Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch

Die Psyche des Bärenmarktes: Wer jetzt aufgibt, bleibt arm | Johannes Decker

Binifico Season 5 Episode 38

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Der Bitcoin-Bärenmarkt drückt nicht nur die Kurse, sondern bringt bei vielen Investoren auch tiefsitzende Emotionen an die Oberfläche. Wenn das Portfolio schrumpft, regieren plötzlich Angst, Scham oder Wut den Alltag. In dieser Folge spreche ich mit Coach Johannes Decker darüber, warum fallende Preise das perfekte Spiegelbild für unsere innere Verfassung sind und wie wir lernen, diese volatilen Phasen als Werkzeug zur persönlichen Weiterentwicklung zu nutzen. Statt unüberlegt in Panik zu verkaufen oder den Markt auszuagieren, zeigt sich die wahre Kunst des HODLns in der Fähigkeit, erst das eigene Nervensystem zu regulieren, bevor folgenschwere finanzielle Entscheidungen getroffen werden. 

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* Marketingmitteilung. Keine Anlageberatung. Investieren birgt Risiken. Transaktionen mit Bitcoin können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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SPEAKER_03

Willkommen zurück, meine Lieben, bei Was Bitcoin bringt, der Bitcoin-Podcast aus Wien präsentiert von Coinfinity. Heute sprechen zwei Männer, der Johannes und ich, Servus Johannes, hallo Nico, über Emotionen, über unsere Emotionen, über Emotionen generell, über Angst, über Scham, über Wut. Und das alles vor dem Hintergrund eines Bitcoin-Bärenmarktes, eines fallenden Bitcoin-Preises, eines Jahres, in dem man confrontiert wird mit Dingen, die wir eigentlich letztes Jahr schon wieder vergessen hatten. Und ich glaube, es ist wahnsinnig wichtig, dass wir die Möglichkeit haben, über das alles zu sprechen. Denn es gibt eben auch andere Dinge außer Technologie und Dezentralisierung. Es geht um die Frage, was macht es eigentlich mit uns und wie können wir auch vielleicht die negativen Phasen nutzen, um ein bisschen in uns selber reinzuschauen, uns besser kennenzulernen und auch zu wachsen in diesem durchaus herausfordernden Umfeld, nicht nur im Bitcoin-Markt, sondern generell auch in der Welt. Ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Folge und nicht vergessen, ich weiß, dass viele von euch da draußen noch immer keine Hardware-Wallet haben. Es ist schockierend, aber es stimmt. Holt euch eine Bitbox O2, Bitbox O2 Nova auch für iOS, für iPad und für das iPhone. Und mit dem Code, was Bitcoin bringt, gibt es die um 5% günstiger. Und jetzt geht's los mit dieser Folge mit Johannes Decker. Herzlich willkommen zurück, Johannes Decker, bei was Bitcoin bringt. Servus. Hallo Nico. Mein Lieber, wie geht's dir? Wie lange bist du schon aus Thailand zurück? Wir werden das jetzt nicht daten, das Ganze, aber ich weiß, dass du erst vor kurzem wieder zurück nach Europa gekommen bist und dieser Kontrast ist immer ganz interessant.

SPEAKER_00

Ja, mir geht es sehr gut. Ich bin sehr glücklich, wieder in Wien zu sein. Ich liebe diese Stadt. Und ich bin vor zwei Wochen aus Thailand wiedergekommen. War eine wunderschöne Zeit. Wir waren ja drei Monate da, meine Partnerin und ich. Und ja, jetzt wieder im Frühlingseuropa. Und das schätze ich sehr, wenn die Tage länger werden. Aber es ist schon Kontrast, definitiv, ja.

SPEAKER_03

Ja, gut, aber der Kontrast ist vor allem natürlich, wenn du im Winter zwischen Thailand und Europa hin und her fliegst.

SPEAKER_00

Gibt es eigentlich Bitcoiner? Es gibt Bitcoiner. Es gibt Bitcoin-Meet-Ups da. Ich habe immer wieder welche besucht und da sind die Menschen generell offen für. Aber es ist jetzt nicht so, dass du durch die ganzen Cafés gehst und da die Schilder sind, hier kannst du ein Bitcoin zahlen. Also zumindest da, wo ich war, Kopangan, noch nicht so, ja. Aber die, die man da trifft, sind meistens auch Ex-Pats, nehme ich an. Ja, ja, sind Expats. Aber die haben schon, das ist interessant, also die haben schon verstanden, dass Bitcoin das Ding ist und nicht irgendwelche Altcoins oder sowas. Also ich glaube, das Bewusstsein ist auch in Thailand darüber gekommen. Aber es sind, wie du gesagt hast, viele Expats, die darüber kommen. Und ja, also da ist aber Bitcoin. Symbolisiert auch da viel Freiheit, weil viele, die darüber kommen, haben verstanden, okay, Europa zieht sie nicht mehr so und die gehen dann rüber und dann ist Bitcoin eben auch ein Thema da. Also das ist schon da angekommen.

SPEAKER_03

Ist auch ein bisschen Selection-Bias in Thailand, weil das ist ja eigentlich eine klassische Auswandererdestination von denen, die irgendwie das harte Leben in Deutschland hinter sich lassen wollen. Ja, ja, gibt es einige, ja, ja. Hast du den Krieg mitbekommen? Also quasi auch direkt in Form von Folgen.

SPEAKER_00

Das ist ein spannendes Thema. Also klar, ein bisschen News natürlich mitbekommen, was da ist. Ich habe es kurzzeitig mitbekommen, dass einige Tankstellen zum gewissen Zeitpunkt dann eben keinen Sprit mehr hatten. Also das wurde dann irgendwie so ein bisschen ein, zwei Tankstellen runtergefahren, aber nach ein paar Tagen war das wieder ganz normal. Wie das jetzt gerade ist, weiß ich allerdings nicht und wie sich das generell auswirkt. Aber da bin ich auch jetzt gar nicht so tief drin, wie sich das auswirkt mit den ganzen Routen. Aber ja.

SPEAKER_03

Du begleitest ja Menschen auf ihrer beruflichen, persönlichen Reise als Coach, auch mich seit einiger Zeit, seit eigener Zeit ist gut, eigentlich schon seit was drei Jahren. Ja, fast vier Jahre. Fast vier Jahre. Crazy, crazy, wie alt wir werden. Wie machst du das, wenn du remote unterwegs bist?

SPEAKER_00

Das ist einfach eine Zoom-Angelegenheit. Ich arbeite mit Menschen entweder online über Zoom oder eben offline, je nachdem, wie es sich gerade ausgeht, ob man jetzt am gleichen Ort ist. Und im Endeffekt ist es ja so einfach, man begegnet sich und es geht ja darum, erstmal mit sich in Verbindung zu kommen. Und das kann man online auch wirklich gut umsetzen. Was manchmal hilfreich ist, wenn man sich offline schon mal gesehen hat. Ja, ich glaube schon. Bei uns beiden, wir checken ja immer wieder ein, da komme ich nach Wien rüber oder auf irgendwelchen Konferenzen. Und ja, das klappt richtig gut. Und natürlich auch der Vorteil tatsächlich, auch die Zeit. Du hast deinen Podcast, du hast noch weitere Projekte, die kommen, Familienvater, drei Kinder und dann auch immer wieder örtlich zusammenzukommen, das kostet ja auch Zeit in der Zeit, wo sich so viel bewegt. Und online ist es ganz angenehm, du planst jetzt ein, wir haben meistens morgens um neun unsere Termine und dann machen wir unsere eineinhalb Stunden und dann geht jeder wieder seinen Weg. Und das klappt sehr, sehr gut tatsächlich. Auch in Thailand. Auch mit den anderen, nicht nur mit mir. Ja, ja, klar. Also es ist ein sechs Stunden Zeitunterschied. Und ich arbeite ja nach Österreich, Deutschland und Schweiz. Da sitzen die, also meistens in Deutsch, aber Englisch wäre auch kein Problem. Und genau. Und das macht mir einfach Freude. Ich mag das. Ich mag das einfach, so Menschen in den Raum zu halten, zu begleiten und wirklich wieder zu uns zu kommen. Und mein Fokus ist ja jetzt weniger, also wie man jetzt das Business aufbaut an sich, sondern wirklich die innere Reise, mit Emotionen umzugehen, mit sich zur Ruhe zu kommen, präsent zu sein. Und das bereitet mir Freude. Ich mache das seit über zehn Jahren jetzt und ja, es ist schön, dass es die digitale Welt das eben auch ermöglicht, ja.

SPEAKER_03

Emotionen sind ein gutes Stichwort für das, was wir heute besprechen wollen, weil wir sind ja jetzt in einem Bärenmarkt bei Bitcoin. Das heißt, die Preise gehen runter, gehen sie zwischenzeitlich wieder rauf, dann herrscht wieder kurzzeitig Begeisterung, das führt aber dann in einen Bärenmarkt, beim nächsten Verfallen wieder nur zu einer größeren Enttäuschung. Hast du es persönlich miterlebt, beispielsweise Oktober vergangenen Jahres, beziehungsweise November, als wir wirklich runtergeknallt sind? Hast du da einen Vibeshift gespürt quasi bei den Leuten, mit denen du Kontakt hast oder auch bei dir selbst?

SPEAKER_00

Also bei mir selbst tatsächlich nicht mehr. Das hatte ich aber schon in den Jahren davor angucken dürfen. Ich habe aber generell, also wenn du vom Bärenmarkt gerade sprichst, dann merke ich so generell diese konjunkturelle Stimmung. Also ich würde das gerne nur ein bisschen ausweiten. Bitcoin-Bärenmarkt, ja, der wird auch wieder hochgehen, aber wenn ich mir generell so diese Stimmung angucke oder reinspüre, das merke ich tatsächlich. Du hattest ja eben gesagt, ich komme aus Thailand wieder, nach Europa, bin jetzt seit zwei Wochen wieder in Europa und ich merke, im Vergleich zu, wo bevor ich geflogen bin oder noch vor einem Jahr, ist energetisch, also ich spüre es zumindest so, ist wie eine Schwere mehr drin. Und auch wenn wir in die Nachrichten reingucken, dann kriegen wir mit, dass sich da einiges bewegt einfach. Die ganzen Konflikte, Kriege, die da aufstehen. Und ich glaube, wir kriegen immer mehr mit, dass sich im Außen Dinge verändert und dass Dinge gerade ja wirklich nach unten gehen, ohne das jetzt erstmal zu bewerten, gut oder schlecht. Aber das kriege ich schon mit, ja.

SPEAKER_03

Aber glaubt, also woran liegt das deiner Meinung nach? Und deswegen bleiben wir vielleicht, also nicht bei Bitcoin, aber generell beim Geld, liegt es daran, dass die Leute merken, dass es ihnen, dass es quasi sich nicht mehr ausgeht, weil dass die in den Nachrichten negative News rüberkommen, ist ja wirklich nichts Neues.

SPEAKER_00

Ja, ja. Das ist eine gute Frage und das ist ein spannendes Thema. Was mich ja interessiert, ist jetzt, klar, natürlich, was entwickelt sich weltwirtschaftlich und so, aber was mich natürlich auch in meiner Rolle als Coach natürlich am meisten interessiert ist, was macht das mit dem, was im Außen passiert, mit uns als Individuum? Und das ist tatsächlich unterschiedlich. Also ich bringe mal so drei Dynamiken mit rein. Das eine ist erstmal Angst. Angst um die wirtschaftliche Situation und Sicherheit. Weil fallende Kurse, sinkende Wirtschaft hat was damit zu tun, dass unser Einkommen vielleicht geringer wird, unser Vermögen. Und das macht was mit uns. Und es kann ja auch sein, es muss ja gar nicht sein, dass es existenziell bedrohend ist, aber es kann ja auch sein, dass der Multimillionär auf einmal sein Portfolio um 15% kleiner wird, er noch so viel Geld zum Leben hat, also darum geht es dann gar nicht. Aber alleine die Tendenz, dass das Geld weniger wird und dass die Angst damit verbunden ist, macht etwas mit uns.

SPEAKER_03

Bleiben wir, du hast gesagt, drei Dinge, ja, merken wir uns die mal, dass es drei Dinge sind, oder? Aber bleiben wir mal bei Nummer eins, Angst. Für mich auch eines der Leitmotive auf jeden Fall. Und man merkt es halt in einem Bärenmarkt besonders. Man sagt zum Beispiel, dass die positiven Auswirkungen von steigenden Kursen nicht halb so gut sind, wie negative Kurse schlimm sind. Das heißt, die Angst greift dich einfach richtig und so funktioniert dann ja auch so ein Markt. Du kriegst Angst und dann denkst du, ich halte das durch. Dann kommt die Phase Nummer 1, sie sagen, ah ja super, Bitcoin geht runter, wir können einsteigen. Dann kommt die Phase Nummer zwei, okay, jetzt kaufe ich den Tipp und dann irgendwann einmal hat man kein Geld, mehr den Tipp zu kaufen. Dann geht es rauf und man denkt sich, ah, es ist vorbei und dann geht es erst recht wieder runter und die Angst ist die treibende Emotion, die wirklich die Leute aus dem Markt hinaus quetscht über die Monate.

SPEAKER_00

Ja, ja, ja, ja. Also erstmal muss man ja sagen, erstmal, was ist überhaupt Angst? Angst ist erstmal eine Emotion, in der Emotion aus dem Lateinischen E-Movere ist Energie in Bewegung. Also jede Emotion ist erstmal einfach nur eine Energie in Bewegung. Sehr nüchtern betrachtet, objektiv. Und die Angst ist menschlich. Also Angst ist weder gut noch schlecht. Angst ist ja auch ein sehr guter Motivator. Also Angst treibt uns ja auch an, komme ich gleich nochmal drauf zu. Und erstmal ist da diese Angst. Und an der Angst ist auch erstmal kein Problem, da ist dann Angst. Jetzt ist aber die entscheidende Frage, wie gehen wir mit der Angst um? Das ist eigentlich der Hauptaspekt, weil dass Kurse runtergehen, dass Angst kommt, das ist Teil der menschlichen Erfahrung. Es geht nicht darum, dass wir in dieser Welt sind, komplett angstfrei sind, weil dann wären wir evolutionär auch schon verschwunden. Und der Kunst ist, Buddha hat das mal so schön gesagt. Schmerz kommt und geht, aber Leid fügen wir uns selber zu. Das heißt, die entscheidende Frage ist, wenn da Angst ist, wie gehe ich in dem Moment mit der Angst um? Und es gibt Menschen, die dazu tendieren, da ist Angst, und die sich dann in diese Angst wie reinsteigern, im Sinne von, ich muss jetzt noch viel mehr machen, ich muss noch mehr tun, ich muss noch mehr Wissen anhäufen, ich muss noch mehr Kontrolle gewinnen, um diese Angst im Zaune zu halten, um diese Angst quasi nicht fühlen zu müssen. Und das sorgt aber dafür, wenn wir andauernd damit beschäftigt sind, diese Emotionen runterzudrücken oder nicht fühlen zu wollen, dass wir mit etwas beschäftigt sind. Bei den einen ist es, ich tue ganz viel im Außen und bei anderen ist es so, dass sie sehr viel anfangen zu denken. Also dass sie sich mit Gedanken, machen sich Szenarien und entwickeln Gedankenschleifen und verlieren sich vielleicht auch mal in diesen Gedankenschleifen drin und sind dann permanent mit Denken beschäftigt, anstatt wirklich im gegenwärtigen Moment zu leben. Und das zieht Energie.

SPEAKER_03

Das ist auch eine der ganz entscheidenden Einsichten auch der Stoika von Seneca über Marco Aurel bis Epic Day, die sagen, übertragen denn sie, die sagen, also nichts kann so schlimm sein wie die Sorgen, die du da quasi vorher machst. Also du vergrößerst das Problem nur. Aber ich glaube eben, dass auch aus meiner eigenen Erfahrung, dass Bitcoin und generell Kurse das extrem schön vorspiegeln. Weil die Reaktion, was ist die Reaktion? Die Reaktion ist, eigentlich gar nichts machen. Buy and hole. Daher kommt hodl. Und das ist eben nicht nur bei Bitcoin so, das ist bei den meisten Asset-Klassen, die langfristig funktionieren so. But the menschliche Kopf, die Angst treibt dich, wie du richtig gesagt hast, so etwas tun zu wollen. Und ist das nicht auch verständlich, dass man sich denkt, ich muss etwas unternehmen aufgrund dieser Emotion. Ich muss etwas tun und nicht nur untätig rumstehen. Man wird ja dafür auch verurteilt, wenn man untätig rumsteht.

SPEAKER_01

Ganz kurz, wir stürzen uns jetzt mit dir in die Welt der KI, was KI kann, der neue Podcast auf YouTube, Apple, Spotify. Unbedingt ein Abo dalassen, es wird wild.

SPEAKER_00

Das ist ein spannender Punkt, weil es, glaube ich, sehr gesellschaftlich geprägt ist, dass wir, wenn etwas ist, dass wir immer mit etwas, ich muss etwas tun erzogen werden in dieser Gesellschaft, du musst leisten, du musst etwas tun. Aber so wie wir etwas tun, gibt es ja auch, wenn wir Start drücken, müssen wir auch irgendwann mal Pause drücken. Und das ist das, was wir als Gesellschaft, gerade so, ich sag mal, Deutschland, Österreich, Schweiz, nicht so viel gelernt haben, Pause zu drücken, anzuhalten. Denn wenn wir andauernd auf dem Gas sind, dann ist irgendwann der Sprit leer. Oder dann überdreht der Motor. Das heißt, die Kunst besteht darin, eine gesunde Balance zu finden zwischen Tun und Anhalten oder Nicht-Tun. Und das ist etwas, was wir eben als Gesellschaft sehr viel konditioniert haben, dieses Tun und darin ist auch nichts verkehrt. Aber wenn es nicht in der adäquaten Balance ist zum Nicht-Tun, zur Pause, dann kommen wir in so ein Übertun rein und können entweder ausbrennen, sind dauerhaft gestresst, machen uns sehr viele Sorgen und wir verschlimmen bessern die Sachen. So nach dem Motto, ich koche jetzt irgendwie ein Rezept und ich tue die ganze Zeit und hier packe ich noch einen Gewürz rein und das noch rein und hier koche ich noch und das packe ich noch in die Suppe rein. Ich komme jetzt nicht aus dem Kochbereich, aber ich glaube, jeder kriegt die Metapher, dann verkochen wir die Suppe oder das Essen. Und im Bitcoin ist es so, ja, die Angst ist wichtig, dass wir mal gucken, okay, wir müssen vielleicht nicht alles durchhalten, sondern können ja auch immer kleine Teile ab einem gewissen Punkt verkaufen. Aber generell, ich glaube, da sind wir uns einig und da sprichst du auch wieder in einem Podcast drüber, dass Bitcoin, das wird auch wieder hochgehen.

SPEAKER_03

Das ist ja der Punkt. Also du verkaufen möchtest du ja nicht in der Angst. Also auch ich nicht. Ich habe oft in der Angst verkauft und ich habe oft Verluste realisiert und dann fühlt sich das kurz gut an und langfristig merkst du, dass du Blödsinn gemacht hast. Und da rede ich jetzt von der Vergangenheit. Ich habe dieses Mal auch präventiv. Ich habe darüber ein Video gemacht. Aber nicht Bitcoin, sondern quasi meine Bitcoin-Wetten möchten, wenn man so sagen möchte. Also Mining-Aktien, Treasury and Bitcoin, Paper Bitcoin sozusagen, also ATPs, verkauft. Allerdings bei mir, Gott sei Dank, diesmal, weil ich ja mein eigenes emotionales Umfeld schon kenne, zumindest noch rechtzeitig, also nicht in der Panik. Weil es ist da richtig runtergekracht und ich gehe auch davon aus, das ist zumindest mein Base Case, dass wir dieses Jahr noch zumindest die gesehenen Teefs, wenn nicht sogar weiter runter, noch sehen, weil die Angst auch als Teil eines Bärenmarkts notwendig ist in der Masse, die muss wirklich erst alle schwachen Hände aus dem Markt rausquetschen. Und es wird halt am Markt immer der Schmerz auch maximiert. Und deswegen sollte man darauf vorbereitet sein. Das Problem ist nur, darauf wollte ich hinaus, verkaufen, wenn wir über Verkaufen sprechen, dann willst du ja nicht, dass du die Angst verkaufen solltest du eigentlich in der Euphorie. Aber das ist so, also das fällt mir. Also ich werde mal schauen, ob ich im nächsten Pull-Markt es schaffe, in der Euphorie so Content zu machen und sagen, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um uns zu verkaufen. Weil diesmal ist mir das nicht gelungen.

SPEAKER_00

Ich würde sogar auch da sagen, wir haben gerade über Angst gesprochen. Kommen gleich noch zu den zwei anderen Emotionen. Ja, bitte. Angst, also generell ist es ja so, da ist Angst und die Kunst besteht ja darin, dass wir erstmal diese Angst regulieren. Dass wir quasi nicht diese Angst und jetzt aus der Angst handle ich, sondern da ist Angst, das ist menschlich. Aber ich fühle erstmal diese Angst. Weil das ist das, was ich eben sagte. Da ist Angst und wir sind darauf konditioniert, ich muss etwas tun. Ja, da ist Angst, ich muss irgendwas in Bewegung setzen. Stattdessen innehalten und einfach mal diese Angst Raum geben. Ah, da ist Angst. Dann fühle ich mal diese Angst, weil dann wird es in mir ruhiger. Und dann kann ich, ich hab ein schönes Beispiel, kam ja gestern, wenn du so eine Schneekugel hast, kennst du bestimmt, gibt es hier einige Souvenirs auch in Wien.

SPEAKER_03

Ich glaube, die wurde in Wien auch erfunden.

SPEAKER_00

Ja? Das kann sein. Also passt dann auch ganz gut, ne? Diese Schneekugel, wenn du die andauernd schüttelst, andauernd mit der Angst bist, dann heißt, hast du den Schnee die ganze Zeit in der Kugel und du kannst nicht klar durch diese Schneekugel gucken, weil immer wieder so Schneeflocken drin sind. Aber wenn du stattdessen einfach sagst, hey, komm, da ist Angst, ich nehme diese Angst wahr, ich fühle sie, ich lasse mal die Schneekugel einfach ein bisschen stehen. So, ich atme, komm zu mir, dann sinkt der Schnee und dann kann ich klar da durchgucken und kann ich immer noch entscheiden, hey, aus so einer logisch rationalen Ebene, will ich jetzt verkaufen? Will ich vielleicht nur einen Teil verkaufen? Will ich alles verkaufen? Will ich gar nichts verkaufen, aber ich bin nicht mehr emotionalisiert. Das Gleiche, und da wollte ich jetzt auch hinaus, in dem Bullenmarkt, wenn da Euphorie ist, auch nicht in der Euphorie verkaufen, sondern wenn da Euphorie ist, die riesige Euphorie ist ja eine sehr starke Freude, auch diese Freude zu fühlen, diese Euphorie und auch da die Schneekugel mal stehen lassen. Die Euphorie fühlen, dann setzt diese sich und dann können wir immer noch aus einer inneren Stille heraus rational überlegen, okay, jetzt macht Sinn, X Prozent zu verkaufen, nichts zu verkaufen oder was auch immer.

SPEAKER_03

Das Problem mit der Euphorie ist ja nicht, dass du nicht verkaufst oder dass du, dass du verkaufst. Das Problem mit der Euphorie ist, dass du dann nachkaufst, weil du Angst hast, noch mehr zu verpassen. Also so entstehen dann die Übertreibungen im Kurs, nicht, dann kommen die Leute rein und sagen, um Gottes Willen, das geht noch weiter rauf und so weiter. Auch das haben wir alle schon erlebt, ja. Und ich glaube, das, was du beschreibst, mit Angst erstmal zulassen, auch nicht direkt reagieren, das kann man sehr gut vergleichen mit ähnlichen Situationen in unterschiedlichen Lebens, nicht Phasen, aber unterschiedlichen Lebenssituationen. Das heißt, was ich meine, ist, es kann sein, dass der Preis mal runtergeht und du bist total beschäftigt und hast gar keine Zeit, dich wirklich damit zu beschäftigen und dich davon ablenken zu lassen, oder es kann sein, dass der Preis runtergeht und du bist beispielsweise gerade auf Urlaub und hättest jetzt Zeit und dann trifft dich das plötzlich, weil du quasi mental raum hast dafür. Aber is this not, also wirklich tricky is it deswing, weil die Angst, wie du auch schon angedeutet hast, ja nichts ein negatives per se ist. Die Angst kommt ja daher, dass we darauf konditioniert sind, auf Raubtiere and other Gefahren zu achten anders and darauf zu reagieren. Also das heißt, we are offenbar biologisch darauf ausgelegt, auf Angst zu reagieren und müssen erst auf die ganze harte Tour lernen, dass die Reaktion auf die Emotion eigentlich negativ ist oder in den meisten Fällen in unserer modernen Welt nicht mehr notwendig ist, sondern eher die einzige Reaktion auf die Emotion ist durchatmen und sein zu lassen.

SPEAKER_00

Wenn sie unbewusst ist, wenn jetzt ein Säbelzantiger vorhin steht, war das früher sehr hilfreich, dass wir dann darauf reagieren. Aber heutzutage ist es so, dass wir Menschen schon bei der kleinsten News in den Nachrichten unbewusst diese Angst ausagieren, also sofort was mitmachen. Und das ist eben der entscheidende Faktor. An sich ist kein Problem, die Angst als Antrieb zu nutzen oder auch als Motivation, nur wir dürfen uns darüber gewahr sein, dass ich das gerade ausagiere. Aber viele Menschen sind sich dem nicht bewusst. Und ich stelle immer die Frage auch im Coaching, ich glaube auch dir schon gestellt, was ist das sicherste Gefängnis? Und das sicherste Gefängnis in dieser Welt ist das Gefängnis, von dem wir nicht wissen, dass wir drin sitzen. Die meisten Menschen agieren ihre Emotionen aus und sie wissen noch nicht mal, dass sie gerade unbewusst emotionalisiert sind und üben einfach die Muster auf, die sie vielleicht als kleines Kind schon konditioniert bekommen haben, wie sie mit einer gewissen Emotion umzugehen haben und sind sich dem Muster nochmal gar nicht bewusst. Das heißt, und das ist das Schöne, worauf ich auch, oder wir beide auch in dieser Folge drüber sprechen möchten, der Bärenmarkt ist aus einer monetären Sicht, also aus einer Wertentwicklung, eher ein Schmerz. Das verstehe ich. Und da habe ich auch Mitgefühl und das betrifft uns alle. Aber er ist auch ein Geschenk. Er ist ein Geschenk deshalb, weil es uns die Möglichkeit gibt, mit unseren inneren Themen, die wir vielleicht unser Leben lang schon mittragen. Und dadurch, dass wir jetzt mit dem Kurs in Berührung gehen, in Kontakt kommen, dass wir auf einmal merken, boah, das macht etwas mit mir. Und ich habe eine schöne Metapher dafür, wenn du dir mal so ein Lagerfeuer vorstellst.

SPEAKER_03

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SPEAKER_00

Wenn du ein Lagerfeuer hast, so draußen, ich war früher so im Zeltlager fehlt, ich mag das tatsächlich sehr, ich bin großer Freund, ich mag diesen Feuergeruch. Wenn du so ein Lagerfeuer hast, wenn du zu weit von dem Feuer wegstehst, dann bringt dir, dann hast du kaum Licht und du spürst die Wärme nicht, weil dann profitierst du nicht davon. Und auf der anderen Seite, wenn du zu nah an dem Feuer drin bist, zu lange, dann verbrennst du, dann schadet es dir. So. Und die Kunst, was wir Menschen jetzt gerade feststellen, ist, dass Feuer, Bitcoin, der Bitcoin-Preis symbolisiert das Feuer und das geht auf einmal ein bisschen runter. Das heißt, das Feuer wird weniger und wir merken so, boah, wir stehen jetzt gerade eigentlich zu weit weg von dem Feuer. Und dann ist eben die Kunst, nicht zu entweder komplett rauszugehen, aber auch nicht zu sehr uns reinzusteigern, dass wir jetzt ganz, ganz nah ans Feuer gehen und dann läuft die Gefahr, dass wir uns verbrennen. Das heißt, die Kunst besteht darin, immer genau den richtigen Abstand zum Feuer zu finden, in Abhängigkeit davon, wenn das Feuer wieder größer wird, ein bisschen nach hinten, sonst verbrennen wir uns. Wird das Feuer kleiner, wieder ein bisschen näher ran. Und das ist die Kunst, worauf ich gerne verweise, dass wir lernen, dass wir uns unabhängig davon machen, wie der Preis ist, wenn es um unser Wohlbefinden geht, und dass wir lernen, den exakt dienlichen Abstand zu finden, das uns das Feuer nähert, aber es nicht uns verbrennt.

SPEAKER_03

Ja gut, ich meine, der leichteste Ansatz dafür ist einfach lang genug dabei sein und bereits so weit im Blue sein, dass es dir einfach ein bisschen egal sein kann. Und dass das ist halt, aber das sind die wenigsten, das muss man auch fairerweise sagen, weil wir sind jetzt auch wieder auf Niveaus, die vor fünf Jahren schon da waren. Das heißt, die Chance, dass jetzt der große Reichtum ausbricht, ist eigentlich gering. Ich frage mich jetzt gerade, also du hast gesagt, Bären mag das Geschenk und bist dann aber nicht so weit gegangen, dass du gesagt hast, weil ja die Kurse günstig sind, können wir jetzt decken. That is the classical answer to that. You have schon so many other here, that's it. But what I mean is auf the one, nah, is this not. There are millions of people emotional on the price of an asset that digitalism is that 90% of them and they either verrückt halt. And we live, wie soll ich sagen, fast in einer volatilität is, wenn du sie langfristig aushältst, finde ich total positiv. Ich glaube, das ist Illusion und es ist besser, damit umgehen zu können. Ich glaube, das merken jetzt zum Beispiel auch in der Geopolitik oder auf anderen Märkten immer mehr Menschen.

SPEAKER_00

Yeah, yeah. Umso wichtiger ist es, dass wir in der Lage sind, damit adäquat umzugleichen, du kannst ja auch eine Beziehung nehmen, da ist ja auch nicht immer Stabilität. Wir sind jetzt Männer und wir wissen, unsere Frauen, die haben auch ihren Zyklus und das ist manchmal leichter und manchmal nicht. Anyway, aber auch da hast du auch mal eine gewisse Volatilität drin oder generell im Leben, mit dem Körper, mit dem Wohlbefinden. Und die Kunst besteht ja darin, und ich finde, das kann man am Bitcoin sehr, sehr gut lernen, mit dieser Volatität, die im Außen gegeben ist. Da änderst du und ich und der Einzelne von uns auch nichts dran, wie der Bitcoin-Kurs sich entwickelt. Aber wir können so unglaublich viel durch diese Entwicklung für unser Leben lernen, was wir dann in andere Lebensbereiche überbringen können. Also Volatilität, ich lerne von dem Bezug zu Bitcoin. Jetzt sind wir hier im Bitcoin-Podcast, deswegen werden viele dazu das gut verstehen können. Aber das kann ich auch adäquat auf meine Partnerschaft beziehen. Das kann ich adäquat auf die Beziehung zu meinem Körper beziehen. Das kann ich adäquat auf die Beziehung zum Leben generell beziehen. Denn eines darf uns klar sein, ja, ich feiere Bitcoin, ich feiere die Technologie und auch das, was damit möglich ist und die Kurse werden auch wieder hochgehen. Aber im Endeffekt geht es nicht um Bitcoin. Es geht darum, was wir mit Bitcoin haben können. Freiheit, ein erfülltes Leben, Möglichkeiten, ja, einfach uns selbst verwirklichen zu können damit.

SPEAKER_03

Alles Dinge, die wir auch könnten, wenn es Bitcoin gar nicht reell ist. Richtig, richtig, richtig, richtig, genau, genau, genau. Aber viele, also da draußen sitzen jetzt wirklich tausende Menschen, die vielleicht auf diese Idee, ihm vielleicht sogar mich eingeschlossen, auf die Idee, dass man sein Leben selbst gestalten kann, selbst in die Hand nehmen kann, selbst verbessern kann, wäre ohne Bitcoin gar nicht gekommen. Das ist das, was Bitcoin für mich auch wahnsinnig powerful macht, weil du plötzlich die Leute rausreißt aus dem passiven auf stärkere Gestaltung. But auch teilweise mit Härte, also quasi mit Verlusten, mit schlechten Tagen. Viele haben jetzt auch natürlich das Handtuch geworfen. Also bei jedem, der den Kanal unsubscribed, denke ich, okay, this is einer der Bitcoin jetzt nicht mehr sehen will. Der hat den Verlust verkauft und will jetzt nichts mehr davon hören. Das gibt's auch oft.

SPEAKER_00

Und dann ist er in dem Fall sehr weit weg vom Feuer gegangen. Das Feuer geht kleiner und sagt so, boah, ich schmeiße jetzt alles hin, anstatt das jetzt für sich was zu lernen, sagt er, haut er weg. Ich kann es auch verstehen, das ist auch menschlich. Und umso wichtiger finde ich, dass wir jetzt auch über diesen Aspekt sprechen, dass wir einfach sehen, hey, der Kurs ist, wie er ist. Ich habe dann gekauft, wann ich gekauft habe. Aber ich kann jetzt dadurch für mich einfach unglaublich viel lernen. Und ich mag jetzt auf die zweite Sache kommen, wenn ich.

SPEAKER_03

Ich wollte gerade darum bitten, damit wir unsere Struktur, damit wir die Struktur erhalten.

SPEAKER_00

So, das eine ist Angst, Angst, existenzielle Angst, so. Aber für viele Menschen ist es nicht Angst, die sie beschäftigt, vielleicht jetzt mehr bei dir oder ich glaube bei vielen in der Community, aber eine andere Emotion ist Scham. Denn viele Menschen, die sich mit Bitcoin beschäftigt haben und mit einem steigenden Preis, die haben darüber gesprochen, mit ihrer Familie, haben vielleicht ein Business darin gemacht und auf einmal geht der Kurs runter. Und wenn die Emotion Scham nicht gefühlt ist, also wenn wir die Emotion von Scham nicht integriert haben, dann hängt unsere Identität damit ab. Das heißt, Menschen identifizieren sich mit Bitcoin, der Kurs geht runter und wenn sie die Scham darunter nicht gefühlt haben, dass sie sich unbewusst schämen, diese Scham aber nicht fühlen und dann noch mehr machen und versuchen wieder eine neue Rolle, eine Identität darum aufzubauen. Das heißt, einige im Bitcoin Space, ich inkludiere mich, als ich im Bitcoin Space reingekommen bin, Angst war gar nicht so meine Emotion, bei mir war es dann eher Charme tatsächlich früher. Eine Identität mit und um Bitcoin aufgebaut zu haben. Aber dann habe ich quasi meine Identität an den Preis gekoppelt, Bitcoin geht hoch, ah, mega, Bitcoin geht runter und ich habe aber meine Scham dahinter noch nicht gefühlt, dass ich dann quasi ein Identitätsproblem bekommen habe. Und da ist das gleiche Prinzip. Da ist Scham, anstatt die Charme auszuagieren, sondern einfach diese Charme zu fühlen, zu regulieren und dann zu merken, hey, ich muss mich mit nichts identifizieren. Weil immer wenn ich mit etwas identifiziert bin, bin ich auch abhängig davon.

SPEAKER_03

Na gut, das hat ja auch mit deinem Umfeld zu tun, nicht? Du wirst ja dann oft, wenn du dich eben auch zumindest zeitweise damit identifizierst, dann bist du vielleicht der, der die ganze Zeit über Bitcoin redet, hast du nicht gesehen, hast schon eine Hardware-Wallet, hast du den neuen Michael Saylor-Video gesehen, schickst das weiter im Freundeskreis und dann geht der Preis runter. Und all diejenigen, die sich vorher vielleicht ein bisschen doof vorgekommen sind, weil du in Bitcoin warst und sie nicht, sind jetzt plötzlich wieder für sich smart, weil du bist ja in Bitcoin und sie nicht bist und lassen dich das dann auch spüren.

SPEAKER_00

Genau. Und das wiederum kann, wenn wir das noch nicht integriert haben in uns, dann unangenehm sein, weil wir auf einmal sagen, oh, ich schäme mich dafür für das, was ich gesagt habe oder communiziert habe. Und auch da wieder, wir können das ja auch losgelöst sein. Weil wenn wir diese Charme nicht gefühlt haben, die ist ja schon vorher drin gewesen, bevor wir zu Bitcoin gekommen sind, dann gehen wir auch manchmal überdimensional, überverhältnismäßig in die Welt und sagen, hey, das ist das neue Ding und du musst das gucken, das gucken, du bist blöd, wenn du es nicht machst, also auch so ein bisschen belehrend. Das heißt, Menschen, und ich inkludiere mich da in der Vergangenheit definitiv, dass es so ein bisschen überheblich ist. So ein besser. Und immer wenn wir überheblich sind, also uns über Augenhöhe begegen und dann geht der Kurs runter, dann passiert es häufig, dass wir uns unter Augenhöhe begeben und uns schämen. Und auch da wieder das große Geschenk, die Scham zu fühlen, um einfach auf Augenhöhe zu bleiben. Dass wir von vornherein gar nicht erst überheblich auftreten müssen, aber auch im Nachgang, wenn der Kurs runtergeht, uns auch nicht kleiner machen müssen, als wir sind. Sondern wir haben, wir wussten es nicht besser.

SPEAKER_03

Ich frage mich gerade, ob das irgendjemand gelingen kann, im ersten Bärenmarkt, im ersten für sich selbst, all diese Dinge auch zu sehen. Weil man lernt mit der Zeit, also, aber ich habe halt auch wirklich viele Leute, einerseits, die vielleicht als Unsubscribed haben. Ich kann mich erinnern, einmal hat einer geschrieben, er hat bei 100.000 eingekauft. Es hat sicher viele gegeben, die spät gekauft haben, die jetzt unter Wasser sind und das tut mir natürlich auch leid. Also ich bin ja auch davon ausgegangen, dass wir höher aufgehen. Ich habe das jetzt auch nie so gesagt, aber ich hatte ja viele Gäste. Ich hatte auch einige, die gewarnt haben. Also ich habe ihm eben versucht, es ist gar nicht so leicht in einem Bullenmarkt, wenn es raufgeht, Leute zu finden, die davor warnen, dass es auch wieder runtergeht. Ja, es will ja auch keiner hören, ne? Es will, wenn es raufgeht, will es keiner hören. Wenn es runtergeht, will es keiner hören. Nein, wenn es raufgeht, will keiner hören, dass es runtergeht. Es will auch jetzt keiner hören, dass wir noch runtergehen. Obwohl das für mich sozusagen der Zeit, die zeitliche Komponente eines Bärenmarkts, nämlich dass die Angst und die Scham und was auch immer die dritte Emotion ist, sich erst durch den Markt arbeiten müssen, die ist besser definierbar oder besser abschätzbar als alle anderen, auch die preislichen Situationen. Aber es stimmt, das habe ich auch schon festgestellt. Sozusagen Realismus wird dann oft nicht positiv betrachtet, sondern die meisten schalten dann ein, wenn man quasi, ah, wir gehen rauf, wir werden alle reich, auch wenn es weil das Lustige ist ja, in einem Bärenmarkt gehen wir oft monatelang rauf. Wir gehen runter, schnell runter und dann monatelang seitwärts und teilweise rauf. Und dann geht es wieder runter. Und in einem Bullmarkt ist interessanterweise umgekehrt. Also da gehen wir, da gehen wir eigentlich lange Zeit runter und dann schnell wieder rauf. Und das ist so die zwei Seiten quasi der Emotionsmedaille.

SPEAKER_00

Ja, ja. Und ich finde das ein Riesengeschenk und du hattest es eben gefragt oder gesagt, dass sehr, sehr wenig Leute da gut mit umgehen können. Ich glaube, dass wenn sie das aus anderen Lebensbereichen in Umgang mit Emotionen schon gemeistert haben, dass sie das dann quasi auch wieder darauf adaptieren. Sie haben das vielleicht in ihrer zwischenmenschen Beziehung dadurch gelernt und kommen dann zu Bitcoin, gehen da relativ nüchtern dran und sagen so, ja, okay, also ich bin ja jetzt nicht emotionalisiert in beide Richtungen und können das gut handeln, sind die wenigsten klar. Aber geht. Und so sehe ich das Leben auch generell, dass wir in einem Bereich etwas lernen über uns und weil wir bringen uns in alle Lebensbereiche ja selber mit. Im Bitcoin in Bezug zu Geld und Vermögen, in Bezug zu unserer Partnerschaft, Körper etc. Und dass wir lernen, jetzt hier in einem Bitcoin-Podcast, dadurch zu lernen für uns, lernen, mit unseren Emotionen besser umzugehen, um das dann eben auch in andere Lebensbereich reinzubringen. Und ich sage das ja eben, klar, Bitcoin fasziniert viele, aber im Endeffekt, aus meiner Sicht, geht es darum, dass wir ein erfülltes, glückliches Leben leben. Erfüllte Beziehungen haben, du hast drei Kinder mit deinen Kindern, dass du gesund bist, dass du eine erfüllte Beziehung hast, dass es dir und deinen Freunden gut geht. Das ist ja das im Kern, ein erfülltes Leben zu leben. Und Bitcoin ist das Tor, um überhaupt zu wissen, ah, da ist Freiheit möglich und es auch finanziell leisten zu können. Aber das ist ja, darum geht es ja im Kern.

SPEAKER_03

Ist es dann tatsächlich der, also es gibt so ein bisschen dieses Meme auch unter Bitcoinern, die schon länger dabei sind, dass sie eigentlich den Bärenmarkt bevorzugen. Kann es sein, dass das daher kommt, dass du im Bärenmarkt, wie soll ich sagen, ehrlicheren Fortschritt mit dir selbst machen kannst?

SPEAKER_00

Ja, ja, ja. Ich glaube, es liegt einfach daran, dass man auf der einen Seite ein bisschen ruhiger ist, dass dieser ganze Hype so ein bisschen raus ist, weil das ist ja auch, wir müssen ja mal gucken, ich habe ja davon gesprochen, der Bärenmarkt ist ja ein Geschenk, ist ja ein Vorteil auch, weil wir sehen immer so das Kritische, aber ich möchte gerne den Fokus drauflegen. Genauso ist der Bullenmarkt auch ein Nachteil sein, wenn man die Themen, die man in sich hat, Angst, Scham und zu der dritten Emotion kommen wir gleich, dass man die dann gar nicht bewusst wahrnimmt, weil wir sie übertünchen, weil wir es überdecken und uns ablenken, mit denen immer Numbers Goes up. Das heißt, dass wir quasi etwas anderes voranschieben, was uns davon ablenkt, mit meiner Angst, mit meiner Charme ist ja alles toll. Und dementsprechend kann auch der Bullenmarkt eben dazu führen, dass wir nicht ehrlich hingucken. Und deshalb kann ich verstehen, warum manche sagen, hey, Bärenmarkt ist entspannter, ja.

SPEAKER_03

Ähnlich wie zum Beispiel jetzt bei erfolgreichen, keine Ahnung, Workaholics, die sagen, hey, schau mich an, ich bin erfolgreich. Ich habe genau ein schönes Auto, großes Haus, Frau, Freundin, noch eine Freundin. Aber eigentlich quasi sich eigentlich dann im Kern ablenken von ihren Themen und sie hätten alle so eine materiellen Voraussetzungen, sich damit zu beschäftigen, aber haben sich selbst, wie du schön gesagt hast, eigentlich auch ein Gefängnis gebaut, auch um sich selbst da fernzuhalten von diesen Emotionen.

SPEAKER_00

Ja, genau. Weil für sie ist dann so Freundin, zweite Freundin, Haus, Auto, Falk in Business, ist ja auch wieder eine Identifikation damit. Sie zeigen das dann und hey, ich bin, und wie gesagt, ich spreche da ganz ehrlich, das war früher in auch in meiner Reise, ich habe ja vor 16 dann angefangen, war das ja auch mein Thema, dieses mich mit etwas zu identifizieren, um mich dadurch zu definieren. Das Problem ist eben nur dann, wenn das nicht mehr gegeben ist. Wenn die erste Frau von der zweiten Frau erfährt, dann kann es sein, dass beide Frauen weg sind. Wenn das Business nicht mehr läuft, wegen wirtschaftlichen Umschwüngen, dass das Business nicht mehr funktioniert, das Auto wird gefändet oder wird vor die Wand gefahren, dann kommen Drogen hinzu, das wird weiter abgelenkt. Und dieses Rollenbild, mit dem wir uns über all die Jahre identifiziert haben, auf einmal bricht es zusammen. Und das liegt daran, weil wir in den Euphoriezeiten, wo es gut ist, uns mit dem, was in uns ist, eben nicht adäquat beschäftigt haben, es ignoriert haben. Und jetzt zeigt uns quasi der Niedergang oder ich sag mal der Rückgang, ich will nicht Niedergang, aber Rückgang sagen, guck mal hin. Also ich sehe den Bärenmarkt gerade auf einer inneren Reise, wo mein Hauptfokus auch meine Arbeit ist. Da habe ich mich auch drauf fokussiert, eben mit Menschen zu arbeiten, die eben viel machen, die erfolgreich sind, die funktionieren, da eben den Blick nach innen zu richten. Es ist ein Riesengeschenk.

SPEAKER_03

Gilt das auch für die längerfristige längerfristige makropolitisch sozioökonomische Situation im, wie soll ich sagen, untergehenden Westen. Also jetzt ganz hohe Ebene, weil du sagst, weil du sagst, in der Euphorie sind die Dinge verdeckt. Und ich habe schon den Eindruck, dass jetzt, wo die Euphorie eindeutig, also es gibt keine Euphorie. Das kann man, glaube ich, ganz klar so sagen. Es gibt in Europa keine Euphorie, vielleicht gibt es die in Amerika noch ein bisschen. Kann es auch sein, dass wir quasi auch auf einer gesellschaftlichen Ebene jetzt langsam in eine Phase kommen, in der wir uns dann doch wirklich ernsthafter wieder auch auf Erwachsener auch wieder über die Dinge austauschen können?

SPEAKER_00

Oder wird es noch schlimmer? Es wird dann erst besser, wenn es schlimm genug ist. Also bei das ist und das Maß bestimmt jeder selbst. Also wie schlimm muss es für uns selber erst werden, dass wir sagen, okay, jetzt muss ich was verändern? Bei mir war es vor 16 Jahren, wo ich sehr mit mir beschäftigt war und dann hatte ich, war es so schlimm, dass ich dann meine erste Mentorin kennengelernt habe und dann gesagt habe, alles klar, ich habe keinen Bock, ich gucke jetzt nach innen.

SPEAKER_03

Aber ich meine jetzt wirklich auf einer gesellschaftlichen Schwierigkeit.

SPEAKER_00

Ja, komm, komm ich hin, komm ich, komm ich hin. Dann das eine ist ja, weil die Gesellschaft ist ja auch immer definiert durch das Individuum. Das Individuum, dann die Zweierbeziehung, Paare, dann kommen die Gruppen, dann kommt Communities und dann eben auf die gesellschaftliche Ebene und dann eben auf die ganze Welt. Und es fängt immer mit uns an. Und wenn wir jetzt mal so ein bisschen höher spannen vom Bärenmarkt Bitcoin zur Gesamtwelt, dann ist das gerade für viele Menschen ein Moment der Realisation. Und die Frage ist, wie lange braucht jemand, um wirklich ehrlich hinzuschauen? Einige realisieren es und wachen gerade auf, andere wiederum lenken sich weiter ab. Und je schlimmer es wird und wir nicht hingucken wollen, umso größer muss die Ablenkung sein im Außen. Das heißt, umso größer muss der Substanzmissbrauch sein. Also Cannabis, Alkohol, Zigaretten oder härtere Drogen, Social Media, Twitter oder X, wie es heute heißt, Pornografie, übermäßiges Arbeiten. Noch Fernsehen habe ich gehört. Ja, gibt es auch noch. Aber genau.

SPEAKER_03

RTL gibt es noch, glaube ich. Ja, ist nicht mehr so meine Welt, aber streue ich es manchmal ein, weil ich bin immer überrascht, wenn jemand sagt, eins existiert noch. Seid ihr euch sicher? Seid ihr sicher, ja. Recherchiert das mal mit AI.

SPEAKER_00

Aber ja, also das ist gerade für die Welt, für die Gesellschaft eine unglaublich schöne Möglichkeit, sich zu besinnen, nach innen zu schauen. Und ich sage ganz gleich, also da ist Schmerz und ich habe da Mitgefühl. Das ist jetzt nicht so, dass wir jetzt hier sitzen und sagen, so, hey, guckt jetzt alle in, das wäre vermessen. Also ich fühle da mit und da hängen Familien dran und Existenzsorgen, also das ist ernst zu nehmen. Aber umso wichtiger ist es, gerade jetzt hinzugucken und sich mit dem zu beschäftigen, was wirklich unter der Oberfläche ist. Und wenn wir merken, und ganz ehrlich zu uns, wir müssen hier ehrlich mit uns sein. Ehrlich zu erkennen, wo lenke ich mich gerade weiterhin ab, womit lenke ich mich ab? Und dann zu erkennen, okay, das ist eine Ablenkung, ich sollte wirklich mal nach innen gucken und fühlen den Schmerz. Und jetzt sprechen wir beide Männer und viele sind auch im Bitcoin-Space, gerade für uns Männer, dass es sehr hilfreich ist.

SPEAKER_03

Also wir haben, glaube ich, 8% Frauen sind schon dabei beim Podcast.

SPEAKER_00

Ja, okay, also klar, 8%. Grüße geht raus.

SPEAKER_03

Grüße an alle 8 etc. Ich muss aber auch sagen, die Damen sind deutlich in der Überzahl, wenn es um die Kommentare auf YouTube geht. Auch dafür sage ich Dankeschön.

SPEAKER_00

Ja, voll schön. Also ich finde es ja schön, dass immer mehr Frauen auch in diesen Space reinkommen und sich mit Finanzen beschäftigen. Aber in erster Linie für uns Männer ist es schwieriger, Emotionen zu zeigen, Emotionen zuzugeben, darüber zu sprechen, als für Frauen, verhältnismäßig. Das will ich nicht generalisieren, aber wir können schon die Tendenz erkennen. Und dass es gerade für uns Männer ist, diese Charme damit anzuerkennen, hey, ist es okay, auch diesen Schmerz zu fühlen und sich dem hinzugeben, weil nur dann können wir es regulieren.

SPEAKER_03

Ja, ich glaube, für den Mann ist die Botschaft extrem praktisch rauszufinden, dass die Emotion nicht eher ist. Also das ist so, das war für mich ein Durchbruch, auch etwas, worüber die Stoiker schon vor 2000 Jahren geschrieben haben. Die haben gesagt, verwend mal nicht das Wort Emotion, weil Emotion klingt so positiv, emotional ist ja was Positives. Man kann auch das Wort Affekt verwenden. Im Affekt, wenn jemand im Affekt ein Verbrechen begeht, dann ist es schon mal negativ. Ein Affekt, der packt dich, der macht was mit dir, der lässt dich nicht mehr los. Und ich glaube, herauszufinden, dass man damit auch quasi ironischerweise zwar aktiv, aber aktiv bedeutet eben nicht aktiv, aber etwas tun kann. Und statt gleich in der Außenwelt zu reagieren, ich glaube, das ist für viele Männer schon sehr hilfreich. Also für mich was es sehr hilfreich. Ich muss aber auch dazu sagen, wenn wir jetzt davon sprechen, dass es da Probleme in der Welt gibt und Krieg und this and this, yeah, ich meine, we are völlig überfordert. Auch der Bitcoin-Preis. We live in a way, the Bitcoin-Investor, when man so möchte, die Bitcoin halten, die Bitcoin live in a welt in which for 20 years maximal ein Hedgefond-Manager gelept. Millionen of men deny Charts starren, yeah, and trotzdem ist das die Realität, genauso wie we ständig, alle Kanäle with Dingen, die uns wahnsinnig machen könnten. Der erste Irakkrieg war, was war das? Anfang der 90er Jahre, nicht, Bush I. Damals konnte man den Smart Bombs dabei zusehen auf CNN. Das war das erste Weiterzeitkrieg ins Fernseher gekommen. Ist heute gerade so 24-7, Ukraine, Iran livestreamen. Das kann ja nicht, das kann man ja gar nicht packen. Das gibt es ja gar nicht.

SPEAKER_00

Das ist auch noch ein super spannender Punkt. Die Geschwindigkeit der Veränderung und dem Informationsgehalt. Das heißt, manchmal ist es auch gut, die Dinge nicht zu wissen, weil wir die Dinge nicht mitkriegen und wir können uns darüber keine Sorgen machen oder uns mit emotional beschäftigen. Aber dadurch, dass wir alle dieses Smartphone haben und auch alle gefühlt, also wenn ich durch die Straßen laufe, auch hier in Wien, hängen ja alle davor.

SPEAKER_02

Hör endlich auf, deine Bitcoin anderen anzuvertrauen, denn dein Vermögen ist es wert, selbst verwahrt zu werden. Mit der Bitbox 02 Nova bekommst du die neueste Hardware Wallet aus der Schweiz.

SPEAKER_03

Die definiert Sicherheit neu. Die Nova ist das Upgrade für alle, die das neueste Design und iPhone-Kompatibilität wollen. Die Nova ist radikal transparent, 100% Open Source und geschützt durch ein Dual-Chip-Design mit einem EAL 6 Plus zertifizierten Secure-Chip. Das ist der höchste Standard, um deine Schlüssel isoliert und absolut sicher zu halten. Abzockversuche blockiert sie, indem jede Transaktion auf einem robusten OLED-Glass-Display bestätigt werden muss. Und dank iPhone und iPad-Kompatibilität bist du flexibler als je zuvor. Wer das nicht braucht, die klassische Bitbox02, ist natürlich weiterhin erhältlich, großartig und genauso sicher. Hol dir die Gewissheit echter Selbstverwahrung. Du findest beide Modelle auf bitbox.swiss und du sparst dir mit dem Code was Bitcoin bringt 5% beim Kauf. Leute, wenn wir unterwegs Bitcoin nutzen, wollen wir vor allem eine einfache, sichere Kontrolle und maximale Privatsphäre und zwar ohne Kompromisse. Dafür ist die CakeWallet perfekt. Und jetzt wird sie noch besser, dank der direkten Anbindung an deine Bitbox Hardware Wallet. Und auch das leidige Thema Wartezeit ist Geschichte, bei CakeWallet ist das Lightingnetzwerk jetzt. Dabei, deine Zahlungen gehen blitzschnell und kosten dich kaum etwas. CakeWallet ist wirklich unkompliziert. Der Fokus liegt klar auf deiner Privatsphäre, von Silent Payments bis zu Funktionen wie Tor und eigenen Nodes. Du behältst immer das Steuer in der Hand. Alles kann, nichts muss. CakeWallet ist Open Source und läuft auf jedem deiner Geräte, egal ob iOS, Android, Mac oder PC. Bitcoin und Stablecoins sind dabei und du kannst sie direkt in der App tauschen. CakeWallet macht es einfach, Bitcoin ganz selbstverständlich und maximal privat in deinem Alltag zu holen. Und das Beste, sie ist komplett kostenlos. Schau einfach mal rein und probier es aus. Du findest alles auf cakewallet.com.

SPEAKER_00

Also, dass wir permanent damit in Kontakt sind, ist natürlich auch das Maß an Ablenkung immer größer. Das heißt die Verlockung und die Versuchung und der Beschall davon. Und dementsprechend ist es, ich komme immer wieder zum gleichen Punkt, umso wichtiger in dieser sich schnell verändernden Welt dahin zu schauen, denn unser Nervensystem, unser Umgang mit Emotionen, ist evolutionär nicht für diese Zeit ausgerichtet, sondern für eine viel, ich sag mal, rudimentärere Zeit, Jäger und Sammler, wo wir in einfachen Horden zusammengelebt haben, dass unser jetziges System ist für das, was gerade passiert, nicht beschaffen, nicht geschaffen. Und viele Menschen, das tut mir wirklich weh, das so zu sehen, aber es ist ja so, die drehen durch. Sie drehen innerlich durch und Menschen, die durchdrehen, weil sie dann eben so viele Sachen untergedrückt haben, dass sie dann, was du gerade gesagt hast, im Affekt handeln und Dinge tun, wo der normale, gesunde Menschenverstand sagen würde, warum? Das ist krank. Also es ist wirklich krankhaft. Das sehen wir auch bei gewissen Staatsoberhauptern in dieser Welt, ich will jetzt keinen Namen nennen, aber kriegen wir überall mit. Da ist das aus meiner Sicht, dass wenn wir so abgeschnitten von uns sind, die Verbindung zum Körper, zu unseren Emotionen verloren haben, dass wir dann im Affekt handeln, reagieren und durch diesen ganzen Medienbeschallenungen Raum dazu immer mehr verleitet werden. Und das sehe ich als Gefahr für die Gesellschaft. Und umso wichtiger, dass wir als Individuum dahin gucken und uns regulieren, damit wir da sicherer durchnavigieren können.

SPEAKER_03

Also ich kann das wirklich empfehlen. Ich glaube, das nehmen wir mal das Smartphone als Metapher auch, weil das Smartphone ist ja auch wirklich dann packt an den Emotionen. Wir kennen das. Du gehst auf Twitter, der Tag ist schon im Arsch. Also zwei Nachrichten gelesen, entweder hat irgendwer was Blödes gesagt, dann musst du darauf reagieren, kannst du herumstreiten, oder du bekommst negative Nachrichten von irgendwo in der Welt rein. Und es ist natürlich furchtbar, dass es furchtbare Dinge passieren, aber wenn sie deinen Tag ruinieren, du kannst ja auch nichts dagegen unternehmen. By the way, all these crises mental often to Bitcoin, weil ich mir denke, naja, millionen offen ihre Heimat verlassen. And we nimmst du what? But good, zum Beispiel Dubai. Dubai is also a share. I was im November in Dubai. Was mir sofort aufgefallen ist, ist, dass das alles dort quasi, die ganze Stadt ist so fünf Sterne, Luxus. Es wird sich alles um dich gekümmert. Und je besser um dich gekümmert wird, desto weniger Toleranz hast du für Unannehmlichkeiten. Also da wird dann quasi jede Kleinigkeit zur Katastrophe. Im Gegensatz zu Thailand. In Thailand ist, wenn da gibt es mal gar kein Benzin auf der Insel oder hier das, da findet man schon eine Lösung. Und dann ist es total klar, dass die Menschen, die aus reinen Komfortgründen in Dubai sind, da sobald der Komfort und die Sicherheit weg sind, sofort weg sind. Also dass da eine ganz dünne Schicht der Stabilität war. Wenn die verschwunden ist, gibt es da null, was diese Menschen dort hält. Die gehen gleich woanders hin, wo sie das wieder haben. Und was die Nachrichten betrifft, ich meine wirklich, ich kann es nur empfehlen. Ich versuche ganz bewusst keine Nachrichten zu verfolgen. Ich kann mich jetzt nicht vom Bitcoin-Kurs fernhalten, natürlich. Also ich schaue mir natürlich die Kurse an, Bitcoin-Aktien etc., Gold und kann anhand dessen ungefähr feststellen, was los ist. Klar blick ich, schaue ich mal in Bloomberg rein und so, aber was total interessant ist, und darauf wollte ich hinaus, meine zwischenmenschlichen Interaktionen werden besser, weil wenn mir jemand was erzählt und das ist wirklich neu, ist total interessant. Während ja, habe ich schon gehört, ja, das ist, das ist Fahrt. So ist, weil verpassen tust du nichts. Außer das Einzige, was ich wissen muss, ist, ob die Straßenbahn fährt. Heute in der Frühstücke nicht gefallen, habe ich nicht gewusst, muss ich rausfinden, muss ich da AI sein, dass sie mir da ein Briefing gibt über meine Straßenbahn.

SPEAKER_00

Nur mal kurz zu Dubai, das ein schönes Beispiel, dass Menschen auch mit Dubai, die da hingehen, das ist eher so dieses Thema wieder Rollenbild. Menschen, die nach Dubai gehen, identifizieren sich damit und alles ist so perfekt, aber weh, eine Sache ist nicht perfekt oder jetzt auch durch den ganzen Konflikt da unten, dass ihr ihr Bild, was sie davon haben, was sie sich auch aufgebaut haben und auch nach außen kommunizieren können, weil viele gehen ja nach Dubai und haben gesagt, hey, Dubai ist das Beste, keine Steuern und guck mal, wie schön das alles ist. Das bricht auf einmal zusammen, weil alles mitkriegen, dass es zusammenbricht und dass auch für sie, wenn sie sich mit dieser Rolle identifiziert haben, auf einmal ihre Rolle verpufft. So, und dann fühlen sie die Scham nicht dahinter und den Schmerz dahinter und fallen in sich zusammen, weil ihr Weltbild, auf was sie aufgebaut haben, und ich spreche noch nicht mal von dem finanziellen Verlust, also das ist jetzt eher die Angst auf die Angst bezogen, sondern ich spreche eher über die Charme, dass unser Rollenbild, unsere Identität auf einmal zerpufft. Und wer bin ich denn dann, wenn auf einmal das, was ich mir als Geschichte aufgebaut habe, zerpufft.

SPEAKER_03

Das ist mir in der Cyberdor auch aufgefallen. Dass die Menschen, die dort hinausgewandert sind, Deutsche, Europäer und so weiter, dann gleich auch ihre Identität daraus machen, dass ich bin nach Nilverda ausgewandert.

SPEAKER_00

Ja, ja, genau.

SPEAKER_03

Ich habe es richtig gemacht, ihr nicht, und müssen das auch andere spüren lassen. Naja, die suchen dann eigentlich auch die Bestätigung. Dann kommst du dorthin und bist dort auf Arbeitsinspektion quasi, also um das Land mal kennenzulernen. Aber die Reaktion ist: Ah, willst du auch auswandern und so. Ein Teil von mir hat ja auch darüber nachgedacht, so ist es ja nicht. Aber man kommt dann schon auch zu dem Schluss, dass man, dass man die Dinge möglicherweise etwas nüchterner auch betrachten kann. Wenn man dann zurückkommt aus El Salvador und du fährst in Wien über die Autobahn und bei jeder Brücke denkst du dir, coole Brücke. Die ist echt praktisch. Vor allem, dass die da ist, weil in El Salvador ist sie nicht da, da brauchst du halt für 50 Kilometer, zwei Stunden. Und das nimmst du aber, wenn du quasi unter Anführungszeichen zu Hause bist, nicht wahr als Vorteil.

SPEAKER_00

Ja, wunderschöner Punkt, dass du da genau sagt. Genau darum geht es. Und dann ist eben die Frage, wir können ja auswand, das hat an sich gar kein Problem mit, aber es ist die Frage, wie gehen wir innerlich damit um? Idealisieren wir uns dadurch, lassen wir es die ganze Welt wissen. Und das ist das, was ich eben sagte, dass einige, die irgendwo in den Auswahl, sich dann überheben über andere, die nicht ausgewandert sind und denen das dann online, ich sag mal, kommunizieren. Ja, online, offline egal. Und du merkst du als Zuschauer, du spürst dann, boah, irgendwas, das fühlt sich nicht, das fühlt sich nicht sauber an, das fühlt sich so unangenehm an. Du spürst es vielleicht. Ich spüre das, ich sehe das sofort. Ich sehe das sofort bei Menschen, wo jemand steht. Das ist ja auch schon immer sehr feinfühlig gewesen und das ist ja auch meine Gabel in meiner Arbeit. Ich sehe sofort, wo steht jemand und hilfe erstmal der Person innerlich wieder zu dieser Mitte zu kommen und wieder sich innerlich auf Augenhöhe zu begegnen. Und da dürfen wir sehr achtsam mit sein und eine gewisse Nüchternheit mitbekommen, weil wenn wir diese Scham nicht mehr unterdrücken, und wir kommen jetzt gleich zur dritten Emotion, weil ich, das ist mir wichtig. Sehr gut, ja, mir auch. Ja, ja, und vielleicht auch für, vielleicht interessiert das ja viele, die jetzt auch gerade zuhören, dass wir einfach generell mit den Emotionen, wir sagten es eben schon, an den Emotionen ist nichts verkehrt, es sind einfach nur Energie und Bewegungen, dass wir einfach diese Emotionen akzeptieren, fühlen, dann reguliert sie sich, eine Emotion kommt, sie bleibt ein bisschen, wenn wir sie nichts dagegen haben und sie geht wieder. Aber eine Emotion, bei der wir einen Widerstand haben, die wir nicht fühlen wollen, die bleibt so lange, bis wir sie akzeptieren. Dementsprechend ist es so hilfreich, diese Emotion einfach zu füllen. Und die dritte Emotion, um jetzt den Bogen zu schließen, wir hatten am Anfang die Angst, Angst, Existenzangst, Charme, da geht es mehr um Rollenbild und Identitäten. Ist die dritte Emotion, geht es um unseren eigenen Raum, unser Territorium und die Emotion ist Wut. Das heißt, du wirst auch einige im Bitcoin-Space haben, wo die Zahlen runtergehen oder auch hoch, je nachdem, die wütend sind. Und Wut ist immer die Emotion, die Grenzen setzt. Und wenn jemand innerlich die Wut nicht integriert hat, dann kann er, wenn er sie ausagiert, geht er gegen etwas. Das sind die Menschen, die gegen EZB schießen, die gegen irgendwelche Politiker schießen, die gegen, du kennst das noch besser, gegen wen man alles in dem Space schießen kann. Und das ist die dritte Emotion, weil da geht es immer um Territorium, da geht es um Kontrolle meines Einflussbereiches. Und wenn jetzt zum Beispiel der Kurs runtergeht, ich habe weniger finanzielle Ressourcen, ich habe weniger finanzielle Ressourcen, mein Territorium zu sichern und dann verliere ich Kontrolle, da geht es immer um Kontrolle. Und wenn ich weniger Kontrolle habe und ich die Wut aber noch nicht integriert habe, dann nehme ich diese Wut und gehe entweder dagegen und schieße gegen alle möglichen Leute. Oder ich unterdrücke die Wut weiter und unterdrücke meine eigene Lebendigkeit. Das heißt, die einen schießen gegen etwas im Außen, die anderen schießen gegen sich selbst im Inneren und unterdrücken ihre eigene Lebendigkeit und ihr eigener energetischer Radius, wird immer kleiner und das sind Menschen, die dann innerlich wie, die sind zwar mental da, aber ihre Lebenskraft, ihre Lifeforce ist wie verborgen und ihre Aura ist, ich will jetzt nicht, solche Beworte so viele dazu benutzen, ich will es greifbar machen, aber unsere Energie, Aura, die wir alle um uns tragen, wird immer kleiner.

SPEAKER_03

Ich tue mir bei der Wut persönlich wirklich sehr schwer, weil das ist etwas, das ich nur sehr selten erlebt habe tatsächlich. Ich habe den Eindruck, Wut ist etwas. Im Gegensatz zu Angst und Scham, wo man sagen kann, da gibt es ja auch quasi positive Elemente. Das ist ja weder für denjenigen, das fühlt noch für denjenigen, das ausladen muss, positive. Hat das damit zu tun, dass wer Wut zeigt, gibt ja quasi jemandem anderen die Schuld oft an Umständen? Und ich lerne halt immer dabei, dass es am Ende des Tages alles meine Verantwortung ist. Ich bin schon selber schuld, wenn irgendwas schiefläuft. Ich kann jetzt nicht jemandem anderen dafür verantwortlich machen. Ich könnte schon, aber ich sehe jetzt, das ist als Energieverschwendung. Ist das quasi ein Stadium von Leuten, die eben noch nicht verstanden haben, dass sie selbst die Dinge in die Hand nehmen können? Oder woher kommt das? Oder wer ist dafür prädisponiert?

SPEAKER_00

Also wir müssen als erstes mal kurz, ich setze noch mal kurz einen Step vorher. Jede Emotion kann funktional und dysfunktional sein. Das heißt, Angst kann funktional sein, weil Angst ist ja auch berechtigt, die hilft uns, gewissen Gefahren im Vorfeld aus dem Weg zu kommen. Genau. Wenn ich komplett angstfrei bin und gefühlt jede Klippe runterspringe, wo ich zwar Wasser sehe, aber darunter vielleicht nur so viel Wasser, also dann der Boden schon kommt. Das ist, und dann diese Angst nicht zu spüren, ist dysfunktional. Das heißt, die Angst, die Menschen, die die Angst fühlen, also funktional und nicht runterspringen, ist hilfreich. Das gleiche ist mit Scham. Bei Schuld ist es so, wir fühlen schuld, wenn wir etwas getan oder nicht getan haben und dann fühlen wir uns schuldig. Und das ist auch wichtig, dass wir in dieser Gesellschaft überhaupt zusammenleben können, weil wenn wir kein Schuldbewusstsein hätten, dann würden alle einfach ihr Verhalten ausagieren und wir würden Sodom und Gemorre haben, weil wir kein Bewusstsein dafür haben, Verantwortung zu übernehmen. Bei Scham ist es so, das geht nicht auf das, was wir tun oder nicht tun. Scham bezieht sich auf den Wert, den wir als Wesen haben. Das heißt, Menschen, die sich schämen, schämen sich dafür, wer sie sind. Nicht für das, was sie tun, sondern für wer sie sind. Und das heißt, auch Scham ist eine berechtigte Emotion, die vor allem für den sozialen Zusammenhalt ist. Weil jemand, der kein Schamgefühl hat, würde sich einfach in einer Gesellschaft, der wird hier nackt durch die Straßen laufen und weiß ich nicht, überall hinpinken. Wir haben alle ein Bild davon. So, und dementsprechend ist Scham auch funktional, weil sie hilft, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Wut? Ja, komm ja zu. Trauer auch, ne? Trauer loslassen. So Wut ist die Emotion. Wir kennen häufig Wut, wenn sie dysfunktional ist, wenn jemand wütend ist und Wut, die dysfunktional ist, wird zur Aggressivität. Da geht dann jemand gegen etwas, da haut jemand drauf, da macht jemand etwas kaputt. Aber Wut ist ja auch eine Emotion, die wichtig ist, um seinen Raum, sein Territorium zu wahren. Wenn jemand zum Beispiel auf mich zukommt und mich, beleidige ich, ich nehme das jetzt nicht mehr persönlich, aber wenn jemand irgendwie in meinen energetischen Raum reinkommt, also meine Grenzen überschreitet. Wenn ich dann diese Wut nicht spüren würde, dann würde ich das zulassen. Dann würden Menschen, wenn ich meine Wut nicht integriert habe, zulassen und Menschen würden einfach weiter in meinen energetischen Raum reinkommen und einfach das machen, was sie wollen. Du kannst ja Grenzen setzen, ohne Wut zu spüren oder zu zeigen. Ja, nee, nee, pass auf. Also es geht ja nicht darum, die Wut auszuagieren. Wir verstehen unter Wut häufig dieses laute, aggressive, nach draußen gehende. Aber Wut, die wirklich gefühlt ist, ist still und leise. Die ist in unserem Körper, wir spüren, das ist Kraft. Wut ist Lebenskraft. Und diese Lebenskraft, die, wenn jemand Wut gut integriert hat, dann spüren wir, ich spüre diese Lebenskraft, das ist Vitalität. Und diese Vitalität setzt quasi nach außen eine gesunde Grenze. Wenn jetzt jemand meine eigene Vitalität angreifen würde oder zu nah in meinen Raum reinkommt, dann ist eine gesunde Emotion Wut und sagen, hey, ich würde dich bitten, etwas Abstand zu nehmen. Aber aus einer integrierten Haltung raus, dass ich das ruhig, sachlich und klar sagen kann und nicht im Sinne von, ey Alter, ich box dich weg, ich hau dich weg. Sondern wir machen das auf eine sozial adäquate Art und Weise. Wiederum andere, wenn du hast, du musst immer verstehen, es gibt immer zwei Dimensionen. Der eine, wenn da eine Emotion ist, agiert es nach außen aus, zum Beispiel das ist aggressive, das kennen wir alle bei Wut. Und der andere, der Wut nicht spürt, der drückt es runter und verdrängt die Wut und macht seine eigene Aura ganz klein und lässt jeden und alle in seinen Raum reinkommen oder plies anderen Menschen. Das heißt, er oder sie fällt es schwer, seine Grenzen zu setzen. Da geht eher Frauen tatsächlich so als Männern. Es gibt auch Männer, denn gibt es auch Männer, aber in der Statistik oder in meiner Beobachtung ist es auf jeden Fall auch alles. Das heißt, auch Wut kann dysfunktional sein. Das kennen wir viele in der Wut, weil es sehr offensichtlich ist, aber Wut ist auch sehr funktional, weil es unsere, ja, dass wir lebendig sind, dass wir uns lebendig fühlen. Und da gilt es eben, diese Wut zu spüren, aber eben nicht runterzudrücken, aber auch nicht auszuagieren. Und dann ist es auch sicher. Und das ist auch spannend, wenn du gewisse Emotionen unterdrückst, ich habe da auch in meinem Podcast, ich habe einen Podcast, Pure Light heißt ja, für all diejenigen, die es interessiert, wenn wir gewisse Emotionen unterdrücken oder ausagieren, ziehen wir auch im Außen genau diese Menschen in unser Leben an, die diese Emotionen fühlen. Das heißt, Menschen, die mit Wut ein großes Thema haben, ziehen im Außen auch immer wieder Situationen und Menschen an, die ebenfalls Wut empfinden. Wenn Menschen viel Wut unterdrücken, ziehen sie im Außen auch immer wieder Menschen an, die Grenzen überschreiten. Wenn du aber eine Emotion sauber integriert hast, dann ziehst du auch diese Emotion nicht mehr an. Ein letzter Punkt noch zu einer funktionalen Emotion, Freude. Bei Freude denken alle, ja, Freude ist immer nur gut.

SPEAKER_03

Ja.

SPEAKER_00

Oder?

SPEAKER_03

Naja, ich habe inzwischen schon verstanden, dass das für beide Emotionen gilt. Genau. Das beste Beispiel ist die Liebe, aber nicht die Liebe, sondern das Verliebtsein. Also wenn du dich verliebst, hast du ja quasi sechs Monate Geisteskrankheit. Ja, genau, genau, genau. Und wenn man das erstmal sieht, dann sieht man auch, dass es negativ sein kann. Genauso wie natürlich Freude, Euphorie etc. übertriebenermaßen dann auch Probleme mit sich bringen können.

SPEAKER_00

Genau, genau. Das heißt, an der Emotion ist nichts verkehrt. Es ist nur die Frage, ist es, wenn es integriert ist, können wir es funktional für uns nutzen? Wenn es nicht integriert ist, wirkt es sich häufig auf die ein oder andere Art und Weise dysfunktional aus. Bei Freude, Euphorie, übersteigerte Freude. Das ist wie Icarus, der mit seinen Flügeln und den Wachs und den Federn zu nah an die Sonne gekommen ist, weil er so übereuphorisch gewesen ist und dann der tiefe Fall gekommen ist.

SPEAKER_03

Es gibt ein, ich möchte niemanden auf die Nerven gehen, aber man merkt das sehr, sehr gut beim Golfspielen, also bei den professionellen Golfspielen, bei den Profis. Weil in einem Mannschaftssport, Fußball, Basketball etc., ist eine gemeinsame Euphorie natürlich extrem hilfreich. Auch da kann man es übertreiben. Aber wenn du Golfer beobachtest, die das Ganze über vier Tage lang machen müssen, die besten von ihnen reagieren selbst bei den großartigsten Erfolgen auf dem Platz, also einem Igel, zwei Schläge weniger als benötigt, sehr, sehr verhalten. Warum? Weil sie wissen, sie müssen ihre Emotionen korrigieren oder regulieren, weil beim nächsten Loch geht es wieder bei null los. Und wenn sie dann mit einem erhöhten Adrenalinspiegel dort stehen, dann haben sie sich nicht mehr unter Kontrolle und das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Es gibt übrigens im Mannschaftssport was ganz ähnliches. Das weiß auch jeder, der sich mit Fußball ein bisschen beschäftigt hat. So die gefährlichste Zeit sind die zwei Minuten nach deinem eigenen Tor. Wenn die Leute kurz in der Euphorie das Hirn ausschalten und die andere Mannschaft aber nicht so geschockt ist, also quasi es schafft, mit Angst und Schock und so weiter gut umzugehen, dann können die relativ schnell reagieren, wenn man auf Augenhöhe quasi talent oder taktisch unterwegs ist.

SPEAKER_00

Sehr gute Beispiel. Vom Golf wusste ich das gar nicht, aber macht total Sinn. Da kann man auch wieder dieses Analogie mit dem Feuer, die Golfer schaffen müssen, also die Profi dann wohl, wirklich vier Tage lang immer genau im richtigen Abstand zum Feuer zu sein, dass sie nicht zu weit weg sind, also nicht die Spannung verlieren, aber auch nicht in diese Über-Euphorie reingehen, sondern immer wieder zentriert bleiben, zentriert bleiben, zentriert bleiben, um dann ihre Skills abzurufen, die man natürlich auch dann braucht, um jedes Mal, ich sag mal, da kennst du dich jetzt zwar viel besser aus als ich, so wenig Schläge wie nötig.

SPEAKER_03

Also sie schaffen es im besten Fall. Ich glaube, die wenigsten schaffen es wirklich, aber es gibt natürlich historisch total viele Beispiele von welchen, die dann wirklich auch zusammengebrochen sind, obwohl es gar nicht notwendig war. Also den Druck nicht standgehalten haben und dann am letzten Tag eines großen Turniers trotz eines riesen Vorsprungs noch auf Platz 7 zurückgefallen sind und daran aber dann wiederum jahrelang arbeiten. Also es ist psychologisch wahnsinnig spannend, wo man diese ganzen Emotionseffekte und auch die Effekte des Unterbewusstseins beobachten kann, vielleicht mehr als in anderen Sportarten. Aber wie gesagt, ich will niemandem auf die Nerven gehen mit meiner Golferei, da machen wir mal einen eigenen Golf und eigene Frage.

SPEAKER_00

Aber das finde ich ja schon ein Thema. Ja, und du hast es gerade Golf angesprochen, Fußball ist eine Dimension, wir hatten jetzt, wir sind eingestattet mit Bitcoin und Bärenmarkt, aber das gleiche kann man auch in die Beziehung nehmen, wenn man dann emotional regulierter ist und die Frau, in dem Fall bei uns, jetzt hier unsere Frauen, irgendwas sagen, dass wir nicht sofort emotionalisiert drauf reagieren, sondern erstmal regulieren, also Regulation vor Reaktion. Wenn wir in allen Lebensbereichen, wenn wir es schaffen, uns erstmal zu regulieren und dann zu reagieren, haben wir deutlich bessere Verhaltensweisen, als wenn wir erst reagieren, dann erstmal unseren Scheiß rauskloppen, dann die Scherben vor uns haben und dann im Nachgang alles wieder aufkehren. Das ist viel mehr, kostet viel mehr Energie, ist viel anstrengender, als wenn wir im Vorfeld schon von Hornherein sagen, hey, nö, ich reguliere mich erstmal, bin entspannter, ich bin ruhiger und gehe dann an meine Arbeit, gehe dann in meine Mitarbeiterkontakt, gehe dann in Investments rein und jetzt kannst du es wirklich auf alle Lebensbereiche beziehen. Ganz konkret, das ist auch schon abschließend.

SPEAKER_03

Was können Bitcoiner jetzt in diesem, wenn wir davon ausgehen, es geht weiter runter, es wird langweilig, es wird noch hart. Auch generell in der Welt, nicht nur Bitcoiner, sondern auch generell, aber wie gesagt, generell in der Welt ist auch immer so eine Sache. Also wenn man ein bisschen Geschichte lernt, zum Beispiel die Pandemie war ein Ding, wo immer noch viele dran arbeiten, das verstehe ich auch. Ich habe ein Buch gelesen von Neil Ferguson, dem Historiker, der übrigens ein großer Bitcoin-Fan ist, und der hat ein Buch geschrieben, das heißt Doom und hat ein historisches Buch darüber geschrieben, wie wir in der Vergangenheit mit solchen Dingen umgegangen sind. Das war barbarisch. Also da gab es Phasen, da bist du einfach, wenn du an die Stadtmauer von Wien gekommen bist und es war irgendwo angeblich gerade irgendeine Plage unterwegs und der Stadtmauertyp hat dich nicht erkannt, dann hat er dich sofort, sofort Pfeil und Bogen oder was auch immer, dann warst du sofort tot, wurden keine Fragen mehr gestellt. Das waren quasi zombie-apokalyptische Zustände. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, diese Dinge in Relation zu setzen, auch wenn ich nichts, was in der Pandemie passiert ist, in irgendeiner Form kleinreden möchte. Aber generell, generell wird es schlecht, aber ganz konkret, was Bitcoin betrifft. Was können wir jetzt aus diesem Gespräch, auf was können wir uns vorbereiten, wie können wir uns vorbereiten, was sind so die Tricks, die Tipps und Tricks?

SPEAKER_00

Also das erste ist erstmal das Bewusstsein, dass unsere Entscheidungen häufig mit unseren Emotionen, gerade als Mensch, nicht bei einer KI, aber bei uns Menschen, damit verbunden ist. Das heißt, erstmal das Bewusstsein darüber, dass Emotionen eine viel größere Rolle spielen, als viele vielleicht glauben oder wahrhaben wollen. Dann das nächste, sich selber zu beobachten. Wo stehe ich denn gerade mit meinen Emotionen, wenn ich mir jetzt den Preis angucke? Man kann es gut angucken, wenn ich mich jetzt beziehe auf Bitcoin oder auf den Bitcoin-Preis mal reinzuspielen, was fühle ich denn gerade damit? Was empfinde ich denn gerade damit? Für mich fällt es jetzt aufgrund meiner Arbeit und ich mache das schon sehr, sehr lange, sehr leicht, sofort Emotionen zu fühlen und zu identifizieren, aber vieleen fällt das nicht sofort leicht oder merken, ich kann die Emotion nicht benennen. Aber vielleicht kann man da anfangen, kann man so lernen, Emotionen überhaupt mal zu entdecken. Ja, genau. Und was ich dann immer sage ist, auch wenn ich mit Menschen arbeite, wenn die Emotion noch nicht sofort da ist, manchmal ist sie sofort da, manchmal noch nicht, dann über Körperempfindungen zu gehen. Weil wir spüren irgendwo unserem Körper, vielleicht unserer Brust, im Bauch, im Nacken, wissen wir alle, irgendwo hat jeder seine Stellen, spüren wir, ah, da zieht sich irgendwas zusammen oder da ist irgendwie eine Enge. Und dass man dann anfängt, okay, ich spüre mal in meinen. Mein Herzraum rein, mein Brustraum rein, oh, was ist denn da? Oh, das ist ganz schön angespannt. Okay, cool. Erstmal alleine das Wahrnehmen und das Annehmen davon, da ist eine Anspannung, sorgt dafür, dass sich diese Spannung schon anfängt, etwas zu lösen, weil wir erstmal Aufmerksamkeit drauf richten. Dann kann man da noch sanft reinatmen und wirklich so, okay, cool, was ist denn da? Und dadurch regulieren wir nach und nach erstmal dieses Spannungsfeld auf einer Körperebene. Dann kann es sein, dass Emotionen da drunter liegen, die dann hochkommen und diese Emotion gilt es dann zu fühlen und dann dem Raum zu geben, damit sich auch die Emotionen regulieren können. Und das sind so die ersten Steps, die ich mitgebe. Und auch gleichzeitig zu sagen, zu wissen, es gibt einen schönen Satz, den ich immer mitgebe. Angst zu fühlen fühlt sich nicht sicher an, aber es ist sicher, Angst zu fühlen. Nochmal, Angst zu fühlen fühlt sich nicht sicher an. Aber es ist sicher, Angst zu fühlen. Es ist unsere Projektion im Zusammenhang mit der Emotion, dass viele Menschen Angst haben oder nur der Gedanke daran, Emotionen zu fühlen, treibt ihnen Angst rein. Das fühlt sich unsicher an. Aber es ist sicher, es ist noch niemand gestorben daran, Emotionen bejahen zu fühlen. Das heißt, wenn wir dieses Bewusstsein mehr und mehr entwickeln, hey, ich habe da Angst vor und ich respektiere diese Angst. Ich gehe in meinen Steps da nach und nach dran. Aber mit dem Wissen, dass wenn ich sie bejahen fühle, dass ich mich dann entspanne und es ist sicher zu fühlen, das hat mir sehr geholfen, dieses neue, ich sag mal, ein neues Paradigma aufzubauen und dann auch mehr und mehr zu verkörpern, dass es okay ist, dass da Emotionen sind und dass es okay ist, diese Emotionen zu fühlen und sie nicht auszuagieren oder zu verdrängen. Weil wenn wir es nämlich nicht fühlen, gerade in der heutigen Zeit, und wir hatten viele in einem Podcast darüber gesprochen, dann müssen wir uns ablenken. Weil wenn wir etwas nicht annehmen, wenn wir Emotionen nicht fühlen, die Energie ist ja nicht weg, aber sie geht irgendwo hin, sie geht meistens in den Kopf. Und dann denken wir viel oder wir lenken uns ab oder beschäftigen uns mit Dingen im Außen oder analysieren, aber wollen das fundamentale Thema nicht annehmen. Und vielleicht abschließender Zusammenhang damit, ich komme ja, daran kann man es gut verdeutlichen, ich komme aus einer Ärztefamilie. Mein Vater ist Arzt, zwei meiner Brüder, mein Großvater. Und die Haustür meines Vaters, da ist dieser Türknauf, ist, vielleicht kennst du, das ist ein Aeskolab-Stab, das ist so ein Stab mit einer Schlange, das Symbol für Ärzte. Und diese Schlange bedeutet Heilung für den Körper. Aber aus meiner Sicht, und ich habe mich da irgendwann rausgelöst, habe erkannt, nur den Körper zu heilen, das war ja auch meins, ich wurde mit ADS diagnostiziert, ich habe elf Jahre Retalin bekommen, um das runterzudrücken, also auf körperliche Ebene, bringt aber nicht die tiefe Heilung. Wir müssen tiefer gehen. Und wir müssen an die Wurzel ran. Und die Wurzel ist, der Weg an die Wurzel führt immer über die Emotionen. Und das ist vielleicht auch so, das Abschließende zu mitgeben.

SPEAKER_03

Abschließend noch kann es auch sein, dass quasi dass Bitcoiner, die in der Vergangenheit anhand des Preises dertige Emotionen mitgemacht haben, da bereits gelernt haben, ohne es so bewusst zu merken, weil die Emotionen so stark sind und jetzt sagen, okay, ich kenne das schon, ich kann jetzt damit umgehen, während jetzt neue, die sagen, ah, das ist unangenehm, wir gehen nach unten, hat es nicht geheißen, wir gehen nach oben, es ist nicht die beste Spartechnologie und so weiter, weil es ist halt, wir sind halt nicht gebaut dafür, unser Geld in einem volatilen Asset zu haben, das auch noch 24-7, 365 Tage im Jahr bewertet wird. Die meisten Menschen haben ja Geld in Immobilien, die nicht bewertet werden und da ist das einfacher, weil du es nicht so oft spüren musst.

SPEAKER_00

Ja, oder viele beschäftigen sich gar nicht mit Geld oder haben gar kein Bewusstsein von Geld und sagen so, ich habe ja den Euro, aber gar kein Bewusstsein für Investitionen.

SPEAKER_03

Ist klar, es ist nur wahnsinnig, also ich kann mich ganz schlecht reinversetzen, Leute, die, weil ich das jetzt schon so lange mache, also ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, wie du das machst, aber ja, natürlich, die meisten Menschen haben oder viele machen das gar nicht.

SPEAKER_00

Also, du hast es gerade so schön gesagt, viele haben es einfach so autodidaktisch gelernt, ohne das Prinzip, was wir jetzt erklärt haben oder worüber wir viel gesprochen haben, zu verstehen, ganz natürlich, okay, da ist große Angst, ich fühle die jetzt. Und im Nachgang merken sie, ah, warte mal, genau und das, vielleicht haben sich jetzt auch einige, die diesen Podcast gehört haben, erkannt, ah, so und so habe ich das in der Vergangenheit in dem und dem Bereich gemacht. Und das kann sehr gut sein, dass viele Bitcoiner, die sich gerade, weil Bitcoin ja sehr volatil ist, sich sehr intensiven Emotionen auseinandergesetzt fühlt haben. Bei Bitcoin ist Euphorie und Angst deutlich präsenter in beiden Richtungen als Immobilien, sage ich jetzt mal. Das ist alles so ein bisschen neutraler, würde ich sagen. Und alles, was intensiver ist, rüttelt natürlich auch intensiver an unseren eigenen Themen. Und damit ist es auch eine schöne Möglichkeit, sich selber mehr in Kontakt zu kommen und sich dadurch zu befreien. Weil im Endeffekt geht es um Freiheit. Und für Leute, die sich vielleicht noch nicht so viel damit beschäftigt haben, ist das jetzt eine schöne Anleitung gewesen, diese Podcast-Folge, um bewusster damit umzugehen und sagen, guck mal, da interessant. Oder ist eben auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen, weil Emotionen und die Dynamik dahinter ist universell. Aber wir im Bitcoin-Podcast können das eben gut am Bitcoin, an der Bitcoin-Dynamik darstellen.

SPEAKER_03

Womit ich, das habe ich schon oft hier gesagt im Studio, nie gerechnet hätte, dass wir beim Thema Bitcoin mal an dieser Stelle landen. Johannes, du hast es erwähnt, du hast einen Podcast, du hast eine Website, das verlinkt mir natürlich alles. Was müssen wir noch wissen über dich für die Leute, die uns jetzt bei Audio zugeschaltet sind?

SPEAKER_00

Genau, also für, wir haben ja noch einige andere Folgen hier, die sich man auch anhören kann. Genau, wir haben eine Playlist, das ist klar, ja. Wenn jemand sagt, hey, er möchte gerne begleitet werden, also ich begleite Menschen wie dich jetzt fast vier Jahre und andere Unternehmer auf diesem Prozess, dann eine Webseite, stehen alle Infos drauf, sprechen miteinander und Menschen, die zu mir kommen, sind meistens Menschen, die sind im Außen erfolgreich, die haben was aufgebaut, Businessunternehmer, vermögende Menschen und sagen jetzt, hey, das habe ich alles, ich möchte gerne mehr nach innen schauen. Und mit denen arbeite ich. Sonst, du hast gesagt, Podcast, Pure Light Podcast über 150 Folgen, nicht Video und also nicht so aufwendig wie hier. Und sonst ja einfach in Kontakt treten, also wenn das Calling da ist und ich werde auch wahrscheinlich das eine oder andere nochmal hier in dem Podcast sein, so Gott will. Und würdest du noch, ich meine, du hast ja mit mir zusammengearbeitet, gibt es noch etwas, was du über mich sagen möchtest zum Abschluss vielleicht oder etwas, was du sagst, das ist noch relevant zu erzählen?

SPEAKER_03

Jetzt schau, ich weiß nicht, ob wir es so tief gehen hätten können, wenn wir es nicht schon so gut kennen würden, aber weil ich ja selbst diese Dinge, wenn ich selbst diese Dinge gelernt habe. Also wir profitieren da schon sehr stark davon, dass wir das nicht zum ersten Mal machen und ich bin sehr happy, dass wir diese Folge gemacht haben, weil ich weiß, dass es da draußen Leute gibt, die werden vielleicht wirklich was mitnehmen aus dieser, in dieser auch sehr emotionalen Zeit für sie. Und ich glaube, es ist mindestens genauso wichtig, sich das aus dieser Perspektive, also was macht, das mit uns anzusehen, wie aus der, keine Ahnung, Chart-Technik rauf runter, zeitwärts, dies, das, alada. Das ist natürlich noch viel wichtiger. Aber wir wollen jetzt nicht sozusagen über drüber werden. Also ich danke dir für deinen Einblick. Ich glaube, wir haben das richtig gut analysiert und bis zum nächsten Mal.

SPEAKER_02

Ich hoffe, euch hat diese Folge von Was Bitcoin bringt gefallen. Und wenn dem so ist, dann lasst doch gerne fünf Sterne bei Apple Spotify da oder ein Like auf YouTube, ein Subscription auf YouTube. Das freut mich auch immer. Da könnt ihr dann auch Kommentare hinterlassen oder ihr schreibt mir eine Mail an hallo at wasbitcoin bringt.com. Vielen Dank auch an die absoluten Legenden von euch, die das Ganze über Fountain hören oder andere Value for Value Apps und immer wieder auch Satz rüberschicken. Dafür bin ich mega dankbar. Das ist mega motivierend. Besucht auch unbedingt meine Sponsoren, unsere Sponsoren, die uns unterstützen und auch Code zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel Coinfinity, wie 21 Energy, wie Bitbox, wo ihr mit was Bitcoin bringt, günstiger einkaufen könnt. Und die Liste an Vorteilen, die euch dieser Code bringt, die ganze, die könnt ihr auch finden auf was Bitcoin bringt.com. Schaut euch da unbedingt die Vorteile an. Vielen Dank fürs Dabeisein. Bis zum nächsten Mal. Euer Nico.