Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch
Der Bitcoin Podcast aus Wien. Finanzjournalist Niko Jilch spricht mit Gästen aus der Welt von Bitcoin, Börse und Finanzen. Es geht um Geld, Geschichte, Philosophie und Politik.
Was Bitcoin bringt - mit Niko Jilch
Bitcoin: Das einzige Gegengewicht in einer manipulierten Welt | Peter Kotauczek
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In dieser Folge spreche ich mit dem legendären Tech-Pionier, Unternehmer und Künstler Peter Kotauczek über den unaufhaltsamen Einzug von Künstlicher Intelligenz in unseren Alltag und die Parallelen zur Computer-Revolution der 1980er Jahre. Wir analysieren, warum KI immer halluzinieren wird, wie sich der Arbeitsmarkt für Software-Entwickler und Anwälte dramatisch verändert und warum Europa durch seine überbordende Bürokratie gefahr läuft, den Anschluss an die globale Kreativität zu verlieren. Zudem werfen wir einen Blick zurück auf die Erfindung der ersten Malmaschine der Welt, das Überleben von Second Life und die fundamentale Frage, wie uns Bitcoin als messbares, verlässliches Protokoll in einer zunehmend von Fakes dominierten Welt als Anker dienen kann.
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Willkommen zurück, meine Lieben, bei was Bitcoin bringt die Bullybus, die Burggespräche gehen weiter und wir machen heute eine kleine Mode-Schauer. Peter hat sich nämlich in den feinen Zwirn geworfen. Sehr muss Peter kommt das jetzt.
SPEAKER_01Das ist das Sackgo in meinen Firmenfarben.
SPEAKER_00Das ist es nämlich, die Regenbogenfarben sind ja heutzutage politisch belastet, aber darüber sprechen wir gar nichts, sondern wir haben hier auch die Unterleger sozusagen von der Beko. We hadden ja auch schon einige folgendes where du über dieses Logo gesprochen hast. It's even not so, when ich jemanden erzähle that ich mit Peter Kottosek zusammensitze, dann shout out and say, mit wem? And then this is the gründer of the Bego, dann sagen sie immer, was? And then Google ich das Beko-Logo and zeige Ihnen. And when Sie Österreicher sind, dann kennen sie es. Was hat es auf sich mit diesen Farben, mit dieser Firma?
SPEAKER_01Ja, eigentlich haben immer this Bono in der Firma gehabt, wir sind ein bunter Haufen. And das wurde mir als Künstler natürlich angedeutet, ich bin sehr anfällig für so Saga. Und da habe ich mir gedacht, ja, eigentlich stimmt das, es sind ja wirklich, weil wir durch das, was wir ja als Ingenieurbüro begonnen haben, waren wir ja ziemlich einfärbig von laut der braven Ingenieure, die Maschinenbauzeichnungen gemacht haben. Und dann, wie das ganze IT dazu gekommen ist, und damals schon die ersten Ansätze, die man heute unter KI versteht, auch schon aufgekommen sind. Der Computer ein bisschen eine Art Intelligenz entwickelt. Dort haben sie immer verschiedene Gruppierungen in der Firma voneinander absentiert, kann man fast sagen. Und ich wollte das wieder zusammenschaufeln und da bin ich auf dies Bild gekommen. Und das Zweite war, dass wir ja von dieser türkischen Firma, die auch Peko heisst, die diese Waschmaschinen macht, damals angegriffen worden über Londoner Anwälte, dass wir unsere eigene Bezeichnung nicht mehr nehmen dürfen, weil die das ja haben. Und wir konnten nachweisen, dass wir aber schon länger eingetragen sind. Also das konnten sie nicht uns verbieten. Aber sie haben uns den Schriftzug, dass die Exklusivität abgesprochen und hat das Gericht auch dann gesagt, ja, ihr müsst irgendwas finden, wie es euch von denen abhebt. Und da habe ich dann ein Bild gemalt, eben beim Bundes, diese Buntheit, der Peko, symbolisieren soll. Und das haben wir dann als Marke eingetragen. Und da habe ich dann ziemlich viel Kritik geerntet, weil man sagt, so kann man doch ein Logo nicht machen, das ist unscharf und die Farben überlaufen ineinander über und das ist schlecht zu drucken und im Übrigen ist es unseriös, so bunt zu sein. Weil da waren wir ja alle schwarz oder blau oder grün. Und das hat mich halt einfach eingetört.
SPEAKER_00Du warst ja Ingenieur, bevor du Künstler wurdest. Du bist ja über den Computer zur Kunst gekommen.
SPEAKER_01Ja, ich bin ja von der Kunst erobert worden, muss ich fast sagen. Weil das habe ich ja nicht angestrebt, sondern es war ja so, dass ich einen Vortrag gehalten habe, dass der Computer irgendwann einmal jeden gehören wird. Das war damals die Zeit, wenn man ja noch in irgendeinen Keller oder irgendein abgesichertes Gebäude gekommen ist, wo irgendein Riesending gestanden ist. Und da war das ketzerisch, dass ich gesagt habe, jeder von uns wird einmal einen Computer mit sich herumtragen. In welchem Jahr sind wir da ungefähr? Da sind wir in den 70ern. Und da hatte ich, also Anfang der 80er, Entschuldigung. Und da hatte ich dann im Palais Ausberg, glaube ich, war das eine Veranstaltung von irgendeiner Betriebsberatungsfirma als Gastreferent eingeladen, um über den Computer als Kunstmaschine zu referieren. Und da habe ich gesagt, es wird einmal eine Zeit gekommen, wo so wie die Musik, komplizierten Instrumente oder Musik zu machen, and a Klavier für sich allein noch nichts, aber ein Pianist plus Klavier ist dann die grosse Sache, dass das auch einmal sein wird, dass es Pianisten auf der Computerastatur gibt, die die Kunst erzeugen. Und damals kann ich mich erinnern, ist dann ein Herr nach diesem Vortrag auf mich gekommen und hat gesagt, meinen Sie das alles ernst, was ich da sage, das klingt ja alles ziemlich schräg. Habe ich gesagt, sonst hätte ich es ja nicht gesagt. Und dann hat er sich zu erkennen gegeben, dass er der Beta Weibel sei und von der Angewandten, also Hochschule für angewandte Kunst, hat die damals geheißen. Und hat gesagt, ob ich das nicht seinen Studenten vermitteln möge und hat mich sozusagen engagiert für die Kunsthochschule. So bin ich zum Dozenten geworden.
SPEAKER_00Und dann auch zum Professor.
SPEAKER_01Nein, den Professor bin ich erst mal die Donauuniversität Jahre später abengagiert an die Donauuniversität.
SPEAKER_00Und dort bin ich dann Gastprofessor geworden. Und dann hast du einen Vortrag quasi vor Kunststudenten gehalten?
SPEAKER_01Nein, das war schon eben vorher.
SPEAKER_00Ja, ja, vorher. Aber nach dem Treffen mit Peter Weibers und die haben ja auch gesagt.
SPEAKER_01Dann habe ich dann Vorlesungen, das heißt, dort waren ja keine, die machen ja keine Vorlesungen, wie man es sich üblicherweise vorstellt, dass man da auf einer Bühne steht und da sitzen brav, sondern da ist mir in einem Workshop im Kunstgeschehen drinnen. Und ich bin halt gekommen damals mit meinem C64-Computer in einem Sack. Und haben mir das aufgebaut und da wird gezeigt, wie man mit Tastatur und Maus am Schirm Bilder malt. Und da haben die dann gesagt: Ja, das ist super, aber wie kann man ja nicht an die Wand hängen? Und da haben sie gesagt, dann müssen wir es fotografieren. Das war damals die übliche Vorgangsweise. Da hat es dann so ein Art Trichter gegeben, den man auf eine Kamera montieren konnte. Das war sehr lustig, dass man hinweg, dass man den Schirm wirklich gemacht hat. Abfotografiert und dann die Fotos vergrößert und dann als Bilder produziert. Und da haben wir dann eine Idee aufgehört, warum gibt es keine Maschine, die das macht. Da haben wir gesagt, Drucker gibt es, es gibt sogar Farbdrucker, die waren aber damals noch sehr teuer und die konnten nur sehr kleine Formate machen. Und da ist dann die Idee geboren, eine Malmaschine zu konstruieren. Da bin ich dann zu meinen Technikern gegangen und da haben wir dann, ich glaube, ein, zwei Jahre herumgebaut, bis man die erste wirkliche Malmaschine der Welt gemacht hat.
SPEAKER_00War das dann aus Perspektive des Unternehmers ein Liebhaberprojekt oder hast du daran gedacht, dass du nicht mehr so schön?
SPEAKER_01Nein, damals bin ich herumgelaufen zu allen möglichen Technologieförderungsstellen der Bundeskammer und wie die alle heute hassen, die alle mächtig angegeben haben, weil in Österreich ein Technologiestandort und habe gesagt, ja, damit könnten wir ganze Häuser bemalen und alles. Ich würde gerne diesen Maschinen in Österreich bauen und am Weltmarkt bringen, aber da habe ich einfach zu wenig Risikokapital, ob es eine Förderung gibt. Und die haben gesagt, naja, hat das schon jemand gemacht, können sie schon nachweisen, ob das geschäftliche Erfolg sagt. Ich kann gar nichts nachweisen. Wir wissen ja noch gar nicht, wir haben sie nicht einmal nur Zaun gebracht. Ja, dafür gibt es natürlich keine Förderung, haben sie gesagt. Dann haben wir das auf eigene Kosten und eigenes Risiko gemacht. Und nur dann hat mich der Weltmarkt überholt.
SPEAKER_00Die Maschine, ich kenne sie ja, sie steht ja in der Burg.
SPEAKER_01Die gibt es in der Burg als Museumsstück noch da. Aber die wurde daneben überholt, weil dann Maschinen gekommen sind. Ich habe ja noch auf einer Ebenenfläche gemalt, weil ich ja immer Leinwand sozusagen im Kopf gehabt habe. Und dann sind diese Durchlaufmaschinen gekommen, die ganze Bahnen malen und da konnte man dann viel größere. Die haben wir dann natürlich, glaube ich, mit einer Firma verbündet, die so eine Maschine aus, was ich glaube, damals aus Israel gekauft oder aus Amerika.
SPEAKER_00Es ist lustig, weil heute, wenn du mit so einer Maschine zum Kapitalgeber gehen würdest, könntest du sagen, naja, Robotics. AI und Robotics. Also das würdest du schon auf ganz anderen Firmen.
SPEAKER_01Ich habe ja das dann auch Robotbanding genannt. Und war der erste Robotbander der Welt. Aber das ist ja Jahrzehnte her. 1984 haben wir begonnen, 1986 hat die Maschine dann die ersten Malereien gemacht. Und dann hat sie alles überstolpert. Weil dann ist der Meldmarkt auch schon abgeschoben. Und dann ist jedes Jahr immer größere Maschine herausgekommen, die immer schneller, immer besser war. Weil wir damals auch noch das Problem hatten, es hat damals noch keine Farbrezepturen gegeben, keine genormten. Die habe ich auch erst dann in der Approvette noch selber ausprobiert. Da gibt es noch Fotos.
SPEAKER_00Das, was wir heute einfach als Farbcodes eingeben bei Photoshop oder Pflanze.
SPEAKER_01Das haben wir damals alles händisch für jeden Bildpunkt noch eingeben.
SPEAKER_00Na sehr was.
SPEAKER_01Und da haben wir aber noch festgestellt, dass es von verschiedenen Herstellern die Formen, wenn man die gleichen Formen mischt, mit dem gleichen Verhältnis noch tropfen, habe ich das dann, dass das völlig andere Formen ergibt.
SPEAKER_00Diese Peko-Firma, die ist nicht nur, das K.O. steht natürlich für Kotosek, die ist also nicht nur der Grund, warum du heute ein Künstler auch bist, sondern die ist ein Grund, warum wir hier sitzen, weil die ja auch mit Bitcoin zu tun hat. Aber, und das ist ja das Spannende, die wird jetzt 60 Jahre alt in diesem Jahr, 2026. Das heißt, die Gründung hat stattgefunden. 1966. Kannst du uns ganz grob da ein bisschen durchführen, einfach die Geschichte erzählen?
SPEAKER_01Naja, ich bin im zweiten Bildungsweg Ingenieur geworden, ich habe ja eine Lehre gemacht als Elektromechaniker. Da bin ich aufs Leitern gestanden und habe im 7. Bezirk, da war damals die Zeit, das ist zwei Seiten auch schon keiner mehr. Da war der siebte Bezirk zum Beispiel noch in Gleichstrom und alles andere war schon Wechselstrom. Und da mussten alle damals zu dieser Zeit der ganze Bezirk neu installiert werden, von Wechselstrom auf Gleichstrom auf Wechselstrom. Und da sind wir dauernd auf der Landtag gestanden, am Ritzen gestemmt eigentlich. Und da hatte ich einen Gesellen, der hat mir gesagt, ja, eins merkt der Burle, der Strom ist ein Hund, hat er gesagt, du weißt nie, was der gerade tut. Das ist mir dann mein Leben hängen geblieben, weil das mich heute mich noch verfolgt, weil es ist wirklich, das hat man da auch wieder mit die Kabel. Also man steckt was an, dann hat es keinen Kontakt. Und jedenfalls da war dann für mich eigentlich, das ist nicht wirklich, wo ich mein Leben verbringen will, da irgendwelche Ritzenstämmen und so weiter. Und habe mir gedacht, naja, da muss ich wohl weiter studieren. Das hilft mir nicht, obwohl ich in die Schule nicht so gern gegangen bin. Und dann bin ich in die, dann hat es aber gegeben, einen Art Schulversuch, dass man HTL in einer Abendschule beschäftigen kann. Da war ich dann bei den ersten dabei. Und bin dann fünf Jahre in die Shelling gegossen und habe meinen HTL-Ingenieur gemacht und bin Maschinenbauer.
SPEAKER_00Also HTL ist die höhere technische Lehrenstalt. Das ist normalerweise etwas, das man in der Oberstufe quasi macht.
SPEAKER_01Ja, das ist diese sogar die Oberklasse der mittleren Schule, wo man am Schluss dann einen Ingenieurtitel auch noch erlangt. Und dann habe ich gedacht, super, dann habe ich irgendeinen Titel, weil man irgendeinen Titel haben, sonst ist man nichts. Und dann war doch dann kam ich im Büro und das war auch gut so, weil dann konnte ich in ein technisches Büro gehen und als technischer Zeichner mit weißem Mantel herumlaufen. Und früher, vorher war ich halt dreckig im Schlosser gewandelt. Und das war halt für mich so eine Art Aufstiegserlebnis. Und in dieser Schule habe ich dann einen Kollegen, der sehr geschäftigt hat, der uns alles Mögliche immer verschachert hat. Alles, was wir gebraucht haben, was wir von dem besorgen können. Und der hat das irgendwie aufgetrieben. Und der ist dann zu mir gekommen und gesagt, ja, wir gründen vielleicht eine Firma miteinander, weil du bist doch ein guter Ingenieur und ich bin ein guter Kaufmann. Und wir machen dann ein Ingenieurbüro. Und da hatten wir die Idee zu sagen, ja, es gibt Firmen, die bräuchten einen Ingenieur, können sie aber den Ganzen nicht leisten, weil sie haben nur vielleicht im Monat zehn Stunden brauchen. Da wäre doch gut, es gebe wem, der hat diesen Ingenieur verleiht sozusagen. Und da haben wir den sogenannten Laiingenieur erfunden damals. Und das haben wir geglaubt, wird ein gutes Geschäft. Hat sich aber herausgestellt, die Leute, die also nur zwei Stunden haben, die haben den Ingenieur auch nicht entliehen. Aber plötzlich sind durch meinen Partner damals Großfirmen aufzugekommen, die schon 100 Ingenieure haben und sagen, ja, aber für ein bestimmtes Projekt brauchen wir jetzt um Zähne mehr. Schickt uns ein Team, das da passt, wir sagen euch das Profil, was wir brauchen. Und da haben wir dann begonnen, Ingenieure zu verleihen. Dann haben wir aber auch Aufträge ins Haus gekriegt, wir mussten dann so ein Zeichenbüro machen mit diesen Zeichenbrettern, die man früher gehabt hat, die da diesen Hebel mit dem Gewicht gehabt haben. Das ist ein ganz eigene, sieht man alte Bilder, wie das ausgeschaut hat. Und da sind die in Reihe und Glied gestanden und haben so gezeichnet. Und dann ist eben der Computer aufgekommen und plötzlich war das Gerücht, ja, wir brauchen dieses Zeug, nicht mehr, man kann das am Schirm machen. Das war diese Übergangszeit.
SPEAKER_00Das ist ganz interessant, weil das natürlich zeigt, dass die ganze Computergeschichte nichts anders war als die KI-Geschichte heute. Jetzt wird auch erzählt, mit der KI brauchen wir das alles nicht mehr.
SPEAKER_01Da gibt es immer diese üblichen zwei Lager, die einen sagen, das wird nie was. Und die anderen sagen, ja, die wird schneller kommen als ihr glaubt. Und es war da immer, es gibt dann immer diesen Kipp-Punkte-Effekt. Plötzlich hat der ganze Markt auf der ganzen Welt, plötzlich haben wir alle umgestellt auf CAT, hat das damals geessen.
SPEAKER_00Das habe ich sogar ich noch in der Schule gelernt später.
SPEAKER_01Das heißt ja noch immer CAD, aber naja, das ist eine völlige Selbstverständlichkeit. Und da hat es auch am Anfang noch nur kleine Schirme gegeben. Und ich kann mich erinnern, da bin ich das erste Mal mit diesen Algorithmen und mit der Zahlentheorie zustande gekommen, weil da hat es einen Herrn Bresenheim hat er gehast. Der Bresenhem-Agorithmus ist die Grundlage, dass du einen schrägen Strich oder einen Kreis am Bütschern dastehen konntest.
SPEAKER_00Gab es da einen Moment, wo du auch gesagt hast, das brauchen wir alles nicht, wir machen das mit der Kindest sofort aufgefallen.
SPEAKER_01Ich bin natürlich wie immer aufgesprungen, habe mir so vor dem solche C64 gekauft und habe damit selbst zum Spün angefangen und habe gesagt, das geht ja gar nicht so schlecht. Allerdings habe ich halt lustige Büttel gemacht, also keine echten technischen Zeichen, das war halt damals noch nicht wirklich möglich, aber man hat keine rutsche bunte Bilder machen, die ich dann fotografiert habe, vergrößert habe und aufgehängt habe. Und so bin ich auch zu diesem Weibekommen, in dem ich das heute erzählt habe. Und dann hat uns aber die Entwicklung immer stärker in das hineingebracht. Und dann war auch diese Debatte, ist das jetzt eine Grafik oder ein Gemälde, was da aus der Maschine kommt. Und darf man denn überhaupt das als Kunst bezeichnen? Und da habe ich immer dann Stereotyp gesagt, ja, aber du nimmst ja auch einem Pianisten jetzt ein Klavier weg, weil das ein technisches Gerät ist. Und sogar soll er das singen, was er da spielen will. Und da haben alle gesagt, ja, eigentlich haben sie recht, es gibt also eine Kunstausübung mit technischen Geräten.
SPEAKER_00Aber die Pico ist ja jetzt nicht über die Kunst.
SPEAKER_01Aber natürlich hat das immer so einen Art, teilweise war er sehr lustiger, aber teilweise ein sehr quälender Dialog, dass ich immer schon um eine Stufe weiter war als meine Leute, die sich teilweise dagegen gewehrt haben, dass sie das nicht einfach nicht wollten. Zum Beispiel einer, der sein ganzes Ansehen dadurch genossen hat, dass er flott und sehr sauber gezeichnet hat. Das waren damals die bestbezahlten Leute. Da war nicht so wesentlich, ob er jetzt richtig gerechnet hat oder nicht. Da ist darum gegangen, die Zeichnung schnell herzustellen. Irgendwer ander hat dann auf seiner Rechenmaschine gerechnet. Und plötzlich ist das aber dann alles in einer Maschine passiert. Und das war natürlich für die Betroffenen eine totale Umstellung. Und seine Talente, auf die er so stolz war, waren plötzlich nichts mehr wert. Und dann waren die guten Zeichner plötzlich von Konstrukteur auf technischen Zeichner degradiert worden, auch schon in der Bezeichnung. Und der andere war eigentlich CRD-Konstrukteur, der hat mehr Zeit gekriegt, hat natürlich mehr Output gehabt. Also, was jetzt alles auch schon wieder passiert. Dass zum Beispiel ein Anwalt, der gut mit KI umgeht, kann in derselben Zeit fünfmal so viele Fälle bearbeiten, vielleicht wie einer, der das alles noch auf seinem Zähl händisch vorschreiben muss, dass er es dann eintippt.
SPEAKER_00Es muss aber immer noch ein guter Anwalt sein, der sich in seinem Feld gut angeht.
SPEAKER_01Aber der muss sogar besser sein, weil er muss ja erkennen, wann er die KI heranzulegen versucht.
SPEAKER_00Genau, ich teste das immer wieder. Ich teste die KI meistens bei Dingen, wo ich eh die Antwort schon kenne. Und das ist oft haarsträubend, was dabei rauskommt.
SPEAKER_01Es ist aber auch gut so, dass man das immer wieder macht. Aber man sollte trotzdem nicht den Fehler machen, der derzeit ja fast schon der Standardfehler ist, zu sagen, das werden wir der KI verbieten. Das werden wir nicht können. Also die KI wird immer halluzinieren. Und jetzt erklärt mir jeder immer, wenn ich das Wort ausspreche, kann ich bei neun von zehn Fällen Gift drauf nehmen, dass jemand sagt, ja, aber das darf er doch nicht. Und ich sage dir, der fragt uns aber nicht. Der Computer hat uns noch nie gefragt, was er rechnet. Wir hatten mühselig lernen müssen, zu entschlüsseln müssen, was sagt uns der Computer. Das war unsere Welt. Damals war ja diese Benutzeroberfläche noch nicht so elegant wie später. Da musst du das ja mühselig aus einer Kurzschrift oder einer Hieroglyphenschrift herausdestillieren, was will mir der Rechner jetzt ja sagen. In welche Geschäftsbereiche seid ihr dann dank dem Computer vorgedrungen? Wir sind dann natürlich aufgrund unseres Herkommens hauptsächlich im technischen Bereich gelandet, in erster Linie, und haben aber dann eben eine sogenannte Visualisierungsabteilung gegründet, wo wir dann ins Gaming und in diese Sachen hineingekommen sind, wo wir also für Werbefirmen oder für Marketingabteilungen die Produkte, die wir vorher technisch gezeichnet haben, dass sie in der Werkstätte herstellbar sind. Das ist ja ein ganz andere Ort der Darstellung. Dann schön bunt and popic for the Leute aufmozen mussten, dass sie für die Werbung verwenden. And this haben wir dann auch natürlich mit Computerhilfe. Das machen wir heute noch. Wir machen ja zum Beispiel heute, wir haben sogar ein Projekt gehabt im Kunsthistorischen Museum, wo die Leute vor einer Kamera gehen können, and then sucht der Rechner aus dem Beständen des kunsthistorischen Museums ein Double-Bild heraus, wo der möglichst viel Ähnlichkeit hat. Das war für die Leute natürlich ziemlich gut.
SPEAKER_00Und dann geht man durch das Museum und sucht sich selbst auf irgendeinem Rennbrand.
SPEAKER_01Nein, nein, teilweise sind sogar Bilder gewesen, die gar nicht ausgestellt sind, weil sie im Depot sind, wo ja nur die Daten da sind. Der hat ja nicht auf die Bilder zugegriffen, sondern auf die Abbildungen der Bilder. Aber das war für die Leute immer ein großes Erlebnis, dass es halt irgendeinen alten Meister gibt und dann der Verblüfftfische, der hat wirklich, der schaut wirklich so aus wie ich. Und das Museum hat das als Gag, um Leute anzulocken, verwendet. Und für uns war es halt natürlich auch ein Prestige-Objekt.
SPEAKER_00Seid ihr auch dank dem Computer ausgeweitet, also das heißt technische Zeichnungen und dann auch die Ausdruck.
SPEAKER_01Natürlich, wir haben sie dann zum Software aus. They nimmt lauter Software hoch. Meistens gibt es jeder firmards. Bookholding or things. Nur we must then. This was heard not so that the ingenieur and the programmers or the systemanalyticer or the graphicer or the kreativen. They were the forpress of creativen in the firm. Man hat mich auch immer als Spinner eingestuft.
SPEAKER_00Auch die eigenen Leute?
SPEAKER_01Natürlich. Aber das haben sie natürlich nicht so klar gesagt, aber sie haben da immer so ein bisschen mittelägige Lächeln, ja, sie leben ja da in einer anderen Welt und so weiter.
SPEAKER_00Aber braucht nicht jede Firma gerade in dem Feld einen Spinner? Ich meine, Steve Jobs war auch ein bisschen ein Spinner.
SPEAKER_01Das ist ja sehr umstritten. Es gibt ja die beiden, das kann man ja gerade beim Chip. Natürlich braucht in einer gewissen Phase brauchst du die Spinner. Dann sind die Spinner störend, weil dann soll der Laden wie ein Uhrwerk laufen. Dann gibt es die Phase, wo dieses Uhrwerk laufen von anderen Spinnern über Where they are creativer and was neues, then must they have a bureaucratic status. This is worthwhile, Europa was a yeah hundred time the centrum derig, kreativmäßig. It is so good that we are so satt und zufrieden geworden, dass we just the Nachläufer der Welt sind. Und sind wahrscheinlich die bürokratischste Vereine der ganzen Welt, was uns auf den Kopf fallen wird. Wenn wir nicht wieder die Kurve zur Kreativität zurückkratzen können, da wird es ländermäßig auch verschieden sein. Weil da werden die Italiener anders reagieren, die Franzosen gegen die Deutschsprachigen anders reagieren. Und da wird Europa auch vielleicht zerfallen oder in riesige Spannungen geraten. Weil die Kreativen mit den Bürokraten nie ein harmonisches Verhältnis haben werden. Das geht gar nicht.
SPEAKER_00Was mich fasziniert, ist, dass du ja beschreibst, dass dieses Spannungsfeld zwischen dem Computer und der Vereinfachung der Arbeit und dem, wie wir es bisher gemacht haben, das ist ja wirklich nichts Neues. Das haben wir in den 60er Jahren gesehen, in den 70er, 80er, 90er Jahren und so weiter. Und dann wird die BECO, also deine Firma, kommt aus dem Ingenieurwesen noch mit der Handzeichen, dann kommt der Computer rein, und dann kommt dann wird es im Softwarehaus und fängt an auch zu programmieren und nicht nur Ingenieure, sondern eben auch Softwarearchitekten zu beschäftigen. And then, when we have the KI reden, also for all the language KI, which you are, which is wrong, that gets um these software geschichten. Just have the situation, yeah, but for all in the software programming, in the programming, can just the superstars with help of the KISS massively, where the gross massey derived, plötzlich nicht mehr notwendig is.
SPEAKER_01Natürlich, this is ja wieder was anderes. Alte Traditionen that im Markt nichts mehr bringen, sind in Nischen immer noch sehr gefragt. Es gibt auch immer noch Kunsthandwerker und es gibt noch Künstler. Das wird es ja weiter geben, aber das war ja immer nur eine winzig kleine Untermenge der Gesamtmenge. Und da kommt ja das grosse Problem jetzt her, was werden diese vielen Leute tun, die man aufgrund dessen einsparen, die werden Kaffee trinken und schwätzen. So einfach ist das.
SPEAKER_00So wie wir jetzt gerade. Also noch mehr Podcasts.
SPEAKER_01Ja, entweder Podcasts, aber man kann ja auch Podcasts auf höherer Ebene. Dann nennt man das an: Das Arbeitskreis, Seminar, Vorlesung, Regierungssitzung. Der Mensch ist sehr kreativ. Da gibt es ungeheuer viel Bezeichnungen, die man noch je nach Background wie viele Proxies man gesammelt. When you can verwalten, kann ich mir einen klingenden Titel zunehmen.
SPEAKER_00Was in der Vergangenheit so that oft passiert is mit neuen Technologien, gerade in der Computerei, die sind um die Ecke gekommen. The erste Reaktion war, ja, um Gottes Willen, the Himmel will uns auf den Kopf fallen. Tausend millionen Menschen arbeitslos, this, this, and the nice. Also, that, was we jetzt gerade sehen, war das in der Vergangenheit auch so?
SPEAKER_01Natürlich, das kannst du beim elektrischen Strom feststellen. Am Anfang war der elektrische Strom ein Phänomen, das faszinierend. Da wurde in einer Stadt the Beleuchtung eingeführt, sind all the streets and the Bürgermeister had the Schulter aufgedreht, and all hinge and in dieser Stadt, da leuchten am Abend die Häuser anders.
SPEAKER_00Das muss ja auch faszinierend.
SPEAKER_01Nach heute fahren die Touristen nach Paris und schauen sich den beleuchteten Eiffelturm an. Wenn es genügend sensationell ist, kann man ja immer damit noch ein Geschäft machen. Aber kein Mensch, das fällt uns ja gerade am Kopf, kein Mensch hat eine Vorstellung, wie das Stromnetz funktioniert. Alle glauben, man kann da jetzt ein bisschen mehr Wind machen und ein bisschen mehr Strom und dann haben wir ein stabiles Stromnetz. Die werden sich alle wundern, wenn ich dann grundlast habe, wird es nicht funktioniert.
SPEAKER_00Worauf ich aber hinaus wollte, ist ganz konkret in diesen Computerinnovationen. Wie hat sich das dann entwickelt? Zuerst heißen ja, um Himmels Willen, die werden zum Beispiel die zeichnen, die nehmen uns die Jobs weg. Jetzt ist das ja die ganz große Angst bei der KI, dass so viel wegrationalisiert wird, dass wir dann bedingungsloses Grundeinkommen brauchen und der Staat muss wieder übernehmen und aushelfen und regulieren und so weiter. Aber wie kommt es dann wirklich? Was glaubst du zum Beispiel auch in die Zukunft betrachtet? Was glaubst du?
SPEAKER_01Es wird sich einfach die Arbeitswelt ziemlich verändern. Wir werden fast alles vom Handy aus machen oder in irgendeiner Uhr oder vielleicht von der Brille aus. Das wissen wir ja alles gar nicht. Oder eben, wenn es noch ein Elon Musk hat, werden wir das implantieren. Da werden wir dann eine ziemlich grosse Krise haben, weil dann wird das ähnlich ablaufen wie bei Corona. Dass die einen sagen, ich lasse mir nichts implantieren, weil dann höre ich ja dem Implantierer. Und die anderen werden sagen, ich lasse mich, das ist auch super, weil da habe ich nur Vorteile. Und da wird es dann zwei, das wird schon sein, dass es zwei Menschenarten geben wird. Die einen sind die verbesserten? Die Verbesserten, die Avatare würde ich das nennen. Und die anderen sind die Naturmenschen. Die werden vielleicht dann wieder wie die Indianer in Reservaten leben, aber vielleicht auch ganz glücklich sein. Und die anderen werden glücklich in ihren Reservaten sein, wo zentral gesteuert wird, um alle glücklich sein oder unglücklich sein. Das ist durchaus denkmal. Alle diese Dinge, aber nur, ich bin ja ein Optimist und Künstler. Daher werde ich sagen, eine gewisse Individualität wird immer durchbrechen. Diese Gesellschaften werden ja auch wieder halluzinieren und da werden halt dann ein Beruf entstehen und wird immer gar nicht heute noch nachdenken.
SPEAKER_00Das wird doch auch zwangsläufig bei der ganzen KI-Revolution so sein, oder? Natürlich, ja. Ja, was heißt natürlich? Wenn ich auf die Straße gehe, dann gibt es zwei Typen Menschen.
SPEAKER_01Es gibt heute noch Leute, die Kinettengraben, weil bei bestimmten Posten ist es einfach billiger jemandem Geld, der hat, grab mir da bitte die paar Schaufeln raus und da hole ich mir jetzt nicht irgendeine Maschine dafür. Diese Abwägung werden wir ständig haben. Aber zum Beispiel Massenartikel, du wirst nach wie vor es immer Kuturiers geben, weil halt irgendwelche Frauen oder Männer irgendwas anziehen wollen, was sonst niemand hat. Das wird es immer geben. Also es wird nur dort mehr Geld hinfließen als in die Massenproduktion.
SPEAKER_00Wenn du heute noch ein jüngerer, du bist ja immer noch jung, aber wenn du jetzt 40 bist.
SPEAKER_01Ich würde dasselbe machen, was ich jetzt mache, nur mit einem anderen Zeite.
SPEAKER_00Aber was würdest du quasi in dieser derzeitigen Gemengelage aus Bitcoin, Energie, KI, von mir aus Quantumcomputer, wo würdest du sagen, in diese Richtung beschäftigen?
SPEAKER_01Ich würde fürs Geld verdienen, den Kapitalmarkt benutzen, weil der funktioniert halt einfach ganz gut. Und der macht mir wieder das Leben frei, dass ich kreativ Experimente machen kann, die mir vielleicht nach einer gewissen Vorlaufzeit, die meistens viel länger ist, als man hofft, auch angeben. Das kann ich zum Beispiel an meinem, ich habe am Anfang gar nicht beabsichtigt, dass ich zum Beispiel Bilder produziere. Ich musste nur als Beispiele für meine Studenten zeigen, was mein Ding kann. Dann haben die gesagt, warum hängt das nicht eigentlich mit uns hin? Weil wir haben immer so eine Klassenausstellung gemacht, in Albach zum Beispiel. Und da hat man mich fast mit sanfter Gewalt von den Studenten ergezeigt, dass ich auch ein Bild hinhänge. So kommt man dann rein und auf einmal bin ich in einem neuen Gewerbe.
SPEAKER_00Ich suche euch gerne eine ganz konkrete Frage mit deiner Erfahrung in diesen Umbruchzeiten, wo sind heute die Geschäftsfelder, in denen du sagst, da siehst du in Zukunft das größte Potenzial. Wo sollen die Leute, die heute younger sind, ihre Energie reinstecken?
SPEAKER_01Man muss die Grundlagen lernen. Um das kommt man nicht herum, and that lernt man leider nicht in den Schulen lernt. Das heißt also, die Leute müssen erst, und das ist das Neue, man muss seinen Lebensweg etwas bewusster planen. Weil man eben vorher sozusagen, also man muss jetzt mehr Zeit investieren. Früher hat man eher Geld investiert, aber weit muss man Zeit investieren. Man kann gewisse Dinge nicht schnell lernen. Die brauchen seine Zeit. Und da muss das kann nur jeder, entweder dass das anempfohlen wird vom Elternhaus, das sind diese klassischen Vorgänge, die werden sich nicht ändern, dass ein Arzt wieder wahrscheinlich Ärzte produziert oder halt einmal ein Ausreißer, der dann die genaue Gegenteil macht, um dem Vater oder der Mutter zu beweisen, er braucht den, zeig es nicht, was die da immer predigen. Der Landwirt, der dann in die Stadt geht oder der Arzt, der plötzlich rechtsanwalt werden will. Oder der Arztsohn. Das sind Dinge, aber was sein wird, dass wir wieder mehr Leute brauchen werden, die sozusagen beleglich sind. Der Mensch ist sozusagen der vielseitigste Roboter, den wir haben? Weil er splitschne unprogrammierbar ist, weil er sich selbst umprogrammieren kann. Das wird nicht sehr schnell. In meiner Perspektive, in the next 50 Jahre, wird man den Menschen nicht ersetzen können in alle Tätigkeiten, die für den Menschen sind.
SPEAKER_00Glaubst du, dass unternehmerische Einheiten kleiner anderer werden können, durch die Hilfe von Computers?
SPEAKER_01Das ist eine Definitionsfrage. Sie werden grösser sein in der Kapitalausstattung. Also die Kapitalsammelgröße wird immer grösser werden, weil man einfach immer größere Summen bewegen muss. Aber gleichzeitig wird es immer auf viel mehr zerleckt sein.
SPEAKER_00Also kleiner.
SPEAKER_01Kleiner. Aber das ist wie die Plattformwirtschaft, da kann man sich so anschauen. Die ist ja schon da. Der Amazon ist ein Amazon, der macht immer gleichen Lagerhäuser, der muss immer in gewisse, der muss sozusagen den Planeten in ein Raster teilen und irgendwelche Kreise machen, dass er wieder ungefähr gleich für Umfeld pro Lagerhaus hat. Anders geht es halt.
SPEAKER_00Worauf ich hinaus möchte, ist, dass die Ermächtigung des Individuums und der kleineren Einheit durch die technischen Hilfsmittel, die Vernetzung und ultimativ natürlich auch Bitcoin als Kapitalllehrer. Ich glaube, dass das schwer zu sehen ist, wenn man mittendrin steckt. Wenn man das aber in den historischen Kontext setzt, dann sieht man plötzlich, um Gottes Willen, ich kann quasi alleine ein ganzes Unternehmen aufbauen mit der Hilfe von AI, mit der Hilfe von Internet, mit der Hilfe von natürlich anderen Diensten, die ich wiederum mehr reinhole. Vielleicht arbeite ich zusammen mit anderen, die auch kleinere Einheiten haben. Vielleicht haben die 15 Mitarbeiter, vielleicht haben sie 20, vielleicht haben sie zwei, keine Ahnung. Aber ich habe schon den Eindruck, es wird alles kleiner, flexibler und auch dann agiler in der wiederum Reaktion auf die ganzen neuen Technologien, die wiederum schneller auf uns zukommen.
SPEAKER_01Naja, da gibt es ja etliche Gurus, die Killerweise Bücher darüber verfassen. Aber da gibt es eben verschiedene Varianten, wohin das führt. Und ich vermute ja auch, dass, so wie es bis jetzt immer war, dass verschiedene Gegenden verschiedene Kulturen entwickeln werden. Die einen werden mehr bodenständig, ländlich weiter sein. Die Städte werden wieder, was ich sich gegenseitig matchen, wer noch bunter. Man kann das jetzt bei Duba so gut beobachten. Von einer Woche fast auf die andere. Jetzt ist das einfach ein riesiges Museum von Hochhäusern vorübergehen. Das muss ja nicht so bleiben, aber wenn sie einen Pech haben, bleibt es so. Weil keiner mehr hitziert. Weil er sagt, es ist für mich nicht so anstrebt, es wird in einem Hochhaus sitzen.
SPEAKER_00Lustigerweise ist ein großer Teil unserer Lebensqualität in Wien auch, dass es ein riesiges Museum ist, aber die Häuser sind schöner.
SPEAKER_01Ja, und außerdem ein lebendes Museum. Das ist der Unterschied. Also bei uns kommt ja nicht nur einer, um zu bestaunen, ein paar Gemälde, der will auch dann Wienerisch essen, der will ein paar alte Wiener meines Zuschnitts treffen, die ausländisch sprechen, aus seiner Sicht natürlich. Das wird immer schwieriger. Ja, ich wäre ja schon von Wienern nicht mehr verstanden. Ich habe ein altmodisches Wienerisch offenbar. Also ich kenne das ja, wir haben immer wieder was. Das ist also nett, aber wer versteht ihn nicht. Das ist ein Klassiker bei unseren Zuhörern. Ja, weil ich eben ein antiquiert wienerisches Deutsch spreche. Das heute eigentlich von den Jungen nicht mehr so gesprochen wird.
SPEAKER_00Vielleicht muss Google einfach auch eine Übersetzung einbauen, nicht nur von Deutsch auf Englisch, sondern von Russland. Das ist ja schon wieder ein Job für die KI. Da kann die KI gleich einmal eingreifen. Eine Sache, die mir schon lange auf der Sunge brennt, die BQ had ja, this is one of the first folks, über dich 300 Bitcoins gekauft, where the schlüssel verschmissen was. That is one of the things, where you to Bitcoin bist. But before there was and was this Second Life Geschichte. And then durch the media, YouTube, the Metaverse-Geschichte from Zuckerberg so rich to the Kakao gezogen, they had fewer million verpulver.
SPEAKER_01Second Life hat ja nur einen Fehler, was aus meiner Sicht gemacht, dass sie too willfare Staatsbürokratie gegenüber anders haben so ziemlich alles verboten, was that nicht gepasst hat. Und daher konnte man das nicht mehr weitermachen, was ich zum Beispiel machen wollte, dass ich tatsächlich mein Geschäft hineinverlege. Wir wollten ja tatsächlich für unsere Kunden in seine Fabrik oder Maschine, was er da macht, durchzeichnen und dann ins Second Life gehabt. Das haben wir ja damals mit dem Xpo und gemeinsam damals mit dem Herrn Pirer ja gemacht, dass wir dann seinen Expo auf unserer Insel von Avatar-Probe fahren haben lassen, ohne dass er den physisch überhaupt angreift. Also da war, und da hat Österreich zum Beispiel einen eigenen Stand gehabt, ich kann mich erinnern, da hat dann Mann noch geworben und ein paar Politiker sind dann noch aufgetreten. Aber dann ist das irgendwie aus der Mode gekommen, weil dann Second Life, auf dem Druck, ob der Avatar eine Rechtsperson is, is dann in Amerika so entschieden, nein, he can keine eigene Rechtsperson haben. Und daher kann er auch nicht schuld sein an irgendetwas.
SPEAKER_00Es ist eigentlich interessant, weil das lernt sich nur von dir, but that's eine der Hürden für solche Digital.
SPEAKER_01Ich bin um die Schuldzuweisung.
SPEAKER_00Eine der Hürden von diesen virtuellen Welten ist, wenn der Staat sagt, naja, aber das ist nicht echt, da kann man nicht wirklich einen Vertrag eingehen, dann kann da auch kein Geschäft entstehen.
SPEAKER_01So ist es.
SPEAKER_00Bist du dann noch manchmal drin?
SPEAKER_01Ne.
SPEAKER_00Schaust nicht mehr rein.
SPEAKER_01Ja, ab und zu, aber es ist langweilig, weil der kann ja nichts tun.
SPEAKER_00Aber jetzt experimentieren wir das.
SPEAKER_01Jetzt ist es so, dass wir haben ja dann auf Zuckerberg und diese Nachfolger, und ich war ja der Meinung, da war ja Zeit lang das Gerücht, dass Google das auch machen muss. Und auf Google habe ich eher gesetzt als auf Zuckerberg, weil ich wusste, ob Google macht etwas seriösere Arbeit als Zuckerberg. Aber dann ist der Zuckerberg vorgepresst, die auf sehr viel Geld in Bewegung gebracht haben, hat aber nichts zusammengebracht eigentlich. Weil bis heute ist, das ist ja auch nichts. Und die Linden Labs waren aber dann ausgetrocknet. Die haben scheinbar nicht mehr so viel Geld gehabt und haben dann ziemlich das reduziert auf ein reines Spiel. Also es war dann, oder es ist heute noch so, du musst viele Dinge absichtlich weglassen, obwohl sie gingen, weil du sonst diesen Spielestatus verlierst und dann nicht mehr die nahen Freiheit hast.
SPEAKER_00Wie schaut es mit deinen KI-Experimenten aus? Redest du noch jeden Tag mit dem Gemini?
SPEAKER_01Nein, also ich habe ja jetzt eine eigene, ich will nicht sagen Firma, aber ich habe jetzt ein eigenes Projekt gelaufen, das nennt sich also Baco Art Factory, II Art Factory, wo ich Bilder male mit KI.
SPEAKER_00So wie du angefangen hast mit dem Computer.
SPEAKER_01Ja, aber jetzt habe ich sozusagen viel mehr abgegeben an meinen Rechner. Vorher hatte ich ja noch die Manie, dass ich für jeden Punkt zuständig bin. Bin aber drauf gekommen über Jackson Bolock and these Shit Maler, the Rainer, that man nicht Herr seines Spinselstrichs ist. And this habe ich dann auch gelernt über diese Verbindung mit meinem Meister, der leider schon verstorben ist, der mir das wieder erklärt hat, wie das in der Musik so läuft. Da hast du auch nicht die totale Hohe. Dein Klavier, selbst wenn du der beste Pianist der Welt bist und du hast auf die Taste irgendetwas, was du nicht wolltest unter Umständen. Und du musst damit leben. And du kannst das dann positiv sehen. Dann sind wir bei dieser Ufrage der KI. When the KI etwas anders does, als du wolltest, kannst du sagen, nein, das darfst du nicht, ich mache es noch einmal so wie ich es will. Dann hast du ein Problem, wie kannst du, das ist das Prompting-Problem. Wie kann ich die KI sagen, was ich wirklich will, dass that this abegreift. Der macht dann was, das ist aber ganz was anderes, was ich gesagt habe. Aber die KI hat immer recht, weil der liefert halt nur, was er macht. Und da hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst dann, so wie ich, die Kunstauffassung, dein eigenes Zufallsprodukt anschauen und sagen, das ist ja viel besser, als es zusammengebracht hat und ihm die Ehre sozusagen gegeben. Und da gibt es dann auch wieder zwei Möglichkeiten, du kannst das verbergen. Ich kann zum Beispiel erinnern, am Anfang, wenn ich für bestehende Künstler Bilder gemacht habe mit meiner Maschine, haben die gesagt, ja, aber sie dürfen nicht sagen, dass ich das jetzt gemacht habe. Weil das hat mit mir nichts zu tun. Sonst bin ich ja kein Künstler mehr. Dann habe ich ja dann Maschine.
SPEAKER_00Aber haben die schon da Da Vinci und so weiter auch andere Leute malen lassen und dann nicht mehr.
SPEAKER_01Natürlich, das war ja so. Wegdelegieren von Arbeit ist so alt wie die Menschheit. Also wahrscheinlich hat schon der Urmensch seiner Frau gewisse Arbeit nachgekriegt und sie hat ihm gewisse Zeit gesagt, du gehst jetzt, du rinnst jetzt dem Ziebelzahntiger nach und schneidest dem ein Stück Fleisch auf. Das mache ich nicht dafür, passe ich auf die Kinder auf. Also Arbeitsteilung ist so alt wie die Menschheit. Aber Arbeitsteilung mit Maschine ist was modernes. Die Fortbewegung haben wir zu einem großen Teil an Maschinen wegdelegiert. Wir sitzen uns auf ein Fahrrad, auf einen Roller, wir fahren ein Auto.
SPEAKER_00Bald fahren selber.
SPEAKER_01Und gehen wohl eigentlich fast überhaupt nicht mehr außer wie so ein G-Fan.
SPEAKER_00Dann werden wir gern gehen. Wir fahren mit dem Auto ins Fitnesscenter, um dort zu gehen.
SPEAKER_01Oder eben, so wie ich gerade erlebe, in unserem Haus da, dass ein Mitglied unserer WG sagt, ja, ich will sein Gerät, wo ich drauf gehen kann. Jetzt werden wir das auch haben und dann gehe ich vielleicht auch einmal drauf.
SPEAKER_00Ich habe noch eine letzte Frage, was die Fortschritt der Technologie und das Ersetzen alter Formen der Nutzung betrifft. Wir haben das jetzt schon oft erlebt. Ein klassisches Beispiel is zuerst die Schallplatte, dann war die CD, dann kam das MP3. But the Buch had this überstanden.
SPEAKER_01It had the Schallplatten. It's a Wellen, which is a nostalgische Mode. But it's not nostalgic.
SPEAKER_00There were more Bücher verkauft heute als years before.
SPEAKER_01Yeah, but they stehen in irgendwelchen herum. Dann werden sie von einem vielleicht gelesen oder halb gelesen, and then herum, um zu. Bitte, wir hatten die lustige Diskussion mit meiner Tabete, wo wir schon auch einmal vorgesessen sind, wo wir dann kritisieren: Das sind ja gar keine. Das war ja Absicht, das ist fake. Das wird eindeutig immer stärker. Also wir werden noch mehr, als wir es eh schon sehen. Also wir können ja auch schon niemanden unterwegs. unterscheiden, wenn wir was essen, hat das noch irgendwas mit der Natur zu tun oder nicht.
SPEAKER_00Aber auch die Darstellung, Social Media und so weiter, das ist ja alles schon fake.
SPEAKER_01Also wenn man sich schon jetzt anschaut, was so umgeistert an Filmchen, das kennst du ja auch im Internet, wo irgendwelche Politiker irgendwie verarscht werden. Aber das ist so täuschend, dass man. Oder ich selbst bin ja auf den Lehre fing, wie du weißt, habe ich 1000 Euro verloren, weil ich wissen wollte, ob das fake ist oder nicht. Und das konnte ich nur feststellen, wie ich 1.000 Euro einzahle, wohl wissend, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren habe. Anders hätte ich es nicht verifizieren können.
SPEAKER_00KI-Videofakes sind natürlich eine verrückte Sache, die eh ausführlich diskutiert werden. Und ja, dazu habe ich nichts zu sagen, außer dass wir damit umgehen müssen.
SPEAKER_01Ja, vor allem wird die Rechtsprechung damit umgehen müssen. Und noch ärger wird es ja sein, wenn man die damit verbundenen Verhaltensänderungen. Also man kann ganze Wahldinge jetzt facken, sozusagen, und da kann unter Umständen ein gefackter Film entscheidend sein, dass der gewinnt und nicht der. Da wird immer der eine dann den anderen beschuldigen, das war jetzt böse.
SPEAKER_00Und auch nichts Neues, das versucht wird, zu meinem One.
SPEAKER_01Aber es wird zu einer hoffentlich gesunden Skepsis führen. So wie wir ja jetzt auch längst halt alle gibt es schon fast niemanden, der sich noch täuschen lässt, dass a film immer film is and nicht das wahre Leben. Kein Gegengewicht, aber es kann die Ergänzung bringen, die erinnert daran, dass eine gute, klare Messung uns dann eine höhere Sicherung bringt, dass wir das herumschätzen. And da kann natürlich, so wie das Grundbuch, also Länder, die ein Grundbuch eingeführt haben, haben diese Mehrfach, über den wir auch schon mal geredet haben, eine Mehrfachverpfändung macht es dann nicht mehr möglich, ohne dass der, der das Pfand entgegennimmt, das auch weiß. Es geht ja immer darum, ob du weißt, was du für einen Fehler begehst. Es geht ja gar nicht darum, dass man den Fehler unbedingt vermeiden will. Es gibt ja viele Leute, die gerne etwas, was ein anderer als Fehler sieht, weil er dazu steht. Aber wir haben ja jetzt eben noch viel mehr die Möglichkeit, dass wir das sozusagen irgendwie verschleiern. Das wird einerseits besser für die Verschleierer, aber auch für die Aufdecker.
SPEAKER_00Peter, danke für diese Zeitreise durch die Computerei. Ich habe wieder viel gelernt und ich gehe positiv in die Zukunft. Nicht nur wegen Bitcoin, ich finde auch die KI-Geschichte wahnsinnig spannend und wir sind natürlich dran, wir bleiben gemeinsam dran. Dankeschön.
SPEAKER_01Dann bleibt bunt, Leute.