Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch

Der geheime Umbau unseres Geldsystems (Gold & Bitcoin Deep Dive!) | Ronald Stöferle

Binifico Season 5 Episode 46

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Der legendäre „In Gold We Trust“-Report feiert seine 20. Ausgabe, und Goldexperte Ronald Stöferle von Incrementum ist wieder zu Gast, um die fundamentale Lage des globalen Geldsystems zu analysieren. Unter dem Motto „Back to the Monetary Future“ beleuchten wir die fortschreitende Remonetarisierung von Gold, die radikalen Zukäufe internationaler Zentralbanken und das massive Misstrauen im Fixed-Income-Markt bei 140 Billionen Dollar an Staatsanleihen. Wir besprechen die sechs Vektoren der neuen monetären Architektur, warum die nächste Inflationswelle bereits vor der Tür steht, wie sich die stille Rekapitalisierung der Notenbankbilanzen auf den Goldpreis auswirkt und welche Rolle physisch gedeckte Token sowie Bitcoin in dieser neuen Ära der harten Assets spielen.


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* Marketingmitteilung. Keine Anlageberatung. Investieren birgt Risiken. Transaktionen mit Bitcoin können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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SPEAKER_00

Willkommen zurück mein Lieben, bei Was Bitcoin bringt der Bitcoin-Podcast aus Wien, präsentiert von Coinfinity. Ich habe es in der Hand, es ist Goldfarben und mir gegenüber sitzt der Gold-Experte Ronny Stöffel. Hallo Ronny. Servus Nico. Ich freue mich sehr, dass du da bist. Wir sprechen mit Chartunterstützung heute mal wieder über den Goldpreis, über die Rolle von Gold im System, als quasi auch Vorbote von dem, was für Bitcoin einmal passieren könnte oder vielleicht sogar im kleinen Rahmen bereits passiert. Warum die Remonetarisierung von Gold bedeutet, dass das Vertrauen in den Märkten in die Geld ins Geld zurückgeht, sowohl auf persönliche als auch auf politische Ebene, welche Länder ihr Gold nach Hause holen, welche Länder mehr Gold kaufen, was das bedeutet, gibt es goldgedeckte Bonds in Zukunft, kaufen westliche Länder vielleicht auch Gold? Wie weit geht der Goldpreis bis Ende des Jahres noch rauf? Was bedeutet das für den Rest der Märkte und eben auch für Bitcoin? Und wie schaut es langfristig aus mit dem Gold-Bullmarkt? Und weil wir ja YouTuber sind, die sich noch nicht sich ans Playbook halten, sag's uns gleich, Ronny. Wie lange läuft da noch der Bullmarkt?

SPEAKER_01

Das wird man dann am Ende dieser Folge hören.

SPEAKER_00

Ah, ich verrate es jetzt gleich, wir sind mittendrin, oder? Ja, wir sind mittendrin. Wir sind mittendrin. Inkrementum ist seit dem ersten Tag dieses Podcasts ein Partner. Auch vielen Dank dafür, Ronny. Wir machen ja auch mit deinem Kollegen Marc Walleck den Bitcoin-Kompass einmal im Portal, der kommt auch bald wieder. Jetzt würde ich sagen, leg mal auf. Ein ganz herzliches Willkommen zur Ruhe Krone Stöffel, bei was Bitcoin bringt. Servus. Servus, Nico Christi. Du bist der Gold-Experte der Nation. Ich habe gehört, du wirst auf der Straße auch erkannt. Erzähl das doch nochmal. Also es war schon in der Bärenmarkt, ja. Bärenmarkt, genau. Wie ist das so in meinem Gold-Bärenmarkt?

SPEAKER_01

Nein, da hat es ein Geist, es waren so ältere Herren, so irgendwo so zwischen 70 und 90, würde ich ja mal sagen. Und da hat es dann geist. Schau, das ist der Stöffele. Schaut nicht gut aus. Und der andere hat gesagt, na bei dem Goldpreis, ja.

SPEAKER_00

So geht es mir jetzt mit dem Bitcoin-Preis.

SPEAKER_01

Eben, ja.

SPEAKER_00

So geht es mir mit dem Bitcoin-Preis. Die Leute wechseln mitleidig die Straßenseite, um sich nicht meinen Gesichtsausdruck antun zu müssen. Nein, um Himmels Willen. Du hast wieder abgeliefert, du und der Marc, ist ja auch bekannt, das Team von Incrementum in Gold Retrust Report, die 20. Ausgabe. Für alle, die per Radio dabei sind, sozusagen. Es sind wieder ein paar Charts, aber wir werden es auch so unterhalten, dass man das auch gemütlich im Auto hören kann. Das volle Feature, auch inklusive der Charts, gibt es natürlich dann auch zum Runterladen Goldreport, kompakter Goldreport, das packen wir alles in die Shownotes. 20. Ausgabe, ha? Naja, wer hätte ich das gedacht?

SPEAKER_01

Also, ja, ist schon lange Zeit. Und ich habe damals, damals noch bei der ersten Bank, war das wirklich ein Mini-Report, den ich aus reinem Interesse. Da haben wir auch eine Grafik gleich dazu. Ja, naja, ich bin damals zu meinem Chef, dem Fritz Mostböck, gegangen. Du musst nur aufpassen, wenn du zu einem Dings schaust, dass du immer mit dem Mikro bleibst. Danke. Ich habe damals eigentlich asiatische Aktien analysiert und bin zu ihm gegangen und habe gesagt, du Fritz, ich würde gerne mal über Gold schreiben. Und er hat gesagt, Gold ist immer gut. Und das war der erste In Gold with Trust Report. Ich wusste nicht, dass der Titel eigentlich auch ziemlich cool ist. Wobei er ist auch ziemlich tendenziös. Natürlich, ja. Aber Trust, Vertrauen ist halt natürlich schon etwas ganz Essentielles, beziehungsweise eben Vertrauensverlust, Loss of Trust. Und ich hätte mir nicht gedacht, dass ich dann irgendwann einmal so jedes Jahr so ein Riesending raushauen würde, das jetzt mittlerweile eben die meistgelesene Studie zum Thema Gold ist. Und dass es mich nach wie vor so faszinieren würde.

SPEAKER_00

Weltweit die meistgelesene Studie zum Thema Gold. Genau. Das wissen ja vielleicht viele nicht, dass auch einer der meistverkauften Goldmünzen aus Österreich kommt mit dem Wiener Philharmoniker. Also irgendwie haben wir da was.

SPEAKER_01

Es steckt schon ein bisschen in unserer monetären DNA. Und ich glaube, das Thema Gold, weißt du, jeder hat halt irgendwie, jeder hat seine eigene Goldstory. Es lässt niemanden kalt. Es gibt entweder nur Goldbugs oder Gold-Hater, für die das das Schlimmste überhaupt ist. Und wir versuchen eben seit Anbeginn das wirklich seriös und faktenbasiert rüberzubringen. Gold jetzt nicht als eierlegende Wollmilchsau, sondern einfach als Teil des Portfolios, als Diversifikator. Und das eben, wie gesagt, jetzt weit weg von Untergangsfantasien mit einer Portion Schmäh. Das ist so ein bisschen unsere Herangehensweise und ja, es gibt scheinbar einen Markt dafür und der Markt wächst. Und deshalb, wie gesagt, man muss dazu auch sagen, Nico, wir sind mittlerweile ein Team von mehr als 20 Personen. Also es sind wirklich nicht nur der Marc und ich, die das schreiben, sondern wir haben wirklich ein großes Team überall auf der Welt und die geben richtig Gas.

SPEAKER_00

Ich war ja auch lange dabei, habe das einstellen müssen, weil es sich das mit der Produktion von Podcasts nicht rausgemobbt war. Ich habe mich selber rausgemobbt, ja. Und ich habe mich ja damals immer mit dem De-Dollarization, also mit der Frage, was kommt nach dem Dollar beschäftigt. Ein Thema, das bis heute drinnen ist natürlich, das bis heute auch umstritten ist, weil einerseits der Dollar ja auch gestärkt wird durch Stablecoins etc. Das werden wir alles heute besprechen. Der Titel dieser Ausgabe ist Back to the Monetary Future. Kannst du vielleicht ein Executive Summary gab, was eure Sicht der Dinge derzeit ist? Weil eine Sache ist mir schon aufgefallen beim Lesen und das finde ich cool, es ist ein bisschen mehr Selbstbewusstsein da. Nach 20 Jahren und schon einigen guten Calls, was den Preis betrifft, aber auch was die monetäre Architektur betrifft, traut ihr euch dann ein bisschen mehr auch zu zu sagen, okay, wir haben ja da jetzt einen Boden gefunden, wir wissen, wo wir herkommen, jetzt schauen wir ein bisschen dorthin, wo wir hingehen.

SPEAKER_01

Ja, also Back to the Monetary Future ist natürlich in Anlehnung an den Film Back to the Future, which mitbekommen habe, dass die jüngeren Teammitglieder zurück in die Zukunft gar nicht kannten. Ich habe ihnen das dann als Hausübung gegeben und die waren dann eh recht angetan, wobei es war ein bisschen zu langsam und auch zu fat. Also es hat natürlich noch nicht diese schnellen Schnitte, die man heutzutage gewöhnt ist. Das lassen wir von der AI einfach bearbeiten. Genau. Also die These ist im Endeffekt, dass die Zukunft des Geldes in seiner Vergangenheit liegt. Und wir wollten eigentlich Back to the Future of Money als Titel auswählen und dann auch so einen coolen Back to the Future Cover und diesen DeLorean vielleicht drauf. Haben dann aber erfahren, dass Universal sehr gern Klagen verschickt und haben dann gesagt, okay, werden wir doch vielleicht ein bisschen bleiben wir auf der vorsichtigen Seite und ändern den Titel ein bisschen. Aber die Aussage ist ganz klar. Und das ist mir auch immer wichtig zu betonen: wir müssen uns über die Zukunft des Geldsystems unterhalten. Irgendwelche kurzfristigen Preisprognosen sind schwierig. Ich würde jetzt nicht sagen Charlatanerie. Aber uns geht es einfach wirklich darum, eine Analyse des Status Quo unseres Geldsystems zu machen und dann eben verschiedene Szenarien zu skizzieren. Und das sind eben auch diese sechs Vektoren.

SPEAKER_00

Die Remonetarisierung, also das Comeback des Goldes in der einen oder anderen Form im Geldsystem. Jetzt heißt das, der Podcast durch, was Bitcoin bringt. Ich bin immer schon der Meinung gewesen, du kannst Bitcoin nicht wirklich verstehen, wenn du Gold nicht verstehst, vor allem wenn du Gold nicht ernst und was da passiert, weil all diese Dinge, die da passieren, werden wir gesehen auch im Laufe der Folge. Das läuft ja genauso in Richtung Bitcoin, aber eben mit Like und Verspätung und einigen Fragezeichen ungefähr, weil Gold einfach vorher schon da war, jetzt da ist und in Zukunft auch da sein wird. Ich würde ganz gerne anfangen nochmal bei dieser Grafik, weil ich das so cool finde mit den 20 Ausgaben. Also wir haben ganz rechts, ja, Back to the Monetary Future, und dann ganz links die Gold-Reps, die noch in der ersten Bank erschienen sind. Oder hier ist der Cut-Off so im Jahr 2012 oder so. Genau, ja, genau. Was nämlich interessant ist, was sehen wir hier? Die Abwertung US-Dollar und Euro gegen Gold, also quasi da ist Gold raufgegangen, ja, und dann ist es seitwärts und dann ist es runtergegangen. Und ihr habt euch von der ersten Bank gelöst und selbstständig gemacht, genau quasi am Top. Klassiker, ja. Das ist das erste Mal jahrelang in einem Gold nach Hunde gegangen, während ihr Goldreports gepublished seid.

SPEAKER_01

Wie war das? Naja, nicht leicht. Man ist natürlich, also ich habe gekündigt, einen Tag, nachdem meine erste Tochter auf die Welt gekommen ist, habe gesagt, okay, jetzt beginnt ein neues Kapitel in meinem Leben und hätte mir natürlich schon auch gedacht, dass der Bull Run bei Gold weitergeht. Es war aber im Nachhinein, ja, auch wenn es in der Zwischenzeit unzählige schlaflose Nächte gab, war es wahrscheinlich nicht schlecht, dass wir eigentlich im Bärenmarkt reingestartet sind. Es hat uns geerdet. Ich glaube, wir haben sehr als Unternehmer sehr konservativ agiert, weil halt einfach die Ressourcen massiv begrenzt waren in dieser Zeit. Also im Nachhinein vielleicht nicht schlecht für unsere Entwicklung, aber klar, es war nicht immer einfach. Aber ich glaube, das Schöne, das sieht man auch in der Grafik, dass wir eben im Sinne des japanischen Kaizen, also eine stete Verbesserung. Also wir haben am Layout, am Content, am Team and auch an den verschiedenen Medien rundherum sukzessive gearbeitet, das immer weiterentwickelt. Also es gibt ja nicht nur den Gold Report einmal im Jahr, es gibt ihn mittlerweile auf Spanisch, auf Mandarin, auf Japanisch auch. Wir haben monatliche Chartbooks, wir haben wahnsinnig viele Publikationen rundherum. Das ist aber halt natürlich die ganz große Publikation, die wir eben einmal im Jahr bringen. Und ich glaube, wenn man sich so die Entwicklung anschaut, wir haben einige wesentliche Entwicklungen. Zum Beispiel eben die Goldene Dekade 2020, das haben wir ganz gut gesehen. Das wollte ich gerade sagen.

SPEAKER_00

Also, ihr macht da 400 bis 600 Seiten und am Schluss bleibt über ein Cover mit einem Titel. Und das habt ihr wirklich ganz gut gesehen, wenn man sich dann den Goldpreis. Na gut, hier geht der Preis runter, aber das ist in Wahrheit ein steigender Goldpreis. Ein fallende Viertwährungen. Also mit 2020, das ist ja dann quasi die Pandemie-Ausgabe gewesen.

SPEAKER_01

Genau, wir haben dann über Stagflation, war halt damals eigentlich auch nicht wirklich ein Thema, nachdem es eigentlich in der Mainstream-Ökonomie gibt es Stagflation eigentlich nicht, das ist absolut unmöglich. Das neue Gold Playbook, da haben wir eben gesagt, im Endeffekt wird der Goldpreis nicht mehr bei uns im Westen gemacht, sondern eben in erster Linie in den Schwellenländern. The Big Long im Vorjahr die These, dass eben jetzt aus dem Windschatten von Gold Silber, Minenaktien und auch die Rohstoffe langsam rauskommen. Das ist eigentlich auch ganz gut aufgegangen. Also insofern haben wir, glaube ich, die großen Entwicklungen ganz gut gesehen. Und wenn man sich so anschaut, eine Abwertung zum Euro von 87,4 Prozent. Also der Euro hat 87,4% abgewertet versus Gold. Das ist in 20 Jahren sind jetzt auch nicht so lang. Es ist schon ziemlich heftig eigentlich.

SPEAKER_00

Es ist absolut heftig und es zeigt eigentlich wirklich diesen Grundtrend, aus dem heraus Bitcoin ja auch dann entstanden ist, nämlich, dass wir eine neutrale, harte Alternative brauchen. Und das zahlt sich einfach auch schon so lange, dass das Ganze vielleicht nicht, wir reden dann auch über Täter noch und über deren Pläne auch Gold zu tokenisieren. Ich bin ja, was Tokenisierung betrifft, grundsätzlich sehr skeptisch, aber nachdem man den Dollar tokenisieren kann, ist es auch möglich, Gold zu tokenisieren. Da machen wir eventuell sogar ein eigenes Ding dazu. Auch gegen Aktien hat Gold outperformed und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, weil natürlich, wenn die Aktienmärkte auch jetzt, vergangenes Jahr, dieses Jahr, eigentlich jedes Jahr auch aufgrund der Inflation, massiv ralieren. Was sehen wir hier? Und ist das dann Aktien, SP, Total Return bedeutet, da sind die Dividenden schon dabei. Also das heißt, das ist ein fairer Vergleich sozusagen. Genau, ja.

SPEAKER_01

Im Endeffekt mögen relative Preisvergleiche. Also Ratio Charts, weil man da relativ viel rauslesen kann. Man kann rauslesen, wie sich die groben Trends entwickeln. Man kann rauslesen, was relativ betrachtet günstig ist. Und wenn man dann eben so diese Intermarket-Analyse, wie man das nennt, wenn man das betreibt, ergibt sich eigentlich oft dann wirklich ein klareres und auch breiteres Bild. Und da sieht man, dass aktuell eben Gold versus Cash und versus Online schon diesen Ausbruch eigentlich 2020 vollzogen hat. Und jetzt seit dem letzten Jahr so richtig die Outperformance versus Aktien begonnen hat. Und wir werden dann oft gefragt, ist Gold günstig oder teuer? Die meisten sagen, es ist komplett überteuert, weil man eben nominell denkt natürlich und die absoluten Zahlen natürlich, ja, also wir waren auf knapp 5600 Dollar. Wenn man es sich dann aber relativ anschaut, beispielsweise zu Aktien, also die Gold-Marktkapitalisierung relativ zur Marktkapitalisierung von Aktien, muss man sagen, wir sind jetzt minimal über dem langfristigen Durchschnitt. Wenn man sich die diversen Ratios anschaut, also Gold-Dow-Ratio etc., dann muss man sagen, okay, also wir sind da von einer Überbewertung noch meilenweit entfernt. Und das ist, glaube ich, ganz wichtig, dass man sich eben diesen relativ Vergleich zu anderen Asset-Klassen anschaut, aber eben auch diese monetäre Bewertung. Denn das ist für mich eigentlich die ganz große Frage, ist es ein normaler Goldzyklus? Oder befinden wir uns am Anfang oder mittendrin eines wirklichen Remonetarisierungszyklus? Und ich glaube, die Antwort ist letzteres.

SPEAKER_00

Remonetarisierung bedeutet, dass immer mehr Menschen, immer mehr Geld in Gold stecken, Menschen, aber auch Institutionen, Zentralbanken. Einfach deswegen, weil der Trust, das Vertrauen in das klassische System verschwindet. Und ironischerweise auf der anderen Seite wiederum das klassische System steht, weil das steigen dann auch die Goldreserven der Zentralbanken im Wert und so kann man dann irgendwann eine Rekapitalisierung finden. Darüber haben wir auch schon oft gesprochen. Es ist natürlich ein Thema, wenn man damit zum ersten Mal anfängt, denkt man sich dann, was passiert übermorgen, und dann zart sich, das dauert und so weiter. Aber die Motivationen sind ähnlich wie bei Bitcoin. Ich denke mir auch, wir sind derzeit offenbar in einer Phase, in der es eigentlich fast egal ist. Also Aktien als breiter ETF, Gold, Bitcoin, Immobilien kenne ich nicht so aus, sind natürlich sehr lokal, aber das sind so drei globale, liquide Märkte, in die du dich stecken kannst und dich verstecken kannst vor der Inflation.

SPEAKER_01

Ist so, ja. Und ich meine, wenn man sich, das ist auch sicherlich eine ganz wesentliche These von uns, ein lieber Freund und auch Mentor, der unternehmerisch wahnsinnig erfolgreich war und auch ein fantastischer Investor, der hat mir einmal gesagt, bald nachdem wir uns selbstständig gemacht haben, scare your investors out of bounds. Und das war natürlich viel zu früh, wie solche Ratschläge halt halt oft zu früh kommen. Denn er hat eben die Negativzinsen nicht gesehen, dass er mal deutscher Staatsanleihen einen garantierten Verlust einbringen würden. Aber ich glaube, jetzt ist es wirklich an der Zeit, denn wenn man sich anschaut, eben diese 140 Billionen an Anleihen, die früher eigentlich immer als das Fundament unseres klassischen Investment-Allokation galten, da wird die Nervosität schon immer größer. Im Zuge der Inflation natürlich. Ich darf nicht vergessen, wir hatten, glaube ich, 2021 waren die zehnjährigen amerikanischen Staatsanleihen bei 0,5% Rendite. Jetzt sind wir bei 4,5%. Also da ist wirklich sehr, sehr viel passiert. Und nachdem sich jetzt eben herausstellt, dass die Inflation eben nicht nur transitory oder temporär war, sondern wirklich jetzt vielleicht sich die nächste Inflationswelle aufbaut, wird die Nervosität am Fixed-Income-Markt immer größer. Und diese 140 Billionen, wenn man das eben vergleicht mit dem investierbaren Gold, ja, wir wissen ja, es gibt mehr als 220.000 Tonnen Gold verfügbar, aber wie viel ist davon wirklich quasi frei verfügbar als Investitionsgold? Aber wenn man sagt, wenn man das in Relation setzt, eben diese 140 Billionen zum verfügbaren Investmentgold, selbst wenn dann nur kleine von diesem großen Fixed-Income-Kuchen kleine Krümel in Richtung Gold, aber auch Commodities, aber auch Bitcoin wandern, dann hat das natürlich massive Konsequenzen. Und das ist eigentlich eine unserer Kernthesen, die das Potenzial für Gold und Hard Assets generell, ja, das kommt aus dem Fixed-Income-Bereich.

SPEAKER_00

Also quasi aus den Staatsanleihen eigentlich. Genau, genau. Und die ja auch irgendwann einmal auf Basis von Gold angefangen haben. Also die Staatsanleihen sind quasi die Flip-Seite des Währungssystems und das Währungssystem war bis 1971 an Gold gebunden. Ich bin immer ein bisschen vorsichtig mit der, dass behauptet, das wäre ungedeckt heute. Ich glaube, das ist nicht richtig, weil die Notenbanken haben ja Assets, unter anderem Staatsanleihen, aber eben auch Gold. Und dazu kommen wir dann auch noch. Die langfristigen Zyklen Gold versus Aktien, wo stehen wir da deiner Meinung nach? Da kommen wir jetzt erst wieder in die richtig spannende Phase.

SPEAKER_01

Genau, also da, ich meine, wie schon vorher kurz gesagt, relativ zu Aktien ist Gold jetzt alles andere als teuer. Also wir befinden uns dann auch über dem langfristigen Schnitt, also seit dem Jahre 1900. Das heißt, wir sind da von einer Mania, von einem Exzess weit entfernt und jeder große Bullmarkt endet einfach in der Mania. Wir haben, glaube ich, schon ein bisschen so einen Vorgeschmack gehabt im Jänner diesen Jahres, ja, wo wir da auf neue Allzeit hochgegangen sind bei Gold und bei Silber. Aber normalerweise müssten wir hier eben Extremwerte sehen. Nicht nur relativ betrachtet, sondern eben beispielsweise auch Gold-Silber-Ratio. Da war man doch noch ein Stück entfernt. Und für mich ist auch ganz, ganz wichtig: Gold ist kein Contrarian Asset mehr. Also wir sind da mitten im Bullmarkt, wir sind noch nicht in der Bubble. Das ist wichtig. Also wir sind mitten, wir sind noch im Bullmarkt. Wir sind im Bullmarkt, ja, aber wir sind sicherlich nicht zu Beginn. Dau-Theorie würde eben sagen: Public Participation Phase, also die längste und breiteste Phase, wo eben die Medien langsam zuversichtlicher werden, wo die Kurszziele angehoben werden, das haben wir auch im letzten Jahr gesehen. Die ganz großen Analysehäuser haben eben ihre Kursprognosen sukzessive nach oben angepasst, haben sich ein bisschen weiter zum Fenster gelehnt. Morgen Stanley mit dem 60-2020-Portfolio, also 60% Aktien, 20% Bonds, 20% Gold. Das ist morgen Stanley. Das ist jetzt nicht Inkrementum. Also da muss man sagen, okay, das ist schon eine Aussage.

SPEAKER_00

Die haben wir aber schon einen Report gelesen, oder? Natürlich, ja.

SPEAKER_01

Zumindest durch Claude gejagt. Oder auch die Deutsche Bank, ja, zuletzt mit Reports, wo ich mir denke, okay, das könnte ein Raucher-IGWT-Report sein, wo es nämlich wirklich jetzt um das Geldsystem geht. Und da sieht man schon eine Veränderung. Aber ich glaube, hier sieht man das auch ganz schön, dass die Liquidität von Gold ist natürlich ein Riesenvorteil, aber in Stresssituationen des Währungssystems oder des Finanzsystems, so wie wir es eben gesehen haben, 2008, 2009 oder eben auch zu Beginn der Corona-Krise, da ist diese Liquidität natürlich dann auch für den Kurs negative. Denn was verkauft man als Asset Manager, wenn es gerade scheppert an den Märkten, wenn die Volatilität hoch ist, wenn die Stressvolatilität hoch ist, man verkauft die liquidesten Assets.

SPEAKER_00

Also auf Deutsch übertragen, man verkauft das, was man verkaufen kann.

SPEAKER_01

Was man verkaufen kann und vielleicht auch das, was schon schön gestiegen ist, weil man natürlich auch die Gewinne jetzt rein so vom Mental Accounting her, die Gewinne will man quasi verteidigen.

SPEAKER_00

Ich finde das ein wahnsinnig wichtiger Punkt, weil das auch ein Thema ist, das wir bei Bitcoin oft besprechen. Zum Beispiel Bhutan. Bhutan verkauft immer wieder Bitcoin, warum? Sie meinen das Zeug, sie nutzen quasi ihre Energie, um das Geld zu kaufen, also um ihre Ressourcen zu kapitalisieren. Sie meinen kein Gold, sie meinen halt Bitcoin. Aber wie beim Goldmining musst du das halt dann auch irgendwann mal verkaufen, um damit was tun zu können. Und das ist eigentlich, auch wenn das dann in this moment, zum Beispiel by the Crash, furbar is, but eighteen is it a good safe. Also, du kannst these things, why essentially liquiden Markt gibt es, zu jeder Zeit Liquidität machen. Und musst nicht zum Beispiel darauf hoffen, dass dein lokaler Immobilienmarkt, where dein Haus steht, überhaupt noch funktioniert. Also das ist, glaube ich, der entscheidende Unterschied. Und du sagst, liquiditätsgetriebene Rücksetzer sind ein integraler Teil von Bulmian. Das spielt für mich schon ein bisschen mit, dass du erwartest, dass ist, weil jetzt, was wir jetzt gerade sehen, ist kein Liquiditätsgetriebener Rücksetzer, oder?

SPEAKER_01

War das schon sowas? Naja, das im März auf jeden Fall. Also man darf nicht vergessen, es hat absolut den mit Abstand größten Drawdown, also Kursverlust beim Gold gegeben im März. Gab es da einen Tag, wo es ihm mit 1000 gefallen ist? Kann das sein? Nein, 1000 nicht, aber ich habe das vorher schon oft gesagt in Interviews, nachdem die absolute Fallhöhe schon so groß ist, ja, selbst wenn wir da 10% korrigieren, ja, das ist einfach, das ist viel, das ist so quasi wie der ganze Goldpreis vor ein paar Jahren. Und das ist dann natürlich für Medien eine gemade Wiesen, da vom Goldcrash zu sprechen, wenn es einmal 400, 500 Dollar runtergeht. Prozentuell hat es mich jetzt, war es eine ganz normale Korrektur. Aber was ist passiert im März? Es sammeln natürlich die Länder, die ihre Überschüsse in Gold quasi recycelt haben, arabische Länder in erster Linie, denen ist plötzlich die Liquidität quasi ausgetrocknet. Die haben Gold verkauft, weil eben, und das ist vielleicht auch ganz wichtig, Nico, es gibt einerseits diese Schönwetterliquidität und dann gibt es aber auch die Stressliquidität. Und Gold hat eine enorme Stressliquidität. Das heißt, wenn es wirklich, wenn die Wohler hoch ist an den Kapitalmärkten, kannst du Gold mit sehr, sehr geringen Spreads verkaufen, während eben die Stressliquidität bei einer, weiß ich nicht, 200 Quadratmeter Wohnung in der Wiener Innenstadt, wenn du die einmal ganz rasch verkaufen möchtest, kannst du es eigentlich nur über den Preis machen.

SPEAKER_00

Ganz kurz, wir stürzen uns jetzt mit dir in die Welt der KI. Was KI kann, der neue Podcast auf YouTube, Apple, Spotify unbedingt ein Abo dalassen, es wird wild.

SPEAKER_01

Und ich glaube, das ist ein Feature, das sehr, sehr wichtig zu verstehen ist, aber das bedeutet halt eben auch in solchen Phasen, wo es wirklich, wo die Nervosität an den Märkten groß ist, dass Gold einfach geschüttet wird. Während die meisten angenommen haben, okay, Krieg, jetzt muss doch der Goldpreis steigen. Und dem war eben nicht so. Aber das Wichtige daran ist, dass meistens eben Notenbanker, aber eben auch Politiker nicht tatenlos zuschauen. Und dass insofern, das haben wir 2008 gesehen, aber auch 2020, dass die natürlich versuchen, das System wieder zu fluten mit monetären Stimuli, mit fiskalischen Stimuli, mit Kunstgriffen der Geldpolitik. Und dass das dann eigentlich langfristig den Goldbull-Markt wieder nähert. Und insofern sehe ich jetzt auch die derzeitige Korrektur extrem entspannt.

SPEAKER_00

Ich meine, am Ende des Tages läuft es das hinaus, was ich auch immer wieder sage. Also es gibt nur, also man sagt immer, the only sure thing in life is death and taxes. Also Tod und Steuern. Jetzt ist es mit den Steuern natürlich ein umstrittenes Thema, aber du hast halt solche Länder wie Dubai und es gibt heutzutage schon Möglichkeiten, die Steuern zu minimieren. Nicht in Österreich, ich versuche sie zu maximieren, damit ich den Laden am Laufen halte, ich zahle meine Steuern sehr gerne, liebe Grüße. Das mit dem Tod ist auch ein uralter Schmee. Da gibt es immer einen, der sagt, na, also ich lebe 200, 300, 400 Jahre, wer stirbt, ist ein Versager. Also das gibt es auch immer wieder. Aber eine Sache, die für mich dazugehört, ist Death Taxes and Money Printing. Also in diesem System, in dem wir heute leben. Es gibt hier einen Retourg. Es gibt keinen Retourg. Vielleicht glaubst du an Bitcoin, aber dein Portfolio steckt noch komplett in klassischen Wertpapieren. Oder du willst Familie und Firma absichern, ohne dich mit Private Keys oder Verwahrung beschäftigen zu müssen. Dann schau dir die Lösungen von Inkrementum an. Die Investmentfonds, gemanagt von den Experten Mark Walleck und Ronald Stöfele, kombinieren Bitcoin, Gold und andere Werte und bieten so eine smarte Lösung für alle, die Inflationsschutz suchen und gleichzeitig flexibel bleiben wollen. Zusätzlich bietet Inkrementum auch exzellentes Research through Bitcoin und Gold, Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Schau vorbei auf incrementum.li slash Bitcoin. Hör endlich auf, deine Bitcoin anderen anzuvertrauen, denn dein Vermögen ist es wert, selbst verwahrt zu werden. Mit der Bitbox 02 Nova bekommst du die neueste Hardware Wallet aus der Schweiz. Die definiert Sicherheit neu. Die Nova ist das Upgrade für alle, die das neueste Design und iPhone-Kompatibilität wollen. Die Nova ist radikal transparent, 100% Open Source und geschützt durch ein Dual-Chip-Design mit einem EAL 6 Plus zertifizierten Secure-Chip. Das ist der höchste Standard, um deine Schlüssel isoliert und absolut sicher zu halten. Abzockversuche blockiert sie, indem jede Transaktion auf einem robusten OLED-Glass-Display bestätigt werden muss. Und dank iPhone und iPad-Kompatibilität bist du flexibler als je zuvor. Wer das nicht braucht, die klassische Bitbox02, ist natürlich weiterhin erhältlich, großartig und genauso sicher. Hol dir die Gewissheit echter Selbstverwahrung. Du findest beide Modelle auf bitbox.swiss und du sparst dir mit dem Code WASBITCOIN bringt 5% beim Kauf.

SPEAKER_01

Der Zug hat keine Bremsen, so wie die Linalden sind. Naja, und ich meine, das ist schon auch, ich meine, im Endeffekt in einem Schuldgeldsystem kannst du halt Deflation nicht zulassen. Ist vollkommen klar. Gut, derzeit ist Deflation jetzt nicht die ganz große Sorge, wenngleich die EZB auch immer gewarnt hat. Wer da war, das war immer noch vor der ganzen Iran-Krise, da hieß es, dass die Inflationsrate auf 1,8% fallen könnte. Himmels willen. Aber Fakt ist, der Schuldenstand seit dem ersten Goldreport, wir haben uns das angeschaut, ein bisschen so die letzten 20 Jahre Revue passieren lassen. Als wir den ersten Goldreport rausgebracht haben, da waren die US-Schulden bei 9 Billionen US-Dollar, 60% vom BIP. 9 Billionen. Das sind Peanuts im Endeffekt. Es hat sich die globale Verschuldung verdreifacht, während das BIP sich weniger als verdoppelt hat. Und insofern ist eben die Sorge vor Deflation noch einmal größer als damals. Und wie gesagt, es gibt keinen Retourgang in diesem System. Wo stehen die US-Schulden heute? Na, jetzt sind wir bei bald bei 40 Billionen. Also knapp überhalb der Marktkapitalisierung von Gold eigentlich. Genau, genau, genau. Wir haben da einige Charts drinnen, beispielsweise eben quasi die Golddeckung der US-Schulden. Und wenn man sich solche Aggregate anschaut, sind wir siebener. War die hier auch? Kann sein. Schauen wir uns nachher an. Schauen wir es nachher an. Entschuldige, die Aggregate anschaut. Dann sieht man eben auch, okay, absolut ist natürlich viel passiert, ja, aber wenn man es sich eben relativ anschaut zur Geldmengenentwicklung, zur Schuldenentwicklung, muss man sagen, es ist eigentlich nach wie vor halbwegs günstig bewertet.

SPEAKER_00

9 Billionen klingt nach gar nichts, wie du angefangen hast mit dem Ding. Und warum wir hier auch sitzen is ja immer diese monetary Inflation oder die Teuerung, von der we immer gerne sprechen. Als ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, das hat uns auch dann zusammengeführt, weil ich dann Mises gelesen habe. Ich weiß gar nicht, ob ich Meses gelesen habe before du es mir gesagt hast. Hast du Mieses gelesen, bevor du den Goldreport geschrieben hast oder erst danach? Also Mises und Hayek und Rothbard und die Austrians, die meiner Meinung nach korrekt sind, wenn es um das Geldsystem und die Inflation geht. Es hat aber lange gedauert, bis es wirklich aufgetaucht ist. Aber jetzt sitzen wir eigentlich seit mittlerweile drei, vier Jahren in einem wirklich deutlichen inflationären Regime auch hier in Mitteleuropa. Also die Preise, die inzwischen in den Supermärkten aufgerufen werden, das ist selbst der, ich bin mental vorbereitet, aber ich bin trotzdem völlig schockiert.

SPEAKER_01

Ja, natürlich ist man schockiert, ja. Aber man gewöhnt sich an gestiegene Preise. Offenbar. Man hat kaum eine andere Wahl, ja. Aber ich glaube schon, also als wir angefangen haben, ich habe glaube ich durch ein Zero-Hedge, das war damals halt irgendwie so im Asset-Manage-Bereich, Asset-Management-Bereich, irgendwie so the next big thing. Und spannende Artikel. Jetzt ist es ein bisschen, also ich schaue jetzt nicht mehr oft drauf, aber da habe ich eben ein dieses Zitat gesehen. As the Austrian School always said, was die Austrian school? Und damals war es schon noch so, da hat man gesagt, die österreichische Schule, das ist irgendwie so eine obskure alpenländische Sekte. Und da ist in den letzten 20 Jahren schon viel passiert, auch durch Bitcoin, glaube ich. Also jetzt wissen halt teilweise 20-Jährige, was der Cantillo-Effekt ist, ja, Kapitalallokation, woher die Inflation kommt, Geschichte unseres Geldsystems, also da ist wirklich viel passiert, vielleicht mehr, als es so manchem Notenbanker auch lieb ist. Und da ist sicherlich, verdanken wir Bitcoin extrem viel. Auf der anderen Seite, Nico, wenn man sich so anschaut, wo eben die Treuerungsrate so hinmarschiert ist und all diese Probleme, hätte ich mir gedacht, dass es da eigentlich einen viel größeren Zustrom gibt zu den Austrians. Da geht noch mehr. Wir versuchen eben unseren Teil, indem wir halt immer das für die österreichische Schule für unsere Argumentation heranziehen. Wir haben auch ein Buch damals geschrieben: Österreichische Schule für Anleger, wo wir eben versucht haben zu erklären, was eigentlich dieses Mindset und dieses Wissen um die österreichische Schule, wie man das quasi als Werkzeug nutzen kann als Investor. Aber wie gesagt, ich hätte mal, wenn es mir vor 20 Jahren gesagt hat, hättest du alles passiert, hätte ich mir gedacht, jeder auf der Straße wird Mieses zitieren können. Ich glaube, davon sind wir ein Stück entfernt.

SPEAKER_00

Es hat auch einfach wirklich viel zu tun mit Ablenkung, ein bisschen einfach auch zu Propaganda. Als der Euro eingeführt wurde, haben die Wirte die Preise verdoppelt. Aber du durftest, und wenn du gesagt hast, der Euro ist ein Teuro, war das schon eine Verschwörungstheorie. Hat zwar jeder gewusst. Frag mal die Kroaten, bis es ihnen geht. Schöne Grüße in den Süden. Und jetzt hast du, was mich halt wirklich stört ist, ich werde ja auch gefragt, bei so Inflation, Krypto, Bitcoin, kommen auch die Medien, bei dir sicher auch. Also wirklich gestört ist, wir haben eine Behörde. Woher kommt die Inflation? Was tun wir gegen die Inflation? Da haben wir eine Behörde in Frankfurt, da arbeiten 3500 Menschen, zahlen übrigens kaum Steuern, weil die haben ihre Spezial, die sind auf einem eigenen Planeten, super, schön für Sie. Deren einziges Ziel ist, die Inflation bei unter 2% zu halten. Das Ziel dürfen sie sich selbst stecken. Versagen sie komplett. Manchmal nach unten, meistens nach oben. Aber das kommt weder in der Zeit im Bild vor noch in der Tagesschau. Da wird nicht gesagt, wo liegt die Verantwortung von der Frau Lagarde bei dieser Inflation, sondern das ist dann der Putin oder der Iran oder das Wetter. Das Wetter ist ein besonders beliebter Grund für Inflation. Das heißt, da wird wahnsinnig viel verschleiert anders.

SPEAKER_01

Ist so. Ich meine, was mich zuversichtlich stimmt, ist the tatsache, dass it's eine Einbahnstraße is. Sprich, wenn du es einmal verstanden hast, dann gehst du nicht mehr zurück andst, naja, was die EZB da macht, finde ich doch gut. Also dann tendierst du wahrscheinlich auch ein bisschen dein persönliches Umfeld zu missionieren, wobei das auch, ich glaube, da können wir auch ein Buch drüber schreiben, dass es nicht immer so einfach ist. Aber wie gesagt, wenn man es einmal verstanden hat, dann geht man nicht mehr zurück. Und das sind halt so ein paar Momente, das sind irgendwelche Zitate, das sind für jeden irgendwie so dieser Moment, wo es dann wirklich verstanden hat und dann ändert sich plötzlich alles. Ich glaube, viele Zuhörer oder Zuseher können das sehr, sehr gut nachvollziehen, dass es irgendwann einmal Klick macht. Und das stimmt mich eigentlich zuversichtlich für unsere, sag ich mal, nach wie vor winzig kleine Nische, dass die sukzessive wachsen wird.

SPEAKER_00

Ja, und ich glaube, wir haben hier einen super Fahrplan mitgebracht, den wir jetzt kurz durchgehen wollen. Die sechs Vektoren der Gold, Remonetarisierung, Goldgewiet wieder an monetärer Relevanz. Ich gehe sie einfach mal durch und dann haben wir jeweils einen Chart auch dazu. Also Nummer eins ist die Reservefunktion und Wertaufbewahrung. Vielleicht sagst du zu jedem einen Satz, ist das möglich? Reservefunktion und Wertaufbewahrung, Gold als sanktionsresistentes Reserve-Asset.

SPEAKER_01

Genau, also im Endeffekt 2022 hat sich natürlich wahnsinnig viel geändert mit dem Einmarsch der Russen in der Ukraine und dann eben mit den Sanktionen gegen russische Assets in Höhe von 350 Milliarden US-Dollar. Das war halt für viele Länder ein Wake-Up-Call. Okay, wenn sie es bei den Russen machen können, dass sie quasi diese Reserven als null und nichtig erklären können, können sie es vielleicht auch bei uns machen. Ich bringe dann immer die Analogie, das ist halt so, wie wenn du auf Urlaub fährst und nur eine Kreditkarte mit hast. Wenn dir die gesperrt wird oder du verlierst sie, hast du ein Problem. Und das war im Endeffekt der Punkt, wo dann viele Notenbanken in erster Linie aus den Schwellenländern sich überlegt haben, wie kann ich eigentlich diversifizieren? Und in was kann ich diversifizieren als Plan B. Und da kommt dann natürlich relativ schnell, kommt dann halt Gold natürlich als Plan B zu Tage, weil es eben neutral ist, weil es wahnsinnig liquider ist, weil es eben kein Counterparty-Risk gibt, weil es global akzeptiert wird, weil es kaum gefälscht werden kann, etc. Und das war eben der Punkt. Seitdem hat es eben drei Jahre in Folge gegeben mit Notenbankkäufen von über 1000 Tonnen. Letztes Jahr waren es ein bisschen weniger, ich glaube 874 Tonnen. Aber aufgrund der erreichten Goldpreisniveaus, jetzt vom Wert her ein absolutes Allzeithoch, knapp 100 Milliarden Dollar, die da gekauft wurden. Und auch im ersten Quartal 2026 waren es über 250 Tonnen. Also ich glaube, das ist so ein bisschen so die Grundschwingung für den Geld.

SPEAKER_00

Diese Grafik, die wir da gleich zu diesem ersten Punkt haben, ist meiner Meinung nach einer der stärksten und interessantesten Grafiken, wo es wirklich darum geht, wo stehen eigentlich die Notenbanken, was Gold betrifft. Dass wir da auch einfach Zyklen haben, beziehungsweise gerade eben von 1970 bis eben lustigerweise 2010, beziehungsweise eben Euro-Einführung, eine Phase quasi des Entsparns hatten. Also Gold wurde auf den Markt gehaut, während nach der Finanzkrise eindeutig gewaltig zugekauft wurde. Und ich glaube, was schon wichtig ist, ist, dass wir da auch sehen, diese Notenbank-Politik, dass man sagt, wir setzen auf Gold als neutrales Reserve-Asset, die hat nicht erst begonnen mit 2022 und Russland. Russland hatte ja auch bereits vorher einen großen Goldstock aufgebaut. Und auch Länder wie Deutschland und Österreich haben angefangen, ihr Gold aus anderen Ländern zurückzuholen. Was ja auch nicht ganz ohne, also war ja auch kein Zufall.

SPEAKER_01

Also das ist ein wichtiger Punkt, Nico. Einerseits einmal natürlich, dass die Schwen-Länder, die deutlich geringere Goldreserven haben, dass die eben dann wirklich einen Gang hochgeschalten haben und massiv Gold gekauft haben. Und nicht nur die Schwen-Länder in Asien, sondern eben auch Polen beispielsweise, wobei Polen ist es wahrscheinlich nicht mehr als Schwellenland zu bezeichnen. Polen ist halt die Wirtschaftsmotor. Ist eigentlich auch das neue Deutschland. Also es waren jetzt nicht nur irgendwelche asiatischen Notenbanken, die da gekauft haben, sondern eben auch Polen, die Tschechische Republik, Singapur hat gekauft. Aber, sage ich einmal, in den etablierteren westlichen Nationen gab es eben diese Repatrierungswelle. Und das ist eben auch ein massives Zeichen für dieses Misstrauen. Frankreich hat erst vor kurzem das ganze Gold, das sie in New York noch gelagert haben, verkauft und neu zugekauft und in Paris gelagert. Also es erinnert schon auch ein bisschen an die Geschichte. Wir erinnern uns, wie dann die Fregatten gesendet wurden und um das französische Gold eben abzuholen. Also insofern, da ist schon sehr, sehr viel passiert. Und das hat natürlich, oft sind das natürlich auch, sage ich einmal, nationale Interessen, um auch dem medialen Druck stand zu halten. Also da gab es auch in Österreich eine Kampagne, dass man das Gold heimholen soll. Das hat dann deutlich länger gedauert, als man das eigentlich wahrscheinlich rational argumentieren kann. Aber ich glaube schon auch, dass es da ein bisschen einen Plan dahinter gibt.

SPEAKER_00

Ja, da gibt es ja diese ganze Geschichte mit, da gibt es einen Hinterbänkler von der FPÖ, der eine Pressekonferenz gemacht hat. Und das ist dann der Grund dafür, dass man nach 70 Jahren das ist Bullshit. Aber weißt du, wenn sich die Kronen-Zeitung draufsetzt, dann. Also, nein, das hat damit gar nichts zu tun. Ich habe schon immer die Vermutung gehabt, dass es da einfach auch ein Gentleman's Agreement mit den Siegermächten gab. Das ist genau ein Stichtag 2015. Das sind dann 60, 70, 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, ja, zack, wir dürfen unser Gold nach Hause holen. Und jetzt wird diskutiert, ob man die zweite Hälfte auch holt. Und das war's für mich, aber ich meine, das ist meine Interpretation der Dinge, ja. Die Vektoren der Gold, die Zukäufe und die gestiegenen Preise verstärken die monetäre Relevanz. Ich meine, das ist ja auch ganz entscheidend, das mit dem steigenden Goldpreis dann ja auch bedeutet, dass quasi die Relevanz von Gold innerhalb der Reserven ja automatisch steigt.

SPEAKER_01

Genau, also das ist diese stille Rekapitalisierung im Endeffekt. Das ist ja ein bisschen so diese Free-Gold-These. Nun, davon, wir haben das als Heel-Turn einmal bezeichnet. Also, Heel-Turn ist ein Begriff aus der Welt des Wrestlings, WWE und WWF, wer sich erinnern kann. Und da gibt es eben immer einen Bösewicht: Das ist The Heel. Und dann gibt es eben den Guten, The Face. Und wenn der Bösewicht so beliebt ist, dass das Publikum sagt, wir wollen, dass es ein Guter wird, dann gibt es eben diesen Heel-Turn. And the bestew is eben The Rock: Dwayne Johnson, der als Wrestler begonnen hat, ander zuerst der Bösewicht. Und das ist ein bisschen so die Analogie. Du weißt, wir bringen oft Sportanalogien oder Musikanalogien. And here finde ich das ganz gut, weil im Endeffekt das Asset ist einfach nur so im Keller herumgelegen ist. Und im Zuge dieser Great Moderation, also wo wir eigentlich seit den 80er Jahren immer rückläufige Inflationsraten hatten, wo die Bondpreise immer gestiegen sind. Wo wir gesagt haben, die Notenbanken, dann natürlich kulminiert unter Alan Greens bei einem Maestro, die Notenbanken können wirklich nicht nur die Kapitalmärkte, sondern eben auch die Konjunktur perfekt managen und nicht nur in den USA, sondern global gesehen, da hat man kein Gold mehr benötigt. Und diese Great Moderation, die ist offensichtlich zu Ende. Und das erkennt man eben daran, dass einerseits einmal die Bestände an US Treasuries deutlich gesunken sind, weil eben nicht neue Treasuries gekauft wurden, sondern die quasi ausgelaufen sind. Wesentlichstes Beispiel ist natürlich China. Und weil auf der anderen Seite die Notenbanken eben Gold gekauft haben und der Preis aber auch gestiegen ist. Und deshalb haben wir jetzt eben, stehen wir da bei insgesamt ein bisschen mehr als 30% der gesamten Notenbankbestände in Gold. 30% wovon?

SPEAKER_00

Der gesamten Währungsreserve. Das ist gewaltig groß. Das ist diese Free Gold-Geschichte, du hast es kurz angedeutet. Das bräuchte wahrscheinlich eine eigene Serie, um das zu erklären. Ich habe mich mit dem ja auch wahnsinnig viel beschäftigt, wie du weißt. Also darum geht es um die Frage, ob der Euro aufgrund seiner Struktur und aufgrund seiner sehr hohen Golddeckung. Du hast vorher Polen erwähnt, du hast Tschechien erwähnt, naja, wenn ich lese, dass Polen und Tschechien Gold kaufen, dann schon auch in Vorbereitung auf einen Euro beitritt. Und ich bin der größte Euro-Kritiker der Welt, auch weil viel schiefgelaufen ist in meinen Augen. Aber du brauchst offenbar eine gewisse Menge an Gold, um überhaupt mitspielen zu dürfen beim Euro. Und zwar, Pi mal Daumen, eine Unze pro Staatsbürger. Und Europa hat 13.000 Tonnen Gold. Selbst der Trump redet über Gold, aber es wird immer gesagt, die Amerikaner haben das meiste Gold. Das stimmt nicht. Europa hat 5000 Tonnen Gold als mehr als die Amerikaner, 6000 Tonnen mehr als die Amerikaner. Nein, 5000 Tonnen mehr als die Amerikaner haben. Und wenn der Preis steigt, dann kannst du dieses Kapital nehmen, um deine Währung wieder zu stärken oder neu aufzusetzen oder was auch immer. Das ist so die Free-Gold-Idee, oder? Habe ich das wenigermaßen zusammengefasst?

SPEAKER_01

Also wir bringen, ich hoffe, alle Deutschen Zuseher entschuldigen diesen Vergleich, wir vergleichen es mit dem deutschen Urlauber auf Mallorca, der um 6 in der Früh runter geht und die Strand liege reserviert. Und ich muss dazu sagen, ich bin selber halber der Deutscher, weil Papa ist ja Schwabe. Also ich hoffe that I think this vergleich. But it's not true that viele Nations just forbere and position. And this is either the graphic that we forgot. Dann eben, das sind dann Emerging Markets, die eben ganz früh rausgehen und die Strandliege reservieren wollen. Und ich glaube, Nico, was wichtig ist, und das ist vielleicht ein bisschen ein langweiliges buchalterisches Thema, aber diese stille Rekapitalisierung, man darf nicht vergessen, wir haben, ich habe es mir da aufgeschrieben, im Eurosystem sind es 1274 Milliarden, also 1,3 Billionen, die quasi wir an Gold haben. Und allein die Aufwertungsgewinne gegenüber 2024, da waren es nur 872 Milliarden. Das ist schon auch etwas, das beispielsweise ein Vertreter der Deutschen Bundesbank hat quasi diese Aufwertungsgewinne als Eigenkapital bezeichnet. Also das dient natürlich schon dazu, die Bilanzen der Notenbanken zu stärken. Wobei da wird das ja noch geparkt, oder? Es gibt einen Account, einen Revaluation-Account im Endeffekt. Wir haben das gesehen bei der Deutschen Bundesbank, da gibt es auch einige ganz interessante Sachen, die mir auch im Goldreport thematisieren. Wir haben es bei der EZB gesehen, wie gesagt, das sind keine Peanuts. Und wir sehen es jetzt auch seitens der Amerikaner, wo es wirklich an höchster Stelle Diskussionen gibt, ob man nicht die 42,22 Dollar, die jetzt noch in der Bilanz stehen, ob man die nicht einmal überdenken sollte. Und eben, Scott Bessent hat eben auch gesagt, we're going to monetize the asset side of the US Balance Sheet, einmal zu Marktpreisen bewerten sollte. Das wären 1,2 Billionen an Aufwertungsgewinn beim aktuellen Preis. Also das heißt, und die Federal Reserve hat im letzten Jahr lustigerweise ein interessantes Paper rausgebracht, wo sie eben über historische Neubewertungen von Gold eben geschrieben haben, wie das auch technisch funktioniert. Also da merkt man schon, dass die Notenbanken vielleicht gar nicht gern über Gold sprechen. Aber dass hinten raus quasi klammheimlich so eine gewisse, wie soll man sagen, Rekapitalisierung der Notenbanken stattfindet.

SPEAKER_00

Ich meine, das ist ja auch der Grund gewesen, warum Nixon das Goldfenster geschlossen hat am Ende des Tages. Der hat das Goldfenster geschlossen. Amerika ist gestartet in das Bretton-Wood-System mit 20.000 Tonnen Gold. Und dann haben sie es abverkauft, runter auf 8000, und dann hat Nixon gesagt, also weniger als 8.000 fühlen wir uns nicht wohl mit. Und da gibt es natürlich noch Verschwörungstheorien ohne Ende, dass praktisch jeder Nationalpark in Amerika in Wahrheit eine riesige Goldmine sein könnte, aber da lassen wir das mal. Das heißt, man hat ja nicht ohne Grund das Goldfenster geschlossen, weil man wollte das Gold im Land behalten. Und jetzt gibt es natürlich auch wieder andere Verschwörungstheorien, das alles weg und Fort Knox und dies, wissen wir nicht. Wir müssen mal davon ausgehen, dass es da ist und dass sie Zugriff darauf haben und dass zum Beispiel sogar mehr da. Vielleicht ist es sogar mehr, ja, ich meine, auch das ist möglich natürlich. Das ist wie bei den Chinesen. Bei den Amerikanern gehen wir davon aus, dass sie so tun, als hätten sie 8000 Wahrheit, das sind Spinnweben in den Tresoren und bei den Chinesen tun wir immer so, als würden sie es wahnsinnig untertreiben, wie viel sie haben. Und dann gibt es noch diese lustige Geschichte mit Hitchhakers Guide to the Galaxy, nicht? Douglas Adams liegt Anfang der 70er Jahre in St. Anton in Tirol, schaut in die Sterne und besoffen und sagt: Da schreibe ich jetzt eines der lustigsten Bücher aller Zeiten. Oder was in Albach? Eins von beiden, also in Tiroler Bergen. Und dann bringt er eben das Buch raus. Und es geht um das Heart of Gold, ist das Raumschiff. Und im Zentrum des ganzen Buches steht the answer to life, the universe, and everything, and it's 42. Das hat er in Österreich geschrieben? Nein, er hat nicht die Idee in Österreich. In Tiroler. Yeah, yeah, yeah, yeah, yeah.

SPEAKER_01

So wie Brad Easton Ellis eigentlich, American Psycho, in Graz geschrieben hat, angeblich. Und das hätte Syrian Psycho heißen sollen.

SPEAKER_00

Hätte es wirklich Styrian Psycho heißen sollen? Nein, nein, nein. Da hätte er dann einen Schwarzenegger spielen müssen statt Christian Bale. Gut. Sind wir jetzt Repatrierung? Da haben wir gerade drüber gesprochen. Da möchte ich noch eine Sache loswerden, bevor ich sie vergesse, weil das ist wirklich wichtig. Wir haben ja vorher über den zusammengebrochenen Trust und so. Das wird ja unfassbar stark signalisiert durch die ganze Trump-Geschichte, finde ich. Also ich habe letztens ein YouTube-Video gesehen von Obama. Jetzt seid ihr mal nicht böse, aber mir ist richtig warm ums Herz geworden. Also du kannst von Trump halten, was du willst, aber das ist alles wahnsinnig stressig, was der aufhört. Bei Obama, das war noch irgendwie, der war noch in der Normalität zu Hause, finde ich. Trump, die Term-Phase, das ist nur noch crazy jetzt alles. Und jetzt wird das eben auch signalisiert durch Trump. Der ist nicht verlässlich aus europäischer Sicht, also müssen wir jetzt unser eigenes Ding machen. Und das gilt ja eigentlich für die ganze Welt.

SPEAKER_01

Naja, also dieser Vertrauensverlust, wir sehen ja das jetzt nicht nur im Bereich der Währungen, wir sehen das natürlich im Bereich der Medien. Ich glaube, das weißt du auch sehr gut als Journalist, dass eigentlich niemand mehr glaubt, was da im Fernsehen gesagt wird oder in den Zeitungen geschrieben wird. Wir sehen das im Bereich der Wissenschaft. Wir sehen das natürlich ganz stark im Bereich der Politik. Und wir sehen das natürlich schon auch, dass so Aissancen und Reglements, die eigentlich über Dekaden etabliert wurden, plötzlich in Frage gestellt werden. Und teilweise auch zu Recht. OPEC, Vereinigten Arabischen Emirate treten jetzt plötzlich aus. Trump hinterfragt die NATO und die UNO, das ist alles natürlich für uns jetzt irgendwie so, wow, was passiert da? Aber das ist schon auch, ob das jetzt fortning ist oder einfach eine Konsequenz von dieser Miskulanz an politischen und wirtschaftlichen Dingen, die einfach jetzt kulminieren. Das ist schon ein Zeichen der Zeit auch, dass jetzt solche Usencen in Frage gestellt werden. Und dass man dann, und das finde ich einen ganz spannenden Gedanken, Nico. Der Michael Weeks, das ist der Schwiegersohn von Tony Deedon. Tony Deaden ist ein ganz lieber Freund von mir, Edelweise Holdings schreibt unglaublich schöne Papers, unter anderem auch zum Thema Vertrauen, ein Value Investor eigentlich im besten Sinne. Und Michael Weeks sagt eben, dass man, dass es beim Gold auch darum geht, quasi die Gedanken oder die Sorgen, die man nicht hat. Und zwar, man muss sich nicht darum sorgen, dass da irgendwie ein wahnsinniger CEO quasi tätig ist, der kapitalfalsch allokiert. Man muss sich nicht um eine Gegenpartei sorgen, man muss sich nicht um Liquidität sorgen, man muss sich nicht um Solvent sorgen, man muss sich nicht um ein Credit Rating sorgen, man muss sich nicht darum sorgen, wie sich in Zukunft der Bestand weiterentwickeln wird. Ob es plötzlich extreme inflation gab from that asset, a extreme quality or something. And quasi the risks that you're not taking. That findee is a spannend, that gold that is very, very entspanned macht. And I think that Bitcoin eighteenth, also there are violent ähnlichkeiten an Risiken, die man eben nicht in Kauf nehmen muss, wenn man Gold oder Bitcoin hält.

SPEAKER_00

Ja, die Bitcoin-Sorgen sind oft sehr zukunftsgewandt, diese typischen Fahrtgeschichten. China's gonna ban it, der Strom geht uns aus, der Quantencomputer wird es knacken, das, das, anderes. Während Gold ist eher so, ist das nicht schon vorbei, das ist irgendwie langweilig, das ist von früher, so wird es gefällt.

SPEAKER_01

Lagerung hast auch, und dann eben, ob es das kaufen oder verkaufen kannst. Aber eigentlich, wenn du es sicher lagerst, physisch lagerst, dann hast du deutlich weniger Sorgen als in anderen Asset-Klassen.

SPEAKER_00

Da gab es zum Beispiel die Geschichte in Österreich, als der Goldpreis so hoch war, weil plötzlich in der Zeitung überall geheißen, ja, also du kannst Gold nicht verkaufen, ohne eine Rechnung dabei zu haben, weil du musst sie beweisen, dass du es schon länger hältst und brauchst gar nicht erst versuchen. Und da gab es die dramatische Geschichte von einem Rentner, der wollte zwei, drei Goldunzen verkaufen, um sich die Rente aufzubessern und konnte sie nicht verkaufen und hatelang nach einem gekauft gesucht. Und dann komme ich drauf im Gespräch mit Freunden, die Gold verkauft haben. Das war Bullshit. Also ich habe ganz explizit einen Bekannten, der gesagt hat, er ist zu seiner Hausbank gegangen. Die Hausbank hat gesagt, naja, unter 15.000 Euro stellen wir keine Fragen. Große österreichische Bank. Also das war einfach, Medien, die Medien haben gesagt, lasst das sein, verkauft euer Gold nicht, aber wenn es passiert ist, wenn du es versucht hast, was kein Problem. Weil die Regeln sind okay dafür.

SPEAKER_01

Das geht. Naja, und was mir auch ein Goldhändler gesagt hat, das fand ich dann wieder spannend, wie der Markt dann auch funktioniert. Es entsteht ein reger Handel mit Rechnungen. Ja, logisch. Aber ja, mit Regeln immer. Aber dieser Talib würde eben sagen, wir negativer quasi, was man alles ausschließt.

SPEAKER_00

Ja, genau.

SPEAKER_01

Das ist, glaube ich, ein extrem interessanter Gedanke.

SPEAKER_00

Es erklärt aber auch ganz gut, warum Gold, genauso wie Bitcoin zum Teil, auch in den Medien immer noch so einen schweren Stand hat. Ich bekomme ja die Frage, gerade bei Bitcoin so oft, warum das. Der Hauptgrund ist in meinen Augen, dass es keine Industrie rundherum gibt, die versucht, Narrative und Produkte zu gestalten und deswegen sich die Medien damit schwer tun, weil A gibt es weniger zu berichten. Die Story ist eigentlich immer die gleiche. Da legst du es dir in den Keller und wartest 30 Jahre so, ja. Und lustigerweise dasselbe Grund, warum zum Beispiel ein Jack Bogle Weingard Indexinvesting auch nach 70 Jahren totalen Erfolgs. Eigentlich, oder nicht nach 70, 70, ja, fast, totalen Erfolgs, immer noch einen schweren Stand in den Medien hat, weil die Fondmanager gern hätten, dass man ihr Produkt kauft. Du bist selber Fondanager, du kennst das Problem oder die Herausforderung. Und ich glaube, dass da aber dann die neuen Medien, wie du es vorher angedeutet hast, auch sehr viel geändert haben, weil das Interesse der Leute ist nämlich sehr wohl da. Es ist nur in diesen klassischen Erzählstrengen, hat es nicht reingepasst.

SPEAKER_01

Ja, aber trotzdem, also wenn ich bei mir so im Freundeskreis, also die wenigsten haben ja Ahnung was, oder ein Interesse dafür, was ich eigentlich so mache, ja. Aber ich glaube, hierzulande, also ich sage immer jetzt in Deutschland, Österreich, in der Schweiz ist hier ein bisschen anders, das Interesse für Investmentthemen ist eigentlich nach wie vor sehr gering. Also ich glaube, ich wage zu behaupten, man vergleicht zehnmal länger Preise, wenn man Joghurt oder speziell Autos kauft, als wenn es darum geht, Fonds oder Lebensversicherungen oder was auch immer zu verkaufen. Aber und das ist ein Riesenunterschied zu den Vereinigten Staaten, wo es einfach ein ganz anderes Kapitalmarktbewusstsein gibt. Aber das ist ein anderes Thema.

SPEAKER_00

Aber ist es so, dass Leute jetzt privat, aber jetzt nicht gerade im engen Freundeskreis zu dir kommen im Goldbullmarkt und sagen, Ronni, du bist, soll ich jetzt noch Gold kaufen?

SPEAKER_01

Das ist schon zu teuer, soll ich jetzt verkaufen?

SPEAKER_00

Ja, okay. Aber immerhin. Also weil bei Bitcoin geht es immer so schnell, da fragt mich keiner, soll ich jetzt verkaufen? Weil das ist dann immer schon zu spät. Aber ich merke es dann in den Bullenphasen ist es halt schon so, weil bei Kindergeburtstagen und so sehe ich viele Portfolios. Früher waren es Shitcoins, jetzt ist es kaum noch Shitcoins. Und jetzt halt Bärenmarkt, jetzt ist gerade das Interesse wieder natürlich zurückgegangen.

SPEAKER_01

Ja, aber es ist, weißt du, klassisch pro-zyklisch natürlich. Also ich merke auch im Jänner, da war es dann schon, da war das Interesse ein ganz anderes, ja. Und jetzt interessiert Gold eigentlich niemanden mehr. Also es ist wirklich, auch die medialen Anfragen sind komplett kollabiert. Und bei Bitcoin ist es nochmal ärger. Also ich glaube, Bitcoin ist derzeit, es fehlt Bitcoin, glaube ich, ein bisschen an der Story. Also was ist jetzt das große Narrativ? Und da werden genügend Argumente wiederkommen, wenn der Preis dann einmal am Steigen ist. Aber weißt du, du musst halt quasi immer die Past-Performance irgendwie begründen und erklären, um dann halt auch eben auch die zukünftige Performance zu erklären.

SPEAKER_00

Es war auch, muss man auch fairerweise sagen, 2025 war das erste Jahr, seitdem es Bitcoin gibt, in dem Gold wirklich auch die Show gestohlt hat, obwohl Bitcoin ein gutes Jahr hatte. Es war immerhin trotzdem noch ein Bullmarkt-Jahr. Und das ist auch fair. Ich meine, wir sind jetzt nicht runtergegangen auf eine Bitcoin-Preis, nicht runtergegangen auf eine Unzin. Also auf das warte ich bis heute, weil ich lange geglaubt habe, dass Bitcoin gegen Gold keine Chance hat. Schauen wir mal auf den Schattengoldpreis. Monetär ist Gold weiterhin günstig bewertet. Da geht es jetzt nämlich um genau diese Frage, die wir vorher versucht haben zu klären. Wie ist das eigentlich jetzt mit den Notenbanken? Warum kaufen die Gold? Die derzeit immer noch einfach nur dem Trend hinterher kaufen, wie man es hier sieht. Also die grünen Linien, da sehen wir quasi die Gold-Bull-Märkte 2080, Entschuldigung, 1980, ja. Da sind wir über, was sind wir da gestiegen?

SPEAKER_01

Da waren wir über 100% Golddeckung. Ich glaube 121% Golddeckung.

SPEAKER_00

Und wenn wir jetzt eine hundertprozentige Golddeckung der gesamten Basis hätten, US-Geldbasis, nur amerikanische Geldbasis, hätten wir schon einen Goldpreis von 20.000 Dollar.

SPEAKER_01

Also ich glaube, das ist, ich mag den Chart, weil er uns einige Dinge sagt. Einerseits einmal, dass Gold jetzt monetär betrachtet, nach wie vor recht günstig ist. Und andererseits zeigt er sehr, sehr schön, dass es eben langfristige Zyklen gibt, 30er. 40er Jahre, da hatten wir eine Überdeckung der Geldmengenbasis mit Gold, dann eben auch 1980 natürlich. Und wenn man jetzt sagt, okay, das sind immer so 40-, 45-jährige Zyklen, dann muss man sagen, okay, sind wir jetzt vielleicht im neuen Aufwertungszyklus. Und jetzt ist es historisch gesehen so, so jetzt einmal angeschaut, also historisch gesehen haben wir eigentlich immer ein Drittel Deckung bis zu einer 50% Deckung. Das würde jetzt eben so zwischen 7000 und 10.400 Dollar bedeuten. Im Federal Reserve Act aus 1914 wurden 40% damals veranschlagt. Das wären aktuell 8.300 Dollar. Und im Zuge von Bretton Woods war die Untergrenze 25%. Und das wären jetzt eben 5.100 Dollar. Das heißt, da waren wir eigentlich schon. Das haben wir im Jänner diesen Jahres schon gesehen. Und insofern, glaube ich, sieht man auch ganz schön, dass wenn wir wirklich in einem Neubewertungszyklus befinden, ich sage jetzt nicht, dass 20.000 mein Kursziel ist, aber ich würde es auch nicht ausschließen. Plus, man muss sich natürlich auch anschauen, das ist Status quo. Also ich kann mir eben nicht, wie schon vorher besprochen, vorstellen, dass die Geldmengenbasis massiv schrumpfen wird.

SPEAKER_00

Ich meine, was wir hier sehen, ist eine faszinierende Grafik, selbst ohne den Goldpreis. Zwei zum Goldpreis zuerst zu sagen, es ist schon davon auszugehen, dass es ja es wird nicht zu einer geordneten Neuordnung des Geldsystems kommen. Es wird keine Konferenz geben. Ich glaube, das kann man ausschließen. Ich schließe das aus. Das heißt, es wird eine, wir sehen eine chaotische Neubewertung. Das heißt, es ist schon möglich, dass wir auch über die grüne Linie gehen, so wie das 2019-80 passiert is. Aber was ich sagen wollte ist, was in der Grafik so faszinierend ist, du siehst eigentlich, wann wir von der Normalität ins Chaos gewechselt sind. When the Krise begonnen hat. Aus diesem Grund auch Bitcoin erfunden wurde. Es ist wirklich die Finanzkrise 2008, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Und dann seitdem kommen die Einschläge immer näher, und dann gehen wir runter, bis dann das Corona-Drucken begonnen hat, und jetzt gehen wir wieder seitwärts bis zur nächsten katastrophalen Krise.

SPEAKER_01

Naja, ist so. Und ich meine, ich glaube, wenn du gesagt hast, naja, so ein chaotischer Übergang, ich weiß gar nicht, ob es so chaotisch sein muss, ja. Weil das, was wir vorher besprochen haben, Nico, diese stille Rekapitalisierung, ja, ich glaube, das ist etwas, darüber reden die wenigsten, ja. Und ich glaube schon, dass man sich innerhalb der Notenbanken bewusst ist, was da eigentlich passiert, ja, was diese Aufwertung von Gold eigentlich mit der Bilanz quasi macht. Und wenn das noch einige Jahre so weitergeht, dann kann man sagen, stehen wir eigentlich, sofern nicht die nächste große Gelddruckerei kommt, und da können wir auch wahrscheinlich noch länger drüber reden, dann, wenn wir da auf eine 40-prozentige Golddeckung kommen sollten, 8100, ja, dann wäre das schon wieder ein bisschen mehr Stabilität im System. Wobei das eben nur die USA sind. China hat, glaube ich, eine doppelt so große M2-Geldmenge wie die Vereinigten Staaten. Also es ist ja, das ist nicht isoliert zu betrachten, wenn wir, wir haben da eben auch den internationalen Shadow Gold Price, ja. Wenn man den berücksichtigt, werden wir auf noch deutlich höheren Niveaus.

SPEAKER_00

Ich glaube, was daran so wichtig ist, wenn wir über die Rekapitalisierung sprechen, ist auch dieser Gedanke, wir haben vorher gesagt, Gold kannst du liquide abverkaufen in einer Krise. Gold kann fallen, ohne dass es für große Probleme sorgt. Gold und auch Bitcoin als quasi reine monetäre Werte können aber auch steigen, ohne dass es für Verwerfungen sorgt. Ich glaube, das wird total unterschätzt. Du kannst nicht einfach den Aktienmarkt ständig laufen lassen. Du kannst nicht den Ölmarkt, da gibt es Eingriffe, gibt es Manipulationen, da gibt es Konsequenzen in der gesamten makroökonomischen Struktur bei Gold, Bitcoin, du dich schon mal auch Konsequenzen, aber nicht in diesem Ausmaß. Also es wird einfach ein monetäres Gut neu bewertet, das alleine bedeutet noch nicht viel. Außer dass halt diejenigen, die das halten, die relative Vorteile haben gegenüber denen, die es nicht halten.

SPEAKER_01

Wir haben ein Spezialkapitel über den indischen Goldmarkt. Und da wird ein Kollege aus Indien zitiert und der sagt, die indische Hausfrau ist der beste Hedgefonds Manager. Also Indien hat knapp 100% des Bips an Goldreserven, private Menschen, ja. Jetzt nicht die indische Notenbank. Und die machen es eigentlich sehr, sehr klug, indem sie nämlich antizyklisch agieren. Modi hat jetzt, jetzt haben sie übrigens die Importzölle massiv erhöht und Modi hat quasi ein bisschen so an die appelliert, dass man doch kein Gold mehr kaufen solle, aufgrund der aktuellen Krise und der gestiegenen Energiepreise natürlich. Passiert natürlich nichts, sie machen genau das Gegenteil. Logisch, ja. Aber da sieht man schon auch, was das eigentlich wirklich für den Wohlstand einer ganzen Nation ausmacht. Wie gesagt, 100% des indischen Pips, das ist natürlich auch Tendenz steigend, in Gold.

SPEAKER_00

Wir brauchen gar nicht so weit schauen. Ich glaube, die Türkei ist ja auch wahnsinnig stark ausgelastet mit Gold. Und auch kulturell spielt Gold in der Türkei eine unglaublich große Rolle.

SPEAKER_01

Tendenziell halt natürlich in Ländern, die historisch gesehen hohe Inflationsraten schwache Währungen haben, beziehungsweise die eben Währungsreformen hatten, so wie das eben hierzulande der Fall ist und Hyperinflation. Ich meine, da liegt es halt schon ein paar Dikaden zurück, aber ich glaube, kollektiv erinnern wir uns daran. Ich habe aber, Nico, wir haben nochmal zu über den Vektor 2, der ist jetzt da nicht drinnen genau, die private Remonetarisierung. Wenn Institutionen Gold wiederentdecken.

SPEAKER_00

Genau, genau. Ich nutze den Ofen 2 von 21 Energy, um mein Büro zu heizen. Und ich bin wirklich begeistert. Anstatt Wärme einfach verpuffen zu lassen, generiert er gleichzeitig Bitcoin für mich. Mit 1000 Watt heizt der Ofen 2 Räume bis zu 50 Quadratmeter effizient und ist dabei flüster leise. Eine wirklich clevere, robuste Lösung, bei der du Geld sparst und das Bitcoin-Netzwerk unterstützt. Wenn du auch so smart heizen möchtest und nebenbei Sets decken willst, mit meinem Code WASBITCOIN bringt, sparst du dir 5% auf alle Produkte bei 21 Energy. Schau dir den Ofen 2 und alle anderen Bitcoin-Miner auf 21energy.com an. Leute, wenn wir unterwegs Bitcoin nutzen, wollen wir vor allem eine einfache, sichere Kontrolle und maximale Privatsphäre und zwar ohne Kompromisse. Dafür ist die CakeWallet perfekt. Und jetzt wird sie noch besser, dank der direkten Anbindung an deine Bitbox Hardware Wallet. Und auch das leidige Thema Wartezeit ist Geschichte, bei CakeWallet ist das Lightingnetzwerk jetzt. Dabei, deine Zahlungen gehen blitzschnell und kosten dich kaum etwas. CakeWallet ist wirklich unkompliziert, der Fokus liegt klar auf deiner Privatsphäre, von Silent Payments bis zu Funktionen wie Tor und eigenen Nodes. Du behältst immer das Steuer in der Hand. Alles kann, nichts muss. CakeWallet ist Open Source und läuft auf jedem deiner Geräte, egal ob iOS, Android, Mac oder PC. Bitcoin und Stablecoins sind dabei und du kannst sie direkt in der App tauschen. CakeWallet macht es einfach, Bitcoin ganz selbstverständlich und maximal privat in deinen Alltag zu holen. Und das Beste? Sie ist komplett kostenlos. Schau einfach mal rein und probier es aus. Du findest alles auf cakewallet.com.

SPEAKER_01

Und das ist eben ein Faktor, der natürlich recht prozyklisch ist. Also wie gesagt, ich weiß wie Analysten ticken. Du hast eben dieses Karriererisiko when du in einer großen Bank sitzt. Dann willst du nicht den großen contrarian call rauslassen, ja. Gegen extremes Sentiment, gegen einen Markt that sich eigentlich gegen dich stellt. Das machen die wenigsten. Da ist einfach das Karrierisiko zu groß. Deshalb agieren große Institutionen immer sehr, sehr prozyklisch. Das heißt, wenn der Preis steigt, werden die Kursziele nach oben angehoben. Wenn der Preis steigt, dann werden plötzlich neue Produkte lanciert etc. Und das sehen wir jetzt schon. Und deshalb unsere Aussage, wir befinden uns da im mittleren Teil dieses Bullmarktes, ja, nicht mehr in der Contrarian-Phase, sondern in dieser Public Participation Phase. Die letzte Phase ist dann die Mania-Phase, die Distributionsphase. Und jetzt sehen wir eben, dass Pensionskassen, Family Offices, Staatsfonds langsam eben beginnen, Gold zu kaufen. Ich habe Morgen Stanley schon erwähnt: 60-2020, Jeff Gandlar, der Nachfolger von Bill Gross als King of Bonds, also jetzt nicht irgendwer, sagt eine oder empfiehlt eine 25%ige Gold-Allokation. 25%. 25%, ja. Michael Hartnett, Bank of America, 25%, Ray Dalio 15%. Also das sind jetzt alles keine Schwimmer, ja. Also die haben schon auch was zu sagen. Und wenn man sich aber die Zahlen anschaut, 2,7% des globalen Privatvermögens derzeit in Gold allokiert. Wenn man sich die diversen Studien anschaut, wie viel haben Family Offices in Gold allokiert, 0,9%. Wie viel haben Pensionskassen in Gold allokiert? De facto 0. Dann ist das für mich jetzt ein Teil der Gleichung, der eigentlich am dynamischsten ist. Das heißt, da erwarte ich eben auch im Zuge von dieser zunehmenden Nervosität an den Bondmärkten, da erwarte ich eben sehr, sehr viel zukünftiges Interesse und sehr viel Kaufinteresse für Gold.

SPEAKER_00

Du bist ja auch Manager von zwei Fonds, die auf verschiedene Arten in Gold und Edelmetalle investieren. Ihr habt selber auch ein Portfolio zusammengestellt, wo ihr von Performance-Gold und in Anführungszeichen normalem Gold sprecht, also unter anderemaktien und andere Dinge, um einen Turbo einzubauen. Was ist da dein Plan jetzt für diese unter Anführungszeichen letzte Phase des Bullmarks? Wie lange dauert das? Und wenn du jetzt sagst, okay, der Plan ist, nämlich Gold outzuperformen, nehme ich an. Was passiert denn eigentlich, was ist der Plan dann für den folgenden Bärenmarkt, wenn er dann quasi, keine Ahnung, in den 20, 30 ankommt? Kannst du dann, wirst du in der Lage sein, Gold den Gold underperformance outzuperformen, also quasi auszugleichen? Oder was ist da der Plan, wenn man Goldfonds investiert?

SPEAKER_01

Also im aktiven Goldfonds, den ich, den ich manage, da ist unser Ziel, Gold out zu performen. Und das ist als Benchmark es wahnsinnig schwer. Das glaube ich. Aber es gelingt, jetzt muss ich sagen, naja, wir sind jetzt 50% seit Fondauflage sind wir 50% vorne. Also wir haben eine 50% bessere Performance hingelegt als Gold. Und das eigentlich mit einer Volatilität, die nur geringfügig über der Volatilität von Gold ist. Das heißt, man kann jetzt, man kann natürlich sagen, okay, mit Minenaktien hätte ich noch mehr Kohle gemacht, ja. Aber mit welchem Wohler? Allein im heurigen Jahr, was haben wir da für einen Wohler gesehen? Und das ist im Endeffekt unser Zugang zu dem Thema, wo wir eben sagen, Minenaktien, wahnsinnig spannend. Und wir schreiben im Goldreport natürlich auch wieder über die Minenaktien. Aber das ist eben keine Anlageklasse, die man als privater, sofern man gut schlafen möchte, jetzt wirklich empfehlen kann, weil es eine wahnsinnig komplexe Asset-Klasse ist, es wahnsinnig viele Risiken gibt. Es kann so viel schief gehen, da sind wir eben wieder bei diesem via negativen Ansatz. Also du hast geologische Risiken, du hast Management-Risiken, du hast natürlich ein Goldpreis-Risiko, es macht für die Minen einen Unterschied, wo der Goldpreis steht, es macht einen Unterschied, wo der Ölpreis steht. Du hast natürlich politische Risiken, du hast ESG-Risiken, du hast Finanzierungsrisiken, es macht einen Unterschied, ob die Zinsen jetzt bei 3 oder bei 0% stehen, wenn du ein Milliardenprojekt finanzieren willst. Also das ist jetzt eine Asset-Klasse, die komplex ist. Aber um deine Frage zu beantworten, ich glaube, es wird irgendwann, und das klingt jetzt komplett verrückt, es wird wieder irgendwann den Zeitpunkt geben, wo man Anleihen kaufen sollte. Wo die einfach so verdammt ausgebombt sind und so günstig, wo jeder sagt: Stöffel, jetzt bonds, ja, bist du wahnsinnig. Jeder verkauft gerade, ja, und schaut dir den Chart an, komplett ausgebombt, ein 20-jähriger Bärenmarkt, was auch immer. Und ich glaube, das wird dann für uns auch die große Herausforderung werden. Also quasi im Zeitpunkt der größten Euphorie, dann, das Top werden wir nie erwischen, aber dann eben sukzessive und auch regelbasiert rüber zu switchen in wieder eine günstige Anlageklasse. Staatsanleihen. Oder Unternehmensanleihen oder was für Anleihen sind das dann? Unternehmensanleihen ist natürlich ein ganz anderes Risikoprofil und haben sich auch teilweise deutlich besser entwickelt als Staatsanleihen in den letzten paar Jahren. Aus gutem Grund. Aber ich glaube auch Staatsanleihen, ja. Aber auch wenn es, wie gesagt, total illusorisch jetzt klingt und wenn ich mich jetzt wirklich, da geht mein Puls hoch, wenn ich das ausspreche. Aber es gibt nun mal diese langfristigen Zyklen und genauso wie Anfang der 1980er Jahre, Certificates of Confiscation, hat man damals gesagt. Damals hatten Bond-Manager 30 bis 40 Prozent physisches Gold in ihren Portfolios. Damals mussten die Amerikaner Ende der 70er Jahre, Anfang der 80er Jahre US Treasuries begeben, denominiert im Schweizer Franken und in Deutschmark. Weil keiner mehr dem US-Dollar vertraut hat.

SPEAKER_00

Und du sagst ja auch, dass das ein Weg dorthin sein könnte. Darüber haben wir nämlich noch nicht gesprochen, da haben wir auch keine Grafik wahrscheinlich, aber goldgedeckte Anleihen als Glaubwürdigkeitsanker, I mean, das ist etwas, was wir jetzt so noch nicht sehen, oder? Gibt es die schon?

SPEAKER_01

Naja, Dr. Judy Shelton, die hatten wir schon 2017 im Gold Report mit einem Interview und hatten wir heuer auch wieder. Die war ganz eine charmante Frau mit einem wirklich beeindruckenden Background. Trump hat sie auch einmal as his favorite economist bezeichnet. She was, glaube ich, auch irgendwie so im Transition team. Wurde auch als Nachfolgerin von Jay Powell gehandelt. Und Judy Shelton hat sehr, sehr spannende Bücher geschrieben. Er hat sich wirklich mit der Geldgeschichte beschäftigt, so wie übrigens auch Scott Bessent. Judy Shelton kennt Scott Bessend sehr, sehr gut und meint, okay, Scott Besson ist legendär.

SPEAKER_00

Der Typ ist unfassbar.

SPEAKER_01

Also Bessent weiß schon, was in der Geldgeschichte passiert ist. Und ich habe lustigerweise letzte Woche ein Interview mit einem gehabt, der gemeinsam mit ihm bei George Soros quasi im Hedgefond gearbeitet hat und gesagt, Bessend ist so verdammt smart. Es ist beängstigend. Und jedenfalls Judy Shelton sagt, sie bringt es einfach nur als Idee und wurde dann natürlich von allen belächelt. Sie spricht von goldgedeckten, langlaufenden US-Staatsanleihen. Also 50-Jährige oder 100-jährige Treasury Trust Bonds. Ganz interessant, dass da der Begriff Trust auch wieder enthalten ist. Weil sie sagt, naja, man würde da mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits einmal wäre wahrscheinlich der Risikoaufschlag ein deutlich geringerer. Und jetzt sind eben die 10-Jährigen, wie gesagt, bei 4,5%, die 30-Jährigen bei knapp 5%. Also das ist aufgrund der erreichten Verschuldungssituation in den USA, ist, wie wir wissen, geben sie mehr aus für Zinsen als für das US-Militär. Jetzt zieht man aber nach und hat das Rüstungsbudget massiv erhöht. Aber man hätte da natürlich geringere Risikoaufschläge. Man würde internationales Kapital wieder vielleicht ansprechen.

SPEAKER_00

Also, dass Sie an so einem Beckenrandschirm wie mir in einfachen Worten erklären, was das bedeutet, eine goldgedeckte Anleihe, dass man quasi in Gold zurückzahlt, wenn man anders nicht kann? Was unterscheidet eine goldgedeckte Anleihe von einer normalen Anleihe?

SPEAKER_01

Naja, es hieße dann eben, diese Anleihe ist mit 20, 30, wie viel auch immer Prozent Gold gedeckt, ja. Und du kannst es dann vielleicht am Ende der Laufzeit oder wann auch immer, kannst du es dann eben umtauschen in Gold. Und Judy Shelton sagt, das soll eben Symbolcharakter zum 250-jährigen Geburtstag der Vereinigten Staaten, also am 4. Juli 2026, soll da was kommen. Ich weiß es nicht, ja. Ob wir wirklich da schon, ob das so schnell gehen kann. Sie hatte jedenfalls viele Gespräche mit Scott Bessend. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass Bessend eben auch von dieser Neubewertung der USS spricht. Es ist kein Zufall, dass die Amerikaner eben auch diese, dass Bitcoin immer mehr zum Thema wird. Wobei das zuletzt muss man auch dazu sagen, dass es ein bisschen eingeschlafen ist.

SPEAKER_00

Ja, aber das ist auch eine Preisssache. Weil ich meine, Entschuldigung, Larry, darf ich das sagen in meinem eigenen Podcast? Larry fucking Fink, ja, sitzt in CNBC und wenn er über Bitcoin spricht, erzählt er im Grunde dieselben Dinge, die wir jetzt seit 15, 20 Jahren hier besprechen. Larry Fink hat auch unsere Frisur fast, oder? Larry Fink hat eher deine als meine, glaube ich. Eigentlich hat er sogar mehr Haare als. Aber gut, ich habe mir eh gerade vorher vorgestellt, den quasi Rentner Stöffel mit der Gehhilfe, der den Leuten sagt, kauft es Anleihen, kauft es Anleihen, ich sag's euch, ich sag's euch, Staatsanleihen. Nein, aber Larry Fink spricht über die Debasement, Zerstörung der Währungen durch Gelddrucken. Bitcoin, Gold, gut, Gold hat er sowieso auch, einen ETF. Von Ray Dadio brauchen wir gar nicht reden. Blackmiller brauchen wir nicht reden. Paul Tutor Jones, aber sogar Buffett spricht davon. Buffett sagt jetzt nicht, ich kaufe jetzt Bitcoin. Dann sagen alle, ja, aber schaut euch Buffett an, der hat so viel so viel Geld in Cash. Naja, erstens ist er 170, ja. Zweitens hat er, glaube ich, relativ zu seinen restlichen Anleihen eh nicht so viel Geld in Cash, er hat nur unfassbar viel, also nicht seinen restlichen Investments, er hat nur unfassbar viel Geld investiert. Also das Thema ist in den USA für diejenigen, die es hören wollen, wirklich front and center und wird eigentlich permanent besprochen.

SPEAKER_01

Und wenn man Buffett vielleicht auch noch kurz erwähnen möchte, er hat schon auch, es gibt da ja, wie hieß der Aufsatz, how Inflation Swindles the Equity Investor, glaube ich. Ganz, ganz interessanter Aufsatz von Buffett aus den 70er Jahren, wo er eben auch schreibt, okay, Inflation ist per se nicht gut für Aktien. Aber deshalb, wenn man sich das Portfolio anschaut, das sind in erster Linie Unternehmen, die wirklich hohe Pricing-Power haben. Und das ist genau die Aufgabe von Unternehmern, dass sie eben all diese Themen, die wir da besprechen, diesen Inflationsdruck, den man vielleicht hat, ja, auf der Kostenseite, ja, also wenn das jetzt alle möglichen Inputfaktoren sind, ja, wie kann ich das optimal werden, wie kann ich effizienter werden, wie kann ich das an meinen Kunden weitergeben? Das heißt, Aktien haben natürlich, sind schon auch ein Inflationshatch, wenn man in der richtigen Branche ist. Und ich glaube, das hat Buffett schon über NASA, hat auch relativ früh diesen Wechsel in Richtung Hard Assets gemacht, eher, sag ich einmal, die ganzen Railroads, die er gekauft hat, oder auch die japanischen Investments, da hat er schon sicherlich im Hintergrund gehabt, dass Inflation oder im Hinterkopf gehabt, dass Inflation ein Thema wird. Aber ich glaube, um zurückzukommen zum Thema, also diese Treasury Trust Bonds, Judy Shelton spricht davon, dass man da, dass man da klein beginnen sollte, vielleicht einmal mit einer Emission von zwei Milliarden. Aber überlege einmal, Nico, wie viele Innovationen und Revolutionen unseres Lebens sind eigentlich durch Zufall entstanden, ja. Weil der Markt dann irgendwann gesagt hat, hey, das ist eine verdammt gute Idee, was da mal ganz klein begonnen hat. Und deshalb könnte ich mir gut vorstellen, wenn es wirklich einmal Schule macht, und man erkennt dann, hey, diese Anleihen sind 50-fach überzeichnet, weil die Welt eigentlich tendenziell schon noch mehr den Amerikanern vertraut als den Chinesen. Und wenn da auch eine Golddeckung von diesen 50-jährigen Anleihen da ist, dann kaufe ich als Pensionskasse, als Lebensversicherung, wo ich eben in ganz langfristigen Zyklen denken muss, dann kaufe ich halt diese Treasury Trust Bonds. Also ich finde das einen wahnsinnig spannenden Gedanken und es gab ja auch historisch gesehen, gab es ja schon oft goldgedeckte Anleihen. Also diese Gold-Class-Bonds bis 1933. Die Franzosen hatten goldgedeckte Anleihen, die Italiener haben auch welche mal rausgegeben. Also das ist ja nichts, das es noch nicht gegeben hätte.

SPEAKER_00

Weil du kannst ja nicht diesen anderen Weg gehen, den die Amerikaner in den 70er-Jalen gehen mussten. Also du kannst ja nicht Euro-Anleihen begeben. Genau. Das kannst du ja nicht machen. Also das ist einfach fürs Image, das kommt nicht gut. Das kommt nicht gut. Und du kannst natürlich diese goldgedeckten Anleihen, das Prinzip lässt sich dann, wenn es die Reserve office gibt, natürlich auch auf Bitcoin übertragen. Mit dem großen Unterschied, dass man Bitcoin easy ausfolgen lassen kann, ohne ein Kriegsschiff zu schicken. Da gibt es ja noch wenig Ausreden, die Blockchain hängt. Genau. Wir haben keinen Blockspace bekommen. Ja, Membol ist voll. Gut, einen haben wir noch, ne? Zwei haben wir noch, oder? Wir haben noch einen. Wir haben noch die Westlichen haben wir schon, oder? Westlichen sind drei. Ja, das ist vielleicht auch ganz lustig. Oh ja, Entschuldigung, westliche Finanzinvestoren. Na, warte, entschuldige Rauch noch.

SPEAKER_01

Das ist die Stablecoins. Ja, genau. Übersicht. Ein Faktor noch, den wir, der auch, das ist Vektor 5, westliche Notenbanken werden zu Gold gehört haben. Das ist jetzt natürlich komplett illusorisch, dass es, wenn wir sagen, okay, vielleicht kauft ihr auch einmal die Bundesbank wieder Gold zu. Aber wie gesagt, Polen, wenn man sich die Aussagen anschaut vom Chef der polnischen Notenbank, es ist echt, also den müsstest du mal einladen. Also echt spannend, was der sagt. Auch die tschechische Notenbank. Aber es gibt natürlich auch einige Gold-Leitländer, wie beispielsweise eben die Briten natürlich, Australien, Kanada, Japan hat sehr, sehr geringe Goldreserven. Und dann gibt es, und das finde ich auch ganz spannend, gibt es unter den Top Ten Goldproduzenten auch zahlreiche Nationen. Also China und Russland sind ja die zwei größten Goldproduzenten. Dann kommt Australien, Kanada, die haben eigentlich sehr, sehr geringe Goldreserven. Kanada hat überhaupt keine Staatsgold mehr. Und eine unserer Thesen ist, dass es einmal passieren könnte, dass eben diese Gold-Light-Länder aktiv Gold zukaufen oder die großen Produzenten sagen: Naja, liebe australische Goldproduzenten, liebe kanadische Goldproduzenten, ihr müsst eure Förderung zuerst einmal der Notenbank anbieten.

SPEAKER_00

Wenn Kanada gar keine Goldosisten mehr hat, dann impliziert das, dass sie genau das irgendwann mal machen. Was zum Beispiel Länder wie die Iran auch bei Bitcoin machen. I dürft es bei uns meinen, aber wir haben das Erstkaufrecht.

SPEAKER_01

Und das ist schon auch etwas, das ist jetzt vielleicht abseits vom Gold ein ganz wesentlicher Trend, den wir einfach sehen, auch bei uns in unseren Rohstoffinvestments. Dieser Ressourcennationalismus. Also man sieht jetzt Gold wirklich Gold auch, aber Rohstoffe generell als Versicherung bzw. auch als Einsatz am großen Pokertisch. Man kann so, ich meine, Stichwort seltener Erden, wo Trump relativ schnell eigentlich immer, wenn die Chinesen gedroht haben, relativ schnell den Schwanz eingezogen hat. Ähnliches sehen wir im Bereich Nickel, Kupfer, auch Aluminium, also da werden Rohstoffe wirklich quasi, da wird eine Drohgebärde aufgebaut und sagen, okay, wenn sie euch spielt, ja, wenn ihr den Deal nicht unterschreibt, dann bekommt sie halt eben keine Rohstoffe mehr von uns. Und also solche Vorkaufsrechte oder eben Exportverbote gibt es in allen möglichen Bereichen der Rohstoffe, wieso nicht auch beim Gold. Aber das sind jetzt nicht die westlichen Notenbanken, werden zu Goldkäufern, ist das das? Das ist der Teil, ja. Also wie gesagt, eben Australien, Kanada, es gibt auch andere große Goldproduzenten wie Indonesien, Usbekistan, Ghana, Mexiko, die relativ kleine Goldreserven haben. Also das ist ein Teil, dass man sagt, okay, es muss der lokalen Notenbank angeboten werden? Oder es sagt dann eben Japan oder vielleicht UK, hey shit, unser die Nervosität auf unserem Anleihenmarkt ist wahnsinnig hoch. Wie kann ich eigentlich wieder das Vertrauen ein bisschen aufbauen? Ich sage, okay, ich kaufe langfristig jetzt wieder Gold. Wird das das Vertrauen in den Finanzstandort erhöhen? Meiner Meinung nach ja.

SPEAKER_00

Letzter Punkt, die goldgedeckten Token. Unser Plan ist, bleibt weiterhin, ihr habt ein ganzes Kapitel zu Tedder und Gold, dass wir da eine eigene Folge dazu machen. Das heißt, es gibt uns vielleicht eine ganz leichte Einleitung zu dem Thema und dann kommen wir jetzt zum Abschluss mit Folge 1, weil sonst kommen wir vom 100. ins Tausendste. Vektoren der Goldremodisierung, Gold Tokens bzw. Gold-Reservewerbung für Stablecoins.

SPEAKER_01

Genau, also Tedder hat im letzten Jahr zeitweise der zweitgrößte Goldkäufer weltweit. Und das war eigentlich eine Story, ich glaube, Jeffries hat zum ersten Mal drüber geschrieben, irgendwann einmal, zu Beginn des vierten Quartals. Ich habe im September zwei wesentliche Player von Tedder persönlich kennengelernt. Und das war eben auf einer Mining-Konferenz in Amerika, wo die Investments von Tedder im Bereich Gold Miner, also die sind eben bei IMX eingestiegen und bei Elemental gab es dann eben einen Merger, also das sind sogenannte Royalty- und Streaming-Unternehmen. Und das waren wir dann nachher in Ruhe in einer anderen Folge, aber da hat sich herausgestellt, dass Tedder, aber auch Tedder Gold ganz schön signifikante Mengen an physischem Gold kaufen. Also sie haben teilweise zwei Tonnen Gold pro Woche gekauft, haben das alles gelagert in eigenen Tresoren in der Schweiz. Und ich meine, es ist schon auch ein bisschen die Ironie der Geschichte, dass man, dass eigentlich eine Stablecoin, die ja quasi ein digitaler Geldmarktfonds immer war. Und das hat ja auch bis 2021 gab es da eigentlich kaum jetzt irgendwie Earnings für Tadup, bis dann eben die Zinsen gestiegen sind und dann plötzlich standen sie eben vor der großen Frage, was machen wir da mit der ganzen Kohle, die reinkommt. Und sie machen eben drei Dinge. Sie kaufen physisches Gold, sie kaufen Farmland, ein Rieseninvestment getätigt im Vorjahr in Südamerika, und sie kaufen Bitcoin. Und mittlerweile sind sie eben auch am Goldmarkt ein bedeutender Player. Das ist jetzt wahrscheinlich für den Preis jetzt nicht ganz maßgeblich, aber es ist ein bisschen so eine Grundschwingung, wo wir eben sehen, wie gesagt, zwei Tonnen ist nicht nix.

SPEAKER_00

Das ist schon ein ganz neuer Käufer und es ist vor allem, und das ist eben dann auch der Inhalt unserer nächsten Folge: es ist ja, Bitcoin kaufen sie für Reserven und zur Überdeckung quasi von USDT. Aber Gold kaufen sie ja auch, weil sie einen Gold-Token rausgeben, also quasi eine Gold-Stablecoin herausgeben. Und da sehen wir sehr wohl, dass das eine Auswirkung hat, einerseits bei TED, aber auch auf den Goldmarkt an sich.

SPEAKER_01

Genau, und sie versuchen da wirklich, und wir haben mit dem Juan Satori ein ganz spannendes Interview im Gold Report: die versuchen da wirklich ein komplettes Ökosystem zu schaffen, so ein hart-assets-Ökosystem. Und beispielsweise eben bei Elemental ist es so, dass du die quartalsweise Dividende, die kannst du dir den Cash auszahlen lassen, aber auch in Ted-Gold. Und da wird wahnsinnig viel passieren in den nächsten Monaten und Jahren. Und deshalb ist das, glaube ich, etwas, das ist ein bisschen so ein Sagen, das ist für mich etwas, das jetzt nicht unmittelbar der Preistreiber wahrscheinlich sein wird, aber wo man einfach sieht, was möglich ist, was aufgrund der Technologie möglich ist, was möglich ist mit dem Kapital, das eben vorhanden ist, und auch mit kreativen Ideen. Also deshalb, Täter war natürlich immer sehr, sehr umstritten. Sie hatten jetzt eben, es gibt jetzt Audits, man kann sich den letzten anschauen von BDO, ist jetzt auch nicht die kleinste Firma. Da haben sie schon viel dazu getan, dass sie einfach ein bisschen mehr an Glaubwürdigkeit gewinnen, dass dieser schlechte Ruf einfach ein bisschen verbessert wird. Es gibt nach wie vor viele Fragezeichen. Aber das ist für mich ein bisschen wirklich so diese Wildcard. Und wenn wir jetzt vielleicht zurückkommen, Nico, zu diesen sechs Vektoren, also ich sage jetzt auch nicht, dass das alles eintreten wird, aber es gibt da gewisse Rückkopplungseffekte. Sprich, wenn es eben diese Akkumulation gibt, ja, durch die westlichen Käufer und dann eben auch die private Nachfrage steigt, dann treibt es natürlich den Goldpreis, dann hat es natürlich für diese stille Rekapitalisierung der Notenbankbilanzen wieder einen positiven Effekt. Dann werden eben auch so, wird die Akzeptanz für goldgedeckte Anleihen wahrscheinlich weiter steigen. Dann wird Gold eigentlich auch immer mehr an Legitimierung im Establishment gewinnen. Und dann wird wahrscheinlich auch diese digitale Komponente wichtiger werden, weil die Akzeptanz einfach größer wird. Das heißt, diese Rückkoppelungseffekte, diese verschiedenen Faktoren, die darf man nicht unterschätzen. Und ich glaube, das ist für uns deshalb eigentlich ein ganz zentrales Kapitel vom heurigen Goldreport, weil es eben wirklich versucht, zu skizzieren, in welche Richtung wird es gehen oder in welche Richtung kann es gehen. Und das ist, glaube ich, auch wenn ich weiß, die meisten Leute wollen wissen, wo steht der Goldpreis in sechs Monaten oder in zwölf Monaten. Aber das ist für uns eigentlich die wesentliche Übung und das Spannende auch am ganzen Nachdenken und Schreiben des Goldreports, sich über diese Dinge eben sich Gedanken zu machen.

SPEAKER_00

Es ist vor allem auch, wie wir jetzt sehr gut gesehen haben und wie wir auch in vielen unserer Folgen schon besprochen haben, ein ganz eigener Blick auf die Welt, auf die Analyse der Dinge, die da in der Welt passieren, du sonst ganz, ganz selten bekommst. Weil diese Kombination aus einerseits Goldmarkt, Ausgeneconomics und quasi ökonomischer Blick, aber nicht nur über die Firmen, sondern auch über das Geldsystem. Das hast du sonst nirgends. Du hast jetzt jeden Tag entweder das Krieg oder Frieden immer hochdings. Dazwischen ist es noch Sonnencontest und Fußball-WM. Aber so eine klare Zusammenfassung der Lage, die bekommt man nur selten. Das kann ich nur empfehlen, Leute, lad euch das runter, ja. Einfach in den Sommerurlaub mitnehmen, am Strand lesen. Dann sprechen euch auch andere Leute drauf an. Was liest du da Spannendes? Goldreport, aha, sehr spannend, ja. Und redet es vielleicht noch über Bitcoin, was auch immer. So, es heißt aber jetzt trotzdem, zwei Fragen habe ich noch, liebe Ronny, dann lasse ich dich für die erste Folge mal gehen. Frage 1: Das muss ich jetzt trotzdem beantworten, wo geht er denn hinter Goldpreis bis Ende des Jahres 2026?

SPEAKER_01

Bis Ende 2026, ich glaube höher, aber ich bin jetzt, und das ist vielleicht, aber ich bin eine ehrliche Haut, ja. Für mich ist es jetzt im Moment, ich glaube, man verpasst nicht wahnsinnig viel kurzfristig. Wir haben jetzt Saisonalität ist eher schwach beim Gold, also meistens, es ist auch ein bisschen so eine Erkenntnis nach so vielen Jahren. Zu dem Zeitpunkt, also meistens Mitte Mai, wo wir den Goldreport rausbringen, fällt der Goldpreis. Und dann die Low, und jeder denkt sich, jetzt schreiben die 400 Seiten über Gold und dann kollabiert der Goldpreis. Und das ist schon, also insofern, diese Saisonalität von Gold, die gibt es natürlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir jetzt weiter seitwärts gehen. Man darf auch nicht vergessen, Nico, wir sind im letzten Jahr 60% gestiegen. Das heißt, wir müssen mal wie bei einem Berglauf, müssen wir vielleicht auch mal ein bisschen konsolidieren. Wir müssen uns da quasi ein am nächsten Basecamp, wenn wir quasi am Mount Everest raufsprinten wollen. Wir müssen uns jetzt einmal ein bisschen aklimatisieren. Und ich glaube, in der Phase befinden wir uns jetzt. Was mich zuversichtlich stimmt, ist einerseits eben diese monetäre Sichtweise, wonach wir eben wirklich nicht teuer sind. Mich macht zuversichtlich die Tatsache, dass jetzt trotz einer relativ normalen Korrektur das Sentiment schon extrem negativ geworden ist. Und der Commitment of Traders Report, also die Positionierung am Terminmarkt, das ist keine Positionierung, die man normalerweise am Top eines langfristigen Allzeithochs gesehen hätte. Also das, was wir im Januar gesehen haben. Und das macht mich eigentlich sehr entspannt. Ich glaube, Ende des Jahres vielleicht so um die 500.000 bis 6.000, ich glaube, unser langfristiges Kursziel, das haben wir damals 2020 publiziert, da hat jeder gesagt, das ist jetzt wahnsinnig, wo wir gesagt haben, 4.800 im Basisszenario und 8.900, wenn Inflation zum Thema werden sollte. Damals 2020 hat niemand von Inflation gesprochen. Und ich glaube, diese 8900 sind sehr realistisch. Das sind analysiert von jetzt bis 2030 sind das, glaube ich, 14,5% pro Jahr. Dann würden wir dort anlangen und keine Ahnung, was bis 2030 passieren wird, aber es wird wahrscheinlich nicht langweilig werden. Und mit der Prognose fühle ich mich eigentlich sehr, sehr wohl. Also wie gesagt, Bullmarkt, ja, noch keine Bubble, aber die Fallhöhe ist natürlich auch eine andere und man muss auch die Wohler, nicht nur bei Gold, sondern eben auch bei Silber und bei den Minenaktien, die muss man einfach aushalten.

SPEAKER_00

Ich meine, es ist gut möglich, dass Gold und Bitcoin gemeinsam einfach auch steigende Zinsen eingepreist haben bereits. Weil die Inflation wieder da ist, weil die Notenbanken gegen Ende des Jahres wieder hinaufgehen müssen. Und dass dann ironischerweise der Punkt ist, wo dann auch Gold und Bitcoin wieder zu steigen anfangen. Weil eben quasi bei the rumor sell the news das nicht so funktioniert, wie sich das der kleine Maxi vorstellt.

SPEAKER_01

Naja, wir haben jetzt gar nicht so über so klassische Makrothemen gesprochen, aber ich glaube, was man nicht vergessen darf, Nico, ist, es wurden Anfang des Jahres noch zwei Zinssenkungen für heuer eingepreist und eine für 2027. Und jetzt stehen wir bei mindestens einer Zinserhöhung. Das heißt, wir haben einen kompletten U-Turn der Zinserwartungen gesehen. Einen Prozentpunkt hat sich verändert. Das ist schon viel beim offiziell wichtigsten Preis, den es so gibt an den Kapitalmärkten. Und jetzt liegt es natürlich an Kevin Walsh. Wie kommt er aus der Nummer raus? Weil einerseits einmal, wenn die Prognosen stimmen, gehen wir da bis zu den Midterms so auf 5% Inflationsrate. Ist für eine Wiederwahl von Donald Trump wahrscheinlich nicht unbedingt förderlich. Deshalb hat er jetzt zuletzt auch gesagt, wir brauchen die niedrigsten Zinsen weltweit unter 1%. Auf der anderen Seite will Kevin Warsh aber natürlich auch Glaubwürdigkeit herstellen und will auch die Notenbankbilanz verkürzen. Und deshalb eben so Gedanken wie eine Neubewertung der Goldbestände sind jetzt eigentlich wahnsinnig aktuell. Gave Karl hat darüber auch jetzt vor kurzem geschrieben. Also die denken da ähnlich wie wir. Und die Frage, ob Kevin Wash da wirklich eben quasi in die Trickkiste reingreifen wird. Aber jetzt eigentlich so dieser Mangel an unmittelbaren Preiskatalysatoren, Gelddruckerei, niedrigere Zinsen, das ist schon ein ziemlicher Gegenwind. Wir haben auch gesehen, dass eben diese geopolitischen Risiken dem Goldpreis nicht unbedingt guttun aufgrund der Liquidität, wie wir es anfangs besprochen haben, Bitcoin aber auch nicht. Aber ich glaube, der Big Print, wie das der Larry Lepart geschrieben hat, der wird früher oder später kommen. Und deshalb fühle ich mich auch relativ zuversichtlich mit der Aussage, dass eben die nächste Inflationswelle sich gerade erst aufbaut.

SPEAKER_00

Allerletzte Frage, was glaubst du, werden wir zuerst im All meinen? Bitcoin oder Gold? Der berühmte Asteroid, du weißt, der Asteroid. Das ist quasi, ich glaube, das ist quasi der Quantencomputer für Goldbucks.

SPEAKER_01

Ja, ich habe im, wir hatten ja mal ein Kapitel über Asteroiden Mining und auch über Deepsea-Mining. Die Aussage war, dass da so verdammt viel einfach vorhanden ist, ja, nicht nur an Gold, sondern auch an allen möglichen Rohstoffen. Dass derjenige, der es quasi auf die Erde holen würde, der würde den Preis, den Preis komplett zerstören. Aber es ist technologisch, es ist machbar. Es ist nur die Frage, zu welchem Preis kann ich es da oben meinen. Aber wir werden, und das ist schon nach dem Goldreport, das ist vor dem Goldreport, wir werden nächstes Jahr wieder ein Kapitel zu dem Thema haben, weil ich es wahnsinnig spannend finde. Und weil ich mich dann eben auch mit solchen Themen, die natürlich auch Risikofaktoren darstellen, einfach auseinandersetze. Und das macht mir große Freude. Aber unsere Aussage damals war, es ist noch Zukunftsmusik und man kann es nicht komplett ausschließen.

SPEAKER_00

Also es wird, ich würde sagen, wir werden sicher zuerst Bitcoin meinen. Am Weg dorthin. Also weil du kannst theoretisch, so wie ich mir das, der kleine Nico Maxe sich das vorstellt, du kannst da so ein Datencenter rausjagen, ja, da sind so einen Kollektoren drauf, die werden ohne Pause und ohne Wolken permanent befeuert. Da kannst du dann entweder dein Kuchenrezept über ChatGPT rausholen oder du kannst mit Bitcoin minen und du kannst dadurch dann auch anfangen, die Infrastruktur aufzubauen, die vielleicht notwendig ist, um andere Rohstoffe auch aus dem All zu holen mit der Zeit.

SPEAKER_01

Naja, aber für einen Preis, für einen Bitcoin-Preis aufgrund des hohen Stock-to-Flo-Ratios müsste es eigentlich Bovidel sein.

SPEAKER_00

Nein, das ist ja auch, das ist ja das Lustige, da muss man dann irgendwie beim fünften Bier am Abend mit Leuten erklären, warum Bitcoin-Mining und Goldmining im Alltag völlig unterschiedliche Folgen mit sich bringt. Aber das ist ein völlig anderes Thema. Also da wäre man, weiß ich jetzt, SpaceX und so irgendwann einmal. Habe ich jetzt Bovidel sagen? Nein, nein, nein. Ja, das kommt aber in so Zeit. Nein, nein, nein.

SPEAKER_01

Unter österreichischen Dialekt, den wir da ab und zu reinbringen.

SPEAKER_00

Ich hoffe, dass die meisten das charmant finden. Also es ist Bovidl, heißt so viel wie es ist. Es ist egal. Es ist wurscht. Scheißegal. Scheißegal, Alter. Mensch, ist doch scheißegal. Mein Lieber, wo finden wir dich im Internet? Wo finden wir den In Gold We Trust Report? Das wird natürlich alles verlinkt, aber trotzdem sag es uns einmal.

SPEAKER_01

Ingoldwe Trust.report ist die Homepage von unserer von allen unseren Research-Publikationen rund um Gold. Also das ist eben der In Gold We Trust in der langen Version, 470 Seiten und in der kurzen Version. Unsere monatlichen Chartbooks, all unsere Spezialpublikationen kann man alles kostenfrei runterladen, man muss sich nicht einmal registrieren. Unsere Fonds findet man auf incrementum.li und wenn man mir auf Twitter folgen will, at Ron Stoeferle, da schreibe ich, was mich so gerade interessiert, beschäftigt an den Kapitalmärkten, Charts, Makro, ab und zu auch ein bisschen Fußball. Also ist, glaube ich, ganz unterhaltsam.

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Und wer sich für die Newsletter anmeldet zu den Fonds, wir machen auch einmal im Quartal zusätzlich zum Bitcoin Kompass, der auch bei mir im Kanal erscheint, eine Besprechung zu eurer speziellen Sicht auf die einzelnen Märkte, Bitcoin, Rohstoffe, Gold, Silber. Und da reden wir auch über die einzelnen Titel in den Fonds. Also da geht es dann noch wirklich ins Detail und das werden wir auch im nächsten Jahr weiter fortführen oder in diesem und im nächsten Jahr fortführen. Also gerne anmelden, gerne reinschauen. Ich glaube, dass wir da, dass wir da ein cooles Programm zusammenstellen. Lieber Ronny, es ist mir wie immer eine Freude. Gratulation, dass du den Goldrip Boy für dieses Jahr wieder durchgebracht hast. Das ist immer ein viel entspannterer Ronny, den man nach dem 20. Mai antrifft als vor dem 20. Mai. Meine Frau auch. Das glaube ich. Das glaube ich. Liebe Grüße auch an deine Frau und danke für die Toleranz, die sie seit 20 Jahren aufbringt. Ich wünsche dir alles Gute. Bis zum nächsten Mal. Malika. Mach's gut. Ich hoffe, euch hat diese Folge von Was Bitcoin bringt, gefallen. Und wenn dem so ist, dann lasst doch gerne 5 Sterne bei Apple Spotify da oder ein Like auf YouTube, ein Subscription auf YouTube. Das freut mich auch immer. Da könnt ihr dann auch Kommentare hinterlassen oder ihr schreibt mir ein Mail an hallo at wasbitcoinbringt.com. Vielen Dank auch an die absoluten Legenden von euch, die das Ganze über Fountain hören oder andere Value-4-Value-Apps und immer wieder auch Satz rüberschicken. Dafür bin ich mega dankbar. Das ist mega motivierend. Besucht auch unbedingt meine Sponsoren, unsere Sponsoren, die uns unterstützen und auch Code zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel Coinfinity, wie 21 Energy, wie Bitbox, wo ihr mit was Bitcoin bringt, günstiger einkaufen könnt. Und die Liste an Vorteilen, die euch dieser Code bringt, die ganze, die könnt ihr auch finden auf was Bitcoinbringt.com. Schaut euch da unbedingt die Vorteile an. Vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Euer Nico.