Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch

10 Millionen Dollar pro Coin? Wir lüften Bitcoins Power Law Geheimnis | Holger Wolff

Binifico Season 5 Episode 43

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Vergiss den Traum von der plötzlichen Kursexplosion über Nacht – Bitcoin folgt einem viel mächtigeren Gesetz aus der Natur. Gemeinsam mit Holger Wolff zeige ich dir in dieser Folge, warum der Bitcoin-Preis wie eine Großstadt wächst und warum wir laut mathematischen Berechnungen im Jahr 2034 exakt bei einer Million Dollar pro Coin landen werden. Wir sprechen über die eiserne Verteidigungslinie bei aktuell knapp 60.000 Dollar, die statistisch gesehen nie wieder nachhaltig unterschritten wird, und warum sogar Milliardäre wie Michael Saylor diesen Preispfad insgeheim nutzen. Außerdem erfährst du, wie die USA den Markt über Stablecoins komplett aufrollen und Bitcoin als endgültiges Fundament für das globale Geldsystem nutzen werden.

- Holger auf LinkedIn
- Scientific Bitcoin Institute

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SPEAKER_03

Willkommen zurück, meine Lieben, bei Was Bitcoin bringt. Der Bitcoin-Podcast aus Wien präsentiert Vollcoinfinity. Für die, die uns im Video zusehen, sehen, wir haben Charts mitgebracht, wir haben den Holger Wolf mitgebracht. Servus Holger. Servus Nico, danke, dass ich da sein darf. Hey, danke, dass du gekommen bist. Wir sprechen heute endlich über das Powerlaw. Ich habe auch mein Handy mitgebracht, um jetzt gleich bei Coinfinity reinzusteigen, den Code, was Bitcoin bringt, reinzuhauen, ein bisschen Geld bei den Gebühren zu sparen und hart zu stacken mit einem Smash bei X wie es ist, habe ich noch nie gemacht. Genauso wie ich es extrem selten, dass das eine absolute Pflichtfolge ist. But we gehen jetzt wirklich ins Detail, when es darum geht, ist Bitcoin ein Powerlaw-Potenz-Gesetz? Was bedeutet das für Bitcoin? Was bedeutet das für den Boden von Bitcoin, für diesen Markt, aber eben auch für den nächsten und übernächsten Marktzyklus? Was bedeutet das für den oberen Preis von Bitcoin? Also wann landen wir bei einer Million? Wann landen wir genau bei einer Million? 2034. Siehst du, traurigerweise wir 2034 bei einer Million sind und dann bei 10 Millionen? 2046. Und 2046 bei 10 Millionen. 20 Jahre ab jetzt. Also es wird ein bisschen theoretisch, es wird ein bisschen technisch, aber unterm Strich zahlt sich das, glaube ich, wirklich aus, weil wenn das, was wir hier besprechen, so eintrifft, dann wird Bitcoin die Welt noch viel, viel dramatischer verändern, als wir es bisher geglaubt haben. Film abzig willkommen zurück, Holger Wolf, bei was Bitcoin bringt. Servus.

SPEAKER_01

Danke Nico, bin froh, dass ich da sein darf. Dankeschön.

SPEAKER_03

Und ich bin erst froh, weil heute machen wir eine Folge, auf die freue ich mich schon lange und wirklich ganz besonders. Wir sprechen endlich und ausführlich über das Bitcoin Power Law.

SPEAKER_01

Sehr gut.

SPEAKER_03

Wo fangen wir an? Du hast uns ein Video mitgebracht. Yeah. Kannst du kurz sagen, was wir uns anschauen und dann schauen wir uns an. Nur ganz kurz.

SPEAKER_01

Yeah, this video is von Natalie Brunel und sie beschreibt sehr einfach anders in einer Minute, wie sie das Power Law verstanden hat. Und das war die Intro eines Vortrages von Giovanno Santistasi, der einer der Begründer dieser Power Law Theory is. Und deswegen schauen wir mal kurz rein.

SPEAKER_00

What is the Bitcoin power law? Here's the simplest way I can explain it. There's a pattern in nature that shows up pretty much everywhere. Cities follow it, the human body's development follows it, the internet's adoption follows it. And it's the pattern of things that grow slowly, steadily, and end up basically indestructible. Rome has been around for thousands of years. Cities survive wars, plagues, disasters, and they keep growing. That's the power law. Now compare that to most things that humans build. The average company on the SP 500 today lasts less than 20 years. That is not the power law. So why do cities last and most companies don't? Because cities are networks that grow organically. Millions of people freely choose to live there, build there, trade there. There's no single point of failure. That's why cities don't burn out, they compound. Now you already know Bitcoin is a network. But here's what's even more interesting. My guest has studied Bitcoin's price chart for years, and he found that Bitcoin isn't just any network, it's growing like a city. It is following the power law. And over the long arc, more than 15 years of data, Bitcoin has tracked this pattern with stunning accuracy. And here's why people are paying attention. And Giovanni puts it at 90% confidence that's gonna happen. Companies die, cities live forever. And Bitcoin is growing like a city.

SPEAKER_03

Auf Deutsch Potenzgesetz. Richtig. Und der Vergleich ist wirklich Wachstum in der Natur. Also das klassische Beispiel wäre eine Stadt. Auch der Tiere zum Beispiel, Pflanzen und Bitcoin. Und da, und da hänge ich mich gleich mal auf, die große Frage: Wenn es um Wachstum von Bitcoin geht, warum hängen wir uns dann gleich am Preis auf? Also warum ist der Preis quasi eine Entsprechung des Wachstums?

SPEAKER_01

Der Preis ist eine Entsprechung des Wachstums, weil er die meisten Leute interessiert und weil er quasi ins Schaufenster gehängt wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen für diese Theorie. Ich würde sagen, das Power Law ist kein Modell, im Gegensatz zu allen anderen Bitcoin-Modellen, weil ein Modell braucht Prämissen braucht. Also Stock to Flow hat ganz bestimmte Prämissen über Supply und Supply Shock und so weiter. Und macht bestimmte Annahmen über das Verhalten von Menschen und wenn die eintreffen, dann trifft das ein. Und wenn nicht, dann muss man es später verwerfen, wie ja bei Stock to Flow schon des Öfteren passiert ist. Und deswegen ist das Power Law kein Modell, sondern es ist eine naturwissenschaftliche Theorie über die inneren Funktionsweisen von Bitcoin als komplexes Gesamtsystem. Und Preis ist nur eine von vielen. Also es gibt ein Power Law auf Hashrate, es gibt ein Power Law nicht in Dollarbepreis, sondern in Gold, es gibt ein Power Law über die Adoption, es gibt ein Power Law, wo nur die Zeit eine Rolle spielt. Es gibt ein Power Law, das den Metcalf-Effekt von den reinen Netzeffekten isoliert aus dieser Systembetrachtung. Also es ist eine naturwissenschaftliche Theorie, wie Bitcoin funktioniert. Und eine der nach außen sichtbaren Ergebnisse dieser Berechnung, dieser Theorie ist dann halt der Preis.

SPEAKER_03

Sehr, sehr wichtig. Das ist schon mal sehr, sehr wichtig. Das heißt, es gibt nicht nur ein Power Law, es gibt nicht nur das Dollarpreis Power Law, sondern wir haben eben auch verschiedene.

SPEAKER_01

Genau, wir haben verschiedene, wir haben viele.

SPEAKER_03

Powerlaw, ich erkläre es dann immer logarithmisch Zeit und Preis. Das Problem ist nur, wenn mich jemand fragt, was das bedeutet, dann verlasse ich den Raum und komme nicht mehr zurück, weil ich es nicht. Kannst du das logarithmisch schnell erklären?

SPEAKER_01

Ja, wir machen mal einen Zeitsprung und wir gehen mal 100 Jahre zurück und schauen mal die erste Folie an.

SPEAKER_03

Okay, schauen wir uns die erste Folie an.

SPEAKER_01

Und ich übergebe dir jetzt ein bisschen das Zepter, was die Interviewführung betrifft. Genau. Wir schauen mal die nächste Folie an. Da geht es um das Kleibers-Gesetz. Max Kleiber war ein Schweizer Agrarökonom, der vor ziemlich genau 100 Jahren, also in der Mitte der 20er Jahre, ausgewandert ist nach USA und dort an der UCLA geforscht und gelehrt hat. Und dieser Max Kleiber hatte dann sehr moderne Verfahren damals zur Verfügung, um den Metabolismus von Tieren zu untersuchen. Und mit Metabolismus können wir mal vereinfacht übersetzen als Kalorienaufnahme. Also, wie viele Kalorien braucht ein Tier, um zu überleben? Und das hat er in Relation gesetzt zu dem Körpergewicht eines Tieres. Und logarithmisch, weil du es jetzt gefragt hast, bedeutet, dass ich in einer logarithmischen Darstellung die Abstände in jeder Zehnerpotenz gleich habe. Und wenn wir mal kurz auf dieses Chart gucken, dann ist auf der linken Achse, der y-Achse, ist der Abstand von 1 bis 10 in dem Chart genauso groß wie der von 10 bis 100 und der genauso groß wie der von 100 bis 1000. Also wenn man jetzt es logarithmisch mathematisch ausdrücken würde, würde man sagen, ich beginne bei 10 hoch minus 1, das sind 0,1 Watt, dann habe ich 10, dann habe ich 10 hoch 2, das wären die 100 und so würde es dann an der Stelle weitergehen. Die rechte Achse, entschuldige, die rechte Achse ist genauso skaliert, also die x-Achse, auch da das Körpergewicht dieses Tieres logarithmisch angetragen. Da beginnt man mit 10 Gramm, weil das die kleinsten Säugetiere sind, die es an der Stelle gibt. Das ist irgend so eine kleine Rüttelmaus, die hat irgendwie 10 Gramm, kleinste Säugetier. Und Elefant rechts oben ist das größte Säugetier. Über einer Tonne. Über einer Tonne. Über 8 Tonnen. Über 8 Tonnen, ja.

SPEAKER_03

Eine Tonne ist das Letzte, was eingezeichnet ist.

SPEAKER_01

Genau, eine Tonne ist das letzte, was eingezeichnet ist. Die Skala geht also von 10 Gramm bis eine Tonne. Und der Max Kleiber hat diese Log-Log-Darstellung gewählt, also Logarithmus sehr gestaucht, dann eben auf der X-Achse und logarithmisch auf der Y-Achse, weil man es sonst nicht darstellen könnte. Also man bräuchte sonst etwa, irgendjemand hat es mal ausgerechnet, ein Kilometer, wenn man in einer linearen Skalierung in einem normalen Diagramm einen Elefanten mit 8 Tonnen und eine Maus mit 10 Gramm unterbringen wollen würde.

SPEAKER_03

Das ist deswegen spannend, weil wir die logarithmische Darstellung des Preises von Bitcoin eigentlich sehr gut kennen, weil wir die ja auch nutzen, um die Bullen- und Bärenzyklen vergleichbar zu machen, die ja dann auch in ihrer Größe gerne verschwinden auf der linken Seite, weil wir immer weitere größere Bewegungen haben.

SPEAKER_01

Ja, ganz genau. Also ich würde mal sagen, das Rainbow Chart, was seit 2013 im Bitcoin Space zirkuliert, was, glaube ich, viele Leute, die länger dabei sind, schon mal gesehen haben, das ist so der erste Vorläufer einer logarithmischen Darstellung von Bitcoin, nämlich Logarithmus auf der Y-Achse, aber noch eine lineare X-Achse mit der Zeit und da ergibt sich dann so eine gewölbte Kurve, sehen wir auch nachher nochmal im Chart, wo das auftaucht. Und die Innovation, die dann später passiert ist, die ist eben auch die Zeitachse zu logarithmisieren, weil dann erkennt man, ob etwas ein Powerlaw ist oder nicht. Ein konstituierendes Merkmal für ein Powerlaw ist, es ergibt im Log-Log-Space, also wenn ich es logarithmisch auf der X-Achse antrage und logarithmisch auf der Y-Achse antrage, eine Gerade. Das ist ein konstituierendes Merkmal. Das zweite konstituierende Merkmal ist Skaleninvarianz. Skaleninvarianz bedeutet, das System, das ich betrachte, bei Max Kleiber sind das jetzt Säugetiere, verhält sich in jeder dieser logarithmischen Stufen gleich. Also, wenn ich den Abstand auf diesem Chart betrachte, von 100 Gramm bis einem Kilo, also sagen wir mal, von einer Maus zum Goldhamster, dann verhält sich das System in der Skalierung von Maus zu Goldhamster genauso wie von, was ist kleiner als ein Elefant? Nilpferd. Nilpferd. Verhält sich genauso wie Nilpferd. Zu Elefant. Ich unterstelle jetzt mal, ein Nilpferd wiegt drei Tonnen. Wahrscheinlich werden mich jetzt Biologiefans kreuzigen. Es ist eine Annahme, ich nehme jetzt mal an, ein Nilpferd wiegt drei Tonnen. Also das heißt, der Verlauf dieser Größe, in dem Fall Metabolic Rate, die ich betrachten will, zwischen Maus und Goldhamster, funktioniert genauso wie zwischen Nilpferd und Elefant. Was hat Max Kleiber herausgefunden? Max Kleiber hat herausgefunden, alle Säugetiere liegen auf einer geraden Linie in einem Log-Lock-Chart. Das heißt, sie teilen ein inneres Naturgesetz, wie sich ihre Stoffwechselrate in Relation zu ihrem Gewicht verändert. In diesem Fall ist der Exponent, den sehen wir da links, drei Viertel, also kleiner als eins. Das bedeutet, ein großes Tier mit 8 Tonnen ist deutlich effizienter in seinem Energieverbrauch als ein kleines Tier. Der Elefant wiegt 180.000 Mal so viel wie die Maus, aber er braucht nur 20.000 Mal so viel Energie. Wäre das nicht der Fall, also würde der Energieumsatz von Säugetieren linear steigen mit dem Körpergewicht steigen, dann müsste der Elefant neunmal mehr Nahrung aufnehmen, als er jetzt aufnimmt, um auf den gleichen Metabolismus zu kommen wie die Maus. Damit würde es keine Elefanten geben, dann wären Elefanten physikalisch und biologisch unmöglich.

SPEAKER_03

Die Natur wird mit der Zeit effizienter, also mit der Größe. Jetzt ganz kurz in deinem Mikro rum, weil wir darüber schauen, dann schaut es in deine Richtung, das haben wir dann wahrscheinlich das Problem.

SPEAKER_01

Ja, sehr gut, Dankeschön. Also die Natur wird mit zunehmender Größe effizienter. Und jetzt ist Folgendes passiert: Der Max Kleiber hat das aufgeschrieben und hat gesagt: Guck mal, ich habe einen Power Law gefunden. Daraufhin hat er erstmal wahnsinnig viel Gegenwind erhalten. Also heute ist das Kleibers Law, ist heute Gesetz in der Biologie und jeder Biologiestudent lernt es im ersten Semester und es ist eines der definierten Power Laws in der Biologie. Damals war das Ketzerei, weil bis zu diesem Zeitpunkt galt, die Metabolic Rate, also sagen wir mal, ganz flapsig formuliert, die Energieaufnahme in Kalorien, die entwickelt sich proportional zur Körperoberfläche, also zur Hautoberfläche, weil es sich quasi um Tiere handelt, die Energie produzieren, Wärme abstrahlen, dafür ihre Metabolic Rate brauchen, um diese Wärme zu produzieren. Und die Hypothese, die letzten 100 Jahre davor, seit Darwin und anderen Naturforschern, Humboldt etc., war, das skaliert mit der Körperoberfläche, also mit der Fläche in Quadratzentimetern der Körperoberfläche. Und das hat auch so halbwegs gepasst. Also man hat das immer so ein bisschen ausgerechnet, es hat so halbwegs gepasst. Und dann hatte der Kleiber Labore, wo er die Metabolic Rate in Watt so präzise ermitteln konnte, dass er gesagt hat, Leute, das geht sich gar nicht aus. Das passt um 20, 30 Prozent, bei vielen Tieren passt es gar nicht. Aber ich habe was Besseres gefunden, it's a power law.

SPEAKER_03

Ähnlich wie bei Bitcoin. Ähnlich bei Bitcoin, dass du so hype passende Dinge, the Rainbow Chart, but it's niegotten.

SPEAKER_01

Yeah, and plötzlich came one, missed exactly, and still a new one fest. Then began two year for the world, what man had, why is this so? And this is genera like by Bitcoin. Also, Giovanni Santostasi and Stephen Paranot and other have said, Guck mal, I have herafunden that this is a power law, and then steigen wir in die Forschung ein, herauszufinden, was es denn, was Bitcoin im Innesten zusammenhält, was sind denn wirklich die physikalischen, mathematischen Properties, wie berechne ich die? Und ich liefere quasi die innere Begründung, warum das, was ich da gemessen habe, eine Theorie ist, die stimmig ist und validiert ist, die liefere ich in den Jahren nach dieser Entdeckung nach. Das war genauso bei Kleiber. Und ein Satz noch: Ich habe da links eingeblendet. Das Buch Scale von Geoffrey West. Lohnt sich auf jeden Fall, weil das bewirbt quasi diese Power Laws in all ihrer Schönheit und der hat 20 Seiten quasi dann den Stand der Forschung zusammengefasst über Zellbiologie, über Skelett von Tieren, über Wachstum, über Knochendichte, über Tragfähigkeit des Apparats und so weiter, die dann in der Gesamtheit überhaupt erklären, warum ist das, was wir da beobachten, denn tatsächlich ein Naturgesetz und wie ist die Biologie, die Zellchemie, die Evolution etc., die dazu geführt hat, dass ich das dann beobachte.

SPEAKER_03

Was bedeutet das denn, wenn wir das Power Law jetzt sehen und bei Bitcoin beobachten können? Was bedeutet das oder was sagt uns das über Bitcoin? Heißt, Bitcoin ist auch ein natürliches Phänomen?

SPEAKER_01

Ja, Bitcoin ist ein natürliches Phänomen, weil es ein Netzwerk ist, was selbstregulierend ist. Was Stephen Perinot hat mal gesagt, autopoietisch funktioniert, also ein autopoietisches System. Es sind zwei Biologen, Maturana und Varela, die das in den 70er Jahren beschrieben haben, ist dann über Luhmann in die Systemtheorie eingegangen, der Begriff. Und es beschreibt im Prinzip ein System, was sich selbst stabilisiert. Also quasi wie ein Kreisel jetzt in der Physik oder so, den, wenn ich anstupse, er nicht aufhört zu kreiseln und umfällt, sondern der so einen kleinen Schlenker macht, aber ansonsten wieder weiter kreiselt.

SPEAKER_03

Perinot ist jetzt wer? Weil wir haben jetzt den Rani, das ist der Erfinder oder der Entdecker des Power Laws und Perino ist.

SPEAKER_01

Peronout ist quasi das zweite Brain, der zweite Physikprofessor, Astrophysiker im Ruhestand. Steven Peronaut findet man auf X, findet man auf Medium, oder findet man im Scientific Bitcoin Institute, das ist eine Organisation, die die beiden jetzt ins Leben gerufen haben, um sich der wissenschaftlichen Erforschung von Bitcoin zu widmen?

SPEAKER_03

Ich glaube, da ist da Pius Sprenger auch involviert.

SPEAKER_01

Pius Sprenger ist im Port, ja.

SPEAKER_03

Okay. Gut, das heißt, damit wir da mal die Namen geklärt haben, in diesem Game sozusagen. Willst du gleich zur zweiten Folie kommen?

SPEAKER_01

Naja, ich würde gerne noch eins sagen. Also Max Kleiber hat viel Kritik am Anfang erfahren, hat Hominem Kritik, so nach dem Motto, ist ja gar kein echter Biologe, was maß der sich denn an jetzt über Biologie zu reden? So wie viele Finanzprofis jetzt über die Physiker herziehen, so nach dem Motto, was haben die denn für eine Ahnung von Bitcoin. Und es gab natürlich auch Leute, die gesagt haben: hey, das sind ja gar nicht alle Tiere. Es gab ja mal Dinosaurier, was sind mit denen? Und das ist auch wieder äquivalent zum Bitcoin-Space, so nach dem Motto: all your models will be broken, weil wenn die God Candle kommt, dann zerlegt es dieses Modell. Und das Interessante war, man hat dann später begonnen, mit Archäologen zusammen das auf Dinosaurier auszuweiten und hat festgestellt, es gilt immer noch. Also das heißt, auch die Tiere, die seit dann 80 Millionen Jahren irgendwie ausgestorben waren, passen letztlich noch in dieses Naturgesetz, was die Evolution über unfassbar viele Iterationen dann geschaffen hat.

SPEAKER_03

Gibt es das im Finanzspace auch? Also können wir das bei Gold auch zurückrechnen auf ein Power Law?

SPEAKER_01

Nein, Bitcoin ist das einzige System, welches wir beide jetzt dem Finanzwesen zuordnen, weil es für uns eine Geldfunktion erfüllt und eine Werbaufbewahrungsfunktion. Aber es ist das einzige Asset, was einem Power Law folgt. Es gibt kein zweites.

SPEAKER_03

Kannst du, hast du eine Theorie oder gibt es ja eine Theorie dazu, warum Bitcoiner nicht Gold oder der Aktienmarkt oder.

SPEAKER_01

Ja, also es gibt eine, also die inhärenten, also im eigenen wohnenden Eigenschaften von Bitcoin ist, es ist ein Netzeffekt gut. Das heißt, der Nutzen in diesem Netzwerk steigt mit jedem weiteren Participant, Teilnehmer dieses Netzwerkes überproportional.

SPEAKER_03

Ganz kurz, wir stürzen uns jetzt mit dir in die Welt der KI. Was KI kann, der neue Podcast auf YouTube, Apple, Spotify. Unbedingt ein Abo dalassen, es wird wild.

SPEAKER_01

Damit folgt es dem sogenannten MetCalf Law. Also MatCulf war ein Ingenieur in den 60ern, der mal Verkäufer war bei 3, und Ethernet-Karten verkauft hat und der hat festgestellt, je größer das Unternehmen war, desto einfacher hat er sich getan und dann hat er festgestellt, okay, wenn die 1000 Ethernet-Karten kaufen für ihre PCs, dann haben die natürlich einen viel, viel, viel, viel größeren Nutzen, weil dann können 1000 Leute miteinander interagieren und wenn ich es nur einem kleinen Betrieb mit zehn verkaufe, dann ist das ein Hard Sell, weil dann ist die Zahl der Connections, die dadurch entstehen, ist viel geringer. So, das ist das sogenannte Metcalf-Law, das gilt für alle Netzeffüter, für Facebook, für soziale Netzwerke, für X und so weiter.

SPEAKER_03

Das finde ich faszinierend, weil natürlich Netzwerkeffekte sind einer der größten Themen generell in der Internetwelt und dass das jemand, dass das ein Salesperson quasi aus der Praxis herausgefunden hat, habe ich nicht absolut.

SPEAKER_01

Doch, ja, ja. Mr. Metcalf war Sales Engineer bei, ich glaube, 3CO und hat Ethernet-Karten verkauft. Genau, und das, also es ist ein Netzeffekt gut. Es ist in Physik gegründet, weil ich Energie einsetzen muss, um das Netzwerk zu sichern und Bitcoin zu meinen. Und deswegen kommen viele naturwissenschaftliche Aspekte, Netzeffekt, Energieeinsatz, Adoption, Ausbreitung bei Bitcoin mit hinein in die Tatsache, die es zu einem Power Law konstituiert, die ich bei klassischen Finanzprodukten nicht habe.

SPEAKER_03

Okay, aber auch bei Gold nicht.

SPEAKER_01

Auch bei Gold nicht, nein.

SPEAKER_03

Weil Gold ist ja eigentlich ein Energie- und Wertspeicher und quasi Vorbild von Bitcoin.

SPEAKER_01

Ja, es ist nicht in diesem Sinne ein Netzeffekt gut. Es ist kein Netzeffekt. Also wenn ich mir selbst Gold kaufe, dann habe ich nichts von der Tatsache, dass du auch Gold hast, weil die Transaktion, die wir machen, ja immer über ein Trusted Intermediare laufen muss, weil wir beide Gold nicht verifizieren können. Und damit greifen bei Gold keine Netzeffekte und deswegen ist es kein Netzeffekt gut.

SPEAKER_03

Zur grundsätzlichen Charakteristik der Powerlock-Sache gehört auch dazu, dass wenn du die Lock-Lock-Darstellung machst, hast du die, so wie wir es hier auch sehen, mit den Tieren. Hast du eine Gerade? Hast du die Gerade? Das bedeutet aber auch, dass kein exponentielles Wachstum stattfindet. Richtig, das ist absolut richtig. Weil das ist so diese Godcandle-Geschichte, die wir ja immer, also es gibt bei Bitcoin, weil wir schon quasi exponentielles Wachstum kurzfristig, so Bubbles gesehen haben, gibt es bei Bitcoin immer die Idee, eines Tages machst du auf und da sind wir eine Million raufgegangen und alle sehen doof aus, die nicht an Bitcoin geklappt haben. Das ist immer so die Idee.

SPEAKER_01

Ja, das ist genauso. Ich zeige das gleich nochmal auf dem übernächsten Chart nochmal. Dann schauen wir noch zu dem dazwischen. Dann gucken wir nochmal das dazwischen, das ist eigentlich schnell erklärt, wenn wir mal auf das nächste schalten. Das ist aus einem Paper von H.C. Burger, ein Deutsch-Amerikaner am Max Planck promoviert in Deutschland. Sehr schlauer Kopf. Und über den bin ich 2020 auf das Powerlaw aufmerksam geworden. Der war natürlich auch schon zweimal im Podcast.

SPEAKER_03

War der schon?

SPEAKER_01

Ach, genial. Ja, ja, natürlich.

SPEAKER_03

Wir versuchen ja alle zu bekommen. Gerade Power Law ist ja ein Thema, mit dem wir relativ wenig. Also er war nicht hier, ich habe Remote gemacht, aber wir haben schon zwei Folgen gemacht, ja.

SPEAKER_01

Ach stimmt, Remote. Der war da mal irgendwann in so einer Dachkammer, ich kann mich erinnern nicht.

SPEAKER_03

Genau, 2019 hat er das Paper rausgebracht, ungefähr gleichzeitig mit Giovanni.

SPEAKER_01

Also das war nein, Giovanni hat das 2014 in einem Reddit-Post vermutet und HC Burger hat ihn 2019 zitiert. Und so bin ich darauf, also ich bin 2020, irgendwie bin ich darauf aufmerksam geworden, habe dieses Paper gelesen. Daraus ist dieses Chart und das zeigt eben die Bitcoin-Preisentwicklung der ersten 5000 Tage. Und da sieht man so, dieser erste große Zacken, der war der 2017er Bull Run. Dann hatten wir dieses 2021er Double Top, dann ging es wieder runter irgendwie ganz verheerend. Und das sind so die Charts, die man ja normalerweise linear kennt. Und da erkennt natürlich niemand ein Pattern. Und dann hatte HC Burger die Idee, inspiriert durch einen Reddit-Post von Giovanni 2014 zu sagen, könnte es sich vielleicht um ein Power Law handeln? Und das ist dann das nächste Chart, auf das wir dann auch nochmal gucken.

SPEAKER_03

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SPEAKER_01

So und hat dann dort im Prinzip 2019 dieses Paper veröffentlicht, das ist da, wo diese blaue Kurve ungefähr aufhört. Und was ich eigentlich zeigen wollte, das ist jetzt leider relativ unscharf, aber ich habe links oben nochmal ein Chart eingeblendet und das ist auf der X-Achse nicht logarithmisch skaliert. Also das ist quasi das typische Rainbow Chart mit dieser Krümmung. Der klassische logarithmische Bitcoin-Programm. Der klassische linkslogarithmisch, rechtslinear. Da sieht man, bis etwa 2017 hätte ich durchaus davon ausgehen können, dass es sich um ein exponentielles Wachstum handelt, weil da bin ich noch im Bereich dieser roten Linie und die rote Linie wäre jetzt ein exponentielles Wachstum.

SPEAKER_03

Das heißt wirklich, dieser exponentielle Blow-of-Top 2017, der da durch die CME-Futures beendet wurde und so, das war quasi die letzte Linie, wo es wirklich noch um exponentielles Wachstum ging.

SPEAKER_02

Richtig.

SPEAKER_01

So, und daraufhin begann ja das, ich sage jetzt mal, verzweifelte Ringen einiger Influencer im Bitcoin-Space um die Deutungshoheit des exponentiellen Wachstums, weil dann hat Bitcoin einfach nicht mehr mitgemacht. Also dann ist Bitcoin quasi, man sieht es in dem linken oberen, ist quasi abgekippt von dem exponentiellen Wachstum und hat den Pfad verlassen. Aber wenn man nur, wenn man 2017 Bitcoiner war und man hat es beobachtet von 2010 von den ersten Preisbewegungen, durfte man in dieser Periode noch die Hypothese artikulieren, es könnte sich um ein exponentielles Wachstum handeln. Danach eben nicht mehr.

SPEAKER_03

Weil exponentielles Wachstum ja grundsätzlich etwas ist, das nicht gut endet. Genau. Das darf man nicht vergessen. Wir wollen es ja eigentlich gar nicht würden. Wir wollen kein exponentielles Wachstum. Weil das explodiert. Das geht kaputt. Das ist so, wie wenn du den Pflanzen zu viel Wasser gibst oder zu viele Nährstoffe gibst oder den Menschen zu viel Fastfood gibst, irgendwann ist es vorbei.

SPEAKER_01

Klar. Also exponentielle Systeme sterben an einem Mangel an Ressourcen, weil sie exponentiell wachsen und irgendwann keine Nahrung mehr finden. Also entweder gibt es dann keine Bitcoiner mehr oder alles Kapital ist aufgesaugt oder sonst irgendwas und dann implodiert das. Unternehmen wachsen exponentiell, implodieren irgendwann und also alle exponentiellen Bewegungen, eine Explosion, irgendwelche anderen Dinge, enden irgendwann aus einem Ressourcenmangel und kollabieren dann. Wir wollen nicht, dass Bitcoin exponentiell ist. Wollen wir nicht. Das ist jetzt ganz wichtig.

SPEAKER_03

Das bedeutet nämlich, dass diejenigen, die jetzt noch von Gott Candles und exponentiellen Oriol Models are Destroyed-Wachstum sprechen, das ist sozusagen die bullische Flip-Seite von denen, die immer noch von der Tultenblase sprechen. Weil quasi, solange du davon wirklich glaubst, es könnte exponentiell sein könnte, kann man natürlich auch sagen, okay, das platzt irgendwann und dann ist es vorbei.

SPEAKER_01

Es gibt da eine ganz nette Episode, also war ja vor einigen Wochen war ja die Bitcoin 2026 in Las Vegas. Und Giovanni war eingeladen zu irgendeinem Whale Dinner and traf da zum ersten Mal auf Michael Saylor. Und dann ist er zu Michael Saylor gegangen und hat mit seinem unvergleichlichen italienischen Akzent und seiner Begeisterungsfähigkeit für das Power Law auf den Namen Michael Saylor eingeredet und hat gesagt: Oh, Bitcoin ist ein Power Law, Bitcoin is ein Power Law und du bist doch Ingenieur. Und warum sagst du nicht deutlicher, dass Bitcoin ein Power Law ist? Und Michael Saylor hat irgendwie gesagt, na schman, also Bitcoin ist exponentiell. Hat er wirklich gesehen? Hat er gesagt, Bitcoin hat ein exponentielles Wachstum. Und dann sagte Giovanni, nein, du bist doch Ingenieur, jeder sieht, hier ist mein Chart, dass das nicht exponentiell ist und es kann überhaupt nicht exponentiell sein, und das weisst du doch, und so weiter. Und dann sagt Michael Saylor, ja, klar, es ist halt exponentiell mit einer abnehmenden Zuwachsrate. Was ist exponentiell mit einer abnehmenden Zuwachsrate? Ein Power Law. Michael Saylor weiß, dass es sich um ein Power Law handelt, aber er kann sich als Public Figure in diesem Bitcoin Space nicht dieses Narrativ oder dieses Etikett umhängen. Und ich glaube, er lässt es auch ein bisschen im Unscharfen, um von dieser Godcandle-Metapher vielleicht noch ein bisschen zu profitieren. Es gibt einen Supply Shock und so weiter und so fort. Aber natürlich weiß er das und all seine eigenen Preisprognosen sind absolut in line mit dem Power Law. Also kommen exakt auf die gleichen Werte, aber er nimmt es nicht in den Mund. Und Giovanni war erst frustriert, und dann, nachdem er sich wieder gefangen hat, hat er einen sehr guten Blogbeitrag geschrieben über seine Interaktion mit Michael Saylor über das Power Law.

SPEAKER_03

Ich habe den Giovanni auch schon mal erlebt, noch nicht persönlich, aber auch online und auch ein bisschen auf Twitter und so. Und ich kann mir gut vorstellen, wie er zuerst frustriert war und so. Also der ist da, der geht da schnell in den Saft. Italiener ist sehr emotional. But this is deswing interessant, weil Sailor jacked the Geschäftsmodell, brauchen wir nicht ins Detail gemacht, weil wir sind heute in der Power Law. But the Geschäftsmodell baut off of number go up. Das heißt, auch ein Sailor who shouldn't forte muss, that exponentielles Wachstum nicht zum Ziel führen kann, muss ja das Powerlaw versteht, ist mir völlig clear, or that he essentially is mir völlig claim, auch aufgrund seiner Prognosen. Aber es scheint ihm einfach zu mühsam zu sein, das zu erklären, sondern er sagt, das behält er sich quasi das Geheimwissen in der Hinterhand.

SPEAKER_01

Exponentielles Wachstum. Also wir haben hier ein subexponentielles Wachstum, aber ein deutlich superlineares Wachstum. Und wenn man sich mal überlegt, was das für Bitcoiner bedeutet, also wenn du 2034 bei einer Million Dollar pro Coin bist. Und das jährliche Wachstum hat sich dann bis dahin von 38% Kir, Compound Annual Growth auf 26% reduziert. Dann sind es Diminishing Returns in der Wachstumsrate. Aber absolut gesehen bedeutet das, dass Bitcoin von 2034 auf 2035 um 240.000 Dollar zulegen wird. Im Schnitt. Im Schnitt. Ja, da kannst du jetzt nicht drauf wetten. Also wenn du Sicherheit brauchst, dann musst du dir Stretch kaufen. Aber wenn du Zeit hast, die Volatilität mal ein, zwei Jahre auszuhalten, dann ist das das Keger, was wir 2034 oder 2035 sehen werden. Absolut betrachtet ist es natürlich für jemanden, der sich heute ein Zehntel Bitcoin zusammenspart oder ein Bitcoin vielleicht erreicht hat oder noch erreichen könnte, dann ist es natürlich eine unfassbare, absolute Steigerung, auch wenn die relative Steigerung dann quasi um 50 Prozent abgenommen hat. Bei Städten ist es genauso. Also Nimm München, ja, 1100 gegründet als kleine Brücke über die ISA. Und das hat sich halt in den ersten 20 Jahren jedes Jahr verdoppelt. Ist ja kein Wunder. Erst waren es 100 Leute und dann 200 und dann 400 und dann 800 und dann 1600. Das ging ja schnell. So, und jetzt heute im Jahr 2026 ist die Wachstumsrate von München auf irgendwie 5% gefallen. Das ist auch gut so, weil sonst würde die Stadt an ihrem eigenen Erfolg ersticken. Aber 5% Wachstumsrate für München im Jahr 2026 bei 1,6 Millionen heißt halt 80.000 positiver Saldo an Leuten, die dazukommen, die Infrastruktur brauchen, die Wohnungen brauchen, die Straßen brauchen und so weiter. Setzt die 80.000 absolut gesehen in Relation zu 1100, als München entstanden ist. Da hätten 80.000 Zuwachs natürlich eine Steigerung von mehreren tausend Prozent. God Candle. God Candle, genau. Also genauso wie es bei Wien keine God Candle gibt und nicht jemand durchgeht und sagt, Wien ist so geil, die geilste Stadt, die ich jemals gesehen habe, Hofburg und die, wo bin ich vorbeigefahren vorhin mit der Tram am Parlament und so weiter, die schönsten Bauten in ganz Österreich, da werden nächstes Jahr God Candle eine Million Leute zuziehen, wenn die erst erkennen, wie schön das ist. Und das ist ja auch das Argument immer der God Candle. Wenn die erst erkennen, wie geil das ist, dann werden sie alle sofort Bitcoin kaufen. Nein, werden sie nicht, weil die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Bitcoin relativ klar seit 15 Jahren einem Power Law folgt. Und das ist, glaube ich, der ganz typische Fehler, den die Leute in ihrem eigenen Erleuchtungsprozess machen. Sie glauben, dass der Erleuchtungsprozess, den sie gerade gemacht haben, eigentlich so offensichtlich ist, dass ihn morgen jeder andere machen wird und verkennen, dass sie selber fünf Jahre, zehn Jahre, 15 Jahre teilweise akademische Ausbildung etc. gebraucht haben, um an diesen Punkt zu kommen, wo sie es begreifen. Und das läuft bei denen, die jetzt dazukommen, auch nicht schneller ab, als es bei uns beiden abgegeben hat.

SPEAKER_03

Ich habe sieben Jahre gebraucht. Ich habe sieben Jahre gebraucht, bis es soweit war. Und was du hier mitgebracht hast, das ist ja auch vom HC Burger, oder?

SPEAKER_02

Der ist vom HC Burger, ja.

SPEAKER_03

Was du hier mitgebracht hast, ist auch deswegen so interessant, weil, wenn ich mich recht erinnere, dann ist das so, dass quasi, als er diesen Chart gemacht hat, war der Preis, der blaue Preis, quasi bereits da. Genau. Und den roten Preis hat er im Nachhinein eingezeichnet, also quasi die Kanäle hat er eingezeichnet auf Basis des blauen Preises und den roten Preis hat er nur nachher eingezeichnet, um das zu bestätigen. Und inzwischen sind wir natürlich noch weitergegangen. Also, das ist jetzt bis Januar 2024. Das heißt, da sind nochmal zwei Jahre ins Land gezogen. In diesen zwei Jahren haben wir uns relativ klar an dieser, wie ist das eigentlich, die Medianlinie gewesen?

SPEAKER_01

Das Mittlere ist der Median, das untere ist der Floor und das obere sind die Bubbles. Und wir sind mal kurz über den Median gegangen, als wir dieses 126-Top hatten im Oktober letzten Jahres. Und ansonsten bewegen wir uns in diesem grünen Korridor. Wir haben keine Bubble gesehen. Im Jahr 25. Wir haben eine sehr kleine Bubble gesehen im Jahr 2025. Und ich lag da auch falsch. Also ich hätte gedacht, na 160 bis 180 wird uns dieser Bull Run tragen wird. Habe ich gedacht, habe ich gesagt, habe ich in Interviews gesagt, etc. Ist nicht passiert. Ist absolut in Line mit dem Power Law. Und passt perfekt ins Bild und zahlt im Prinzip ein auf das Narrativ, dass natürlich in einer logarithmischen Darstellung dieser Korridor immer noch relativ breit ist und dass sehr viele Preisbewegungen, die wir als frustrierende Seitwärtsbewegungen über viele Monate vielleicht betrachten, absolut der ganz normale Wachstumsprozess von Bitcoin sind.

SPEAKER_03

Und der Median wäre dann nach Power Law so etwas wie der faire Preis von Bitcoin.

SPEAKER_01

Genau, der faire Preis von Bitcoin, den du anhand der inneren systemischen Properties, Eigenschaften von Bitcoin errechnest.

SPEAKER_03

Das heißt, wenn wir darüber streiten, ob Bitcoin einen inhärenten Wert hat oder nicht, ohne jetzt in die semantische Debatte zu gehen, dann kann man eigentlich sagen, nicht einen inhälerenten Wert oder nur Bitcoin hat einen inhärenten Wert im Sinne von dem man wirklich so genau bestimmen kann auf dieser mathematischen Basis.

SPEAKER_01

Ja, ich würde mal, also sagen wir es mal so, das Power Law Price in Time ist ein Composite, ist ein Kuppelprodukt aus Hashrate, aus Adoption, aus Metcalf-Law etc. Und es ist quasi ein künstliches Kuppelprodukt über diese eigentlich darunterliegenden Basis-Power Laws. Und du kannst jetzt natürlich schon sagen, die naturgesetzlichen Eigenschaften von Bitcoin zeigen sich anhand diesen darunterliegenden Power Laws wie der Adoption, wie Metcalf's Law, wie der Hashrate und so weiter. Und daraus ergibt sich dann quasi zwangsläufig der Preis. Insofern ist der Preis jetzt hier auch ein naturgesetzlich inhärenter Wert, aber es ist natürlich schon eine Ableitung letztlich aus den Systemen, die da drunter liegen. Ich wollte noch mal kurz das betonen, was du gerade gesagt hast. Also mein persönliches Vertrauen in das Power Law, oder ich würde es anders formulieren, in die prognostische Validität des Power Laws. Also, kann ich aus den historischen Daten überhaupt eine Aussage für die Zukunft treffen? Da ist meine persönliche Auseinandersetzung damit, zeigt sich genau in diesem roten Balken. Also, ich habe es erkannt und gesehen von H.C. Burger, als er das erste Paper blau veröffentlicht hat. Und seitdem verhält sich Bitcoin exakt in diesem Korridor, der da vorausgesagt wurde. Und das sind jetzt ja auch sechs Jahre mittlerweile. Und insofern ist für mich die Frage der prognostischen Validität beantwortet, weil ich habe ein Stück Zukunft passieren sehen. Leute, die da jetzt einsteigen und quasi von 26 zurückgucken, die kommen natürlich häufig mit dem Punkt zu sagen, naja, also retrospektiv aus einer Regressionsanalyse die letzten 16 Jahre, kann ich nachvollziehen, dass das in das Power Law passt, aber das könnte auch Overfitting sein. Und ob daraus eine prognostische Validität für die Zukunft entsteht, wissen wir nicht. Deswegen schauen wir jetzt nochmal auf das nächste Chart. Es gibt, jetzt wird es nochmal ein bisschen technisch. Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, ein Power Law zu erkennen. Die eine ist, ich erkenne es aufgrund einer mathematischen Regressionsanalyse. Regressionsanalyse heißt, ich nehme die Menge aller Preispunkte, die ich historisch habe über dieses Asset Bitcoin und versuche eine möglichst perfekte Linie da durchzulegen. Der Vorteil ist, ich habe eine sehr große Datenbasis. Der Nachteil ist, man setzt sich natürlich dem Vorwurf aus, dann relativ umfassend belegen zu müssen, warum aus dieser Regressionsanalyse für die Vergangenheit auch eine prognostische Kraft für die Zukunft entsteht. Die zweite Möglichkeit, ein Power Law zu konstituieren, ist, ich beschreibe die naturgesetzlichen Phänomene, die ich darunter wahrnehme und sehe und mache auf Basis dieser eine wissenschaftliche Hypothese, wie sich aufgrund dieser Beobachtungen der Preis entwickeln wird, und mache dann eine Monte-Carlo-Simulation, wenn ich diese Basiseigenschaften nehme und schaue, wo ich dann rauskomme. Was heißt Monte-Carlo-Simulation? Monte-Carlo-Simulation heißt, ich habe ein Zufallsprinzip, in dem ich die Werte, die ich eingebe in das System, mit kleinen Abweichungen iteriere und bis zu einer Million zukünftiger möglicher Pfade für das Verhalten des Gesamtsystems ausrechnen lasse. Was bedeutet das mal einfach übersetzt? Ich habe mal versucht, folgende Metapher zu finden. Bitcoin verhält sich wie ein betrunkener Seemann that from Hafen of the Straße in die Stadt torkelt. Und er hat rechts und links Straßenlaternen und er hat in der Mitte einen Mittelstreifen. Und er versucht, an diesen Mittelstreifen entlang zu torkeln. Mal haut es ihn nach rechts, mal schlägt er an eine Laterne, mal macht er drei überraschende Schritte nach links, aber am Ende des Tages schlängelt er sich irgendwie um diese Mittellinie. Wenn ich jetzt versuche, den Weg dieses Sehmanns zu prognostizieren, dann wäre die statistische Regression. Ich nehme jeden Schritt, den er bisher gemacht hat. Ich vermesse mit einem Maßband den Winkel und die Schrittlänge, die er jetzt gemacht hat. Dann rechne ich das alles nochmal durch und dann stelle ich fest, ich muss die Straßenlaternen um 3 mm nach links versetzen, weil dieser neue Schritt dem Gesamtsystem einen neuen Preispunkt dazugefügt hat, was die Regressionsanalyse wieder verändert. Also das heißt, ich messe jeden Schritt, Winkel und Schrittlänge und ich adjustiere permanent die Straßenlaternen, die quasi die Begrenzung des Wegs dieses betrunkenen Seemanns darstellen. Das ist die Regressionsanalyse. Die Property-Analyse ist, ich weiß, wie viel er getrunken hat Promill, ich weiß, was seine durchschnittliche Schrittlänge ist und ich weiß, was sein Torkelfaktor ist, weil den habe ich in vielen anderen Betrunkenen sehr ähnlich beurteilt. Und dann nehme ich den Torkelfaktor, die normale Schrittlänge und den Promillwert, lasse eine Million Simulationen laufen über wenn Leute sich mit diesem Torkelfaktor, diesem Promillwert und dieser Schrittlänge in Richtung Stadt bewegen, wo werden sie rauskommen und schaue, wo sie rauskommen. Und das ist die zweite Methode, die quasi versucht, die Eigenschaften des Seemanns zu verstehen und daraus eine Prognose zu treffen und nicht retrospektiv aus allen Schritten, die er bisher gegangen ist. Und wenn wir das bei Bitcoin versuchen, dann sehen wir diese Werte, nämlich die Adoption, erste Zeile, also die Zahlen der neuen Bitcoiner, die dazukommen, entwickeln sich mit der dritten Potenz der Zeit. Also Time hoch 3. Der Preis entwickelt sich, abhängig von der Anzahl an Bitcoinern, die neu dazu kommen, hoch 2. Das ist Metcalf's Law. Also MetCalf's Law, also unten ist der Netzeffekt, oben ist die Adoption. Und Adoption mal Netzeffekt, also quasi die neu hinzugekommenen Participants an diesem Netzwerk, mal deren Netzeffekt, den Sie dem Netzwerk hinzufügen und den Sie als Nutzen erfahren als neue Teilnehmer, ist also Time hoch 3 und hoch 2, der zweite Faktor, ergibt einen Wert von ungefähr hoch 6. Also wenn ich, lass mich den Satz noch kurz sagen, also wenn ich es aus den Properties des Systems ausrechne, komme ich auf einen theoretischen Idealexponenten von 6. Und wenn ich es über Regression messe, dann komme ich auf 5,83, manche 5,7, manche 5,84 etc. Das ist relativ nahe an dem theoretischen Wert von 6. So, wie komme ich jetzt auf die wächst mit der dritten Potenz der Zeit, indem ich Virusausbreitungen, Erdbeben, Adoption des Internets, Adoption von Facebook und so weiter erforsche und feststelle, aha, solche Netzwerkgüter im digitalen Raum oder ähnliche Phänomene wie Virusausbreitung und so weiter, haben sich immer mit der dritten Potenz der Zeit verbreitet. Deswegen nehme ich jetzt das und der MetCalf-Effekt ist dokumentiert. Wo kommt jetzt die Abweichung her zwischen 6 und 5,84 oder 6 und 5,3? Weil der MetCalf-Effekt, den ich in der Praxis messe, nur bei 1,838 liegt. Was daran liegt, dass nicht jeder, der jetzt dazukommt, dem Netzwerk einen gleich großen Effekt zufügt wie die ersten. Also wer jetzt über ein ETF quasi als Proxy da reinkommt, der redet vielleicht mit seinen Nachbarn über Bitcoin, aber er hat nicht mehr die gleiche Interaktion mit dem Netzwerk wie der selbst Cold Wallet-Verwahrer, der auch mit Lightning zahlt und intensiver mit dem Netzwerk interagiert.

SPEAKER_03

Das ist für mich die ganz wichtige Frage. Haben wir überhaupt noch ein Netzwerk, wenn wir Bitcoin in den klassischen Finanzmarkt hineinwickeln und als quasi Spekulationsobjekt dort betrachten, ist das dann noch das Netzwerk, Bitcoin-Netzwerke-Effekt, vor dem wir vorher gesprochen haben?

SPEAKER_01

Ja, weil über das technische Netzwerk von Bitcoin liegt natürlich ein soziales Netzwerk von Bitcoin. Der, der den ETF gekauft hat, redet mit seinen Nachbarn drüber. Der, der es in seinem Balance Sheet hält, wie ich, kommt zu dir in den Podcast und redet darüber, dass er das für eine gute Idee hält, Bitcoin als Treasury-Strategie im eigenen Balance Sheet zu haben und so weiter. Also auch diese Leute tragen einen Nutzen zu dem sozialen Netzwerk Bitcoin bei, auch wenn sie nicht jeden Tag mit Lightning auf BTC World Map gucken und schauen, wo kann ich jetzt in Wien meinen kleinen Braunen mit Lightning direkt bezahlen.

SPEAKER_03

Das ist deswegen wahnsinnig wichtig und auch wirklich großartig, weil ich gerne Bitcoin als soziales Netzwerk bezeichne, aber bisher nicht wusste, dass dieses soziale Layer auch eine entscheidende Form oder entscheidender Faktor in der Entwicklung von Bitcoin tatsächlich ist.

SPEAKER_01

Ist es, absolut, weil es die in einem Effekt, diese Adoption natürlich dramatisch wieder vorantreibt. Was ist noch wichtig ist, Entschuldigung, ich muss dich unterbrechen.

SPEAKER_03

Bei Geschichte jetzt, ja, bei der Mathesstunde, die wir jetzt gerade gemacht haben, ja. Da geht es jetzt darum, wie man das zurückrechnet oder noch vorrechnet, aber gleichzeitig, es reicht uns für das Power, meines Verständnis nach, reicht uns für das Power einfach die logarithmische Darstellung in Zeit und Preis und dann haben wir den Korridor, den wir vorher gesehen haben, oder?

SPEAKER_01

Ich komme nochmal zurück auf das, was ich für Max Kleiber gesagt habe. Es reicht, diese Tiere alle in ihrem Metabolismus und dem Körpergewicht zu messen und in einem Log-Log-Chart darzustellen. Das ist erstmal ein wuchtiger erster Aufschlag für eine neue wissenschaftliche Theorie, die sich dann als Kleiber's Law manifestiert hat. Du bist aber natürlich nicht sattelfest gegenüber Kritikern, die sagen, was ist mit einem Dino? Was ist mit Tieren, die wir noch gar nicht entdeckt haben? Wir wissen überhaupt nicht, warum das so ist. Und deswegen habe ich diesen Einschub damals gebracht, zu sagen, Kleiber hat danach, nachdem er das in Log Log dargestellt hat und festgestellt hat, so ist es, überhaupt erst mit der ganzen Forschung begonnen, warum das so ist. Und die ist nachzulesen bei Geoffrey West in Scale auf 25 Seiten. Zellbiologie, Knochenbau, Abstrahlung in Watt pro Hauttypen und alles Mögliche, die dann im Detail bis zu sehr biologischer Zellchemie ein umfassendes Erklärungssystem bietet, warum das so ist. Und an diesem Punkt steht die Bitcoin-Forschung jetzt, die steht an dem Punkt, wo wir sagen, haben wir gemessen, so ist es, können wir sagen. Aber wir haben noch nicht Antworten auf alles, was uns Kritiker in den Weg schmeißen von God Candle über Hearst Exponent und Kelly Criteria und R-Square und so weiter. Deswegen müssen wir uns jetzt an die Forschung machen und herausfinden, welche naturwissenschaftlichen Phänomene können wir denn noch präziser eigentlich beschreiben, als wir das heute nur durch eine reine Messung tun. Okay.

SPEAKER_03

Ich weiß, viele von euch legen Wert auf einen Bitcoin-Anbieter, der nicht nur ein guter Broker ist, sondern ein echter langfristiger Partner. Und Coinfinity ist für mich genau das und das bereits seit vielen Jahren. Du profitierst von einem in Europa regulierten Unternehmen, das für maximale Verlässlichkeit steht. Bekommst 0% Spread ein knallhartes Argument für faire Preise. Für den stressfreien Aufbau deines Bitcoin-Vermögens ist der Sparplan wunderbar einfach einrichten und vergessen. Was mich besonders beeindruckt, dein Supportanliegen wird ernst genommen. Du kannst die Experten nicht nur über einen Chat erreichen, sondern auch ganz klassisch anrufen. Und das bei Coinfinity-Expertenarbeiten sieht man auch an wunderbaren und hochwertigen Bildungsinhalten zu Bitcoin. Für alle, die größere Pläne haben, wenn du ein Unternehmen führst oder über 100.000 Euro investieren willst, hat Coinfinity spezielle maßgeschneiderte Wealth-Lösungen für dich. Das ist der professionelle Ansatz, den ich dir empfehle. Denk dran, dein Vorteil, mit dem Code WASBITCOIN bringt, bekommst du 21% Rabatt auf die Gebühren in den ersten 6 Monaten. Alle Infos findest du bei coinfinity.co gleich reinschauen. Hör endlich auf, deine Bitcoin anderen anzuvertrauen, denn dein Vermögen ist es wert, selbst verwahrt zu werden. Mit der Bitbox 02 Nova bekommst du die neueste Hardware Wallet aus der Schweiz. Die definiert Sicherheit neu. Die Nova ist das Upgrade für alle, die das neueste Design und iPhone-Kompatibilität wollen. Die Nova ist radikal transparent, 100% Open Source und geschützt durch ein Dual-Chip-Design mit einem EAL 6 Plus zertifizierten Secure-Chip. Das ist der höchste Standard, um deine Schlüssel isoliert und absolut sicher zu halten. Abzockversuche blockiert sie, indem jede Transaktion auf einem robusten OLED-Glass-Display bestätigt werden muss. Und dank iPhone und iPad-Kompatibilität bist du flexibler als je zuvor. Wer das nicht braucht, die klassische Bitbox 02, ist natürlich weiterhin erhältlich, großartig und genauso sicher. Hol dir die Gewisszeit echter Selbstverwahrung. Du findest beide Modelle auf bitbox.Bitcoin bringt, 5% beim Kauf.

SPEAKER_01

Ich bringe mal ein Beispiel. Steven Paronot, der zweite große Astrophysiker in diesem Space, der hat sich in seinem früheren Leben sehr viel mit Strömungsmechanik beschäftigt. Und der forscht sehr intensiv an der Frage: Wie bilden sich eigentlich Bubbles? Und da gibt es physikalisch Anleihen zur Strömungsmechanik. Wie bilden sich Wellen in einem stehenden Gewässer oder in einem Fluss. Und du hast in einem Fluss eine laminare Unterströmung, die fließt immer. Donau hier durch Wien. Dann hast du Orkan, Sturm, Starkregen, Eintrag von viel Wasser über Nebenflüsse und so weiter. Und auf einmal hast du eine Wellenbewegung in diesem Fluss. Und dann gibt es in der Strömungsmechanik im Prinzip drei Schichten. Das eine ist eine laminare Unterströmung. Dann gibt es eine sogenannte Transitionsschicht, die quasi physikalisch die Sperrschicht zwischen laminarer Unterströmung und Welle da oben drüber darstellt. Und die kannst du alle in der Strömungsmechanik alle super abbilden und berechnen und so weiter. Und der Stephen Perino hat jetzt herausgefunden, dass die Geldmenge M2, wo wir uns ja immer gefragt haben, was hat die denn eigentlich für eine Auswirkung auf Bitcoin? Du erinnerst dich an diese Charts, wo es ganz lange so aussah, als sei es eine sehr hohe Korrelation zwischen M2 und Preis, bis zu dem Zeitpunkt, wo es überhaupt keine Korrelation mehr gab zwischen Preis. Und er hat gesagt, die Geldmenge M2 ist in ganz bestimmten Phasen der Wellenentwicklung und des Aufbaus aufgrund eines exogenen Ereignisses ist die relevant und danach nicht mehr. Also in einem stehenden Gewässer mit einer laminaren Unterströmung ist die Transitionsschicht irrelevant, die brauchst du nicht, siehst du nicht, hat keine Funktion. Aber wenn sich die Wellen aufbauen, dann ist die auf einmal relevant.

SPEAKER_03

Also quasi in einer, wir reden ja von Liquidität auch, das heißt, es gibt ja den Unterschied zwischen der grundsätzlichen Entwicklung der Liquidität und einer plötzlichen Flut, wie wir sie beispielsweise nach der Corona-Crash gesehen haben.

SPEAKER_01

Ja, genau. Also es gibt einen Einfluss, also ich versuche zu erforschen, wann hat Liquidität M2 einen Einfluss auf Bitcoin und wann nicht. Und ich stelle plötzlich fest, es ist kein ökonomisches Modell, wann M2 einen Einfluss hat, sondern es ist ein physikalisches Modell, weil ich durch laminare Unterströmung und Transitionsschicht ein besseres mathematisches Instrumentarium habe mit einer präziseren Abbildung der Welt, die ich beobachte, als ich es mit rein finanzwirtschaftlichen Kennzahlen hätte.

SPEAKER_03

Aber kann uns das nicht eigentlich auch völlig wurscht sein? Wir haben ja das Power Law, wozu muss ich mir dann jetzt noch die M2-Geschichte anschauen?

SPEAKER_01

Ja, das kann uns tatsächlich völlig wurscht sein. Das ist richtig. Aber wenn das Power Law, ich sag mal, als dominantes Erklärungspattern Bestand haben soll, dann muss ich natürlich auf die berechtigten Einwände von Kritikern in der Lage sein, auch mathematisch und methodisch korrekt zu antworten. Wollen wir auf die nächste Folie gehen?

SPEAKER_03

Ja, bestimmt. Weil, wenn du sagst, Bestand haben soll, dann komme ich natürlich zu einer meiner zwei zentralen Fragen.

SPEAKER_01

Das haben wir schon besprochen, jetzt können wir gleich auf die nächste Folie.

SPEAKER_03

Lass uns bitte kurz, weil ich das Power Law einzuglenden quasi, wenn wir darüber sprechen. Hier haben wir nicht den Ober- und den Unterkanal drinnen, sondern nur die Medialenlinie, richtig? Die rote Linie. Richtig, genau. Was muss denn deiner Meinung nach mit dem Preis passieren, damit dein Glaube an das Power Law passiert? Wenn ich hier eine Folge mache über das Power Law, wenn ich das Power Law erwähne, habe ich auch die Kommentare drin, die sagen: Power ist auch nur ein Modell, das wird auch alles wieder verschwinden. Was muss denn passieren, damit dein Glaube an das Powerlaw zerstört wird oder gestört wird? Konkret die Frage, wenn wir jetzt in einem potenziellen Bärenmarkt unter die 60.000, 50.000, 40.000 gehen, dann gehen wir unterhalb des derzeitigen Kanals, des derzeitigen angeblichen Bodens des Powerlaws. Kann das passieren? Wie lange dürfen wir da drunter gehen? Was würden dann die Powerlaw-Verfechter sagen?

SPEAKER_01

Das ist eine sehr gute Frage und das ist ein bisschen das Risiko der Regressionsanalyse. Weil in der Regressionsanalyse würdest du einfach jeden neuen Datenpunkt dazunehmen und wenn dann Bitcoin abstürzen würde, dann würdest du irgendwann nach drei Monaten in deiner Regression rausfinden, oh hoppla, jetzt hat sich mein Exponent von 5,84 aber reduziert auf 5,5. Und deswegen ist die statistische Regression, die das anfangs mal errechnet und erkannt hat, langfristig wissenschaftlich nicht ausreichend, um zu sagen, nee, das wird tatsächlich nicht passieren. Wenn man, jetzt müsste ich dann tatsächlich mal drei Folien weiter springen, weil das möchte ich direkt auf deine Frage antworten.

SPEAKER_03

Machen wir das. Gehen wir mal drei weiter.

SPEAKER_01

Ah, halt, halt nochmal eins zurück, Bitgit, das wollte ich noch kurz einschieben. Das ist das Power Law, welches nicht durch eine Regressionsanalyse ermittelt wurde, sondern über eine sogenannte Monte-Carlo-Simulation. Das heißt, ich starte bei einem Startpunkt, dann lasse ich einen Algorithmus eine Million potenzielle Zukunfte von Bitcoin errechnen auf Basis der Properties Metcalfs Law und Ausbreitung, die ich erkannt habe. Und die gruppiere ich in einem Chart nach Wahrscheinlichkeit. Und wenn ich das mache, dann gibt es extrem unwahrscheinliche, sehr unwahrscheinliche und wahrscheinliche. Und die Wahrscheinlichen ergeben wieder exakt den gleichen Korridor wie den, den wir auf der Regressionsanalyse auch hatten. Also im Moment haben wir die Situation, dass quasi die inhärenten Properties von Bitcoin methodisch das gleiche Ergebnis, den fast gleichen Korridor ergeben wie eine Regressionsanalyse. Und das ist statistisch gesehen natürlich ein extrem wichtiger Punkt, um zu sagen, das hat Bestand und wir gehen davon aus, dass das auf Dauer so bleiben wird.

SPEAKER_03

Das ist eine ganz, ganz große Nummer. Also das als Basis, als Erklärung und als Grund, das Powerloy auch ernst zu nehmen.

SPEAKER_01

Genau. Ist es. Also je weiter du wegkommst von einer Regressionsanalyse, wo du einfach nur beobachtest und jeder neue Datenpunkt dein System als Ganzes verändert, je stärker du kommst in eine, durch eine Monte-Carlo-Simulation aus den inhärenten Properties von Bitcoin abgeleiteten Korridor, desto robuster ist die wissenschaftliche Relevanz von dem, was du dort gerade behauptest. Es gibt noch ein paar statistische Verfahren, die wir nicht betrachtet haben. Also, hast du dich mal mit Claude Shannon, Informationsasymmetrie und so weiter beschäftigt? Also Claude Shannon war. Ja, Claude Shannon war in den Jetzt muss ich lügen, 50er Jahren einer der ganz entscheidenden Mathematiker, die die Grundlage jeglicher Digitalisierung gelegt haben, weil sie über Entropie und den Informationsgehalt von Informationen geforscht haben. Und dieser Shannon hatte zwei Schüler, die jetzt in dem Zusammenhang relevant sind. Der eine war Kelly. Vielleicht hast du das Kelly-Kriterium schon mal gehört. Das Kelly-Kriterium ist, in einem zwei Asset-Portfolio kann ich mathematisch exakt und sauber aufgrund der historischen Werte der Entwicklung dieser Assets von Sharp Ratio, also Risiko über die Kursentwicklung, exakt bewerten oder berechnen, wie die optimale Portfolio-Allokation ist, abhängig davon, wie häufig ich rebalance. Und wenn du jetzt ein theoretisches Gold-Bitcoin-Portfolio nehmen würdest, dann wäre die optimale Allokation bei einem Quarterly Rebalancing 70% Bitcoin, 30% Gold.

SPEAKER_03

Ist das die Basis von dem gewesen, ich glaube, BlackRock hat mir immer mal gesagt, wir haben uns das angeschaut, eigentlich solltest mal 80% Bitcoin halten oder so.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, das geht aufs Kelly-Kriterium zurück. Also Kelly war einer der Schüler von Claude Shannon und hat das mathematisch brechen. Dann gab es aber einen zweiten, Hurst, Geoffrey Hurst, der hat den sogenannten Hearst Exponent entwickelt und der Hurst Exponent sagt, wie viel Memory steckt in statistischen Daten. Also wie wahrscheinlich ist es, dass der nächste Punkt, der passiert, der nächste Bitcoin-Preis, wie wahrscheinlich ist es, dass der random ist? Oder wie wahrscheinlich ist das, dass der aus dem Memory aller bisherigen Daten in einem bestimmten erwarteten Korridor bleibt? Und da gibt es den sogenannten Hearst-Exponent und der teilt sich auf zwischen 0,5. Hirst-Exponent 0,5 ist quasi random. Und größer 0,9 ist sehr starke Kontinuität im Sinne einer Memory-Funktion der Daten, die ich vorher gemessen habe. Und jetzt gibt es ein, zwei unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Hurst-Exponent zu messen, aber wenn ich ihn korrekt messe, dann ist er über 0,9 in dem Bitcoin. Und es ist ein starkes mathematisches Signal, dass in diesen Datenpunkten, die ich sechs, 16 Jahren bewerte, ein Gedächtnis drinsteckt und dass ich eine prognostische Validität für die Zukunft habe und nicht nur einen Zufall.

SPEAKER_03

Heißt das, heißt das, wir kommen noch gleich zum Preis, weil das wollen natürlich alle wissen. Ich habe auch deine Frage noch nicht beantwortet, ich habe sie nicht vergessen. Genau, das ist jetzt meine Frage. Also meine Frage ist wirklich ganz wichtig ist, gibt es quasi einen Boden in diesem Power Law, auf den man sich quasi verlassen kann und wenn wir den Boden durchschlagen, ist das Powerlaw als Theorie kaputt? Oder wie sieht das aus?

SPEAKER_01

Das wäre meine nächste, nein, meine übernächste Frage. Machen wir die übernächste mal. Wir springen ein bisschen hin und her jetzt, das ist kein Problem. Es tut mir leid, dass die sind irgendwie schlecht gerendert. Man kann die Zahlen gar nicht lesen.

SPEAKER_03

Wir können sie nicht lesen, aber wir blenden das nachher ein und die Menschen, die draußen aus den Fernsehgeräten sitzen, können das perfekt.

SPEAKER_01

Ich kann sie eh auswendig nennen. Wir beide müssen sie nicht kennen. Was du da oben siehst, ist der Floor, also der untere Unterstützungslinie des Power Laws. Und die message is eigentlich: the floor matters. Und der floor is definiert als P10 Floor. Und P10, also das P10 Perzentil, heißt ich nehme den Wert, den Bitcoin nicht länger als 10% seiner Zeit unterschritten hat, und den es eigentlich nie in einer Weekly Candle Closing unterschritten hat. Okay.

SPEAKER_03

Das heißt, wenn wir jetzt den Floor zum Beispiel sehen bei ungefähr 60.000, 62.000 Dollar.

SPEAKER_01

Ja. Knapp darunter 58 sowas, ja.

SPEAKER_03

Sind wir jetzt bei 58 noch? Floor, ja. Okay, dann habe ich ja, also dann verwende ich schon wieder das falsche Modell, weil ich nehme das von Bitbo, da ist da drin und da sind wir schon bei 60. Okay, also 58, ja? Aber wir nehmen 60, also spielt überhaupt nichts dagegen. Okay, aber das ist jetzt schon wichtig. Also das heißt, wenn wir eine ganze Woche drunter gehen, hätten wir ein Problem im Powerlop.

SPEAKER_01

Wenn wir länger als eine Woche unter diesem Floor wären, dann hätten wir tatsächlich eine Diskussion über die Validität des Power Laws. Deswegen glaube ich persönlich nicht, dass es passiert. Also du hast ja genauso wie du God-Candle-Vertreter hast, hast du ja 40k-Vertreter, die sagen, bei 40K steige ich wieder ein, ich warte jetzt, bis es auf 40k runtergeht. Jeder Drawdown bisher waren nicht nur 50 Prozent, sondern 60, 70 und so weiter. Über 70, also wir waren noch nie unter 75. Über 70, ja genau. Die Volatilität ist gekappt bei Bitcoin, das merken wir ja nach oben wie nach unten. Also wir hätten damals gedacht, 160, 100 könnten es werden in diesem Bullround, sind es nicht geworden. Und die Volatilität ist einfach kompressed. Das kannst du durch das Power Law begründen und du kannst es durch unterschiedliche andere Dinge auch begründen. Das ist so wichtig. Dieser Floor wurde noch nie länger als 10% der Zeit von Bitcoin dauerhaft unterschritten. Jetzt könnte man sich natürlich fragen, warum nehme ich nicht den tiefsten Punkt? Und sage, das ist mein Floor, und die Antwort darauf ist, weil ich dann nur einen einzigen Datenpunkt hätte.

SPEAKER_03

Sorry, was ist jetzt der tiefste Punkt? Wie gibt es die Zeit? Also der einzelne, der einzelne Punkt.

SPEAKER_01

Genau, genau. Was wäre quasi der einzelne, den Power Law-Erwartungswert am tiefsten unterschrittene Wert in der Bitcoin-Geschichte und das nehme ich als Floor? Macht statistisch keinen Sinn, weil dann hätte ich nur einen einzigen Datenpunkt, der darüber hinaus auch zwölf Jahre zurückliegt, weil das wären dann 2013er Werte gewesen, wo man da mal signifikant kurz drunter war. Also das macht keinen Sinn. Deswegen hat sich methodisch eigentlich eingebürgert, man nimmt das P10-Perzentil. Also das heißt, ich nehme als Floor den Boden, den Bitcoin nie, also nicht länger als 10% seiner Zeit irgendwie unterschritten hat. Und selten oder nie, müsste ich jetzt nachschauen, in einer Weekly Candle. Also ich würde jetzt mal salopp sagen, wenn wir jetzt zwei oder drei Wochen signifikant unter 60.000 wären, also wenn wir jetzt ein Monat 40k sehen würden, dann wären die bisherigen Annahmen, die das Power Law in die Zukunft prolongiert, wären dann ernsthaft zu hinterfragen.

SPEAKER_03

Das ist so spannend und so, so wichtig. Das heißt, da gehen jetzt dann quasi die Power Law-Experten in Konfrontation mit den Drawdown-Experten.

SPEAKER_01

Und mit den God Candle-Experten.

SPEAKER_03

Wir haben eine Mehrfrontenschlacht als Power Law. Was für mich total faszinierend ist bei diesem Floor-Geschichte, ist, dass das etwas, das in der Bitcoiner Welt schon seit langer Zeit so informell herumkreist, ist, dass du sagst, ich bewerte mein Portfolio nicht auf Basis des aktuellen Wertes und auch nicht auf Basis des letzten Höchstwertes, sondern ich bewerte mein Portfolio quasi auf Basis des tiefsten Wertes des vergangenen Jahres. Weißt du? Das heißt, wenn du das machst, dann bist du schon einmal entspannter unterwegs, weil dann beschäftigst du dich nicht mit dem OBOK. Und das ist jetzt wichtig, weil dann gehen wir jetzt direkt in die Frage, du hast es schon ein paar Mal angedeutet, wie stark kann dieses Powerlow auch in die Zukunft prognostizieren, welchen prognostischen Wert hat es? Wir sagen auch gleich dazu, dass wir natürlich Non-Fancial Advice, also das ist, ne? Absolut wichtig. Finanzieller Rat an der Stelle. Natürlich nicht. Aber wir haben einen Boden. Und der Boden sagt mir, sagt mir was?

SPEAKER_01

Der Boden sagt dir, in 10 Jahren, ab jetzt, 2036, ist der Floor bei 850.000 Dollar. Jesus. Und der Power Law Erwartungswert bei 1,7 Millionen Dollar. Das heißt, wenn du heute deinen überlegst, soll ich investieren und du orientierst dich am Worst Case, ja, und dieser P10-Floor wurde in den letzten 16 Jahren der Bitcoin-Geschichte eben zu den definierten Eigenschaften, wie ich es jetzt gerade gesagt habe, nie unterschritten. Dann hast du aus den 60.000 Euro oder 80.000 Dollar oder 65.000 Euro, 80.000 Dollar, die du heute investierst, in 10 Jahren 800.000 Dollar gemacht. Als worst case. Wahrscheinlich sind wir bei einer Million oder 1,2 oder 1,3 oder whatever. Aber the floor is the relevant story, sagen die Power Law Bitcoiner, weil das ist quasi die unterste Verteidigungslinie deines Portfolios. Man kann es auch anders rechnen, der Floor steigt aktuell jeden Tag um 50 Dollar. Das sind im Monat 1500 Dollar. Also wenn du heute im Besitz eines Bitcoin wärst, also ich weiß, dass du jetzt kein Holecoiner bist, weil du spät angefangen hast, aber wärest du im Besitz eines Bitcoins, dann würde quasi dein Vermögen jeden Tag um 50 Dollar statistisch gesehen steigen. Und wenn du es über 10 Jahre extrapolierst, dann bist du bei 10K oder 800k als Floor.

SPEAKER_03

Aber gleichzeitig ist es ja auch entspannend zu wissen, dass du eben kein Whole-Caller sein musst, weil du kannst dich einfach, der Trend is your very, very good friend in diesem Fall. Ich überlege, ich überdenke jetzt in diesem Gespräch schon sehr stark meine grundsätzlichen bärischen Aussichten für das Jahr 2026. Es würde dann auch reinpassen, wenn wir quasi noch einmal den Boden, das Power Laws nochmal testen. Das kann schon sein, aber das wäre dann, je später, desto höher und dann würden wir schon Richtung nochmal den 60.000 gehen. Das heißt, wir würden quasi doppelt den Boden testen. Eine Variante, eine Variante. Muss nicht sein, eine Variante.

SPEAKER_01

Ja, genau. Jesus. Also ich bin mir relativ sicher, dass dieser Boden hält. Mit über 90% Wahrscheinlichkeit, hat Giovanni Santostasi kürzlich mal gesagt, weil er die letzten 60 Jahre gehalten hat. So, wenn der hält, würde ich. Wenn der hält, wovon ich ausgehe, dann würden wir nicht mehr signifikant über mehrere Wochen unter 60.000 Dollar gehen. Und das Upside-Potential ist natürlich deutlich höher als das Downside-Potential, weil wir ja 40% unter dem Power Law Erwartungswert sind. Also der Power Law-Erwartungswert der Fair Value ist jetzt schon fast da, wo das letzte All-Time-High war. Also ist bei 120.000 Dollar. Und die Wahrscheinlichkeit, dass wir das irgendwann überschreiten, ist deutlich größer, als dass wir dauerhaft diese 60 nach unten unterschreiten.

SPEAKER_03

Okay, also ich muss mich jetzt kurz zurückhalten, nicht jetzt das Handy rauszuholen und bei Coinfinity einen Smash beizumachen. Hältst du noch irgendwas anderes außer Bitcoin?

SPEAKER_01

Naja, ich bin ja schon in etwas reiferen Jahren zu Bitcoin gestoßen. Also ich hatte schon ein paar Aktien vorher und hatte, ja, die halte ich noch, aber das ist jetzt mittlerweile natürlich klein. Die halte ich noch und ich habe ja natürlich meine Firma, die ich ja nach wie vor führe und halte. Und ich habe das Haus, in dem ich wohne, also ich sage, es gibt noch ein paar andere Assets, aber eigentlich bin ich seit 15 Jahren ein Toxic Bitcoin Maxi, seit 15 Jahren erkennend und seit 10 Jahren praktizierend, ja.

SPEAKER_03

Ich meine, das andere, die Kege haben wir auch schon besprochen, das ist ja auch wahnsinnig wichtig. Ich meine, wir gehen ja an den klassischen Finanzmärkten aus von einer Keger von 7 bis 10 Prozent, was ja auch nicht schlecht ist. Bitcoin wird das nach Power Law noch unsere gesamte Lebenszeit mehr oder weniger schlagen. Das ist übrigens auch das, wo Seel von Bitcoin Gold Rush spricht, seit glaube ich, zwei Jahren oder seit drei Jahren. Das heißt, wann jetzt mal wirklich Hand aufs Herz, wann wird Bitcoin auf eine Million steigen und wann auf 10 Millionen?

SPEAKER_01

Nach Power Law sind wir in acht Jahren ab jetzt bei einer Million. Und als Faustregel kannst du sagen, das Netzwerk macht nach Power Law einen 10x in der Hälfte seiner Laufzeit. Also das heißt, wir haben jetzt 16 Jahre Bitcoin, 50% davon für die nächsten 10x sind 8 Jahre. Ab jetzt.

SPEAKER_03

Acht Jahre auf 10? Und dann nochmal acht Jahre auf 10, 8 Jahre auf 1 und dann nochmal 8 Jahre auf 10?

SPEAKER_01

Ja, pass auf 9, äh2. Also wenn wir zu den 16 Jahren des Netzwerkes 8 dazu rechnen, haben wir 24. 24 Jahre Bitcoin-Lebensdauer, wenn wir bei einer Million sind. Wenn wir uns in diesem Zeitpunkt versetzen und wir nehmen wieder 50 Prozent des Netzwerkes zum dann existierenden Zeitpunkt haben wir quasi 12 Jahre für das Nexotenx. Das heißt von einer auf 10 Millionen, 12 Jahre ab 2034 oder 20 Jahre ab jetzt. Grob.

SPEAKER_03

Das wird kein schlechtes Umfeld für einen Bitcoin-Podcast. Herzlichen Glückwunsch, lieber. Aber, aber, aber, aber es klingt auch fast ein bisschen so, als würde es vom Preis her fast dann langweilig sein.

SPEAKER_01

Ja, es wird langweilig. Wir können mal auf das nächste Chart nochmal gucken. Das ist jetzt von Steven Paronot und das ist jetzt, Achtung, aus bewusster Absicht eine lineare X-Achse und keine logarithmische. Und zwar deswegen, weil er mit diesem Chart ausdrücken wollte, dass die Swings am Anfang wild waren, ja, in ihrer Radikalität und in der Amplitude, in der sie aufeinanderfolgen. Und dass sie sich quasi in immer längere Zyklen und immer geringere Amplituden ausprägen. Also Bitcoin wird ein langweiliges Asset werden durch das Power Law. Deswegen gibt es wahrscheinlich auch einige Kritiker, weil es natürlich das Geschäftsmodell einiger Godcandle-Influencer irgendwie ruiniert. Das Power Law, wenn ich relativ mechanistisch im Prinzip abgrenzen kann, in welchem Korridor sich das die nächsten 20 Jahre entwickeln wird.

SPEAKER_03

Das heißt, der Typ, der vor, ich weiß gar nicht wie vielen Jahren besoffen ins Forum geschrieben hat, IHODL, hat quasi instinktiv das Power Law schon gespürt. Genauso wie die ganzen Bitcoiner, die sich ganz eigentlich um das HODL herum die ganze Kultur aufgebaut haben. Weil sie wissen, hey, einfach dabei sein.

SPEAKER_01

Genau. Und ich bin schon sehr froh, dass ich das Power Law entdeckt habe. Ich weiß nicht, ob ich heute noch bei Bitcoin wäre, wenn ich es nicht entdeckt habe. Also ich bin ja 2017 am Anfang eingestiegen. Und ich bin in einen beginnenden Bullmarkt eingestiegen, weil in der Zeit, in der ich dann aktiv dabei war, sind wir von 1000 auf 20.000 gegangen. Wilde Zeit, wilde Zeit. Das war natürlich total wild, ja, aber der Absturz auf zweieinhalb danach war halt auch wild. Und ich sag mal, wenn ich nicht irgendwann einen theoretisch wissenschaftlich vertretbaren, statistisch rechenbaren Bezugsrahmen entdeckt habe, der diese Wild Swings für mich in irgendwie eine Logik bringt, dann hätte ich als logischer Mensch irgendwann gedacht, Casino, ja, also 1000 auf 20, runter auf 3, hoch auf 50, runter auf 12. Eine Kritik, die ja heute immer wieder kommt, ja, klar. Also das musst du ja erstmal, also es geht noch nicht mal darum, dass du sie wirtschaftlich aushältst, ja. Das wäre jetzt mein, sondern du musst sie ja psychisch aushalten und du musst sie aushalten und in Sync mit deinen Weltbildern und jetzt gerade in unserem Fall im akademischen, naturwissenschaftlich-mathematischen Weltbild bringen, wo du sagst, worauf gucke ich denn da? Und diese ganz erste Chart, das wir da vom HC Burger gesehen haben, das hätte auch ein Penny-Stock sein können, der durch irgendein Insider-Trade und ein Wash-Trading rauf und runter geknüppelt ist. Das wird vom Chart genauso aussehen. Gehen wir vielleicht nochmal auf den Chart. Die innere Logik von Bitcoin zu erkennen und es als Powerload zu erkennen, hat mich als Bitcoiner stabilisiert und hat meine Hoddle-Begeisterung auf jeden Fall sehr intensiviert.

SPEAKER_03

Wie gesagt, ich stelle gerade bei der gesamten Analyse, von dem welchen Bär-Märk in Frage und dann haben natürlich die Rechte, die sagen, Nico, macht ja dich ins Hemd. Aber ich spiegele ja auch nur die Emotionen im Markt wider. Sam, gehen wir nochmal ein paar Folien zurück, auf denen wo unten das Dreieck drin ist. Genau, der. Das ist also eigentlich der prototypische Chart zum Power Law. Was immer gerne verwendet wird, ja. Was fehlt uns jetzt noch in dieser Analyse? Wir haben jetzt gesprochen über den Boden, wir haben gesprochen über einerseits verrückte und andererseits total logische Preisprognosen, was ja schon weit in sich ist. Wir einigen uns darauf, dass das ein sehr, sehr interessantes. Sowas gibt es, wie du gesagt hast, auch in anderen Assets nicht. Gibt es das bei Shitcoins? Nein. Gut, dann haben wir das auch geklärt, weil wenn Bitcoin raufgeht, dann heißt sie immer in den Nachrichten und jetzt kommt Ethereum oder XAP und was auch immer, auch das gibt es nicht.

SPEAKER_01

Nein, gibt es nicht. Es gab mal eine Phase von zwei Jahren, wo man gedacht hat, dass Caspar, CAS, einem Power Law folgen könnte, aber nach zwei Jahren hatte sich das erledigt, dann sind die wie alle Shitcoins in die Bedeutungslosigkeit abgeschmiert und es war halt dann kein Power Law. Okay.

SPEAKER_03

Eine Folie hast du noch, habt ihr mir nicht besprochen, aber sollen wir die noch durchgehen? Hast du auf das noch Bock mit den Dots? Ja.

SPEAKER_01

Oder sind wir da dann. Die hier. Ja, die gehört eigentlich an den Anfang und die sollte eigentlich sagen, Städte folgen einem Power Law. Das erste Chart zeigt, wie ist die Population einer Stadt logarithmisch und die Y-Achse zeigt, wie viele Meilen an Verkehrsleistung werden in diesem urbanen Raum erbracht. Und da stellt man fest, es gibt einen Effizienzbonus. Also je größer die Stadt, desto geringer ist die Verkehrsleistung pro Inhabitant, die du zurücklegen musst, um dein Leben zu leben. Also in New York musst du weniger Meilen fahren, logisch, weil die Density so hoch ist, dass du dein Notar, dein Wirtschaftsprüfer, dein Restaurant, dein Yoga-Studio und deine Lieblingsbar alle in einer Meile um dich herum findest. Typischer Unternehmer, das Erste, was ihm einfällt, ist Notal-Wirtschaftsprüfer, oder? Das ist die wichtigste. Bevor er Essen geht noch. Genau. Und ja, auf den Wirtschaftsprüfer würde ich auch manchmal gerne verzichten, wenn ich wieder einen Konzernabschluss vorlegen muss. Aber es gehört halt dazu. Also das heißt, du kriegst einen Bonus für die Density und die Größe der Stadt im Sinne von weniger Verkehrsleistung. Und links kriegst du quasi einen positiven Bonus. Also da hebst du dich quasi über diese schwarze Linie, die dann einen linearen Koeffizient gehabt hätte und sagst, links ist quasi das Bruttosozialprodukt dieser Region, auf die ich schaue. Und auf der Y-Achse, entscheidend. Entschuldigung. In der rechten Grafik auf der Y-Achse ist das Bruttosozialprodukt dieser Region und das steigt umso stärker auf einer Log-Skala, je größer wiederum die Population ist. Also das heißt, das Bruttosozialprodukt pro Inhabitant in New York ist größer als das in Flagstaff, Arizona. Natürlich hast du auch andere Kosten und so weiter, aber Städte folgen M-Power Law, biologische Systeme Cleibers Law folgen M-Power Law, sehr viele physikalische Planetenabstände und so weiter. Dinge folgen M-Power Law. Und nochmal zur Zusammenfassung: zwei Dinge konstituieren ein Power Law. Das eine ist Straight Line, gerade Linie in einem Log-Lock-Chart. Und das zweite Skaleninvarianz. Also Bitcoin verhält sich in den ersten 10.000 Tagen genauso wie in den nächsten 10.000 Tagen. Oder von der Maus zum Goldhamster hast du den gleichen Effizienzgewinn wie vom Nilpferd zum Elefanten.

SPEAKER_03

Also, Holger, ich hätte mir jetzt nicht gedacht, aber ehrlich gesagt, ich habe jetzt auch gar keine Frage mehr. Sehr gut. Also, wir haben noch nie so ausführlich über das Power Law gesprochen. Ob es hält, wird die Zukunft zeigen. Es hat aber von 2000, gehen wir noch ein letztes Mal zurück zu dem Dreieck Chart, den wir vorher waren, Sam. Es hat eben in dieser Rechnung of 2019 gehalten bis in the Jay 2026. That can we just say, where we are in Jahr 2026. And when it held, then we get phenomen to do, that so nicht noch nie existiert hat. Warum noch? When we Paulus woanders auch sehen, dann gibt es ja das Phänomen. Oder meinst du, es hat noch nie existiert, weil es ein investierbares Essen ist.

SPEAKER_01

Noch in einem investierbaren Asset in Also vielleicht Ausnahme Manhattan. Deswegen ist ja real estate in Manhattan immer das Lieblingsbeispiel von Michael Saylor oder Beachfront Property in Miami, weil nicht verfügbar. Also wenn du real estate zwischen 1800 und 2026 in vierter Generation deiner Dynastie in Manhattan gehalten hast, dann hast du wahrscheinlich, ich habe es nicht nachgerechnet, aber von Power Law ähnlichen Abfärbeeffekten dieser Power Law in Cities-Effekte profitiert.

SPEAKER_03

Ähnlich wie bei der Bitcoin quasi von den zugrundeliegenden Power Law im Preis profitiert.

SPEAKER_01

Ja, genau. Also insofern, also vielleicht mal für bestimmte Regionen und bestimmte Zeitpunkte im Real Estate Markt. Vielleicht, aber ansonsten noch nie und schon gar nicht accessible für jeden. Das hat es so nie gegeben. Schon nicht in einer Form, in der der nigerianische Taxifahrer seine 200 Satoshi oder seine 2000 Satoshi-Trinkgeld. Speichern kann, sparen kann und damit den ökonomischen Wert, den er im Schweiße seines Angesichts erarbeitet hat, auch tatsächlich über die Zeit hinweg retten kann. Das hat es noch nie gegeben. Das ist absolut einmalig. Ein Schlusssatz, die Bitcoin-Forschung beginnt jetzt. Also so wie bei Kleiber die Forschung über warum ist das so mit dem Metabolismus der Tiere begonnen hat, als er diese Entdeckung gemacht hat, ist es hier genauso. Es gibt jetzt das Scientific Bitcoin Institute, haben Giovanni Santostasi und Stephen Perinot ins Leben gerufen und widmen quasi ihr Leben der wissenschaftlichen Erforschung von Bitcoin. Giovanni hat ein Buch geschrieben, The Physics of Bitcoin, das hau ich auch in die Shownotes später rein, lohnt sich auf jeden Fall zu lesen, wo alles das, was wir heute besprochen haben, noch viel ausführlicher drin ist. Stephen Paranot lohnt sich zu lesen auf Medium, ein Wahnsinnsbrain, der immer wieder mit völlig neuen physikalischen und quantenphysikalischen Linsen auf Bitcoin drauf guckt. Auf Substack ist er, oder? Auf Substack, du hast mich mal eingeladen, ja. Genau, Substack, sorry. Also die Bitcoin-Forschung beginnt jetzt, sich zu professionalisieren und wir steuern super interessanten und spannenden Zeiten entgegen, vielleicht mit geringerer Volatilität und klareren Preisprognosen, aber mit sehr viel, was wir noch zu entdecken haben in der wissenschaftlichen Erforschung von Bitcoin.

SPEAKER_03

Und jetzt die ganzen anderen Argumente, die man immer noch hört, also die, ich meine, ich glaube, die EU wird ja morgen Bitcoin verbieten und die Chinesen und dies, das, anderenas, das ist uns alles egal?

SPEAKER_01

Ja, das ist uns alles egal. Das ist uns völlig egal. Also, wenn wir mal kurz in die USA schauen, dann haben wir ja einen Verbund jetzt aus Clarity Act und der Stablecoin Legislation, die ja schon in Genius, Genius Clarity, ja. Genius und Clarity im Verbund, die ja schon und Genius ist ja schon quasi Gesetz. Und das wird einfach eine globale tokenized, stablecoin-basierte Digitalökonomie begründen. Und wir werden die Finanzwelt, die uns umgibt, werden wir in wenigen Jahren nicht wiedererkennen. Die EU und die EZB versuchen, sich dagegen zu stemmen, mit einem komplett idiotischen, zentralisierten digitalen Euro aus Angst, dass sie quasi digital dollarized werden. Und genau das wird passieren. Weil die Kreativität und die Kraft eines Genius und Clarity-Agt-Ökosystems an der gesamten, geballten Silicon Valley und Financial Startups, Infrastruktur und der ganzen großen Börsen, die es ja jetzt schon gibt, die wird den digitalen Euro und alles, was sich Frau Lagarde ausdenkt, hinwegfegen. Und ich glaube auch tatsächlich, dass sich die USA auch, was ihre Dollar-Verschuldungskrise betrifft, dass die sich wie Münchhausen selber an dem Schopf aus dem Sumpf ziehen werden.

SPEAKER_03

Bitte ich bei dir. Es ist faszinierend zu beobachten, dass die Amerikaner immer eine Idee aus dem Köcher ziehen, wenn man glaubt, das ist vorbei. Jetzt sind es eben diese Gesetze, die du genannt hast, sind es die Stablecoin-Geschichten, bei denen der Trump und seine Mischpoche quasi mitwirkt auch. Also das ist ja, die machen ja da ihre Geschäfte, Trump und seine Familie.

SPEAKER_01

Also eines der Probleme, die wir als Europäer haben, ist, dass der erste Reflex ist: Korruption. Trump verdient doch selber. Genau. Damit legen wir das Ganze ad acta. Und das verhindert, dass wir mal über dieses Stöckchen springen und erkennen, was wirklich dahinter steckt. Die Stablecoin-Marktkapitalisierung hat sich seit dem Genius Act von 40 Milliarden auf 250 Milliarden entwickelt. Die Summe aller europäischen Stablecoins liegt bei 0,9 Milliarden. Also Faktor 300 haben uns die Amerikaner da outgepaced. Und das ist ja alles noch vor Clarity Act. Wenn das alles durchgeht, dann werden wir ein digitales Dollar Stablecoin Ökosystem sehen. Und dann wird es USDC geben und dann wird es Tether geben, und dann wird es ein Visa Stablecoin geben und dann wird es ein PayPal Stablecoin geben. USD One von Trump selbst. USD One von Trump selbst, genau. So wie stehen die untereinander im Wettbewerb. Also sie packen mehr Assets hinein, als sie eigentlich müssten. Also, Tether kauft 50 Tonnen Gold and kauft 80.000 Bitcoin. Und USDC genauso. Zusätzlich zu den US-Staatsanleihen, die das Stable in Stablecoin erreichen, nämlich ein US-Dollar Staatsanleih entspricht einem Teller. Ist das dann noch die Antwort auf die Frage, welche Rolle Bitcoin in dieser Welt spielt? Genau, also Bitcoin und in Teilen Gold werden quasi die Overcollateral Assets, mit denen diese US-Dollar-denominierten Stablecoins miteinander konkurrieren. Und das wird sich über fünf oder zehn Jahre zu dem dominanten US-Dollar-denominierten Finanzsystem erleben, wird sich entwickeln und das werden wir erleben als eine völlig andere Infrastruktur, als wir das heute haben werden.

SPEAKER_03

Aber Bitcoin ist ja jetzt nicht nur zum Oberkollateralized da, oder? Das spielt schon noch heute.

SPEAKER_01

Nein, Bitcoin ist natürlich der Base-Fanancial Layer für diese ganzen Stablecoin-Layer, weil das ist das Medium, in dem du sparst und in dem du allerlei Derivate von Stretch über STRF und STRK und allen anderen dann letztlich hältst, die dir abhängig von der Sharp Ratio, also dem Risiko, dann eine bestimmte Rendite geben, indem du das Risiko reduzierst an dem Ganzen. Wie wird das weitergehen? Irgendwann wird ein Tether 1,03 Dollar sein und ein USD One wird 1,02 Dollar sein und ein USDC wird 1,04 Dollar sein. Und over time wird der alte US-Dollar als Denominator. Du wirst dann in Zukunft mit Tether und USDC und USDT als Stablecoins halten.

SPEAKER_03

Auf einer sehr langen Timeline.

SPEAKER_01

And dann schalten sie ein in der nächsten Folge. Nein, nein, hau raus, hau raus. Das Endgame wird sein, irgendwann in 10 oder 20 Jahren, wenn die Welt eine Stablecoin-Welt geworden ist, werden die Amerikaner hergehen und werden sagen, das verstaatlichen wir jetzt. We nehmen alle stablecoins, wir packen die zusammen. This is unser New US Dollar. And that is then overcollateralized with Bitcoin and Gold. Und dann hast du über die Hintertür wieder eine Gold- und Bitcoin-Deckung in Hard Money. Und es gibt ein historisches Vorbild dafür, dass die Eisenbahn in den 1840er Jahren begann in Deutschland und auch in der Doppelmonarchie, Österreich-Ungarn, Habsburger die massive Entwicklung der Eisenbahn. Und zwar von privaten Firmen mit privatem Kapital. Irgendwann um 1870, Reichsgründung in Deutschland, 1871 gab es 17 privat finanzierte lokale Eisenbahngesellschaften und dann kam das Deutsche Reich und hat gesagt: Das hat doch keine Zukunft, wir brauchen doch eine nationale Verkehrsinfrastruktur, die alle eingesammelt, hat die alle verstaatlicht, hat die Aktionäre quasi entschädigt und hatte dann die Reichsbahn, Vorgänger der Deutschen Bundesbahn. Und in Österreich war sie im Übrigen genauso. Doppeladler, finanziert mit privatem Kapital, alle Metropolen des Habsburger Reichs miteinander verbunden, von den äußersten hintersten Ecken bis in die Zentren, Salzburg, Wien etc.

SPEAKER_03

Und dann verstaatlicht. Das ist der Grund dafür, warum wir in Wien vier Kopfbahnhöfe hatten und aber keinen Durchzugsbahnhof und der heutige Hauptbahnhof ist eine Zusammenlegung des Südbahnhofs und des Ostbahnhofs, die beide aber ursprünglich private Bahnhöfe von unterschiedlichen Firmen waren, genauso wie der Nordbahnhof und auch der Westbahnhof. Aber es gibt tatsächlich eigentlich noch ein naheliegenderes Beispiel, weil du hattest ja vor der Gründung der Federal Reserve und vor der heutigen Zentralisierung des Geldsystems in Amerika, hattest du ja genau das, dass du quasi Banken Geld herausgeben konnten. Das waren nicht mal Dollars damals, das konnten die eigentlich einfach als Banknote machen. Du hattest zwar auch eine Situation, da gibt es jetzt lustigerweise jetzt gerade, einen Financial Times Podcast dazu, der sich damit beschäftigt hat, allerdings natürlich, um darüber zu lachen. Und gesagt haben, ah, das ist aber das, was die Crypto Bros sich wünschen. Du hattest nämlich nicht nur das, du hattest doch einen Haufen Fälscher, die gesagt haben, naja, das weiß ich keiner, welches Geld das echte ist, also mache ich mein eigenes. Und es war relativ einfach, überhaupt auch die Lizenz offiziell zu bekommen. Und dann später wurde das dann, weil es eben zu kompliziert war, zentralisiert. Du hattest dasselbe Beispiel, so sind Zentralbanken auch vor 400 Jahren entstanden bei der Bank of Amsterdam, als die Leute verschiedenste Währungen auf den Markt gebracht haben und die Amsterdamer gesagt haben, naja, wir zentralisieren das zur Vereinfachung des Handels. Also das ist nicht nur die Eisenbahn, das gab es im Geld auch.

SPEAKER_01

Und ich finde das ehrlich gesagt eine sehr positive Zukunftsvision, weil ein Weimar II und eine Hyperinflation kann sich ja keiner wünschen. Also eine Hyperinflation in Deutschland war ein lokal begrenztes Ereignis und das schon war traumatisch für damals 50 Millionen Menschen und hat Schockquellen über den ganzen Globus ausgesendet in einer nicht vernetzten Welt damals. Und man stelle sich jetzt bitte einen Kollaps des US-Dollars vor, das würde die Welt für zwei Dekaden ins absolute Chaos stürzen, bis man sich davon wieder erholt hat. Also zu sagen, wir werden an der galoppierenden, sich verschärfenden Schuldenfiat-Spirale nichts mehr ändern, weil wir in diesem System so eingebunden sind, egal welche Regierung jetzt an der Macht ist, aber wir überlegen uns jetzt einen cleveren Mechanismus, wie wir da über Stablecoins und Bitcoin wieder aus diesem Sumpf rausziehen, finde ich eine sehr elegante Möglichkeit eines Soft Landings, was uns vor Chaos auf dieser Welt bewahren wird.

SPEAKER_03

Wow, Holger, wow. Also Mindblown. Das machen wir das nächste Mal. Ich komme wieder, ja. Du kommst hoffentlich wieder.

SPEAKER_01

Ich komm wieder und dann spreche ich über das Lock Periodic Power Law, die Weiterentwicklung des Power Laws.

SPEAKER_03

Genau, das heben wir uns auf, das heben wir uns auf. Du bist ja mit dem Zug gekommen. Da bist du gleich. Da bist du gleich im Westbahnhof gelandet, ne? Oder bist zum Hauptbahnhof. Okay, aber jedenfalls auf dieser Strecke, die damals die privaten Firmen gebaut haben, bist du da hineingefallen. Jetzt mit der ÖBB, genau. Wie gibst du uns? Du gibst mir alle Links für die Shownotes, gibt es irgendwelche Dinge, die du uns quasi, wo wir dich online finden können auf Twitter etc.

SPEAKER_01

Ja, also auf Twitter bin ich nicht sehr aktiv. Mein Handle ist at holger21m. Und ansonsten auf LinkedIn findet man mich.

SPEAKER_03

Das hauen wir rein. Vielen Dank für diese Folge. Ich bin hardcore bullish jetzt plötzlich. Und ich bin nicht so in diesen Podcast hineingegangen. Bis zum nächsten Mal, liebe Holger.

SPEAKER_01

Vielen Dank, Nico, dass ihr da sein durfte. Das war super. Danke.

SPEAKER_03

Danke dir. Cool. Ich hoffe, euch hat diese Folge von Was Bitcoin bringt gefallen. Und wenn dem so ist, dann lasst doch gerne 5 Sterne bei Apple Spotify da oder ein Like auf YouTube, ein Subscription auf YouTube. Das freut mich auch immer. Da könnt ihr dann auch Kommentare hinterlassen oder ihr schreibt mir eine Mail an hallo at wasbitcoin bringt.com. Vielen Dank auch an die absoluten Legenden von euch, die das Ganze über Fountain hören oder andere Value for Value Apps und immer wieder auch Satz rüberschicken. Dafür bin ich mega dankbar. Das ist mega motivierend. Besucht auch unbedingt meine Sponsoren, unsere Sponsoren, die uns unterstützen und auch Codes zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel Coinfinity, wie 21 Energy, wie Bitbox, wo ihr mit was Bitcoin bringt, günstiger einkaufen könnt. Und die Liste an Vorteilen, die euch dieser Code bringt, die ganze Zeit, die könnt ihr auch finden auf was Bitcoinbringt.com. Schaut euch da unbedingt die Vorteile an. Vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Euer Nico.