hernehmen und einfach mal aufschlagen und eine Sache durchblättern und wieder hinlegen. Also nicht, weil man es nicht mehr weiterlesen möchte, sondern weil es halt, es bietet einen leichten Einstieg. Hast du in den Seminaren, hast du da Anfänger sitzen, hast du da Banker sitzen, hast du da Quernsteiger sitzen? Wer kommt dazu zu dir?
SPEAKER_03Alles. Also sowohl Banker, also Querinsteiger, Versicherungsleute und die stellen immer wieder Fragen klarerweise. Sehr, sehr viele Fragen. Und ich habe halt begonnen, diese Fragen dann dementsprechend zu sammeln. Und daraus ist dieses Buch entstanden. Und es waren teilweise mehr als 101 Fragen, die habe ich dann sozusagen aggregiert und gewichtet, und dann habe ich mir dazu die Antworten überlegt, die ich auch in den Seminaren natürlich versuche von dir zu geben. Hast du eine Lieblingsfrage zu Bitcoin? Meine absolute Lieblingsfrage, ja, es gibt viele Lieblingsfragen, aber die allererste. Du kannst gerne mehrere nennen. Ja, wir haben Zeit. Also eine Frage zu Beginn: warum gibt es überhaupt Bitcoin? Das ist so der Klassiker, das ist auch eine meiner Lieblingsfragen, die ich gerne beantworte. Und dann gibt es natürlich auch sehr, teilweise sehr Fragen, die Richtung, was passiert denn, wenn weltweiter Strom ausfällt? Ja, auch eine meiner Lieblingsfragen natürlich. Und so gibt es halt eine ganze Menge, muss ich sagen, über die man, ja, die teilweise amüsant sind und teilweise sehr tiefgreifend sind natürlich. Christian, warum gibt es eigentlich Bitcoin? Warum gibt es Bitcoin? Also da müsste ich ein bisschen ausholen, nämlich müsste ich ein bisschen das Geldthema kurz anschneiden. Und man muss feststellen, dass wir seit 1971, als der Goldstandard aufgehoben wurde, letztendlich eine Schuldenlawine losgetreten haben weltweit. Wenn man sich aktuelle Zahlen ansieht, dann bewegen wir uns hier weltweit bei roundabout 350 Billionen US-Dollar, eine unfassbar hohe Zahl. Aber es wäre eigentlich für Bond-Trader eine super Sache. Gibt es mehr Bonds? Ja, es gibt mehr Bonds, aber das Renditeniveau steigt natürlich zusehends, weil natürlich höhere Zinsen verlangt werden von den Anlegern. Und damit haben wir natürlich nochmals eine Belastung. Und dieses Thema des Zinseszinseffekts spielt plötzlich eine riesen Rolle. Das ist das, was wir in der Anlage eigentlich so sehr schätzen. Das bekommt dann natürlich in der Schuldenthematik eine unangenehme Nuance. Das heißt, wir gehen in eine Verschuldung rein, die eigentlich kaum mehr umkehrbar ist. Okay? Und deswegen gibt es Bitcoin. Und deswegen gibt es Bitcoin. Bitcoin war eigentlich die Lösung zu diesem Thema, weil hier diese absolute Begrenztheit neben anderen Wertspeichereigenschaften plötzlich ins Spiel kamen, die wir so bisher auf unserem Planeten noch nicht gekannt haben. Und das hat das Thema Bitcoin natürlich so populär gemacht.
SPEAKER_02Glaubst du, dass das als Antwort für Leute reicht, die quasi völlig blau fragen, wozu gibt es eigentlich Bitcoin? Schenken die das dann so?
SPEAKER_03Wahrscheinlich nicht, weil sich die wenigsten auch wirklich mit dem Geldsystem beschäftigt haben. Das ist eines der größten Probleme, die ich sehe. Deswegen erkennen sie auch den Mehrwert von Bitcoin. Selten bis gar nicht. Sondern tun es dann als Spekulation ab oder als Instrument ohne inneren Wert und so weiter. Also wahrscheinlich würde das noch nicht reichen.
SPEAKER_02Gibt es einen anderen Ansatz aus deiner Erfahrung, wo du, wo du dieselbe Botschaft bringst, aber mit anderen Worten, zum Beispiel, keine Ahnung, als als. Mir hat mal einen Banker, ein Privatbanker, einer von den ganz wichtigen Leuten, ja. Der hat mich mal gefragt und ich bin immer noch stolz auf die Antwort, weil er gesagt hat, ja, Bitcoin, aber welches Problem löst das eigentlich, Herr Jilch? Und ich habe mit einem Wort geantwortet: Inflation. Weil das ist ja die Inflation, also die Geldmengen ausweiten, das Geld drucken und so weiter, ist ja quasi die Kehrseite der Verschuldung, oder?
SPEAKER_03Absolut richtig. Genau. Also wir haben Kaufkraftverluste bei allen Währungen zu verzeichnen. Und das Übel begann eben 1970, wo wir, wenn wir jetzt heute retrospektiv ansehen, stellen wir fest, dass wir seit 1971 zum Beispiel das britische Pfund mit 94% Kaufkraftverlust sehen. Es gibt auf der Website der US Federal Reserve tatsächlich eine Grafik des US-Dollars seit 1913, wo man feststellt, dass es über 95% Kaufkraftverlust gibt. Auch der Euro hat seit Einführung mehr als 40% Kaufkraftverlust erlitten. Und zwar deswegen, weil eben Geld gedruckt werden kann, Zentralbanken das zentral steuern können und dementsprechend davon auch Gebrauch machen. Und das ist das Thema, was bei Bitcoin nicht möglich ist. Das heißt, hier haben wir diese absolute Begrenztheit und damit haben wir quasi ein deflationäres Asset, könnte man sagen.
SPEAKER_02Glaubst du, weil 1971, das ist auch schon eine Zeit her. Was bist du für ein Jahrgang? 68. 68. Das heißt, du warst stolze drei Jahre alt, als der Nixon sich ins Fernsehen gesetzt hat und gesagt hat, am 15. August 1971 sich ins Fernsehen gesetzt hat und sagt, I advised Treasury Secretary Connolly, glaube ich, war das damals. To temporary suspends. Also ich bin ja ein völliger Freak, ich kann das schon auswendigen. Okay. Convertibility of the dollar into gold. Ja, das war auch diese Betonung. Okay. Und ich glaube, dann 1973 war dann endgültig zu Ende. Also dann ist dann alles gestrichen worden. Aber in dieser Zwischenzeit ist ja auch vieles, sage ich mal, Positives passiert. Es gab ja tolle Entwicklungen, es ist ja in unserer Welt einiges weitergegangen. Es ist ja jetzt nicht nur Katastrophe, nur Inflation gewesen. Also wie erklärst du das dann? Weil die Menschen ja, ich glaube, wenn du jetzt jemandem sagst, wir haben seit 1971 ein Riesenproblem, das kann ja niemand dann wirklich ernst nehmen. Ganz kurz, wir stürzen uns jetzt mit dir in die Welt der KI. Was KI kann, der neue Podcast auf YouTube, Apple, Spotify unbedingt ein Abo dalassen, es wird wild.
SPEAKER_03Der Mensch arbeitet ja im Durchschnitt 40 Jahre. Das kann sich jeder gut vorstellen. Das sind 80.000 Arbeitsstunden ungefähr. Und das ist in der Regel für Geld. Und dieses Geld entwertet schleichend, still und heimlich über die letzten 25 Jahre. Also ich muss gar nicht bis 1971 zurückgehen. Es reicht, wenn ich 25 Jahre zurückgehe, zur Euro-Einführung feststelle, dass wir eigentlich hier einen massiven Kaufkraftverlust haben aufgrund der Schuldenproblematik und der Problematik des Gelddruckens.
SPEAKER_02Glaubst du, dass das Problem dann auch, also anders gesagt, wird das Problem dann auch mit der Zeit größer? Also ist das Problem jetzt deutlich größer mit der hohen Verschuldung, als es dann 1971 war, als wir damit angefangen haben? Absolut.
SPEAKER_03Jetzt darf ich vielleicht nochmal ein bisschen weit in die History zurückgehen, damit wir das mit der Schuldenproblematik vielleicht ein bisschen besser versteht. Wir hatten tatsächlich, also die USA brauchte ungefähr 220 Jahre, um eine Billion Dollar an Schulden zu generieren. 220 Jahre. Und in den letzten 40 Jahren haben wir 39 Billionen hinzubekommen. Das heißt, wir werden heuer ungefähr 40 Billionen US-Dollar an Staatsverschuldung bekommen. Nur in den USA? Nur in den USA. Genau. Und das heißt, wir haben hier diesen negativen Zinseszinseffekt letztendlich, den wir natürlich nicht nur in den USA, sondern in Europa und weltweit spüren. Und deswegen hat sich das natürlich in den letzten Jahren und Jahrzehnten massiv beschleunigt, dieses Problem.
SPEAKER_02Als ich mich zum ersten Mal mich damit beschäftigt habe, habe ich auch geglaubt, das fliegt uns morgen um die Ohren. Aber es ist uns nicht um die Ohren geflogen. Fliegst du uns jetzt von heute aus morgen um die Ohren? Oder was erwartest du quasi an Entwicklungen in diesem System?
SPEAKER_03Ja, bis jetzt noch nicht. Also, ich habe ja immer noch, aufgrund meiner Beratungstätigkeit, bei mehreren Versorgungswerken in Deutschland, in Stuttgart, habe ich auch mit Fondmanagern zu tun in den strategischen Asset Allocation Meetings sozusagen. Und eine meiner Fragen ist immer: Wie lange denkt ihr, liebe Asset Manager, dass das System noch so hält und so weiter funktioniert? Und da bekomme ich immer die Antwort, oder meistens ist die Antwort die, ja, wir sind froh darüber, dass es der Markt noch nicht so thematisiert. Weil wenn das der Fall sein wird, dann haben wir wirklich ein Problem. Das heißt, momentan kümmert man sich noch um andere Sorgen, bevor man sich um die Schuldenthematik kümmert. Aber wir stellen ja jetzt fest, in den letzten Wochen, Monaten, dass die Renditen, die Zinssätze letztendlich im Bondmarkt massiv angestiegen sind. Und was das natürlich für die Neuverschuldung und für die Refinanzierung bedeutet, das kann man sich, glaube ich, auch schon ausmalen.
SPEAKER_02Das bedeutet, dass quasi, wenn die Zinsen steigen an den Märkten, ultimativ gehen ja davon aus, dass die Notmarken die Zinsen bestimmen, aber in Wahrheit können eben nur die kurzfristigen Zinsen bestimmen, die langfristigen, die dann für die Staatsanleihen gezahlt werden, die bestimmen dann schon der Markt. Und wenn sie raufgehen, ist das ein Zeichen des Stresses eigentlich im internationalen Finanzmarkt. Kann man das so sagen? Ich meine, wir haben ja mit Ukraine, Iran, irgendwann mal Taiwan und so weiter, haben wir ja genug Stress im System.
SPEAKER_03Absolut, absolut. Und diese Zinserhöhungen, die aufgrund des Erdölpreisanstieges natürlich da sind oder zukünftig anstehen, die werden natürlich ihr Übriges dazu beitragen. Wie ist das mit der Inflation bzw.
SPEAKER_02wirklich der Teuerung im Alltag? Es ist ja inzwischen wirklich nicht mehr lustig. Es ist nicht mehr lustig. Und wir sind jetzt angekommen in einem, ich habe mir das schon lange gedacht, ich habe mir gedacht, okay, ich habe mir das schon damals gedacht, 2010, 2012, jetzt kommt die Inflation, ist nicht gekommen. Und dann ist sie gekommen nach den Corona-Hilfsmaßnahmen im Grunde, nach den Auszahlungen und dann kam der Ukraine-Krieg und dann war der Putin-Schuld und dann kam der Iran-Krieg und zwar der Trump und der Iran-Schuld und die Straße von Amus und Energie. Und das ist immer so ein Stück weit richtig, natürlich. Aber diese Verknappungen treffen wir eben auch auf eine massiv ausgeweitete Geldmenge. Darüber wird nie gesprochen. Glaubst du, dass diese Verbindung bei den Köpfen der Menschen jetzt bei uns auch gemacht wird zwischen Inflation, Verschuldung, Geldsystem und dann langsam auch Richtung Bitcoin?
SPEAKER_03Das kann ich mir gut vorstellen, dass genau das passiert. Denn wir müssen uns ja vorstellen, dass wir weltweit ungefähr 800 Billionen US-Dollar Vermögen haben. Ungefähr. 800 bis 900. 800 bis 900 Billionen. Davon sollten sich ungefähr 400 Billionen im Immobilienbereich befinden. Und 150, je 150 Billionen im Anleihbereich und im Aktienbereich. Aktien haben ein bisschen aufgeholt in den letzten Jahren, wegen der Aktienhöchstände.
SPEAKER_02150 Billionen US-Dollar. Das sind also eine Billion Milliarden, also auf Englisch die Trillion. Das heißt, wir haben auf der einen Seite ungefähr, was haben wir gesagt, 40 Billionen US-Verstaatsverschuldung. Und nur als Größenordnung, der Goldmarkt ist auch was, zwischen 35 und 40 ungefähr. Gar nicht mal so viel kleiner, sage ich mal, als die Anleihen und die Aktien eigentlich. Weil es ist ja nur ein Rohstoff. Aktien gibt es 10.000 und Online auch. Und Bitcoin grundelt dahin irgendwas zwischen einem und zwei.
SPEAKER_031 und 2 Billionen. Und der Cash-Bestand, also wir haben 400 Immobilien, 150 Aktien, 150 Anleihen, kann man sich ganz gut merken. Und 100 Billionen ungefähr Cash. Also Bargeld. Jetzt kann man davon ausgehen, auch dazu gibt es Untersuchungen, dass ungefähr 150 Billionen von diesen 300, die in Aktien und Anleihen sich bewegen, eigentlich gar nicht dort wären. Die sind eigentlich nur als Alternative dort geparkt, weil es eben keine bessere Alternative im Cash gibt. Weil Cash inflationiert und weil wir eben dort den Kaufkraftverlust haben. Das heißt, es besteht eigentlich eine Nachfrage von 100 Cash bis zu, sag ich mal, 250 Billionen US-Dollar Richtung Cash-Veranlagung, die halt keinen Kaufkraftverlust erleiden sollte.
SPEAKER_02Plus von den 400 Billionen in den Immobilien. Wie viel quasi ist da drinnen nur, um den Kaufkraftverlust abzufedern?
SPEAKER_03Das ist eine gute Frage. Da habe ich jetzt keine Untersuchung darüber gelesen, aber vielleicht ist auch da ein großer Patzen drin, der dementsprechend händeringend nach Cash sucht, das nicht deflationiert, nicht inflationiert, sorry. Dann stellt sich mir natürlich die Frage, warum dieses ganze Cash noch nicht in Bitcoin steigt. Ja, das stelle ich mir auch diese Frage, weil wenn man letztendlich Banken, Pensionskassen, Versorgungswerke fragt, ob sie denn gerne diese Wertspeichereigenschaften hätten, die dementsprechend Bitcoin besitzt, dann sagt fast jeder von diesen, die hätte ich sehr gerne diese Wertspeichereigenschaften. Aber fast keiner von diesen Häusern, die man fragt, besitzen Bitcoin. Besitzen sie Gold? Teilweise ja. Also ich kann jetzt nur von meinen Pensionskassen und Versorgungswerken sprechen. Das ist ja wichtig oder interessant. Dort ist der Goldanteil relativ gering. Obwohl du gesagt hast, Stuttgart. Ja.
SPEAKER_02Also quasi die schwäbische Hausfrau.
SPEAKER_03Ja, korrekt.
SPEAKER_02Ja, okay. Das ist quasi der Goldstandard unter den Pensionskassen, was die quasi die Mentalität betrifft.
SPEAKER_03Ja, korrekt. Aber da geht es eher um die Umsetzung. Das heißt, man kann ja man überlegt immer, den Goldbestand, also direkt in Form von physischem Gold zu investieren oder dementsprechend halt in Exchange-Traded Products, also in depotfähige Produkte. Cetra-Gold. Genau, und da würde man eher in depotfähiges Gold investieren, sozusagen. Und da ist es immer eine Frage des Prozentanteils und welchen Anteil kann ich denn in der strategischen Asset Allocation dementsprechend für Gold einnehmen? Und der Gold natürlich per se immer keinen Zinsertrag oder Dividende zahlt. Gibt es da natürlich meist das Problem aus der Sicht des Versorgungswerks eher Gold unterzugewichten oder gar nicht zu gewichten?
SPEAKER_02Kannst du ganz kurz erklären, was ein Versorgungswerk ist, nur weil ich den Begriff so auch noch nicht gehört habe?
SPEAKER_03Ein Versorgungswerk ist ähnlich wie bei uns in Österreich eine Pensionskasse. Aha, okay. Jetzt gibt es Versorgungswerke dementsprechend für Rechtsanwälte, für Tierärzte, für Ärzte und so weiter. Für jede Berufsgruppe gibt es letztendlich ein Versorgungswerk. Und die größten Versorgungswerke haben in Deutschland bis zu 20 Milliarden Assets under Management. Aber kein Bitcoin. Grundsätzlich kein Bitcoin, nein. Das heißt, da ist noch viel Luft nachher home. Da ist mega viel Potenzial.
SPEAKER_02Was du jetzt angesprochen hast, mit dem, ich habe ja bewusst nach Gold gefragt. Gold hat jetzt in den letzten Wochen, Monaten, 2025 auch, eigentlich allen den Rang abgelaufen. Ist mega gut gegangen, glänzt, sage ich immer. So, okay. Und die Leute, die sagen: Ja, Bitcoin bringt ja nichts und braucht man nicht und bringt keine Zinsen und hat keinen intrinsischen Wert. Das sind dieselben Leute, die dann Gold dann einfach ignorieren, also im Sinne von, sie können genauso wenig, wie sie Bitcoin erklären können, Gold erklären. Aber gegen Gold können sie nichts sagen, das tun sie so, als gäbe es gar nicht. Und dann gibt es grundsätzlich, und das ist mir bei Gold schon immer aufgefallen, gibt es eben diese Mentalität, die sagt, ja, aber das zahlt keine Zinsen und es zahlt keine Dividenden. Naja, es zahlt keine Zinsen und es zahlt keine Dividenden, weil es Geld ist. Weil es abgeschlossen und da liegt. Bei Bitcoin ist ja genauso. Das ist ja eigentlich die logische Konsequenz, das zu kaufen, wenn ich in dieser Inflationsspirale gefangen bin, aber offenbar ist das noch immer nicht angekommen.
SPEAKER_03Ja, das kann man so feststellen, wobei es natürlich einen feinen Unterschied gibt zwischen Gold und Bitcoin. Aber im Grunde genommen, wir sprechen ja bei Bitcoin immer von digitalen Gold, ist es schon sehr, sehr ähnlich. Und deswegen haben die Amerikaner das ja auch als Commodity bezeichnet. Mittlerweile tatsächlich Bitcoin is Commodity, letztendlich Gold zu sehen. Ja, kommt nicht an. Wir haben natürlich bei beiden, was ist der Unterschied? Es werden im Jahr, würde ich sagen, zwischen 2 und 2,5% Gold geschürft. Das heißt, es kommt ein neuer Bestand dazu. Und es gibt ja dann ein Modell, das dann dementsprechend die Rarität auch feststellen kann. Stock-to-flo. Stock-to-Flo-Modell, genau, wo wir dementsprechend bei Gold immer den höchsten Wert hatten bis dato. Mittlerweile hat Bitcoin Gold den Rang abgelaufen, weil wir ja schon über 20 Millionen sozusagen an Bitcoin sozusagen auf die Welt gebracht haben im Vergleich zu den 21 Millionen, die möglich sind. Das heißt, hier gibt es natürlich mal einen Unterschied. Das heißt, Gold ist in dem Fall zwar knapp, aber nicht absolut begrenzt. Bitcoin ist klar absolut begrenzt. Das ist mal ein Riesenunterschied, der natürlich wieder für Bitcoin spricht. Aber grundsätzlich sind beide Assets natürlich sehr, sehr ähnlich und vergleichbar.
SPEAKER_02Leute, ihr wisst, wenn es um die Sicherheit meiner Bitcoin geht, da mache ich keine Kompromisse. Für die Verwahrung nutze ich selbst die Bitbox. Und für das physische Restrisiko setze ich auf BitSurance, den offiziellen Versicherungspartner von Bitbox. Die Versicherung ist direkt in der App integriert und ergänzt die technische Sicherheit sinnvoll um den Schutz vor Risiken wie Raub oder Brand, Dinge, die Hardware alleine eben nicht abdecken kann. Ich habe das Produkt selbst im Einsatz, behalte jederzeit die volle Kontrolle über meine Keys, während Bitsurance das Restrisiko übernimmt. Wenn ihr euer Sicherheitskonzept vervollständigen wollt, auf bitchurance.de erhaltet ihr mit dem Code WASBITCOIN bringt 5% Rabatt auf eure Prämie. Ich kann euch das ans Herz legen. Hör endlich auf, deine Bitcoin anderen anzuvertrauen, denn dein Vermögen ist es wert, selbst verwahrt zu werden. Mit der Bitbox 02 Nova bekommst du die neueste Hardware Wallet aus der Schweiz. Die definiert Sicherheit neu. Die Nova ist das Upgrade für alle, die das neueste Design und iPhone-Kompatibilität wollen. Die Nova ist radikal transparent, 100% Open Source und geschützt durch ein Dual-Chip-Design mit einem EAL 6 Plus zertifizierten Secure-Chip. Das ist der höchste Standard, um deine Schlüssel isoliert und absolut sicher zu halten. Abzockversuche blockiert sie, indem jede Transaktion auf einem robusten OLED-Glass-Display bestätigt werden muss. Und dank iPhone- und iPad-Kompatibilität bist du flexibler als je zuvor. Wer das nicht braucht, die klassische Bitbox02, ist natürlich weiterhin erhältlich, großartig und genauso sicher. Hol dir die Gewissheit echter Selbstverwahrung. Du findest beide Modelle auf bitbox.wiss und du sparst dir mit dem Code was Bitcoin bringt 5% beim Kauf. Is it dadurch, dass wir jetzt mit ETFs und ETPs in Europa und auch den amerikanischen Bewegungen, BlackRock and so weiter, in Richtung Bitcoin gegangen sind, ist es inzwischen einfacher? Öffnen jetzt zum Beispiel auch die deutschen Vorsorgewerke, Pensionskassen, da jetzt ihre Meinung, ihre Minds quasi.
SPEAKER_03Das ist feststellbar. Also ich habe schon vor vier Jahren erstmal die Möglichkeit gehabt, in einem Versorgungswerk, das ich berate, auch mal eine Bitcoin-Präsentation halten zu dürfen. Und das war damals schon eine riesengroße Ausnahme für ein sehr konservatives Versorgungswerk. Aber man hat sich das Thema angenommen und hat es mir zurückgestellt. Und jetzt wird es wieder sehr, sehr spannend, weil man festgestellt hat, dass mittlerweile auch einige Häuser, internationale Häuser, tatsächlich auch Ertragsprogen für Bitcoin abgeben. Das gab es bis dato nicht. Und wenn man eine strategische Asset Allocation sauber rechnet, und das machen diese Versorgungswerke in der Regel, dann brauchen die für all diese Assets, die in Frage kommen, tatsächlich auch Ertragsprognosen.
SPEAKER_02Also irgendwelche Leute in hohen Häusern mit Anzügen, die sagen, ah, Bitcoin geht, ich habe das beim Jirlichen, was Bitcoin bringt, gehört, haben wir eine Bauerlauf-Folge angeschaut, Bitcoin geht auf eine Million so ungefähr. Aber natürlich nicht das, sondern die machen dann Jahresprognosen. Das ist das, was wir immer wieder lesen. JP Morgan sagt das, die sagen das.
SPEAKER_03Und was jetzt natürlich auch zugutekommt, ist, dass es von Bitcoin mittlerweile, jetzt, Bitcoin existiert ja schon seit einigen Jahren, dass es auch beispielsweise auf einem Informationssystem wie Bloomberg oder Definitive, Reuters ehemalig, dass es da auch Volatilitäten gibt, die schon über eine längere Historreichen. Auch Korrelationen existieren mittlerweile seit über zehn Jahren. Und das ist für solche Häuser sehr, sehr wichtig, damit sie ihre strategische Allokation auch aufbauen können und dementsprechend gegenüber Dritten, wie der Aufsicht letztendlich auch zeigen können, dass sie diszipliniert vorgehen mit Prognosen, mit historischen Volatilitäten, Korrelationen und damit auch diesen Bitcoin-Anteil letztendlich, der sich daraus errechnet für ihr Portfolio, nachweisen können.
SPEAKER_02Das ist so, so spannend, weil wir reden immer von diesen institutionellen Investoren. Wir reden immer davon, dass jetzt hier BlackRock sagt so und so viel Bitcoin und dann Jeppy Morgan macht das und morgen Stanley macht das und was auch immer. Aber wir Bitcoiner sind über die Jahre ja so konditioniert, dass quasi der Kryptomarkt alles innerhalb von zwei Minuten irgendwie umsetzt und einpreist, während der klassische Markt halt Zeit braucht. Es fängt ja schon mal mit dem Reputationsrisiko an. Was ich mir zum Beispiel die Frage stelle, ist, wenn du schon vor Jahren bei dem Vorsorgewerk darüber geredet hast, warum hast du das überhaupt angetan? Also quasi, hattest du nicht Sorge, dass die sagen, der Karl, der spinnt, den braucht man immer, der kommt dann mit seinem Magic Internet Money.
SPEAKER_03Warum? Das ist echt eine berechtigte Frage, die du da stellst, weil ich die Sorge schon hatte. Aber ich war schon einige Jahre in diesem Versorgungswerk und man hatte das Vertrauen zu mir gewonnen, man kannte mich als Kapitalmarktexperten. Und als ich dann mit Bitcoin um die Ecke kam, war dann der Gedanke, das muss schon seinen Grund haben, wenn sich jemand, der sich 30 Jahre mit Bonds, Derivaten, etc. auseinandersetzt, plötzlich auch mit Bitcoin beschäftigt. Und das war so ein bisschen die Eintrittskarte sozusagen, dieses Seminar auch wirklich anzubieten. And man hat sich aufmerksam auch angehört. It is nur spannend, vielleicht eine kleine Anekdote daraus. Und das passiert mir auch in den letzten Monaten immer wieder when ich so eine 90-minutige Keynote für ein Versorgungswerk zum Beispiel halte über Bitcoin, dass sich die meisten Entscheidungsträger noch gar nicht so intensiv damit beschäftigt haben, aber schon im Vorfeld eine feste Meinung dazu gebildet haben. And that is das, was ich versuche dann in diesen Vorträgen auch ein bisschen aufzureißen, damit man merkt, hoppla, wie kann ich denn schon vielleicht aus medialen Narrativen mitbekommen eine Meinung zu Bitcoin haben, obwohl ich mich noch gar nie damit auseinandergesetzt habe oder mit einer gewissen Intensität damit auseinandergesetzt habe.
SPEAKER_02Das ist eine faszinierende Frage. Liegt das daran, dass die Menschen auch in einer Welt einfach sind, in der sie selten mal von außen was Neues reinbekommen, das irgendwie ihre Welt mit in Frage stellt, weißt du, was ich meine? Weil die sind ja die Experten für Geld, die sollten sich ja auskennen bei Geld. Das heißt, die sollten natürlich auch eine Meinung zu Bitcoin haben und es ist einfacher zu sagen, nee, braucht man nicht, als zu sagen, ah, da könnte was dahinter sein. Aber es ist auch ganz neu, so eine externe Herausforderung überhaupt zu bekommen.
SPEAKER_03Ja, und weil es sehr, sehr neu ist und weil man sich ja damit auseinandersetzen müsste, übernimmt man gerne auch Aussagen, die so Allgemeingültigkeit, sag ich mal, in den Medien breitgetreten werden. Und das sehe ich als Hauptproblem. Und wie du richtig sagst, das ist eigentlich von Entscheidungsträgern sollte man erwarten, dass sie sich jeder Asset-Klasse immer öffnen. Man kann sich eine Meinung bilden, eine eigene fundierte Meinung. Das ist eigentlich meine Aufgabe, die ich mir gestellt habe. Ich verkaufe in keinem meiner Webinare oder Seminare Bitcoin. Ich habe nichts davon, wenn jemand im Anschluss seine Kunden diesbezüglich berät oder vielleicht selbst Bitcoin kauft. Ich möchte eigentlich so weit Impulse geben, dass jeder sich eine eigene fundierte Meinung bilden kann, um darauf basierend dann eine Entscheidung zu treffen. Und dann kann man den nächsten Schritt gehen.
SPEAKER_02Ich denke mir halt schon, dass es daran liegt, dass eben these in diesen banken, in diesen Versicherungen, in Pensionskassen, First, what are you doing that it's a very nice asset class? It can have a new quasi story oftau. We have all AI, we have all biotech, what? But that's a very nice asset classe oftaucht with your eyes of technology, their eyes philosophy, which outside these systems lived, that can't really recharge.
SPEAKER_03And this thing is not angribar, so that's so. Yeah, it's a code. And this is for people abschreckend.
SPEAKER_02Stell dir, it's angribar. Stell dir, it comes down to the egg and says, I have a nice metal gefunden. That have we just entdeckt. So ungefähr ist ja Bitcoin, halt digital. Hast du eine reden ja da wirklich von professionellen Portfolioanalysen und du schaust dir das ganz genau an. Wie viel Bitcoin sollte ich denn halten in meinem Portfolio? Was soll da sonst noch drin sein im Portfolio? Wie schlagen wir die Inflation?
SPEAKER_03Der Frage müssen wir immer sehr vorsichtig begegnen. Denn wie du schon vorher angesprochen hast, es gibt ja große Häuser wie BlackRock, wie Fidelity, wie Bank of America oder Grayscale, die tatsächlich mit Bitcoin-Quoten sozusagen rausgehen. Und da muss man sehr vorsichtig sein, denn es kann in der Regel nie mit einer Bitcoin-Quote beginnen. Die kann immer nur das Ergebnis sein einer Portfolioanalyse. Denn ein bis zwei Prozent, das kann in einem Portfolio gar nichts bewirken und vielleicht in einem anderen Portfolio gewisse Dinge sogar verschärfen, verstärken. Und deswegen ist immer im Vorfeld natürlich die Portfolioanalyse entscheidend. Um daraus rückwärts die Bitcoin-Quote zu ermitteln. Und das kann vielleicht mal 6% sein, das kann man 9% sein, je nach Zusammensetzung des Portfolios. Es ist ein riesen Unterschied, ob du 70% Anline and 30% Aktien hast, klassische konservative Portfolio, oder du hast 70% Aktien and 30% Anline, oder du hast vielleicht sogar eine Immobilienquote dabei, oder du hast Private Equity dabei, also alternative Investments now. And that is a Risiko Profil des Portfolios, and design another Bitcoin-Quote. And deswing it, before many Bitcoin Quote, the Portfolio, the Portfolio exactly beworth. The Durchvolatility, the durchschnittly max drawdown, the zwischen maximal verlust that with this portfolio. And when all these cancel, then we can the Bitcoin quote kümmer. Also, a result betrayed in this portfolio, and not just to begin the quote festle.
SPEAKER_02Not financial advice, but can we just become what you just said by a summer, by a risiko-aversion, what would you anfangen?
SPEAKER_03It begins by the Risikoaversion. The Frage is: what is for the dementsprechend Investor oder Anleger tatsächlich riesig? Reden wir jetzt von Privatanlegern.
SPEAKER_02Privatanleger, ja. Yeah, okay. Naja, also sagen wir, ich bin 45. Ich stehe mitten im Leben. Geht es nicht um mich. Das ist jetzt wirklich Hausnummer. Ich bin nicht 45, ich bin erst 43. Also es kann nicht ich sein. Es kann vor allem deswegen nicht ich sein, weil meine Bitcoin-Quote ist sicher zu hoch für deine Analyse, da brauchen wir nicht drüber reden. Aber sagen wir, ich habe keine Ahnung, ich habe ein Haus mit Kreditlaufen, das ist mein Hauptinvestment, habe ich auch nicht, ich bin Mitter, aber sagen wir, ich habe das, ja. Zwei Kinder in der Schule, ein Hund und habe noch ein Portfolio, das mir der Bankberater aufgeschwatzt hat, das ich einzahle, das läuft jetzt auf stolze 250.000 Euro und da sind drinnen Mischfonds, Anleihen, Aktien, ich weiß aber selber nicht genau, was drin ist. Das hat mir meinen Bankberater gegeben, 2% Verwaltung und einmal im Jahr mit Rebalanced, damit noch ein paar Gebühren anfallen. Also wie gehen wir da vor?
SPEAKER_03Eine sehr tricky Frage, Nico. Tatsächlich, weil, und das ist auch der Grund, warum ich keine Privatinvestoren letztendlich, Retail-Kunden letztendlich betreue, sondern wirklich nur Institutionen. Weil ich bei den Institutionen letztendlich all diese Vermögensklassen, die du aufgezählt hast, wirklich über Indizes abbilden kann in meinem System. Und daraus sich dieses Risikoprofil ganz klar ergibt, des Kunden. Wenn du mir sagst, Mischwo, da habe ich schon ein Problem damit. Was ist in diesem Mischfroh tatsächlich drinnen? Ja, Blödsinn. Aber ja. Hat mal die Bank angetreht. Ja. Also nicht mehr, aber dieser quasi theoretischen Person. Ja, genau. Und daher wird es hier wirklich schwierig. Und wir können es hier zwischen 1 und 6, 7, 8, 9 Prozent bewegen, wo auch immer. Aber es lässt sich wirklich keine Quote hier sozusagen nennen, die seriös wäre.
SPEAKER_02Anders gesagt, anders gesagt. Dann lass uns einfach ganz seriös über die verschiedenen Asset-Klassen reden, neben Bitcoin. Also quasi was ist deiner Meinung nach interessant, jetzt in den nächsten 10, 15 Jahren langfristig zu halten und wovon würdest du eher, wo warst du eher vorsichtig?
SPEAKER_03Also entscheidend ist ja immer der Planungshorizont. 10, 15 Jahre. 10, 15 Jahre, das ist schon langfristig. Das heißt, dass du natürlich dann auch mit der Aktienquote dementsprechend nach oben gehen solltest. Je länger den Planungshorizont, desto mehr, sag ich mal, klassisch bezeichnete Risk-on-Assets würde ich bevorzugen. Das heißt natürlich, die Aktienquote dementsprechend Stärke gewichten. Okay, also was heißt das? 50% Aktien? Es kommt darauf an, wie du den Wrestling-Teil aufbaust. Die klassischen Portfolios bestehen ja aus Anleihen, Aktien und was war es in der Regel?
SPEAKER_02Ich bin mir nicht ganz sicher. Also die eine Sache, damit haben wir angefangen. Also mein Portfolio, das ist wirklich mir persönlich, das ist nicht bekannt, besteht aus Bitcoin, Gold und Aktien. Was ich mit Anleihen machen soll, ist mir völlig unklar. Soll ich Anleihen kaufen?
SPEAKER_03Anleihen hatten viele Jahrzehnte den Ruf, dass sie ein Stabilisator sind im Portfolio. Das hat sich spätestens vor zwei, drei Jahren als Irrtum erwiesen, als wir vom Tiefzinsniveau, nämlich fast unter 0% teilweise, wieder stärker angestiegen sind. Da war dann der zwischenzeitliche Maximalverlust des Weltanleihindex tatsächlich bei 25 Prozent. Also im Kurs quasi. Ja, also hat man 25% Kursverluste zwischenzeitlich gesehen mit Anleihen. Das hat sich natürlich jetzt in den letzten zwei, drei Jahren wieder stärker erholt. Aber das ist das Thema, das wir da haben. Also wir müssen aufpassen, welche Asset-Klassen und welchen Planungshorizont hast du und welchen Maximalverlust bist du zwischenzeitlich auch bereit zu tragen. Oder ab wann beginnst du nervös zu werden? Wir haben ja den Begriff der Volatilität immer wieder in den letzten Jahren massiv gehört. Also ich habe es in meinen Seminaren noch nie so oft gehört wie in den letzten Jahren, das Thema Volatilität. Und das wird dann teilweise auch wieder falsch verstanden, weil sobald etwas sehr hochvolatil erscheint und ist, dann wird es in der Regel, sag ich mal, vermieden im Portfolio. Wenn du aber den 15-jährigen Planungshorizont hast, dann kannst du natürlich auch sehr hohe Volatilität ins Portfolio mit reinnehmen. Und damit würde sich natürlich auch eine Bitcoin-Quote dementsprechend genauso rechtfertigen.
SPEAKER_02Bekommst du da auch Fragen nach anderen Kryptowährungen? Ja, bekomme ich. Weil das ist ja irgendwie logisch, wenn man sich noch nicht damit beschäftigt hat, die Frage kommt nicht mehr. Wobei es noch nicht Bitcoin ist, gibt ja noch 15 Millionen, es gibt Liter 15 Millionen andere.
SPEAKER_03Ja, ja. Also in meinem letzten Vortrag hatte ich genau diese Frage gleich zu Beginn, Herr Karl, wir sprechen heute nur über Bitcoin und nicht über die anderen Kryptos. Und da habe ich gesagt, ja, wir müssen halt eine ganz klare Linie ziehen. Es gibt Crypto Assets und es gibt Bitcoin. Bitcoin wird zwar unter dem Familienbegriff Crypto Assets subsumiert, aber hat eine ganz andere Grundvoraussetzung. Und da muss man ganz klar unterscheiden. Also für mich hieß das immer, das eine ist Champions League und das andere ist, sag ich mal, der Rest der Welt. Und die restlichen Crypto-Assets haben natürlich in der Regel ein unternehmerisches Thema im Hintergrund. Da gibt es ein CEO in der Regel und so weiter. Also es ist wie ein Start-up-Unternehmen teilweise, das eben dementsprechend in Form von Kryptos hier existiert. Das hat natürlich mit Bitcoin gar nichts zu tun. Und das überzeugt dann die Zweifler? Das überzeugt die Zweifler eigentlich, weil sie sich das gar nicht bewusst waren. Genau. Das heißt ja Krypto, ne? Ja, ja, das heißt Krypto. Vor kurzem auch ein Meeting gehabt mit einer Gesellschaft, die den Kryptolasting vorauflegen möchten. Und da war man sich auch nicht so wirklich einig. Der eine hat unter Krypto eigentlich nur Bitcoin verstanden, der andere hat eigentlich alles darunter verstanden, was hier dementsprechend möglich wäre zu investieren. Also da beginnt es meistens schon zu haken, denn Bitcoin wird zwar auf einer Blockchain sozusagen gehandelt. Allerdings hat das wenig mit den anderen Crypto-Assets zu tun. Das sollte man wirklich ganz klar die Linie ziehen.
SPEAKER_02Für mich deswegen auch interessant, weil wir reden ja von dieser Wertspeicherfunktion und von diesen gewaltigen Summen, die du vorher genannt hast. Nicht 250 plus Billionen, die eigentlich nur einen Wertspeicher suchen. Und deswegen in den Aktien sind und deswegen in den Anleihen sind und deswegen in den Immobilien sind. Und die sehe ich ja nicht bei Krypto. Ich persönlich bekomme ja beim Wort Krypto schon Hausaufschlag. Weil ich komme ja nur aus der Zeit, in der das alles so subsumiert wurde und so, ja, und die Kryptoindustrie und in Anführungszeichen ist ja bis heute sehr schlau darin, immer wieder neue Narrative zu erfinden für Shitcoins im Grunde. Die werden wahrscheinlich nie ganz sterben, aber sie sind schon stark im Abnehmen, was die Bedeutung betrifft. Und meiner Meinung nach einer der Gründe, warum wir im vergangenen Bullmarkt eher schwächere Notierungen gesehen haben, weil halt nicht so viel Geld in diesem Kryptomarkt geflossen ist, weil da nicht so viel Hotmone drin war. Das ist dann eher zu AI und so weiter gegangen. Das heißt, da hat man noch ein gewisses Erwachsenenwerden eigentlich von Bitcoin gesehen. Auf der anderen Seite hast du gesagt, interessieren sich jetzt die Grossen Anleger dafür. Hast du ein Gefühl dafür, wie lange das jetzt noch dauern könnte, bis das dann wirklich, bis Bitcoin so langweilig ist, dass das ganz normal ist, dass da dann auch Pensionskassen etc. investieren über die verschiedenen Produkte?
SPEAKER_03Da werden noch einige Jahre ins Land ziehen, befürchte ich. Ich stelle auch immer wieder fest, eben auch in der Diskussion, Risk-on-Risk-Off-Asset. Ich habe jetzt vor kurzem einen Artikel darüber geschrieben. Den halte ich auch gerne mal in die Kamera, ja, im Sachwertemagazin. Ja, da geht es hauptsächlich auch um die Portfolio-Allokation von Bitcoin. Und ich stelle halt da immer wieder fest, dass ich vermute oder befürchte, dass das Gros der Marktteilnehmer, die sich tatsächlich in Bitcoin bewegen, noch gar nicht so sehr die Wertspeichereigenschaften verstanden haben, dass es eigentlich ein sehr, sehr konservatives Asset ist, Bitcoin. Weil es handelt nicht danach. Es handelt nicht danach, genau. Und das wird wahrscheinlich noch einige Jahre dauern. Aber ich bin da guter Dinge, dass es irgendwann mal wirklich unter Anführungszeichen auch mal ein langweiliges Asset ist, das tendenziell den Weg nach oben nur kennt.
SPEAKER_02Gut, tendenziell kennen wir ja eigentlich auch in der Sturm- und Drang-Phase den Weg nach oben. Ich glaube ja, dass es super. Ich lese ja gerade diese Geschichte der Fourth-Turning. Hast du schon mal gehört? Neil Howe, also quasi die Idee, dass die Geschichte sich in Zyklen bewegt und die Zyklen immer so ungefähr so lang sind wie ein Menschenleben, 80 bis 100 Jahre. Und dasselbe gilt ja auch für Geldsysteme. Also wenn wir 1971 gewechselt haben, dann haben wir, was haben wir, 30 Jahre bis 2000, sind wir schon bei über 60 Jahren, auf knapp 60 Jahren, bald 60 Jahren. Schreibt mir gerne in die Kommentare, man soll nicht live Kopf rechnen, das ist peinlich. Das wird bald die AI übernehmen, aber ist egal. Also dass dieses Geldsystem sich auch irgendwo, dass das schon kurz vor der Rente steht, quasi. Und jetzt kommt Bitcoin, Bitcoin aber auf der anderen Seite jetzt erst Richtung Volljährigkeit tendiert und noch nicht ganz erwachsen ist. Das heißt, eigentlich vom Timing her wird es auch passen. Glaubst du, dass es möglich ist, dass Bitcoin durch seine Existenz sozusagen den Umstieg oder das Ende dieses Schulden-Geldsystems auch irgendwo abfedert und vielleicht hoffentlich leichter macht als Hyperinflation und Krieg?
SPEAKER_03Das ist durchaus möglich. Und die Frage 101 in meinem Buch behandelt genau das Thema Bitcoinisierung. Also wenn wir immer stärker Richtung einer Bitcoinisierung gehen, dass genau dann diese Effekte, die du angesprochen hast, eintreten. Und die Existenz eines Geldsystems, man muss ja nur die Geldgeschichte ansehen, alle ein bis zwei Generationen kommt es zu einem Bruch im Geldsystem. Es gibt eine interessante Studie von einem US-Informatiker, der hat um die 600 Papiergeldsysteme, also Viert Geldsysteme untersucht und festgestellt, also in den letzten 2000 Jahren festgestellt, dass kein einziges überlebt hat. Und die durchschnittliche Überlebensdauer war knapp 40 Jahre. 40 Jahre. Das ist nicht sehr lang. Das ist nicht sehr lang. Es ist aber nichts Besonderes geschichtlich betrachtet. Es ist zwar gruselig, wenn es passiert, aber es ist etwas, was sich immer wiederholt. Und das ist das, wo Bitcoin wahrscheinlich die Möglichkeit hat, durch seine dementsprechend eigenschaften, die itse, dem entgegenzuwirken.
SPEAKER_02What do the end or the katastrophe, or as an alternative so these classical Fiat-Geld Systems?
SPEAKER_03Let's end up too?
SPEAKER_02The front that I should say is: Have we here to do with a revolution? So, quite a hard cut, and we go from a fiat world in a Bitcoin world, or is there an evolution in which the Bitcoin as a new stabilisator in this Fiat system, which we have, to the pendle, the pendels controlled together?
SPEAKER_03This is my gross idea. That's either the thing. It will coexist, it will be in US-dollar euro given, but it will also Bitcoin mit einer viel stärkere Gewichtung geben. Glaubst du? Marktkapitalisierung her.
SPEAKER_02Und welche sind die Schritte? Also, wir reden ja immer von staatlicher Adoption und El Salvador und Tschechien und in der EU geht es ja wieder in eine ganz andere Richtung, wir sind ja total dagegen, die Lagarde, digital Euro, solche Sachen. Aber Amerika hat viele getan. Also ist es das oder sind es die Marktteilnehmer, die Pensionskassen, die großen Staatsfonds, die Privatanleger? Also was sind die so die. Weil was ich will nämlich gerne, die große, die Überfrage, die ich mir hier stelle, ist folgende. Reichen die Eigenschaften von Bitcoin, damit das passiert? Oder kann auch eine derartig bessere Alternative wie Bitcoin einfach überrollt werden im Sinne von, nee, brauchen wir nicht, wir machen einfach so weiter wie bisher, dann steuern wir halt Richtung Katastrophe, aber wir wollen nicht den Kurs korrigieren.
SPEAKER_03Also ich denke, da ist der Zug bereits abgefahren, weil die Adaption einfach so weit fortgeschritten ist. Und wir stellen ja mittlerweile fest, dass Zentralbanken tatsächlich Bitcoin als Portfolioanteil überlegen. Das ist schon ein Riesenschritt. Auch da wieder die 1%-Quote der Tschechischen Nationalbank, die natürlich hinterfragenswert ist, weil man kann ja nicht einfach mal eine 1%-Gewichtung, sondern man muss ja wieder über den Portfolio-Kontext kommen. Aber Portfolio-Kontext ist bei Lotenbanken, das ist eine wilde Geschichte. Ja, aber auch dort gibt es natürlich unterschiedliche Asset-Klassen in Gewichtung. Und also wir müssen einfach feststellen, dass Bitcoin ein sehr, sehr, sehr junges Asset ist. Also seit 17 Jahren, das ist gar nichts. Ich habe jetzt vorletzten auch eine Kritik gelesen: oh, das hat ja alles nicht funktioniert, Electronic Cash System. Ja, wie soll das nach 10, 12 Jahren tatsächlich funktionieren? Also wenn ich die ersten drei, vier Jahre mal außen vor lasse, wo ja kaum jemand Bitcoin kannte. Also das ist ein sehr, sehr junges Asset. Und da auch wieder das Thema der Schwankungsintensität von Bitcoin. Wenn man sich beispielsweise Apple ansieht, um ein anderes Asset reinzubringen, seit der Börse-Einführung in den 80er Jahren, dann hat Apple in den ersten 20 Jahren Volatilitäten an den Tag gelegt und Maximalverluste gezeigt, die Bitcoin ähnlich waren. Und zwar über 20 Jahre. Also wir sind einfach noch in der Entwicklungsgeschichte sehr, sehr, sehr früh dran. Muss das klar sagen. Natürlich, die Menschen, die sich in der Bubble befinden, sagen: Oh, wir kennen Bitcoin seit 10, 12, 15 Jahren. Das ist doch schon sehr lange. Aber in Wirklichkeit, was die weltweite Adaption betrifft, sind wir da eigentlich erst am Beginn. Aber wir sind schon so weit fortgeschritten, dass ich überzeugt bin davon, dass es kein alternatives Bitcoin mehr gibt. Das ist ja auch eine meiner Lieblingsfragen in meinen Seminaren, Herr Karl, was passiert denn dann, wenn es ein Bitcoin 2.0 gibt? Das ist ja die Frage nach den Shitcoins, oder? Ja, oder eine noch bessere Alternative zu Bitcoin.
SPEAKER_02Das behaupten ja die Shitcoins von sich, dass sie das sind, seit 17 Jahren.
SPEAKER_03Ja, und es gibt ja immer wieder sogenannte Hardforks bei Bitcoin, wo man versucht, es performanter zu machen und so weiter, aber man stellt fest, dass das Core Bitcoin, das ursprüngliche, letztendlich das unsinkbare Schiff ist. Und deswegen, Adaption zu weit fortgeschritten, bin ich absolut davon überzeugt, gibt es kein Zurück mehr. Und es wird auch kein besseres Bitcoin in dem Sinn geben. Das wäre wie, wenn wir beide uns überlegen, vielleicht ein besseres Internet zu bauen, dann könnten wir sagen, ja, das könnte ja noch schneller sein als das ursprüngliche Internet, aber es würde halt niemanden interessieren. Weil es dementsprechend das aktuelle Internet halt in der Adaption viel zu weit fortgeschritten ist.
SPEAKER_02Kommt da Quantencomputer in jedem Vortrag inzwischen?
SPEAKER_03Mittlerweile.
SPEAKER_02Mir nämlich schon.
SPEAKER_03Ja. Ja, ja. Kommt und allerdings schon, also die erste Frage bezüglich Quantencomputer hatte ich vor eineinhalb Jahren. Ist das eine Gefahr? Und da habe ich das Thema natürlich immer vom Zeitfenster wirklich weit zurückgestellt. Mittlerweile scheint es ja so zu sein, dass es wirklich ein bisschen näher rückt, das Thema, aber auch da bin ich bester Dinge, dass die Bitcoin Community letztendlich dementsprechend das Problem in den Griff kriegt.
SPEAKER_02My Antwort ist ja auch immer: Yeah, wir machen uns ja eh Gedanken darüber so. Also, ich meine, das Problem, was wir bei Bitcoin immer haben werden, auch in the next 20 Jahren, Bitcoin ist ja ein Nassim Taleb ein antifagiles System. Das heisst, Bitcoin wächst ja an der Herausforderung, an den Angriff. Du musst ja davon ausgehen, dass es ständig attackiert wird. Das ist ja der größte Honeypot der Welt. Also, natürlich wird jemand versuchen, mit einem Quantencomputer, wenn er die Möglichkeit hat. Vielleicht wird es aber auch immer zu teuer sein, das überhaupt umzusetzen. Droht man nur damit, oder? Ich weiß auch nicht was. Aber was ich halt spannend finde, ist, dass ich sehe schon in einer langen Reihe von diesen typischen FAT-Themen. Wird es China verbieten, wird es die EU verbieten, wird es, wird es, keine Ahnung, ist BlackRock dagegen? JP Morgan, kommt Satoshi zurück, Quantencomputer, Energieverbrauch, Boilz die Oceans, wird ja nur von Kriminellen verwendet. Die Liste ist lang und lang. Inspiriert ja viele deiner Fragen, nehme ich an, hier drinnen. Oder wie oft Bitcoin bereits für tot erklärt wurde. Genau, wie oft Bitcoin bereits für tot erklärt wurde. Kann nackter Code wirklich wertvoll sein? Das ist zum Beispiel eine wirklich spannende Frage. Code allein wirkt, mit Bitcoin wird daraus Geld. Was sagst du da? Frage 63. Was antwortest du auf die? Sag's uns, ich kann es ja lesen, aber ich muss es vorlesen.
SPEAKER_03Klar, wir kennen das seit mehreren Jahren. Ich bringe das Beispiel sehr gerne immer, auch die Website business.com besteht nur aus business.com und hat einen immensen Milliardenwert, weil er dementsprechend hört, weil genau diese Website dementsprechend aufgrund des Namens auch angesteuert wird. Also nur um ein Beispiel zu nennen, dass Code tatsächlich Wert hat.
SPEAKER_02So ist er der Seeler auch zu dem Thema gekommen. Der hat ja damals in den 90er Jahren haufenweise Domains gekauft, ne? Und weil er verstanden hat, dass es da eine Form der digitalen Knappheit gibt. Er hat ja Michael.com zum Beispiel. Und Hop.com. Und da hat er viele solche Adressen und der hat er offenbar auch viel Geld verdient damit, weil er eben da massenweise gekauft hat und das dann weiterverkauft hat. Und so hat er offenbar verstanden, eben die Idee von digitaler Knappheit. Das war der Ursprung des Ganzen. Ich hatte mal Nico.at. Oh. Ja. Habe ich verkauft, ich habe Geld gebraucht, das Student habe die Website nicht gebraucht, jetzt kriege ich sie nicht mehr zurück.
SPEAKER_03Doof. Ja, meine erste Website hieß FixedIncome.at. Leider habe ich mir die dort kom nicht gesichert. Gab es die damals noch? Gab's damals. Wow, siehst du? Siehst du? Siehst du? Die hat jetzt einen Verlag. Auch sehr schade. Aber ja, festgestellt, Christian-Karl.finance ist noch persönlicher.
SPEAKER_02Ja, heute ist es ja auch nicht mehr so. Es ist jetzt dank Social Media und so ist die Bedeutung, hat die Bedeutung einer guten URL wahrscheinlich schon ein bisschen abgenommen. Und selbst wenn Merkt, wer gibt denn noch eine URL ein? Du gehst immer auf Google oder was auch immer und ChatGPT, was auch immer. Wer Bitcoin nicht nur als Asset begreift, sondern als strategische Komponente eines institutionellen Portfolios wird bei Blockstream Capital Partners perfekt beraten. Mit Sitz in der Schweiz agiert diese Investmentgruppe rund um Phillo Jaccono oder auch den früheren Bitcoin-Pionier und Blockstream-Gründer Adam Beck an der Schnittstelle zwischen klassischer Hochfinanz und der technologischen Speerspitze des Bitcoin-Ökosystems. Das Angebot von BCP richtet sich gezielt an Banken, Vermögensverwalter und Finanzinstitute. Sie erhalten nicht nur Zugang zu exklusiven institutionell strukturierten Anlagelösungen, sondern auch die notwendige strategische Beratung. Der Fokus liegt dabei kompromisslos auf Sicherheit und Transparenz. Alle Lösungen erfüllen höchste Anforderungen an die Verwahrung und Abwicklung. Eben Institutional Grade. Wer Bitcoin professionell und regulatorisch einwandfrei in seine Geschäftsstrategie einbinden möchte, findet unter bcp.io alle Infos, um sein Institut für die digitale Asset-Klasse der Zukunft aufzustellen. Leute, wenn wir unterwegs Bitcoin nutzen, wollen wir vor allem eine einfache, sichere Kontrolle und maximale Privatsphäre und zwar ohne Kompromisse. Dafür ist die CakeWallet perfekt. Und jetzt wird sie noch besser, dank der direkten Anbindung an deine Bitbox Hardware Wallet. Und auch das leidige Thema Wartezeit ist Geschichte, bei CakeWallet ist das Lightingnetzwerk jetzt. Dabei, deine Zahlungen, die gehen blitzschnell und kosten dich kaum etwas. CakeWallet ist wirklich unkompliziert. Der Fokus liegt klar auf deiner Privatsphäre, von Silent Payments bis zu Funktionen wie Tor und eigenen Notes. Du behältst immer das Steuer in der Hand. Alles kann, nichts muss. CakeWallet ist Open Source und läuft auf jedem deiner Geräte, egal ob iOS, Android, Mac oder PC. Bitcoin und Stablecoins sind dabei und du kannst sie direkt in der App tauschen. CakeWallet macht es einfach, Bitcoin ganz selbstverständlich und maximal privat in deinen Alltag zu holen. Und das Beste, sie ist komplett kostenlos. Schau einfach mal rein und probier es aus. Du findest alles auf cakewallet.com. Wie glaubst du, dass wir bei Bitcoin, es gibt ja diesen Gartner-Hype-Cycle. Also quasi zuerst geht es rauf, dann geht es runter und dann kommt dieses Plateau der Langeweile. Sind wir inzwischen beim Plateau der Langeweile zumindest angekommen bei Bitcoin? Ich habe dich vorgefragt, weil wir jetzt wirklich langweilig, aber in dem Hype-Cycle quasi, in dem, wo echte Arbeit geschieht, echte Adoption geschieht, aber gleichzeitig dieser riesige Hype, den wir in den Jahren, in den letzten Bull-Märkten 16, 17 und dann 20 bis 22 hatten, dass das nicht mehr der Fall ist.
SPEAKER_03Also ich glaube, dass wir da noch weit davon entfernt sind, dass es langweilig wird, sondern wir werden, das ist meine persönliche Meinung natürlich, verstärkt in die Richtung der Goldkapitalisierung gehen und daher sehe ich da noch sehr, sehr viel Potenzial. Das heißt, du hast auch einen Bitcoin-Preisprognose. Grundsätzlich gebe ich keine Bitcoin-Preisprognosen ab, aber ich wurde mal bei einem Interview auch ganz massiv diesbezüglich gefragt und habe dann als Preisziel keine absolute Summe genannt, aber oder keinen Preis genannt, sondern habe wirklich die Goldkapitalisierung genannt. Also dass wir da auf Augenhöhe sein werden.
SPEAKER_02Ja, schon. Aber was heißt das? Wenn wir mit Gold auf Augenhöhe sind, dann reden wir von einer Verzwanzigfachung des Preises. Ja.
SPEAKER_03Sehr ein bisschen mehr. Also wir reden da Richtung eine Million gehend, ja. Eine Million. Darüber hinaus. Je nachdem, wie stark die Goldkapitalisierung ist.
SPEAKER_02Weil die steigt ja bis dahin auf. Ja, ja, ja. Wobei das ist ja auch interessant. Wir reden immer gern davon, dass wir Richtung Goldkapitalisierung gehen, aber man muss schon bedenken, dass das auch bedeutet, dass quasi, wenn wir jetzt also da müsste sich ja die Gesamtmenge an Geld in diesen Hartwährungen verdoppeln. Ist ja nicht so, weil Bitcoin steigt auf, keine Ahnung, 40 Billionen, Gold bleibt bei 40 Billionen, vielleicht ist Gold dann schon bei 60 Billionen, dann steigt Bitcoin auf 60 Billionen, dann sind wir bei 120 Billionen, nur in hartem Geld. Das ist dann schon fast auf Augenhöhe mit dem, was heute in Aktien, Anleihen und so weiter geht. Genau, das ist das, was eigentlich die heutige aktuelle Cash-Quote aussieht.
SPEAKER_03Auch noch, die 100 Billionen plus die 150, die eigentlich in Cash wären. Wenn Cash dementsprechend nicht Trash wäre. Genau. Und da haben wir eben genau dieses Potenzial. Gut, das sind jetzt natürlich auch Prognosen, die, da reden wir nicht von den nächsten zwei bis fünf Jahren. Also das ist natürlich eine Langzeitprognose, aber also heute bei nicht am langweiligen Plateau angelangt.
SPEAKER_02Da sind wir ja auch im Grunde, würdest du sagen, dass Bitcoin immer noch das größte, wie nennt man das, Risk Reward Bett ist, die wir jetzt haben, im breiten, mehr oder weniger akzeptierten Finanzmarkt?
SPEAKER_03Ja. Also meine strategischen Allokationen werden immer auf die letzten 10 Jahre gerechnet. Und wir haben in den letzten 10 Jahren, obwohl wir aktuell natürlich weit unter dem Tiefstand, unter dem Höchststand liegen, sorry, haben wir einen Performancezuwachs von 67% pro Jahr gehabt. In den letzten 10 Jahren. Was heißt Zuwachs von 2016 bis 2026? Performancezuwachs heißt pro Jahr 67% Wertsteigerung. Im Bitcoin im Durchschnitt, im Bitcoin, genau. Warum Zuwachs? Performance zu schwierig.
SPEAKER_02Keger. Ist das Keger? Nein. Warum? Wenn es pro Jahr ist? Ist das nicht dieselbe? So wie der Aktienmarkt über 8% pro Jahr steigt, das Bitcoin über 67% pro Jahr gestiegen.
SPEAKER_03Ja, okay, ja, korrekt. Okay. Aber das wird ja in Zukunft weniger werden. Ja, allerdings sind die 67% pro Jahr natürlich schon eine Steilverlage, klarerweise. Aber wenn sich diese Steilvorlage halbiert, ist immer noch geil. Ist immer noch natürlich weit vor allen anderen Assets. Also man kann sich das durchrechnen, wir haben eigentlich in den letzten 10 Jahren wirklich pro Woche eineinhalb Prozent zugelegt. Im Durchschnitt, wohlgemerkt immer.
SPEAKER_02Ja, wenn man langfristig dabei bleibt. Das ist dann wieder die Frage mit der Volatilität und der Story. Und ich glaube, man muss schon das Buch Bitcoin verstehen von Christian Karl gelesen haben, um auch wirklich oder ein Vergleichbares, um auch wirklich diese. Man muss ja, um zehn Jahre dabei zu bleiben, muss man überzeugt haben. Die Leute sagen immer: Yeah, es gibt ja Bitcoiner, die haben gekauft in 2013, 2011, and they have Kohle. Okay, cool. Wenn sie es gehalten haben. Aber du musst ja diese Überzeugung mitgenommen haben. Aus einer Zeit, in der es keine Bücher gab, in der allkommen berechtigt waren, noch viel berechtigter, as they heute sehen, in der dir auch niemand gehyped hat. Mir ist ja auch aufgefallen, im Bärenmarkt 2026, die Leute wollen gar keinen realistischen Content haben, die wollen eigentlich nur Hype. When you sagst, yeah, Bitcoin is gefallen, but morgen geht's wieder rauf. So, that is this, was you hören wall so that fühlt sich besser an, aber ich finde nicht, dass sich es besser anfühlt, weil so funktioniert es halt nicht am Markt. Und man muss schon eine wirklich Überzeugung mitbringen, um es auch wirklich so lange zu halten.
SPEAKER_03Absolut richtig. Und mir fällt immer wieder eine Aussage eines Teilnehmers ein, der gesagt hat, kommen Sie mir nicht in Bitcoin bitte. I have with Bitcoin immer nur Geld verloren. And this is eighteen schwierig. When Asset over the letter 10 years this week 1,5% im Durchschnitt zulegt, wo kann man da Geld verlieren? Ich habe es nicht verstanden, was the answer. Deswegen habe ich noch einen Rücksetzer von 80 auf 60 dementsprechend verkaufen. And that is now the point. And this is the rising for me, not this volatility, but what is it, sondern Bitcoin not to understand is either the rising.
SPEAKER_02Also, but I wish that when we are in the psychological, when it's raufgeht, it's shown. But it is not half so schlimm, also half so schön, wie es schlimm ist, wenn es runtergeht. Der Schmerz ist immer viel schlimmer als die Freude, wenn es raufgeht.
SPEAKER_03Und deswegen immer bitte an einen Apple-Chart vorhalten: 20 Jahre Max Drawdown, minus 80%, über 20 Jahre sechs, sieben Mal eingetroffen. Und hätte ich diese Aktie damals wegen der Volatilität außen vor gelassen, hätte ich eine besten Aktien in dieser Welt letztendlich gehabt.
SPEAKER_02So we have Warren Buffett. That was gonna be the Apple has been too space gauge. Yeah, retrospektive betrayed, is this nature Apple halten? But you could 90 years, when had Apple the Newton raised. Can you not have a Newton erinner? My uncle had it. Irgendwann zu Weihnachten by Familia is with Newton angekommen. He said, Okay, what do you think? Nix, no? Was ich damit sagen möchte ist, we can jetzt hier sitzen anders, Bitcoin ist als synthetischer Wertspeicher dazu designed, die Rolle von heute die Aktienmärkte, die Bond-Märkte, Immobilienmärkte zu spielen, ein Stück weit zu ersetzen und gleichzeitig das Geldsystem zu stabilisieren. Aber wenn du dich in den 90ern hingesetzt und hast gesagt, ich kaufe jetzt Apple, weil die bringen im Jahr 2008 etwas raus, das heißt iPhone, und das werden wir dann ständig in der Hand haben und dann 2026 wird es schon so schlimm sein, dass wir versuchen, es irgendwie aus der Hand zu legen, aber wir schaffen es nicht, zwölf Stunden Screentime, wo, ja, was ist überhaupt Screentime?
SPEAKER_03Also das heißt, es ist ja eigentlich fast einfacher bei Bitcoin, darauf will ich eigentlich sagen. Ja, ja, absolut. Ich will damit immer diesen Vergleich, man kann ja auch Google nehmen oder Tesla oder was auch immer, ich will den Vergleich nehmen, damit man einfach erkennt, dass es wichtig ist, zu hinterfragen, in welchem Lebenszyklus befindet sich das Asset gerade. Und wir sind ja bei Bitcoin im sehr frühen Zyklus. Und deswegen sollte man diese Rückgänge dementsprechend auch wirklich entspannt sehen. Wenn man natürlich dementsprechend sehr, sehr viel investiert hat, wie das bei manchen ja der Fall ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass Nervosität letztendlich über Hand nimmt. Aber wie gesagt, wenn Bitcoin verstanden wird, dann kenne ich auch kaum Anleger, die dann sagen, oh, ich habe die Nerven verloren. Wir müssen ja auch überlegen, dass diese Rückgänge immer wieder von viel, viel höheren Niveaus aus stattgefunden haben. Also einmal bei 1000, 80% Rückgang, einmal bei 60.000, einmal bei 120.000. Das sind natürlich immer ganz andere Niveaus, die wir haben. Also wie wenn ich zwei, wie bei einer Treppe, wenn ich zwei Stufen nach oben gehe und wieder eine zurück, dann wieder zwei nach oben, eine zurück und so weiter. Und das muss man sich auch immer vor Augen halten, bevor man sozusagen hier auch die Nerven verliert.
SPEAKER_02Ja, es hat dann auch, ich glaube schon, dass Bitcoin auch aufgrund dieser Struktur und dieser Einzigartigkeit dann auch stärker emotional natürlich handelt. Also du hast es dann verstanden, hast du es gekauft. Und wenn es raufgeht, ist das ein Beleg dessen, dass du recht hattest. Wenn es runtergeht, ist es ein Test deiner Überzeugung. Aber wie schlimm dieser Test ausfällt, das weisst du vorher nie. Und es kommt immer irgendwas. Ich kann mich noch erinnern, im letzten Bärenmarkt, also im zweiten oder 2023, oder? 2023 muss das gewesen sein. 22, 23. 22, sorry. Da gab es dann, da war dann plötzlich die Frage, ja, was ist, wenn die Castodians umfallen? Wenn es Coinbase nicht überlebt. Und da liegen aber die ganzen Bitcoins von Zähler und weißt du. Und immer, und jetzt ist es der Quantencomputer. Kann ich jetzt schon sagen, wenn es ein Tief gibt im Bärenmarkt 26, dann wird irgendwer sagen, ah, der Trump hat dann einen Quantencomputer im Oval Office stehen und versucht, Bitcoin, was auch immer. Also es kommen die verrücktesten Sachen um die Ecke, die deine Überzeugung testen. Und ich glaube natürlich, dass bis zum gewissen Grad ist das auch gewollt und gesteuert, um die Leute rauszutreiben und um dieselben, die man vorher reingetrieben hat. Das ist leider so. Also, jetzt sind ja auch die Profis am Werk. Gab es einen Moment? Was war für dich der Moment, wo du gesagt hast, dieses Bitcoin-Ding, das ist real? Das bleibt, da will ich dabei sein. Vor sechs, sieben Jahren. Gab es in der Zwischenzeit einen Moment, wo du 20 Zweifel gehabt hast? Nein, nicht mehr. Keinen einzigen. Nein. Sonst hätte ich das Buch auch nicht geschrieben. Ja klar. Wie hoch ist deine persönliche Bitcoin-Allokation in Prozent?
SPEAKER_03Das ist eine heiße Frage. Weil meine persönliche Quote, ähnlich wie bei dir, nehme ich mal an, nicht mit dem wahrscheinlich übereinstimmt, was ich letztendlich in der strategischen Allokation für meine Kunden ermittle. Ja, das hätte ich mir auch gedacht.
SPEAKER_02Aber, aber, also Pi mal Daumen, hast du da einen Wert oder einen Zielwert für dich?
SPEAKER_03Zielwert ist, also ich muss das immer ein bisschen unterscheiden. Ich bin ja einerseits auf der Blockchain und andererseits als depotiges Wertbaby, habe ich Bitcoin ebenfalls umgesetzt. Also in beide Richtungen. Finde ich auch gut, in verschiedene Lager quasi Quellen. Genau, und das, was auf der Blockchain sich befindet, das ist letztendlich nicht antastbar für mich. Das ist on the long run für die Zukunft. Und das, was letztendlich bei meinem Broker liegt, das ETP, das wird auch manchmal aktiv bewirtschaftet, um es mal so zu sagen. Aber die Gesamtquote ist sicherlich um einiges höher, als es viele vermuten würden, um es mal vorsichtig zu sagen. Also, ich habe ein Übergewicht.
SPEAKER_02Ja, das habe ich mir schon gedacht. Wunderbar. Dann vielleicht noch eine Frage, die mir auch noch im Kopf rumspuckt, bevor wir zu einer kleinen Verlosung kommen, we wollen drei Puscher verlosen. Wie give you um with the disinteresse and the apathie gegenüber Bitcoin when the price runter geht? We're showing erstaunch, how schnell the Hype verschwinden kann anders the ernüchterung breit macht. And then, wahrscheinlich bei deinen Fortnite. Well, einerseits is it the phase, in der man eigentlich kaufen sollte im Nachhinein gesehen, aber andererseits so funktioniert die menschliche Psyche offenbar nicht.
SPEAKER_03Also, ich habe mit dem Desinteresse dann nicht wirklich so ein persönliches Problem, muss ich sagen. Denn in den Gesprächen stelle ich schon fest, dass obwohl der Bitcoin-Preis tief ist, hier schon Interesse da ist. Aber mehr Kritik wieder da ist, als wenn der Preis hochsteht. Weil dann wird natürlich wieder gezweifelt. And then kann ich immer nur auf das Verstehen von Bitcoin hinweisen, damit dieser Zweifel letztendlich nicht mehr existiert, sondern dass man wirklich auf these Price Niveaus vielleicht nutzt.
SPEAKER_02Ich habe einen Vortrag gemacht before I've been podcast began in a family office in Salzburg. So Bitcoin. 21 was hooked, and then 22 was the tie. I must not falsely say, Oh, yeah, it must be awesome. 22 was the Bernmarkt. At the time of the Höchststands, and in this moment it is not geil. In this moment, it's show me out, Bitcoin. Get me out, it's a Höchststand. But nature there are then when it raffes and when it's home. And when you then in this moment, then it's the Enttäuschung so when it's gun is, there are anything. This is not bizarre, it's schizophrenia.
SPEAKER_03Deswegen gehe ich im institutionellen Geschäft natürlich auf eine längere Vorbereitungsphase. Das heisst, für mich ist mir wichtig, this verstehen zu transportieren, das Interesse nicht an den Preis zu wecken, sondern wirklich an der Technologie, am Funktionieren von Bitcoin, an den Wertspeicherfunktionen. Und das müssen nicht alle 14 sein, es reichen die ersten besten vier, fünf Eigenschaften. Damit die meisten auch ein Licht aufgeht, zu sagen, ach, jetzt müsste ich mich damit intensiv auseinandersetzen. Und vielleicht sollte ich noch ein paar Personen mehr aus meinem Umfeld, aus meiner Company mit reinnehmen. Und dann beginnt eigentlich erst die Arbeit, nämlich seminartechnisch das alles aufzubereiten und dann in die Portfolio-Allokation mal zu gehen, zu rechnen. Und da ist noch überhaupt keine Entscheidung getroffen. Aber das Verstehen ist im Vorfeld immer so entscheidend. Und da happert es in den meisten Fällen, nämlich um beim Verständnis von Bitcoin.
SPEAKER_02Da hört ihr es, liebe Leute. Und deswegen, wer es noch nicht hat, braucht das Buch Bitcoin Verstehen von Christian Karl. Und jetzt, wir haben uns vorher überlegt, wollen wir das an drei Personen verlosen. Wir haben gesagt, die Leute sollen bitte entweder in den YouTube-Kommentaren oder in einem E-Mail an dich schreiben, für wen sie das Buch gerne hätten. Entweder für jemanden anderen, quasi, keine Ahnung, den Manager eines internationalen, den Chef des norwegischen Ölfonds, or den Papa oder die Mama, jemanden anderen, der vielleicht an Bitcoin interessiert ist, aber noch Basis braucht. Natürlich kann man auch schreiben, ich hätte es gerne für mich selber, weil wir wollen ja dann nicht Päpstlicher sein als der Papst. Aber bitte, schreibt das in die Kommentare, warum und für wen ihr das Buch gerne hättet, wer eurer Meinung nach orange spielt werden muss, mit diesem wirklich ausgezeichneten Überblick mit 101 Antworten für kritische Köpfe. Du hast die URL auch schon erwähnt, aber sag uns nochmal die E-Mail-Adresse bitte.
SPEAKER_03Die E-Mail-Adresse lautet kontakt. Karl Punktfinance.
SPEAKER_02Und Kontakt mit kar, ja. Kontaktchrän-carl.Feins bzw. in die YouTube-Kommentare, da schauen wir dann rein und suchen uns drei unter Anführungszeichen Gewinner aus, die ein Buch verlost bekommen. Lieber Christian, jetzt haben wir schon deine E-Mail-Adresse, deine Website schon ein paar Mal genannt. Gibt es sonst noch irgendwelche Adressen, wo man dich finden kann, wo man dich, wo man die Leute hinschicken soll?
SPEAKER_03Ja, ich habe nur einen sozialen Kanal, das ist LinkedIn. Und da poste ich zwei bis dreimal die Woche auch so Mini-Artikel über Bitcoin-Themen, die die Menschen interessieren könnten.
SPEAKER_02Ausgezeichnet, das verlinken wir. Und ich würde sagen, danke für deine Zeit. Das hat mich sehr gefreut. Ich danke dir vielmals, Nico, für die Zeit. Bis zum nächsten Mal. Dankeschön. Ich hoffe, euch hat diese Folge von Was Bitcoin bringt, gefallen. Und wenn dem so ist, dann lasst doch gerne fünf Sterne bei Apple Spotify da oder ein Like auf YouTube, ein Subscription auf YouTube. Das freut mich auch immer. Da könnt ihr dann auch Kommentare hinterlassen oder ihr schreibt mir eine Mail an hallo at wasbitcoinbringt.com. Vielen Dank auch an die absoluten Legenden von euch, die das Ganze über Fountain hören oder andere Value for Value Apps und immer wieder auch Satz rüberschicken. Dafür bin ich mega dankbar. Das ist mega motivierend. Besucht auch unbedingt meine Sponsoren, unsere Sponsoren, die uns unterstützen und auch Codes zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel Coinfinity, wie 21 Energy, wie Bitbox, wo ihr mit was Bitcoin bringt, günstiger einkaufen könnt. Und die Liste an Vorteilen, die euch dieser Code bringt, die ganze, die könnt ihr auch finden auf was Bitcoin bringt.com. Schaut euch da unbedingt die Vorteile an. Vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal, euer Nico.